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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Eine Leseempfehlung

Und sie schenkten ihnen ein Zuhause
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Die Wiener Autorin Beate Maly hat unter ihrem Pseudonym Laura Baldini wieder einen gut gelungenen historischen Roman verfasst. Diesmal erzählt sie die Geschichte von Anna Freud und ihren War Nurseries. ...

Die Wiener Autorin Beate Maly hat unter ihrem Pseudonym Laura Baldini wieder einen gut gelungenen historischen Roman verfasst. Diesmal erzählt sie die Geschichte von Anna Freud und ihren War Nurseries. Geschickt verquickt sie dabei reale Ereignisse und echte Personen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem spannt sie den Bogen in das Jahr 1986 als Rose nach dem Tod ihrer Mutter Claire entdeckt, dass diese adoptiert worden ist. Roses Großmutter hüllt sich beharrlich in Schweigen.

Doch gemeinsam mit ihrer Freundin, der Buchhändlerin Julia und dem Lehrer Matthew, dessen Familie nun in einem jener Häuser, in denen damals Kriegswaisen untergebracht waren, lebten. Neugierig geworden, tauchen Rose und Matthew in die schier unglaubliche Lebensgeschichte von Claire ein.

Dazu entführt uns die Autorin zunächst in das Wien von 1938 wo Helene Moser, Charlotte Böhm und Lili Schmidt in der von Anna Freud gegründeten Jackson-Kindergruppe am Wiener Rudolfsplatz Kinder betreuen und ihre Verhaltensweisen studieren. Während Helene und Lili gerade noch die Ausreise nach London gelingt (und Lili weiter nach Amerika emigrieren kann), schafft es Lotte nicht, Wien zu verlassen. Sie wird später in das KZ Theresienstadt und anschließend nach Auschwitz gebracht, wo sie ermordet wird.

Helene arbeitet zunächst bei Anna Freuds War Nurseries, jenen Betreuungsstellen, in denen Kinder von berufstätigen Frauen tagsüber und recht bald Kriegswaisen rund um die Uhr betreut werden. Als London bombardiert wird, werden die Kinder in das Umland wie z.B. nach Brighton evakuiert und Helene zieht mit der Kindergruppe aufs Land.
Nach Kriegsende werden rund 300 Kinder, die in den diversen Konzentrationslagern entdeckt worden sind, nach Großbritannien gebracht. Nach wenigen Monaten Aufenthalt, unter anderem in Anna Freuds Institutionen, wird ein Großteil von britischen Familien adoptiert. Eines dieser Kinder ist ein kleines, namenloses Mädchen von ungefähr zwei Jahren, das Helene zur Betreuung übernimmt. Sie nennt das Mädchen Charly, zur Erinnerung an ihre Freundin Charlotte. Am liebst würde sie das Mädchen selbst adoptieren. Doch als unverheiratete Frau, die noch dazu in einer heimlichen Lebensgemeinschaft mit einer anderen Frau lebt, ist ihr eine Adoption verboten. Als auch Charly Adoptiveltern findet, bricht Helene beinahe das Herz.

Meine Meinung:

Wie Beate Maly im Nachwort erzählt, hat sie von den War Nurseries anlässlich einer Vortrags erfahren und intensive Recherchen zu diesem Thema angestellt. Mir ist grundsätzlich das Hilfsprogramm für jüdische Kinder, die aus Nazi-Deutschland und Österreich nach Großbritannien evakuiert und damit gerettet worden sind, bekannt. Dass man Kinder, die das KZ Theresienstadt überlebt haben, ebenfalls nach Großbritannien gebracht hat, wusste ich bis lang nicht.

Beate Malys Schreibstil fesselt wie üblich. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rose (1986), Helene und Lotte (NS-Zeit), wodurch der Spannungsbogen hoch gehalten wird. Die Autorin findet die richtigen Worte, besonders dort, wo das Grauen des KZ-Alltags beschrieben wird.

Da Beate Maly eine fundierte Ausbildung im Bereich der frühkindlichen Pädagogik hat, weiß sie worüber sie schreibt. Anna Freuds Engagement und Lehren werden bis heute leider nicht so gewürdigt, wie das Werk ihres Vaters, Sigmund Freud. Mit Anna Freud werde ich mich in Zukunft noch weiter beschäftigen, versprochen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der ein eher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs behandelt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Eine Leseempfehlung

Grado im Traum
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In diesem, ihrem 11. Kriminalfall für die Gradeser Commissaria Maddalena Degrassi kehrt Autorin Andrea Nagele wieder zum oft eintönigen Alltag der Polizei in Grado zurück.

