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Haruka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Spannend mit der richtigen Portion an Würze

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Das Turnier als zentrales Setting ist hervorragend umgesetzt: gnadenlos und voller permanenter Bedrohung. ...

Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Das Turnier als zentrales Setting ist hervorragend umgesetzt: gnadenlos und voller permanenter Bedrohung. Jede Prüfung war spannend und existenziell.Besonders überzeugt hat mich das Enemies-to-Lovers-Motiv. In dieser Romantasy sind die Figuren nicht bloss bissig oder gemein zueinander, sondern tatsächlich Feinde mit realer Gefahr und echtem Konflikt. Das macht die Annäherung umso intensiver. Die Mischung aus Grausamkeit, Sehnsucht und Leid verleiht der Geschichte emotionale Tiefe und Nachhall.Auch Worldbuilding und Atmosphäre greifen stimmig ineinander: Die Welt ist düster, das Magiesystem klar genug, um zu tragen und die Nebenfiguren fügen sich sinnvoll ins Gesamtbild ein.Für mich ist dieses Buch ein gutes Beispiel dafür, wie Dark Fantasy, Romance und Tragik miteinander verschmelzen können. Emotional, intensiv, grausam, packend, berührend und genau deshalb ein klares Fantasy Highlight für mich.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Sanfte Geschichte mit besonderer Atmosphäre

Der vergessene Wald
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"Der vergessene Wald" von Sharon Gosling war für mich eine richtig schöne, atmosphärische Lektüre. Der Schreib- und Erzählstil haben mir sehr gefallen: Man kommt schnell in die Geschichte hinein, liest ...

"Der vergessene Wald" von Sharon Gosling war für mich eine richtig schöne, atmosphärische Lektüre. Der Schreib- und Erzählstil haben mir sehr gefallen: Man kommt schnell in die Geschichte hinein, liest flüssig und schnell. Die Beschreibungen sind bildhaft ohne langatmig zu sein. Besonders mochte ich die Stimmung des Buches. Sie ist leicht magisch, mysteriös und geheimnisvoll, aber trotzdem noch alltäglich und realistisch.
Saskia mochte ich als Protagonistin. Sie ist hilfsbereit, aufopferungsvoll und hat ein gutes Herz. Ihr Durchhaltevermögen und ihr Kampf für ihre Sache haben sie für mich sehr sympathisch gemacht. Ihre Vergangenheit und die emotionale Belastung, die sie mit sich trägt, werden sehr glaubwürdig rübergebracht.
Owen hat anfangs klare Vorurteile gegenüber Saskia. Er sieht in ihr eine reiche, verwöhnte und weltfremde Frau und kommt gar nicht auf die Idee, dass auch sie kein sorgenloses Leben führt. Diese Spannung zwischen dem Bild, das er von ihr hat, und dem, was wirklich in ihr steckt, fand ich gut umgesetzt.
Was mir ebenfalls gefallen hat: Es gibt einige interessante und überraschende Entwicklungen, obwohl das Buch eher "gemütlich" ist. Gleichzeitig bleibt es aber ein Buch, das sich angenehm lesen lässt und eine gewisse Wärme ausstrahlt.
Alles in allem ist "Der vergessene Wald" eine schöne Mischung aus Neuanfang, Geheimnissen und besonderer Atmosphäre. Kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber definitiv eines, das ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

interessanter historischer Krimi

Die weiße Nacht
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Die weisse Nacht von Anne Stern hat mich von den ersten Seiten an überzeugt. Die Beschreibungen setzen die Stimmung, ohne ausschweifend zu sein, und man findet sich unmittelbar in der Nachkriegszeit wieder. ...

Die weisse Nacht von Anne Stern hat mich von den ersten Seiten an überzeugt. Die Beschreibungen setzen die Stimmung, ohne ausschweifend zu sein, und man findet sich unmittelbar in der Nachkriegszeit wieder. Besonders gefallen hat mir der Perspektivenwechsel zwischen den Figuren. Er ist klar strukturiert, nie verwirrend und erlaubt unterschiedliche Einblicke in Denken, Handeln und Motivationen. Der Schreibstil der Autorin spricht mich sehr an, und ich werde mir ihre anderen Bücher definitiv ansehen.
Die Einbettung des Kriminalfalls in die Nachkriegszeit empfinde ich als grosse Stärke des Romans. Die gesellschaftlichen Umstände, das Misstrauen gegenüber Behörden und der Alltag dieser Zeit geben der Geschichte Gewicht und Tiefe. Es ist kein reiner Krimi, sondern ein Roman, in dem Atmosphäre, Zeitgeschichte und Figuren genauso wichtig sind wie der Fall selbst.
Insgesamt hatte ich durchgehend das Gefühl, etwas anderes als einen klassischen Krimi zu lesen. Für Fans historischer Romane und atmosphärischer, charaktergetriebener Geschichten ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Vielschichtige menschliche Figuren

Sturmland
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"Sturmland" hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Man merkt, dass die Autorin gründlich zu den historischen Gegebenheiten recherchiert hat. Die Zeit und die gesellschaftlichen Spannungen ...

