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Haruka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2026

Süss, romantisch und zum Wohlfühlen

Picking Daisies on Sundays
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"Picking Daisies on Sundays" war für mich ein sehr süsses, unterhaltsames und herzerwärmendes Buch, das mich trotz kleiner Kritikpunkte mit einem richtig wohligen Gefühl zurückgelassen hat.
Daisy, beziehungsweise ...

"Picking Daisies on Sundays" war für mich ein sehr süsses, unterhaltsames und herzerwärmendes Buch, das mich trotz kleiner Kritikpunkte mit einem richtig wohligen Gefühl zurückgelassen hat.
Daisy, beziehungsweise Dani, mochte ich von Anfang an sehr. Sie ist tollpatschig, verträumt und steht sich mit ihren Selbstzweifeln oft selbst im Weg. Das machte sie für mich aber auch so menschlich und liebenswert.
Mit Levi hatte ich anfangs etwas Mühe. Nach vier Jahren Funkstille wieder aufzutauchen und so zu tun, als wäre zwischen ihnen nie etwas passiert, fand ich zuerst ziemlich unfair. Je mehr man jedoch erfährt, desto mehr sieht man ihn mit anderen Augen. Die Nebenfiguren und die familiären Momente haben mir ebenfalls gefallen.
Besonders schön fand ich die vielen kleinen romantischen Momente zwischen Daisy und Levi. Ihre Dynamik ist süss, vertraut und voller unausgesprochener Gefühle. Manche Szenen haben mich richtig zum Lächeln gebracht, bei anderen habe ich sie innerlich angeschrien.
Leider waren viele Wendungen vorhersehbar, und manchmal war es mir ein bisschen zu dick aufgetragen, dass Levi wirklich von absolut allen angehimmelt wird und als unglaublich attraktiv gilt. Trotzdem haben die süssen Szenen, die unterhaltsamen Dialoge und die warme Atmosphäre das für mich wieder wettgemacht.
Besonders süss fand ich übrigens auch das Cover und den Farbschnitt mit den Gänseblümchen.
Alles in allem ist "Picking Daisies on Sundays" eine sehr süsse, gefühlvolle und lockere Romance über unausgesprochene Gefühle, Selbstzweifel, zweite Chancen und den Mut, ehrlich zu sich selbst zu sein. Es ist ein Buch, das mich am Ende mit einem warmen, zufriedenen Gefühl zurückgelassen hat.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Wundervolle Welt, tolle Handlung, unreife Lovestory

Seamere College 1. Strange Familiars
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"Strange Familiars" war für mich ein Buch mit richtig guten Ideen, einem spannenden magischen Setting und einigen emotionalen Momenten, auch wenn mich nicht alles überzeugen konnte.
Der Schreibstil ist ...

"Strange Familiars" war für mich ein Buch mit richtig guten Ideen, einem spannenden magischen Setting und einigen emotionalen Momenten, auch wenn mich nicht alles überzeugen konnte.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt schnell durch die Seiten und ich war von Anfang an in der Geschichte drin. Das lag sicher auch daran, dass ich Tiere sehr mag: eine magische Welt mitten in England, ein College für magische Tiermedizin.
Diese Handlung rund um die Tiere und die Magieüberladung fand ich wirklich interessant. Man merkt ausserdem, dass die Autorin Tierärztin ist, denn die Beschreibungen der Behandlungen wirken sehr authentisch und detailreich, ohne trocken zu werden. Szenen mit kranken oder verletzten Tieren haben mich berührt.
Die Handlung rund um die Magieüberladung fand ich spannend. Diese Spannung steigert sich sogar im Laufe des Buches und es gibt interessante Wendungen und Enthüllungen.
Womit ich allerdings deutlich Mühe hatte, war die Dynamik zwischen Gwendolynne und Harrisford. Die beiden sind angeblich 24 und 25, aber ihre Interaktionen wirkten auf mich oft eher wie bei Teenagern, aber auch nur wegen Gwendolynne. Dieses ständige Gezanke, Missverstehen und die mangelhafte Kommunikation waren mir stellenweise einfach zu unreif. Gwendolynne hat diese sehr klischeehafte "Ich mag keine Menschen, ich bin anders als die anderen"-Art, und manche Szenen mit ihr waren ehrlich gesagt zum Fremdschämen.
Harrisford hingegen mag ich. Am Anfang wirkt er zwar sehr arrogant und selbstgefällig, und auch sein Hintergrund mit dem reichen, gefühlskalten Vater ist ziemlich klischeehaft. Aber im Laufe der Geschichte bekommt er mehr Tiefe und seine Charakterentwicklung ist authentisch und überzeugend.
Die Liebesgeschichte selbst hat mich, hauptsächlich wegen Gwendolynne, leider nicht abgeholt. Die Anziehung zwischen den beiden ist zwar irgendwann plötzlich spürbar, aber durch Gwendolynnes kindisches Verhalten konnte ich überhaupt nicht mitfühlen.
Alles in allem ist "Strange Familiars" für mich ein unterhaltsamer, flüssig geschriebener Auftakt mit einem tollen Setting und einer spannenden Handlung. Darum würde ich die Fortsetzung dann gerne lesen, auch wenn mich die Liebesgeschichte kalt gelassen hat.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Witziges Krimi-Abenteuer am Hof von Elisabeth I.

