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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein zuckersüßes Bilderbuch für alle großen Geschwister. Einfühlsam und mutmachend!

Auch große Geschwister sind noch klein
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Früher war das Mädchen das einzige kleine Kind in der Familie. Doch dann kam ein neues Baby und das Mädchen war auf einmal das große kleine Kind. Liebevoll kümmert sie sich um ihr Geschwisterchen, zeigt ...

Früher war das Mädchen das einzige kleine Kind in der Familie. Doch dann kam ein neues Baby und das Mädchen war auf einmal das große kleine Kind. Liebevoll kümmert sie sich um ihr Geschwisterchen, zeigt ihm die Welt und geht immer voran. Sie denkt, dass sie jetzt alles schaffen muss, aber manchmal wünscht sie sich, wieder klein zu sein. Sie erkennt, dass auch sie noch eine Menge lernen muss. Und egal, wie alt oder groß sie ist, sie wird immer einen Platz neben ihrer Mama haben.

Das englische Autorin-Illustratorin-Duo Molly Mead und Antonia Woodard präsentiert ein ganz wundervolles Bilderbuch über die Freuden und Herausforderungen, das große Geschwisterkind zu sein. Sanft und voller Wärme erzählt die Geschichte aus Kindersicht davon, wie es ist, in eine neue Rolle hineinzuwachsen und plötzlich nicht mehr das kleinste Familienmitglied zu sein. In vielen alltäglichen Situationen wird veranschaulicht, dass ein neues Geschwisterchen nicht nur den Alltag ordentlich durcheinanderwirbelt, sondern auch das Selbstbild sehr verändert. Manchmal wird von den Großen zu viel erwartet und oft sind auch die eigenen Ansprüche zu hoch. Man ist auf einmal ein Vorbild und muss lernen, geduldig zu sein und zu teilen und zu helfen. Das kann schön und herausfordernd zugleich sein. Auf der einen Seite fühlt man sich mutig und stark, weil man für jemand anderen verantwortlich ist, auf der anderen Seite sind diese neuen Aufgaben aber auch mit viel Unsicherheit verbunden und mit dem Bedürfnis, selbst noch klein zu sein und um Hilfe zu bitten. Dieses Buch hilft allen frischgebackenen großen Geschwistern dabei, ihren Platz in der Familie neu zu finden. Es zeigt ihnen, dass auch Große klein sein dürfen und ermutigt sie dazu, ihre Gefühle zuzulassen – ob glücklich, stolz, eifersüchtig, wütend oder unsicher – alles ist erlaubt. Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie verständnisvoll die Eltern ihre Älteste behandeln – wie sie ihr zeigen, dass sie immer für sie da sein und sie bedingungslos lieben werden, ganz egal wie alt sie ist.

Dieses Buch bietet viele tolle Gesprächsanlässe und ist dank der kurzen Sätze auch schon für die Kleinsten leicht verständlich. Molly Mead beschreibt das Ganze überaus gefühlvoll und authentisch, sodass sich garantiert jede Familie hier wiederfinden wird.

Die liebevollen Illustrationen von Antonia Woodard untermalen die Geschichte auf eine bezaubernde Weise. Ausdrucksstark, divers und herrlich warm und farbenfroh fangen sie die Emotionen perfekt ein, laden zum Verweilen und Entdecken ein und erzählen oft über den Text hinaus.

Fazit: „Auch große Geschwister sind noch klein“ ist ein warmherziges Bilderbuch ab 3 Jahren, das Kindern und Eltern dabei hilft, in das neue Familienleben hineinzuwachsen. Eine zuckersüße kleine Geschichte für alle großen Geschwister. Einfühlsam, tröstlich und bestärkend. Der Zuckersüß Verlag hat hier mal wieder ein echtes Schätzchen herausgebracht, ich kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Eine wundervolle Hommage an die besondere Freundschaft zwischen Hund & Kind!

Mein bester Freund
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Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt ein bekanntes Sprichwort. Vor allem die Verbundenheit zwischen Kindern und Hunden ist ganz besonders tief und prägend. Genau davon erzählt Miguel Tanco ...

