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Veröffentlicht am 30.04.2026

Gute Ideen die auch mal was anderes sind, mich nur leider nicht bei allem überzeugen konnten

In einem tiefen, dunklen Wald ...
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Eine Freundin hat mir das Buch geliehen, weil sie weiß, dass ich Märchen mag, und sie dieses Buch hier mochte, und großteils hatte ich auch viel Spaß daran. Manche Dinge waren mir etwas zu sexistisch (und ...

Eine Freundin hat mir das Buch geliehen, weil sie weiß, dass ich Märchen mag, und sie dieses Buch hier mochte, und großteils hatte ich auch viel Spaß daran. Manche Dinge waren mir etwas zu sexistisch (und dass das Buch sagt "das ist so üblich, weil das damals immer so war" hat mich als Argument im Text nicht so richtig überzeugen können), aber insgesamt war es eine schöne Abwechslung zu üblichen Märchen-Abläufen mit verschiedensten Figuren, Prinzessinnen die mal Pläne schmieden, Prinzen in Schwierigkeiten, und trotz einiger Langatmigkeit ab und an ist das Buch schnell gelesen und auf jeden Fall auch unterhaltsam.
Außerdem ist da eindeutig einige politische Kritik in den Geschichten "versteckt", und auch der Sexismus hat seine Gründe, eich fand es nur gerade durch das offensichtliche "das ist halt da immer so" dann eher etwas zu auffällig und eher wie eine Rechtfertigung als wie eine Kritik an dem ganzen, darum hat der Teil mir halt nicht so richtig gefallen.
Insgesamt aber nicht schlecht, ich hatte zumindest meine Freude damit.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Vampire und Dating

This Charming Man
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Ich hatte bereits an Band 1 der Reihe meinen Spaß, und mir Band 2 jetzt ging es mir ähnlich.
Es ist echt interessant zu lesen, wie McDonnell es schafft, auch mit total ernsten Themen trotzdem immer ein ...

Ich hatte bereits an Band 1 der Reihe meinen Spaß, und mir Band 2 jetzt ging es mir ähnlich.
Es ist echt interessant zu lesen, wie McDonnell es schafft, auch mit total ernsten Themen trotzdem immer ein bisschen Humor zu bewahren, und obwohl der Humor nicht immer meinen Geschmack trifft, habe ich bei dem Chaos in den Büchern doch immer eine Menge Spaß.
Auch finde ich die Figuren immer wieder total vielfältig und unterschiedlich gestaltet, und auch wenn mir einige (gewollt) richtig auf die nerven gehen, lese ich trotzdem immer wieder gerne von ihren Geschichten und Erlebnissen, und finde es durchaus Schade, nicht in Besitz von Band 3 zu sein, weil ich würde die Reihe auch durchaus noch weiterlesen, wenn dem so wäre (besonders nach dem Cliffhanger am Ende).

Veröffentlicht am 12.03.2026

Super ideen, teils nicht ganz ausgereift

Starminster - Stadt in den Wolken
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Starminster hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gleichzeitig teils das Gefühl hatte, dass es etwas zu viel wollte. So werden durchaus Komplexe Themen zu Moral aufgegriffen, die dann aber teils ...

Starminster hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gleichzeitig teils das Gefühl hatte, dass es etwas zu viel wollte. So werden durchaus Komplexe Themen zu Moral aufgegriffen, die dann aber teils recht schnell einfach aufgelöst werden, oder den Lesenden ein wenig hängen lassen, und ich kann aktuell gar nicht einschätzen, ob ich das Buch für Kinder an der Stelle so geeignet fände. Hängt vermutlich stark vom Kind ab.
Ich habe aber eindeutig gemerkt, dass sich bei der Geschichte viel Mühe gegeben wird, es werden auch viele Themen aufgegriffen (wie Gleichberechtigung und Ungleichbehandlung, Ausschluss, Diskriminierung von Minderheiten, und selbst solche Themen wie dass Städte nicht immer für alle Personen gleich zugänglich gemacht sind), was ich persönlich einerseits richtig cool fand, andererseits hatte ich in einem so kurzen Buch aber auch teils das Gefühl, dass das dem ganzen gar nicht gerecht werden kann.

Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, sie war zwar recht simpel und schnell zu durchschauen aber nicht so geschrieben, als würde man davon ausgehen, dass die Lesenden gar nicht begreifen, die Figuren waren großteils liebenswürdig (auch wenn ich mir hier manchmal etwas mehr Differenziertheit gewünscht hätte, statt nur so nebenbei) und das einzige, was mir tatsächlich grundsätzlich nicht gefallen hat war der Umgang von Astrids Kindheit in Gefangenschaft. Also das Buch benennt es zwar durchaus als solches, aber scheint es nicht so zu behandeln? Das Kind hat Jahre in einem Schuppen eingesperrt gelebt, und jetzt soll ich mir sagen lassen, dass das keine bleibenden Schäden hinterlassen hat? Da hätte es mir wirklich so 100 Seiten mehr an Aufarbeitung geben müssen, und fand ich für die Kürze dieses Buches ein wirklich sehr schweres Thema. Besonders die "Auflösung" und "Begründung" dazu am Ende ist einfach ... nein. Ich verstehe, dass Astrid das Kind ihrer Mutter ist, aber als pädagogische Fachkraft: das ist Kindeswohlgefährdung auf höchstem Niveau, und irgendwer muss sie da bitte rausholen. (Okay, ist ja mit dem Buch auch passiert, aber halt mehr als das, finde ich.)

Was aber nichts daran ändert, dass das Buch mir großteils sehr gefallen hat, und ich auch gespannt bin, was da noch kommen wird, und vielleicht habe ich ja sogar Glück, und wir kriegen noch ein bisschen mehr was zu den Problemen, die Astrid hat? Ich glaube zwar nicht zwingend dran, aber bei so vielen ernsten Themen im Buch hätte ich trotzdem irgendwie die Hoffnung, dass auch das noch etwas mehr aufgegriffen wird, als das bisher der Fall war.

Alles in allem durchaus unterhaltsam, und eine spannende Welt mit guten Ideen, eventuell aber nicht ganz ab 11 geeignet, und ein wenig mehr Auseinandersetzung und differenzierte Auseinandersetzung mit ernsten Themen, wenn man sie denn schon einbringt, wäre wünschenswert gewesen.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Super unterhaltsam mit viel Spannung

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Das Buch hat mich aufgrund des Covers und der Leseprobe sofort angesprochen, weil es sich so schön weglesen ließ, und leider hat es dann trotzdem Monate gedauert, bis ich es durch hatte, weil einfach mein ...

Das Buch hat mich aufgrund des Covers und der Leseprobe sofort angesprochen, weil es sich so schön weglesen ließ, und leider hat es dann trotzdem Monate gedauert, bis ich es durch hatte, weil einfach mein echtes Leben dazwischen kam.
Aber nun habe ich es endlich geschafft, und zu großen Teilen konnte das Buch mich tatsächlich überzeugen.
Ich muss sagen, ich habe das Buch hauptsächlich aufgrund der Leseprobe lesen wollen, einfach weil Chaos genau mein Humor ist (und wenn Livs Leben eins ist, dann absolut chaotisch), und darüber hinaus tatsächlich nicht Klappentext oder ähnliches zu Rate gezogen. Was dann dafür gesorgt hat, dass meine Erwartungen doch stark gesunken sind, als ich den Klappentext doch mal gelesen habe, einfach weil es für mich plötzlich wie eine "typische" Romantasy-Sache klang, mit ganz viel Drama ... aber dann hat mich das Buch doch wieder komplett positiv überrascht, denn so klischeehaft einige der Handlungen und Szenen auch sind (und ich gebe zu, es gab so einige Momente, bei denen ich das Gefühl hatte, dass es was war, was ich so schon so oft gesehen habe), so sehr überrascht die Autorin in anderen Momenten dann doch damit, die Dinge ganz anders anzugehen.
Vom Ton her hätte es mich irgendwie gar nicht überrascht, mit einer Hauptfigur leben zu müssen, die total unsicher ist und nicht weiß, was sie tut oder will, und die dann auch noch ständig rot wird oder so, aber stattdessen ist Liv einfach nur dabei, zu machen, was auch immer sie will, und das ohne schlechte Gefühle. Typ ist heiß? Sie flirtet. Typ ist nervös? Sie lässt ihn fast verhaften, um ihn abzulenken. Typ stellt sich als irgendein Medien-Magnet heraus? Liv nutzt die Gelegenheit für Eigenwerbung, weil wenn sie schon mal da ist ... gut, zugegeben, nicht alles davon ist nur Liv, der Typ ist eindeutig auch echt hilfreich dabei, sie bei ihren Zielen zu unterstützen, aber ich habe wirklich ewig keinen weiblichen Charakter mehr gelesen, der einfach macht, was er will.
Und im Gegenzug dazu haben wir einen sehr zuvorkommenden Love Interest, der Liv zweifellos ständig aufziehen könnte und sehr viel mehr weiß, als sie, und was macht er? Lässt sich von ihr Vorträge darüber halten, warum Dinge, von denen er weiß, dass es sie gibt, unmöglich existieren können, und stimmt ihr einfach zu. Mindestens genauso angenehme Abwechslung zum "Bad Boy" Charakter, wie Liv zu den gefühlt unendlich anderen weiblichen Hauptfiguren.