Degrassi und ihr Team sind ...

In diesem, ihrem 11. Kriminalfall für die Gradeser Commissaria Maddalena Degrassi kehrt Autorin Andrea Nagele wieder zum oft eintönigen Alltag der Polizei in Grado zurück.

Degrassi und ihr Team sind mit der Ausbildung von drei jungen Neuzugängen, darunter Gina Biasut, die ihre Anstellung vorrangig der Verwandtschaft mit dem Bürgermeister und nicht ihrer Sachkenntnis verdankt und dabei ein völlig unangebrachtes Selbstbewusstsein sowie eine Ellbogenmentalität an den Tag legt, die man noch selten gesehen hat, beschäftigt. Damit noch nicht genug, bekommt es das Team mit einem Reifenschlitzer zu tun, der bereits zahlreiche Autos beschädigt hat.

Wenig später erscheint Felix Bischofsberger, ein vom Leben und der Moral seiner Firma enttäuschter Österreicher, auf der Dienststelle und gibt zu Protokoll, dass er zwei Männer, die einen Mord an einer Frau planen, gehört hat. Das Blöde ist nur, dass Bischofsberger mehr als betrunken war und die Polizei ihm nicht glaubt.

Als dann der Hund eines Touristenehepaar tatsächlich die Leiche einer toten Frau am Strand findet, ist klar, dass Bischofsberger das Gespräch über das Mordkomplott nicht im Rausch geträumt hat ....

Meine Meinung:

Das hat Maddalena Degrassi gerade noch gebraucht! Ein blondes Gift, dass sich wichtig macht, ihre Kollegen desavouiert, auf ihren Maddalens Posten spekuliert und sich beim Big Boss Scaramuzza, Degrassis Stiefvater, einschleimt.

Auf dem Weg zu Scaramuzzas Penthouse, der sie und ihren Onkel, den Bürgermeister zu einem Diner eingeladen hat, ergibt sich zwischen den beiden folgender Dialog, der darlegt, das das Selbst- und Fremdbild von Gina Biasut weit auseinanderklafft:

„Der Comandante ist von mir angetan. Die Commissaria hingegen ...“ Gina stockte „nun, sie will immer alles bestimmen. Auf mich reagiert sie neidisch. Was kann ich dafür, dass sie älter ist und verhärmt aussieht? Ich gehöre eindeutig nicht zu ihren Lieblingsmenschen.“

Auf Onkels Frage, wie sie sich mit den anderen Kollegen versteht, antwortet sie wie folgt:

„Piero Lippi ist so eine Art Leibeigener, fast wie ein Sklave seiner Chefin. Rita Beltrame, eine aus der Form geratene Frau, rühmt sich einzig und allein damit, die Tochter des Hausarztes von Grado zu sein. Der übergewichtige Guido Lippi ist wirklich fies zu mir. Bevor ich kam, war er Scaramuzzas erklärter Favorit, sein Thronfolger gewissermaßen. Er lässt keine Gelegenheit aus, um sich mit mir auf eine oberlehrerhafte Art zu duellieren. Die Rechthaberei scheint sein einziges Vergnügen zu sein. Wann immer es geht, lässt er mich auflaufen.“

In der Tonart geht es weiter und unter Verdrehung der Tatsachen, behauptet sie, sie alleine hätte den Reifenschlitzer dingfest gemacht.

Doch das Abendessen läuft für die Biasut so gar nicht nach ihrem Geschmack. Zum einem hat sie nicht mit der aristokratischen Noblesse von Maddalenas Mutter gerechnet, die ihr sehr unterschwellig, aber bestimmt zeigt, wo ihr Platz ist und zum anderen hat das blasierte und verwöhnte Gör Austern, Hummer und dergleichen erwartet, aber dann Gradeser Hausmannskost von Scaramuzza eigenhändig gekocht, vorgesetzt bekommen.

Ich denke, die Probezeit wird nicht verlängert, denn solche Intrigantin braucht das Team um Degrassi nicht wirklich. Sie muss ja nicht unbedingt getötet werden, wenn sie einen törichten Alleingang wagt. Sie könnte ja noch Rom wechseln. Vielleicht ist dort ein Platz für eine blonde Intrigantin frei.

Andrea Nagele hat für Maddalena Degrassi ein positive Überraschung in petto: Lupo Salomon, ein Kollege aus Gorizia/Görz und Spezialist für Phantombilder holt längst vergessen geglaubtes Gefühl, nämlich ein leichtes Kribbeln in ihrem Bauch hervor. Bahnt sich hier eine zarte Liebesgeschichte an?

Zwar gehen über den Trubel mit Biasut, die weiter ihre Intrigen spinnt, die Ermittlungen rund um Bischofsbergers Traum und den Mord ein wenig unter. Doch der Showdown am Ende macht es wieder wett.

Fazit:

Diesen 11. Fall für Commissaria Degrassi, die langsam zu ihrer alten Form findet, habe ich sehr gerne gelesen. Diesem Krimi, der für mich wie Heimkommen ist, gebe ich gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Eine klare Leseempfehlung!

Der Fährmann
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Schauplatz sind die beiden Dörfer Hohenwart und Siegering, Anfang des 20. Jahrhunderts, die durch den Grenzfluss Salzach in Österreich-Ungarn und Deutschland getrennt sind. Man kennt sich und heiratet ...

Schauplatz sind die beiden Dörfer Hohenwart und Siegering, Anfang des 20. Jahrhunderts, die durch den Grenzfluss Salzach in Österreich-Ungarn und Deutschland getrennt sind. Man kennt sich und heiratet über die Grenze hinüber. Der einzige, der davon ausgenommen ist der Fährmann. Er darf wegen des gefährlichen Berufs, den aber jeder braucht, keine Familie gründen. In Zeiten ohne Sozialversicherung würden seine Hinterbliebenen der jeweilige Dorfgemeinschaft zur Last fallen. Diese Ehelosigkeit führt oft dazu, dass der Fährmann ein Gspusi mit der einen oder anderen verheirateten Frau eingeht, was auch nicht ganz ungefährlich ist.

Soweit der historische Hintergrund vor dem dieser Roman spielt. Es ist auch die Zeit, in denen Frauen nichts, aber auch gar nichts zu sagen hatten, sondern möglichst viel Mitgift und Arbeitskraft in die Ehe mitbringen soll und für zahlreiche Söhne (Töchter sind nur eine Last) zu sorgen hat.

Der aktuelle Fährmann ist Hannes Winkler, ein Bauernsohn, der wegen seines älteren Bruders keine Chance hat, den elterlichen Hof zu übernehmen. Er liebt heimlich seine Jugendfreundin Elisabeth, die allerdings Josef Hofer, den Erben des größten Hofes diesseits der Salzach heiraten soll - so haben es die beiden Väter seit langem ausgemacht. Diese Entscheidung trifft nicht nur Hannes und Elisabeth, die seine Gefühle erwidert, hart, sondern auch die Wirtstochter Annemarie, Elisabeths beste Freundin, die sich Chancen auf eine Heirat mit Josef ausgerechnet hat. Doch Josef ist ein gewalttätiger Mann, der nur sein Vergnügen im Sinn hat und sich seinem ebenfalls brutalen Vater unterordnet.

Als Österreich-Ungarn an der Seite Deutschlands Serbien 1914 den Krieg erklärt, ist Josef wie Tausende andere junge Männer Feuer und Flamme für den Krieg. Man(n) verspricht, bis Weihnachten siegreich wieder zu Hause sein - das Ergebnis ist bekannt. Erst im Großen Krieg kann Josef endlich aus dem Schatten seines dominanten Vaters heraustreten. Als er dann, an Körper und Seele schwerst versehrt sowie morphiumsüchtig, auf den Hof, den Elisabeth, seine Mutter und Schwester in seiner Abwesenheit so gut wie möglich bewirtschaftet haben, zurückkehrt, bereitet er seiner Familie und da vor allem Elisabeth, die Hölle auf Erden. Das von den Frauen erwirtschaftete Geld gibt er ohne nachzudenken für Morphium aus. Er macht den Frauen Vorwürfe den Hof abgewirtschaftet zu haben. Als der erstgeborene Sohn Vinzenz verschwindet, eskaliert die unhaltbare Situation.

Meine Meinung:

Regina Denk hat mit diesem historischen Roman ein Dokument der patriarchalischen und oft archaischen Lebensart entworfen, in der die Männer über Leben und Tod ihrer Familien geherrscht haben. Die Frauen haben keinen Wert, sind oft nur ein personifiziertes Objekt, an dem man(n) sich, je nach Laune abreagieren konnte. Das muss Annemarie am eigenen Leib über sich ergehen, wie ehedem auch ihre Mutter, die Wirtin. Für die ist es selbstverständlich zur Ankurbelung des Schnapskonsums (und damit zum höheren Einkommen), ihre Tochter zu prostituieren.

Sprachlich ist der Roman ein Hochgenuss, auch wenn es für die eine oder andere Leserin schwer ist, über solche Zustände zu lesen.