"Sturmland" hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Man merkt, dass die Autorin gründlich zu den historischen Gegebenheiten recherchiert hat. Die Zeit und die gesellschaftlichen Spannungen wurden sehr überzeugend dargestellt.
Besonders gefallen haben mir die Figuren. Jede Person trägt ihr eigenes Päckchen mit sich herum, und nach und nach erfährt man, womit die einzelnen Charaktere zu kämpfen haben. Schmerz, Verlust und Trauer bringt die Autorin sehr authentisch rüber. Toll fand ich, dass die Figuren nie einfach in "gut" und "böse" eingeteilt werden. Menschen mit einem guten Herzen treffen manchmal fragwürdige Entscheidungen oder vertreten Ansichten, die man kritisch sehen kann. Dadurch wirken die Charaktere menschlich und realistisch.
Die Protagonistin war mir stellenweise etwas zu stur. Obwohl sie gute Ratschläge bekommt, trifft sie immer wieder fragwürdige oder fahrlässige Entscheidungen, die teilweise sogar gefährliche Konsequenzen haben, nicht nur für sie selbst. Ausserdem bedient ihre Rolle stellenweise ein Klischee: die Frau aus der Stadt, die sich immer wieder kopflos in Gefahr bringt und dann von Männern gerettet werden muss.
Da es sich um den ersten Band einer Dilogie handelt, war natürlich klar, dass nicht alle Handlungsstränge abgeschlossen werden. Trotzdem mag ich es persönlich nicht, wenn Fragen, die bereits ganz am Anfang aufgeworfen werden, bis zum Ende kaum oder gar nicht beantwortet werden. Zwei grosse Geheimnisse bleiben hier weitgehend ungelüftet. Das ist letztlich Geschmackssache, für mich hat es den Lesegenuss aber ein wenig geschmälert.
Insgesamt ist "Sturmland" ein atmosphärischer und emotionaler Roman mit vielschichtigen Figuren, glaubwürdigen Emotionen und einer gut recherchierten historischen Kulisse. Wer Geschichten mag, in denen historische Ereignisse und persönliche Schicksale eng miteinander verwoben sind, wird dieses Buch mögen.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Eine bittersüsse Liebesgeschichte über Timing und Formen von Liebe

People in Love
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"People in Love" von Claire Daverley ist eine ruhige, gefühlvolle und bittersüsse Geschichte über Liebe, verpasste Chancen, Entscheidungen und die Frage "was wäre wenn…?".
Claire Daverley schafft es, innere ...

"People in Love" von Claire Daverley ist eine ruhige, gefühlvolle und bittersüsse Geschichte über Liebe, verpasste Chancen, Entscheidungen und die Frage "was wäre wenn…?".
Claire Daverley schafft es, innere Konflikte und komplizierte Gefühle so zu beschreiben, dass man beim Lesen immer wieder innehält und mit den Figuren mitfühlt. Sehr interessant fand ich, dass manche Kapitel in der Du-Perspektive geschrieben sind. Das war für mich anfangs etwas ungewohnt, hat aber auf emotionaler Ebene gut funktioniert.
Die Figuren sind nicht perfekt, sie handeln manchmal widersprüchlich oder frustrierend menschlich. Anfangs mochte ich zB Freya, Noras Mutter. Sie ist direkt, sagt klar, was sie denkt, und scheut sich nicht davor, unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir allerdings zunehmend unsympathischer, weil sie sehr selbstgerecht und egozentrisch wirkt. Robin hingegen mochte ich wirklich gerne. Er bringt mit seiner fröhlichen, optimistischen und enthusiastischen Art eine Wärme in die Geschichte, die mir sehr gefallen hat.
Emotional hat mich das Buch nicht durchgehend gleich stark gepackt, aber eine Szene gegen Ende hat mich zerstört. Diese Gefühlsachterbahn!
Das Buch zeigt schön, dass Liebe nicht immer einfach oder eindeutig ist. Manchmal reicht Liebe allein nicht aus, manchmal kommt sie zur falschen Zeit, etc.
Für mich war "People in Love" eine schöne Lektüre für zwischendurch: melancholisch und menschlich. Nicht ganz ein 5-Sterne-Buch, weil es mir stellenweise etwas zu ruhig war. Aber insgesamt habe ich es gerne gelesen und es hat definitiv Momente, die nachklingen.

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