Das gesagt war mir die Romanze leider dennoch viel zu schnell, weil so lange kennen die Figuren sich echt nicht, dass da so schnell irgendwie Gefühle aufkommen sollten (jedenfalls meiner Meinung nach), und viele Figuren waren auch recht einseitig. Was für mich kein Problem ist, wenn es hauptsächlich um Chaos und Humor geht, nur ist es hier natürlich nicht nur Humor, sondern auch eine ganze Menge Ernst, und da war der übertriebene Charakter der Figuren manchmal doch eher fehl am Platz, meiner Meinung nach. Auch rutschte das Buch mit fortschreitender Seitenzahl für mich leider doch wieder mehr in Richtung Tropes oder Klischees ab, die da nicht ganz so oft mit neuen twists versehen wurden, oder so kam es mir vor.

Das ändert aber nichts daran, dass der Plot zum Beispiel von Anfang an echt spannend ist, der Aufbau mir auch gut gefallen hat, und ich auch wirklich gerne weiterlesen möchte und es vermutlich auch tun werde. Liv ist mir schon ans Herz gewachsen, ebenso wie die anderen Figuren, und wie der Plot sich aufklärt möchte ich auf jeden Fall auch wissen.
Insgesamt hätte es für mich etwas mehr Plot sein dürfen, und etwas weniger Lust, aber gleichzeitig ist im Setting des Buches auch super erklärt, warum die Dinge so sind, wie sie sind, und der Plot ist durchgängig eine tragende Rolle, und während Liv im echten Leben glaube ich echt nervig wäre (und mir ihrer Art teils auch ziemlich rücksichtslos), finde ich sie im Buch als Hauptfigur ziemlich sympathisch und freue mich auf mehr von ihr!

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Hätte mir ein wenig mehr tiefe gewünscht

Magisterium - Das 5. Jahr
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Der Abschluss einer Reihe, der mir wieder besser gefallen hat, als der vorherige band. Auch wenn ich ein bisschen das Gefühl hatte, man hätte beide bände einfach verbinden können, und dann wäre es vermutlich ...

Der Abschluss einer Reihe, der mir wieder besser gefallen hat, als der vorherige band. Auch wenn ich ein bisschen das Gefühl hatte, man hätte beide bände einfach verbinden können, und dann wäre es vermutlich ein wenig interessanter gewesen.
Wieder sehr liebenswürdige Charaktere, die ich aber diesmal teils etwas inkonsistent im Vergleich zu Band 4 fand. Außerdem gibt es ein paar Geschehnisse, die im Buch einfach als gegeben hingenommen werden, von denen ich das Gefühl habe, dass die moralisch einen ellenlangen Rattenschwanz hinter sich herziehen müssten, und ich hätte mir sehr gewünscht, dass das zumindest ansatzweise aufgegriffen worden wäre, was aber leider nicht passiert ist.
Insgesamt fand ich die Reihe sehr unterhaltsam, hatte aber das Gefühl, dass ihr am Ende ein bisschen die Tatsache im Weg stand, dass sie eher für jugendliche geschrieben worden ist, den ich glaube für (junge) erwachsene hätte man da um einiges besser auf die düsteren Themen eingehen können, und genau das hätte ich mir auch gewünscht, wenn die Themen schon angeschnitten werden.

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