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt ein bekanntes Sprichwort. Vor allem die Verbundenheit zwischen Kindern und Hunden ist ganz besonders tief und prägend. Genau davon erzählt Miguel Tanco in seinem Bilderbuch. Mit viel Wärme und Humor zeigt der spanische Künstler die zahlreichen Facetten dieser einzigartigen Freundschaft. Auf jeder Doppelseite lernen wir ein anderes Kind und seinen vierbeinigen treuen Begleiter kennen. Es sind Kinder von unterschiedlichster Herkunft, hell und dunkel, mit und ohne Behinderung. Genauso bunt und vielfältig sind auch ihre tierischen Freunde: Mal klein, mal groß, mal mit kurzem und glattem Fell, mal langhaarig und ganz wuschelig. Wir sehen sie beim gemeinsamen Kuscheln, Spielen und Toben. Wie sie miteinander reden, sehnsüchtig aufeinander warten oder zusammen an einem Eis schlecken. Die weniger schönen Momente werden dabei jedoch nicht ausgeklammert. So sind Hund und Herrchen auch mal nicht einer Meinung oder es steht ein Besuch beim Tierarzt an. Mit gerade mal einem Satz pro Doppelseite stellt Miguel Tanco diese kleinen Alltagsabenteuer so wunderbar treffend dar, dass sich garantiert jeder Hundebesitzer hier wiederfinden wird.

Die großflächigen Illustrationen des Künstlers sind mal wieder ein besonderer Genuss – lebendig, lustig und voller Charme. Mit leicht krakeligem Strich und zarten Aquarellfarben setzen die Bilder die verschiedenen Szenen perfekt in Szene und zaubern einem immerzu ein Lächeln ins Gesicht. Eins ist sicher: Nach diesem Buch wünscht sich garantiert so gut wie jeder eine eigene Fellnase zum Freund.

Fazit: „Mein bester Freund“ ist eine liebevolle Hommage an die besondere Bindung zwischen Kind und Hund. Ein wunderschönes und herzerwärmendes Bilderbuch ab 4 Jahren für alle Hundefans und die, die es noch werden wollen. Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen, mein Herz hat es im Sturm erobert! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Ein wundervolles Plädoyer gegen den Perfektionismus und für die Schönheit des Unvollkommenen

Die Kunst, Fehler zu machen
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Corinna Luyken hat hier ein ganz besonderes Bilderbuch für Erwachsene geschaffen, das nicht nur uns Große daran erinnert, das Fehler machen erlaubt ist. Jeder Mensch macht Fehler und das ist richtig und ...

Corinna Luyken hat hier ein ganz besonderes Bilderbuch für Erwachsene geschaffen, das nicht nur uns Große daran erinnert, das Fehler machen erlaubt ist. Jeder Mensch macht Fehler und das ist richtig und wichtig. Denn aus Fehlern lernen wir und entwickeln uns weiter. Und manchmal können aus vermeintlichen Patzern auch völlig neue, erstaunliche Dinge entstehen. Fantastische Kunstwerke mit einem ganz eigenen Charme. Genau davon erzählt Corinna Luyken in diesem Buch, mit nur sehr wenigen Worten und einzigartigen Bildern.

Alles beginnt mit einem zu groß gezeichneten Auge, dem ein noch größeres Auge folgt - zwei Fehler. Die Brille dagegen ist eine gute Idee. Der Ellbogen und der extralange Hals dagegen sind wieder Fehler. Genauso wie das merkwürdige Frosch-Katze-Kuh-Ding. Daraus lässt sich jedoch prima ein Busch machen. Und aus dem großäugigen und langhalsigen Wesen zu Beginn wird schließlich ein freundliches, Rollschuh fahrendes Mädchen. Es macht so viel Spaß die Ideen der Künstlerin mitzuverfolgen. Zu sehen wie sie aus einfachen Kreisen, Klecksen und Linien etwas ganz Neues und Unerwartetes erschafft und aus kleinen, scheinbaren Fehlern am Ende ein großes, fantasievolles Gesamtbild wird.

Die Illustrationen von Corinna Luyken sind mal wieder ein besonderes Highlight. Auf den ersten Blick mögen sie sehr minimalistisch wirken, sie stecken aber voller Tiefe. Mit feinem Strich, schwarzer Tinte und zarten Farben ziehen sie den Betrachter in den Bann und verzaubern Seite für Seite mit vielen überraschenden, lustig-skurrilen Details.

Fazit: „Die Kunst, Fehler zu machen“ ist ein inspirierendes und poetisches Bilderbuch für Jung und Alt, das die Kreativität feiert und dazu einlädt, Fehler zu machen und als Sprungbrett für persönliches Wachstum zu nutzen. Ein kunstvolles Plädoyer gegen den Perfektionismus und für die Schönheit des Unvollkommenen. Ich bin begeistert von Corinna Luykens Bilderbuch-Debüt und kann es jedem nur ans Herz legen! Es wäre ein großer Fehler, an diesem Buch vorbeizugehen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein absoluter Wohlfühlcomic mit so schönen Bildern!

