Platzhalter für Profilbild

kristinaliest

Lesejury Profi
offline

kristinaliest ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kristinaliest über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

muss man nicht lesen

Stacking Doll
0

Ich bin tatsächlich über TikTok auf dieses Buch gestoßen, weil es dort jemand vorgestellt hat und meinte, dass es total fesselnd war und sie es super schnell durchgelesen hat. Die Idee hinter der Geschichte ...

Ich bin tatsächlich über TikTok auf dieses Buch gestoßen, weil es dort jemand vorgestellt hat und meinte, dass es total fesselnd war und sie es super schnell durchgelesen hat. Die Idee hinter der Geschichte klang auch wirklich spannend.

Es geht darum, dass jemand eine Matroschka-Puppe heiraten soll und dafür nach und nach all ihre Persönlichkeiten kennenlernen muss, um überhaupt entscheiden zu können, ob er sie wirklich heiraten möchte. Allein dieses Konzept fand ich schon extrem interessant.

Beim Lesen war es dann aber auch echt seltsam, absurd und teilweise ziemlich skurril. Trotzdem war es irgendwie spannend und man wollte definitiv weiterlesen. Außerdem hat das Buch nicht viele Seiten, deshalb kommt man auch schnell durch.

Allerdings war es mir stellenweise auch etwas zu sexlastig und insgesamt eher ein sehr spezielles Buch. Ich fand’s interessant zu lesen, aber nicht unbedingt ein „Muss man gelesen haben“.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

Gegen Ende verloren

Die Namen
0

Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven über einen Zeitraum von 35 Jahren erzählt, wobei wir alle sieben Jahre Einblicke in die verschiedenen Leben erhalten.
Das fand ich vom Konzept ...

Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven über einen Zeitraum von 35 Jahren erzählt, wobei wir alle sieben Jahre Einblicke in die verschiedenen Leben erhalten.
Das fand ich vom Konzept her richtig spannend und der Einstieg hat mich auch direkt gepackt. Ich hatte erst Sorge, nicht gut reinzukommen, aber das hat sich schnell gelegt.

Inhaltlich ist das Buch ziemlich intensiv, vor allem durch die starke Präsenz von häuslicher Gewalt, was definitiv unter die Haut geht.

Leider hat mich die Geschichte gegen Ende etwas verloren. Ich bin nicht mehr richtig reingekommen und war teilweise eher verwirrt als gefesselt. Ich glaube, mir hätte es besser gefallen, wenn die einzelnen Geschichten klarer nacheinander erzählt worden wären – also erst eine komplett, dann die nächste – statt so stark zwischen den Perspektiven zu springen.

Insgesamt ein Buch mit starkem Anfang und wichtigen Themen, das mich aber nicht ganz bis zum Schluss überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2026

Overhyped

New Beginnings
0

Ich wollte das Buch eigentlich schon ewig lesen. Ich hatte sogar mal eine richtig schöne Schmuckausgabe zu Hause… die ist dann aber irgendwann wegen Platzmangel ausgezogen (ich glaube ich hab die damals ...

Ich wollte das Buch eigentlich schon ewig lesen. Ich hatte sogar mal eine richtig schöne Schmuckausgabe zu Hause… die ist dann aber irgendwann wegen Platzmangel ausgezogen (ich glaube ich hab die damals verschenkt oder verkauft 🙈).

In der Story geht’s ja um ein Au-Pair aus Deutschland in Amerika, aber ehrlich gesagt fand ich diesen Aspekt total verschenkt. Sie hatte gefühlt kaum Berührungspunkte mit dem Kind, und dafür wurde das Thema irgendwie zu groß gemacht. Da hätte man so viel mehr draus machen können. Stattdessen wirkte es eher so, als würde sie einfach ein Auslandsjahr bei einer Familie machen und nebenbei ein bisschen im Bed & Breakfast helfen.

Und die Liebesgeschichte… na ja. Die bestand für mich größtenteils nur aus körperlicher Anziehung, da hat mir einfach Tiefe gefehlt. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass es zwischen ihnen immer dann körperlich wurde, wenn sie sich gestritten haben.

Ich hab das Ganze übrigens als Hörbuch gehört, weil ich versuche, nicht immer nur Podcasts zu hören – und ja, es war schon irgendwie süß. Aber diesen krassen Hype um das Buch kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

Und ganz ehrlich, das Verhalten am Ende war teilweise echt kindisch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2026

Nicht 100 %

Stunden wie Tage
0

Für den Einstieg habe ich tatsächlich etwas länger gebraucht – das Buch greift auf jeden Fall sehr emotionale Themen auf. Besonders bei der berlinerischen Mundart musste ich so oft an Shelly denken, als ...

Für den Einstieg habe ich tatsächlich etwas länger gebraucht – das Buch greift auf jeden Fall sehr emotionale Themen auf. Besonders bei der berlinerischen Mundart musste ich so oft an Shelly denken, als sie uns auf der Leipziger Buchmesse daraus vorgelesen und auch den Hintergrund sowie ihre Recherche dazu erzählt hat. Die Geschichte beruht nämlich tatsächlich auf wahren Begebenheiten, was sie nochmal besonders macht.

Allerdings muss ich sagen, dass ich den Schreibstil etwas zu nüchtern fand. Dadurch konnte ich keine wirkliche Nähe zu Martha und den anderen Charakteren aufbauen. Gerade weil so viele emotionale Dinge passieren – vor allem in den ersten 60 Seiten – hätte ich mir gewünscht, mehr mitzufühlen. Leider hat mich das Buch dadurch nicht zu 100 % abgeholt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2026

Nicht meins

Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf
0

Ich muss ehrlich sagen, ich war leider nicht darauf vorbereitet, dass „Das Penismuseum“ eher aus Kurzgeschichten besteht als aus einer durchgehenden Handlung. Zwar tauchen einige Charaktere immer wieder ...

Ich muss ehrlich sagen, ich war leider nicht darauf vorbereitet, dass „Das Penismuseum“ eher aus Kurzgeschichten besteht als aus einer durchgehenden Handlung. Zwar tauchen einige Charaktere immer wieder auf und sind lose miteinander verbunden, aber ein roter Faden hat mir persönlich gefehlt.
Der Humor konnte mich insgesamt leider gar nicht abholen. Nur die Geschichte „Was machst du schon wieder für ein Theater“ hat mir ein kleines Schmunzeln entlockt, der Rest blieb für mich eher flach.
Was ich aber wirklich hervorheben muss, das Buch ist optisch ein echtes Highlight! Die Gestaltung ist wunderschön und die Illustrationen sind super kreativ und witzig - definitiv ein Hingucker im Regal.
Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere