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Haruka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein mitreissender zweiter Band

Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
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Was für eine Fortsetzung! Die Welt wird noch grösser, die Verstrickungen noch komplexer und die Handlung bleibt durchgehend spannend und an Wendungen fehlt es auch nicht.
Besonders schön fand ich, dass ...

Was für eine Fortsetzung! Die Welt wird noch grösser, die Verstrickungen noch komplexer und die Handlung bleibt durchgehend spannend und an Wendungen fehlt es auch nicht.
Besonders schön fand ich, dass man im zweiten Band die Nebenfiguren viel besser kennenlernt. Sie bekommen mehr Raum, Tiefe und eigene Entwicklungen. Und ja, da gibt es tatsächlich einige, die ich inzwischen richtig mag! Das hat die Geschichte für mich noch lebendiger gemacht, weil nicht nur die Hauptfiguren tragen, sondern auch das ganze Umfeld interessanter wird.
Bryce mochte ich auch hier wieder sehr. Ich liebe ihre Stärke, ihren Humor und ihre Loyalität, aber auch, dass sie nicht perfekt ist. Auch die Dynamiken zwischen den Figuren haben mir wieder richtig gut gefallen.
Alles in einem war der zweite Band ein fesselndes Leseerlebnis. Nach zwei Bänden kann ich sagen: Diese Reihe hat mich komplett für sich gewonnen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannende und mitreissende Urban Fantasy

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
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Das war das erste Buch von Sarah J. Maas, das ich gelesen habe. Ich hatte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber genau das ist passiert. Am Anfang braucht man vielleicht ...

Das war das erste Buch von Sarah J. Maas, das ich gelesen habe. Ich hatte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber genau das ist passiert. Am Anfang braucht man vielleicht einen Moment, um in diese riesige Welt mit all ihren Wesen, Begriffen und Machtstrukturen hineinzufinden, aber sobald ich drin war, wollte ich kaum noch aufhören zu lesen.
Was mich besonders begeistert hat, war die Mischung aus Urban Fantasy, Magie, Emotionen und diesen ganzen Geheimnissen, die sich nach und nach entfalten. Die Handlung hatte für mich genau das, was ich liebe: Es passiert wirklich viel, es gibt Wendungen, dramatische Momente, Schmerz, Freundschaft, Romantik und ganz viel Mitfiebern.
Bryce mochte ich als Protagonistin unglaublich gern. Sie ist stark, selbstbewusst und hat ein gutes Herz, mit Ecken und Kanten. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich ihre teils sehr aggressiven Abwehrreaktionen gegenüber Männern manchmal etwas übertrieben fand. Ich konnte zwar verstehen, woher dieses Verhalten kommt, aber an manchen Stellen war es mir fast ein bisschen zu viel. Trotzdem hat das meiner Liebe zu ihrer Figur keinen Abbruch getan.
Auch die Dynamik zwischen den Figuren hat mich sehr überzeugt, weil sie sich nach und nach aufbaut und dadurch viel intensiver wird.
Für mich war das einfach ein unglaublich fesselndes Leseerlebnis. Spannend, emotional und atmosphärisch! Nach dem Lesen konnte ich sehr gut nachvollziehen, warum Sarah J. Maas so viele Fans hat.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Peak Fantasy mit Suchtfaktor

Heir of Illusion
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Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn ...

Ich bin absolut begeistert! Für mich war das wirklich peak Fantasy: handlungsreich, spannend, emotional, romantisch, tragisch und interessante Wendungen.
Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt, denn die Geschichte ist ab der ersten Seite spannend und hat durchgehend ein gutes Tempo.
Ivy als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die kämpfen kann. Gleichzeitig ist sie nicht einfach nur „tough“, sondern auch verletzlich und innerlich zerrissen. Besonders ihr Selbsthass wurde für mich sehr überzeugend dargestellt. Man versteht ihren Schmerz und fühlt mit.
Auch die Dynamik zwischen den Protagonisten fand ich grossartig. Das Geplänkel war angenehm, natürlich und authentisch. Die Chemie zwischen ihnen war super: Neckerei, Spannung und eine spürbare Anziehung. Auch die Liebesszenen waren wunderschön und atmosphärisch beschrieben, sodass ich beim Lesen regelrecht entzückt war.
Für mich hatte dieses Buch wirklich alles, was ich von einem Fantasyroman will. Ich will den zweiten Band am liebsten jetzt sofort lesen. Ich weiss wirklich nicht, wie ich bis zur Veröffentlichung warten soll!