Crissis Tagebücher. Band 6
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Die inzwischen 13-jährige Crissi geht mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater Stephan und ihrem kleinen Stiefbruder Valentin auf Weltreise. Ein Jahr lang reisen sie um den Globus, ganz (oder fast) ohne Flugzeug, ...

Die inzwischen 13-jährige Crissi geht mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater Stephan und ihrem kleinen Stiefbruder Valentin auf Weltreise. Ein Jahr lang reisen sie um den Globus, ganz (oder fast) ohne Flugzeug, damit ihre Reise so sauber wie möglich ist. Auf ihrer Route liegen die verschiedensten Länder und Städte: Großbritannien, Norwegen, Prag, Sizilien, sogar nach Afrika und Südamerika verschlägt es sie! Es wird ein unglaubliches Jahr voller neuer Kulturen und Erfahrungen und großartigen Begegnungen. Die Zeit vergeht viel zu schnell, doch am Ende freut sich Crissi auf ihr Zuhause und ihre zwei tollen besten Freundinnen (die sie natürlich sehr vermisst hat). Ihre Erlebnisse hält sie in ihrem Reisetagebuch fest, sodass auch wir in den Genuss ihrer wunderbaren Abenteuer kommen.

Hierbei handelt es sich um den sechsten Band von „Crissis Tagebücher“. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, allerdings macht es erheblich mehr Spaß, wenn man die vorherigen Bände gelesen hat.
Ich liebe diese Kindercomic-Reihe über alles. Meine Freude war entsprechend groß als ich hörte, dass es dieses Jahr endlich mit Crissi und Co. weitergehen wird und ich wurde nicht enttäuscht.

Joris Chamblain und Aurélie Neyret haben mal wieder einen zauberhaften Bilderbuch-Comic geschaffen, mit dem sie ihre Reihe rund um Crissi gelungen fortsetzen. Seit dem ersten Band sind fast drei Jahre vergangen. Crissi ist nun dreizehn Jahre alt und man merkt, dass sie nicht mehr das kleine Mädchen von früher ist. Sie wirkt reifer und reflektierter, ist trotz allem aber noch die einzigartige Crissi, die wir kennen und lieben: Aufgeweckt, neugierig und schreibbegeistert. Crissi träumt nach wie vor davon, eine große Schriftstellerin zu werden. Zum Glück, denn so kommen wir auch dieses Mal in den Genuss ihrer großartigen Erzählungen. Dieser Band ist genauso aufgebaut wie die Vorgänger: In einer Mischung aus Comicsequenzen und Tagebucheinträgen berichtet Crissi von ihrer großen Weltreise mit ihrer Familie. Blickt zurück auf all die vielen Abenteuer, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater Stephan und ihrem Stiefbruder Valentin erlebt hat. Von den Polarlichtern in Nordeuropa, einem Besuch am Loch Ness, einer Bootstour auf dem Amazonas bis hin zu einem Heiratsantrag auf dem Ätna - es ist ein Jahr voller Marmeladenglasmomente. Unvergessliche Begegnungen, wunderschöne Orte, Glück und Freude, aber auch Heimweh, Wut und Tränen. Crissi wird sich während dieser Zeit über viele Dinge bewusst werden. Über sich selbst, aber auch über die Welt mit ihren vielen Problemen, die von uns Menschen verursacht werden. Es ist mal wieder das reinste Vergnügen, an Crissis Erlebnissen und Gedanken teilzuhaben. Man würde am liebsten sofort seine Koffer packen und mitreisen.

Besonders schön wird die Entwicklung der Familienbindung beschrieben. Crissi wird ihren neuen Stiefvater und Stiefbruder noch mehr schätzen und lieben lernen. Die drei und Crissis Mutter werden noch enger zusammenwachsen und – so viel sei schon mal verraten, am Ende gibt es noch eine ganz wundervolle Überraschung.

Aurélie Neyret hat das Ganze mal wieder kongenial in Szene gesetzt. Ihre farbenprächtigen Zeichnungen sind wie gewohnt ein wahrer Augenschmaus - herrlich warm, ausdrucksstark und detailverliebt. Sie entführen uns in atemberaubende Landschaften, zeigen Crisissis hübsche Aquarellbilder und schaffen eine Atmosphäre voller Geborgenheit (und für Fans der Greenwood-Serie gibt es sogar noch ein nettes kleines Easteregg zu entdecken). Einziger minimaler Wermutstropfen ist die recht kleine, kursive Schrift in Crissis Tagebuch, die etwas schwer zu lesen ist. Dies ist für mich aber kein Grund, einen Stern abzuziehen. Dafür ist auch dieser Band einfach viel zu schön.