Gerne hätte ich mehr über die alte Fanny gelesen, die als Kräuterfrau in einer Kate lebt. Natürlich abseits der Gemeinschaft und scheel angesehen. Ich bin sicher, hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand wird sie Hexe genannt. Dass Fanny letztendlich Annemarie als Lehrling aufnimmt und sie aus der übergriffigen Wirtsstube entkommt, ist für Annemarie eine gute Lösung.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der durch Regina Denks fesselnden Schreibstils in seiner düsteren und intensiven Art besticht, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Beste Krimiunterhaltung

Bretonisch mit Meeresrauschen
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In ihrem nunmehr 7. Fall, steht Tereza Berger so ziemlich alleine da. Ihre besten Freundinnen sind weggezogen und sie selbst hat Gabriel Mahon vor dem Traualtar stehen lassen. Dass er wieder im Lande ist ...

In ihrem nunmehr 7. Fall, steht Tereza Berger so ziemlich alleine da. Ihre besten Freundinnen sind weggezogen und sie selbst hat Gabriel Mahon vor dem Traualtar stehen lassen. Dass er wieder im Lande ist und sich nicht bei ihr gemeldet hat, findet sie, in Verkennung der Tatsachen, unerhört, zumal alle anderen Bewohner von Camaret-sur-Mer davon wissen.

Wenig später findet Tereza die Betreiberin der neuen Musikbar schwer verletzt auf einem Parkplatz auf. Sie ruft mit verstellter Stimme Rettung und Polizei. Sie will ja Gabriel nicht (oder vielleicht doch) begegnen. Was sie nicht weiß ist, dass der Parkplatz heimlich mittels Videokameras überwacht ist und Gabriel, der natürlich mit dem Fall betraut wird, die Gestalt erkennt, die sich über die Verletzte beugt, zumal sie seinen Ledermantel trägt ...

Es ist herrlich zuzusehen, wie Tereza versucht Gabriel aus dem Weg zu gehen. Allerdings hält sie es nicht lange aus und muss ihm ihre Erkenntnisse mitteilen. Denn der Fall ist nicht so, wie es den Anschein hat.

Meine Meinung:

Dieser 7. Krimi ist wieder beste Krimiunterhaltung. Gerne habe ich Tereza bei ihren nicht ungefährlichen Alleingängen über die Schulter geschaut. Schmunzeln musste ich, als sie Gabriels Motorrad, eine Royal Enfield, ohne sein Wissen in Betrieb nimmt, obwohl sie nur wenig Erfahrung beim Motorrad fahren hat. An seine Stelle wäre ich mehr als sauer gewesen! Aber er ist nach wie vor so verliebt in Tereza, dass er ihr (fast) keinen Vorwurf macht.

Der Schreibstil ist detailreich und flüssig. Wie immer fügt Autorin Gabriela Kasperksi das eine oder andere historische Detail ein.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem 7. Krimi rund um die Buchhändlerin Tereza Berger, der mich bestens unterhalten hat, 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein Plädoyer für eine friedliche Nahostlösung

Muscheln am Strand von Gaza
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In diesem sehr persönliches Buch erzählt der in Gaza geborene Hamsa Abu-Howidy, seine bisherige Lebensgeschichte, die von seiner Kindheit in Gaza, der Abkehr von der strengen Religiösität, der Folter durch ...

In diesem sehr persönliches Buch erzählt der in Gaza geborene Hamsa Abu-Howidy, seine bisherige Lebensgeschichte, die von seiner Kindheit in Gaza, der Abkehr von der strengen Religiösität, der Folter durch die Hamas und seiner Flucht gekennzeichnet ist.

Aufgewachsen in einer begüterten Familie, die zwar ihre früheren Besitzungen verloren hat, wird er von seinen Eltern dazu erzogen, Fragen zu stellen. Er lernt Englisch, liest Bücher abseits des Korans. Doch mit der Machtübernahme der Hamas ist es mit den kleinen Freiheiten vorbei. Weil er sich der Indoktrination der Hamas nicht beugen will, wird er mehrmals verhaftet und gefoltert.

Kurz vor dem 7. Oktober 2023 gelingt ihm die Flucht und landet in Deutschland. Dort wirbt er unermüdlich für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts, wird sowohl von Sympathisanten der Palästinenser als auch von jene der Israelis angefeindet.

Leider sieht es aktuell nicht nach einer konstruktiven Lösung des Nahostkonfliktes aus.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch, das ein Plädoyer für eine demokratische und friedliche Lösung des Nahostkonflikts und sehr informativ ist, 5 Sterne.