Lady Grace Mysteries
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Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Den Einblick in das Hofleben und den Alltag einer Hofdame bei Elisabeth I. fand ich spannend.
Ich mag Graces Sarkasmus, den sie an den Tag legt.
Grace, Ellie und ...

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Den Einblick in das Hofleben und den Alltag einer Hofdame bei Elisabeth I. fand ich spannend.
Ich mag Graces Sarkasmus, den sie an den Tag legt.
Grace, Ellie und Masou bilden zusammen ein gutes Team aus drei Freunden. Die beiden sind nicht nur nützliche Helfer, sondern haben auch eigene Persönlichkeiten, die die Geschichte witzig machen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass sich die Geschichte sehr leicht lesen lässt.
Meine einzige Kritik ist die Erzählung in der Form eines Tagebuches. Das nimmt bei einem Krimi einen grossen Teil der Spannung.
Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Leseerlebnis für junge Leser*innen.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Packende Handlung mit Dämonen und Schattenengeln in der Schweiz

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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Wegen dem flüssigen Schreibstil, der spannenden Handlung und dem interessanten Worldbuilding bin ich sofort in die Geschichte hineingetaucht und habe das Buch fast in einem Zug gelesem.
Besonders spannend ...

Wegen dem flüssigen Schreibstil, der spannenden Handlung und dem interessanten Worldbuilding bin ich sofort in die Geschichte hineingetaucht und habe das Buch fast in einem Zug gelesem.
Besonders spannend finde ich das Konzept der verschiedenen Wesen und ihren Magien (Schattenengel und Dämonen sowie die Todsündenmagien). Allerdings hätte ich mir hier mehr Tiefe oder zumindest eine Übersicht über alle Magien und Fähigkeiten gewünscht.
Die Kapitel aus Isaks Perspektive habe ich besonders gern gelesen, weil sein Charakter und auch sein Verhalten für mich nachvollziehbar gewesen waren. Auch wirkte er trotz oder gerade wegen seinen Schwächen und Macken authentisch.
Mit Grace hingegen bin ich leider nie richtig warm geworden. Sie wirkte auf mich oft wie eine bockige Fünfzehnjährige als wie eine Universitätsstudentin. Auch hat mich ihre Dynamik mit Isak nicht überzeugt. Ich liebe zwar den Enemies-to-Lovers-Trope, aber nur, wenn die Figuren tatsächlich Rivalen oder Feinde sind und nicht einfach nur gemein zueinander.
Insgesamt hat mir das Buch trotz der wenigen Kritikpunkte wirklich gut gefallen. Die Welt, das Magiesystem und die Handlung haben mich gepackt und ich würde den zweiten Band am liebsten sofort lesen statt noch einige Monate warten zu müssen.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Solide Fortsetzung

Brimstone - Königin der Finsternis. Krieger der Wölfe
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Brimstone hat mir insgesamt sogar ein bisschen besser gefallen als der erste Band.
Ich mag den Perspektivenwechsel zwischen Saeris und Kingfisher. Er verleiht der Geschichte Dynamik und erlaubt einen Einblick ...

Brimstone hat mir insgesamt sogar ein bisschen besser gefallen als der erste Band.
Ich mag den Perspektivenwechsel zwischen Saeris und Kingfisher. Er verleiht der Geschichte Dynamik und erlaubt einen Einblick in beide Figuren.
Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass in diesem Band die Nebenfiguren deutlich mehr Raum bekommen und an Tiefe gewinnen.
Ein echtes Highlight war für mich Carrion. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen: Er lockert die Atmosphäre immer wieder auf. Besonders die Kapitel mit Kingfisher und Carrion haben mir wegen ihrer Dynamik Spass gemacht zu lesen.
Leider fehlte mir eine klare Rahmenhandlung, die die Handlung trägt. Zudem gibt es kleine Plotholes.
Auch stilistisch gibt es kleinere Abzüge: Die teils sehr saloppe Sprache war nicht so meins, lässt sich aber aufgrund der Ich-Perspektive noch gut verzeihen. Schwieriger fand ich einzelne klischeehafte Momente und kitschige Dialoge.
Trotz dieser Kritikpunkte überwiegen für mich klar die Stärken. Brimstone bietet Spannung, starke Figuren und genug emotionale Intensität, um mich definitiv bei der Stange zu halten. Ich werde den nächsten Band auf jeden Fall lesen.

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