Fazit: Crissi ist zurück und das Warten hat sich gelohnt! „Crissis Tagebücher – Eine lange Reise“ ist eine warmherzige, spannende und tiefgründige Graphic Novel ab 10 Jahren, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubert und jedes Comic-Liebhaber-Herz höher schlagen lässt. Ein absoluter Wohlfühcomic, der durch seine traumhaft schönen Illustrationen und liebevollen Charaktere besticht. Ich habe auch diesen Band vom ersten Moment an geliebt und hoffe sehr auf viele weitere Bände. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Eine wundervolle Graphic Novel über das Erwachsenwerden, Selbstfindung und Freundschaft.

How It All Ends
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Die 13-jährige Tara verbringt viel Zeit in ihren Tagträumen, wo sie spannende Abenteuer erlebt und einfach alles sein kann. Doch als sie erfährt, dass sie eine Klasse überspringen und im nächsten Schuljahr ...

Die 13-jährige Tara verbringt viel Zeit in ihren Tagträumen, wo sie spannende Abenteuer erlebt und einfach alles sein kann. Doch als sie erfährt, dass sie eine Klasse überspringen und im nächsten Schuljahr auf die Highschool gehen soll, wird sie plötzlich mit der echten Welt konfrontiert. Ist sie wirklich schon bereit für die Highschool? Was ist, wenn sie sich in den vielen Gängen verläuft? Oder keine Freunde findet? Tara malt sich die schlimmsten Dinge aus und fühlt sich an ihrem ersten Tag an der neuen Schule ziemlich verloren. Doch dann lernt sie Libby kennen, die gemeinsam mit ihr im Englischkurs sitzt. Sie freundet sich mit ihr an, allerdings fällt es ihr anfangs schwer, zu sich selbst zu stehen. Sie hält sich plötzlich für total uncool und kindisch. Doch mit Libby ist einfach alles viel leichter. Libby, die sich irgendwie mehr als nur eine Freundin anfühlt...

Emma Hunsinger präsentiert hier eine wundervolle Graphic Novel über Freundschaft, Identität und Neuanfang. Voller Witz und Wärme erzählt sie von der aufregenden Zeit des Erwachsenwerdens mit allem was dazugehört: Neue Schule, neue Freunde finden, Unsicherheiten, Ängste, Peinlichkeiten, Gefühlschaos, Dazugehören wollen und sich selbst treu bleiben. Auch wenn sich das amerikanische Highschool-Setting etwas von unserem Schulleben unterscheidet, wird sich die Alterszielgruppe sehr gut mit Tara identifizieren können. Ihre Sorgen, Zweifel und Gedanken werden einfach großartig beschrieben: Witzig und manchmal herrlich überzogen, zugleich aber auch sehr behutsam und ganz nah dran am echten Leben. Besonders ihre wilden Vorstellungen und Tagträume sind sehr nachvollziehbar dargestellt und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln.
Die Charaktere sind allesamt liebevoll und lebendig gezeichnet, allen voran Tara und Libby schließt man fest ins Herz. Ihre Freundschaft entwickelt sich vollkommen authentisch und verdeutlicht sehr schön, wie wichtig es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen versteht und so akzeptiert, wie man ist. Die Geschichte ermutigt junge Leser*innen dazu, ihre eigene Stimme zu finden und sich nicht verbiegen zu lassen. Sie zeigt uns, dass es absolut okay und normal ist, wenn man nicht das Gleiche mag wie andere und auch Teenager noch Kind sein dürfen. Es macht einfach so viel Spaß Tara auf ihrem Weg zu begleiten, auch als Erwachsener hat man seine helle Freude daran und möchte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören.

Auch optisch überzeugt der Comic auf ganzer Linie. Durch die fehlende Panelstruktur mögen die Seiten auf den ersten Seiten vielleicht etwas chaotisch wirken, allerdings passt dies einfach perfekt zur Story. Mit ihren humorvollen, ausdrucksstarken und detailreichen Zeichnungen erweckt Emma Hunsinger Taras Welt zum Leben und fängt die Emotionen gekonnt ein. Vor allem die farbliche Trennung (grünlich für die Realität, rötlich für Taras Tagträumereien) ist mehr als gelungen.

Fazit: „How It All Ends“ ist eine witzige, einfühlsame und ermutigende Graphic Novel ab 10 Jahren über die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, Selbstfindung und Freundschaft. Ein wunderbarer Coming-of-Age-Comic voller Humor und Herz. Klug, erfrischend ehrlich, einfach wie aus dem echten Leben. Ich bin begeistert von Emma Hunsingers Comicdebüt, ich kann es nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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