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Herzerwärmend, skurril und wunderbar geheimnisvoll

Das Glück bringt eine Katze
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Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt ...

Katzenfreunde werden an diesem Buch ganz bestimmt ihre Freude haben.Es besteht aus fünf lose miteinander verbundenen Kurzgeschichten und hat eine ganz herzerwärmende und mysteriöse Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stehen alltägliche und authentische Situationen. Das Buch erinnert einen daran, achtsam zu sein und zuzulassen, dass selbst in kleinen Dingen Freude liegen kann.
Besonders mochte ich auch den leicht skurrilen Ton der Geschichte. Ab und zu blitzt ein leicht absurder Humor auf, der dem Ganzen noch mehr Charme verleiht. Gleichzeitig bleibt immer etwas Geheimnisvolles in der Luft. Nach und nach werden Hinweise gestreut, sodass man merkt, dass hinter allem mehr steckt, als es zunächst scheint. Dass am Ende alles aufgelöst wird, hat für mich sehr gut funktioniert und die Geschichte schön abgerundet.
Dieses Buch ist warmherzig, besonders und auf eine stille Art sehr berührend. Es zu lesen war mir von Anfang bis Ende eine Freude.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Kunst und Selbstentfaltung

The Artist
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Dieses Buch, das sich in der französischen Provence im Jahr nach des Ersten Weltkrieges abspielt, hat mir sehr gefallen. Durch die bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen war es ein Leichtes ins ...

Dieses Buch, das sich in der französischen Provence im Jahr nach des Ersten Weltkrieges abspielt, hat mir sehr gefallen. Durch die bildhaften und atmosphärischen Beschreibungen war es ein Leichtes ins Geschehen einzutauchen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst durch das Dorf zu laufen, die Hitze zu spüren und die Stimmung dieser Nachkriegszeit mitzuerleben. Auch der Perspektivenwechsel zwischen Joseph und Sylvette (Ettie) hat mir gut gefallen, weil man dadurch zwei sehr unterschiedliche Blickwinkel auf dieselben Ereignisse bekommt.
Joseph ist ein junger, noch unerfahrener Journalist. Es war spannend zu beobachten, wie sehr er den Künstler Tartuffe bewundert, obwohl dieser alles andere als ein angenehmer Mensch ist. Denn dieser ist nicht einfach nur exzentrisch, wie man es vielleicht von Künstlerfiguren erwartet, sondern zeigt deutlich psychopathische bzw. stark verstörende Züge.
Besonders eindrücklich fand ich einige Szenen, in denen gesellschaftliche Themen angesprochen werden. Eine Diskussion über Frauen in der Kunst ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben, weil sie zeigt, wie schnell unbequeme Themen abgewürgt werden, statt sich ehrlich damit auseinanderzusetzen.
Überhaupt steckt in diesem Buch viel Gefühl, besonders in den Momenten rund um Ettie. Sie lebt isoliert im Haus ihres Onkels und hat gelernt, sich wie ein stiller Schatten zu verhalten. So sehr, dass sie fast vergessen hat, wer sie selbst eigentlich ist. Ihre Situation von Anpassung und Zurückhaltung steht sinnbildlich für viele Themen, die sich durch das Buch ziehen.
Wichtig zu wissen ist, dass man hier keine klassische Liebesgeschichte erwarten sollte. Für mich steht vielmehr die persönliche Entwicklung der Figuren im Mittelpunkt. Ebenso wie Kunst als Ausdrucksform, seelische Narben, die der Krieg hinterlässt, und Beziehungen, die von Kontrolle geprägt sind. Diese Themen und die stimmungsvolle Erzählung haben das Buch für mich besonders gemacht und dafür gesorgt, dass es mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt hat.

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