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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

stürmisch und fesselnd

Born of Salt and Storm
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„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard hat mich dank seiner Atmosphäre sofort abgeholt. Zu Beginn an hatte ich das Gefühl, mitten in der rauen, sturmumtosten Welt zu stehen. Die Beschreibungen des ...

„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard hat mich dank seiner Atmosphäre sofort abgeholt. Zu Beginn an hatte ich das Gefühl, mitten in der rauen, sturmumtosten Welt zu stehen. Die Beschreibungen des Meeres, der salzigen Luft und der düsteren Stimmung haben bei mir Bilder ausgelöst.
Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Speerfischerin Tavi; Waise und Sonderlich. Als sie verloren geglaubte Magie entfesselt, bleibt ihr nur die Flucht aus ihrer Heimat. Trotz innerer Konflikte und anfänglichen Unsicherheiten wirkte sie nie schwach.
Die langsam annähernde Beziehung zwischen ihr und ihrem neuen Verbündeten Eero hat mich schnell gefangen genommen. Sie, ein Mensch; er, ein gefürchteter Mer. Die Chemie zwischen den beiden hat sich für mich intensiv angefühlt, ohne kitschig zu sein.
Der Schreibstil war sehr bildhaft und emotional. An manchen Stellen hätte die Handlung für meinen Geschmack etwas schneller vorangehen können, aber die Atmosphäre und Spannung haben für mich den perfekten Ausgleich geliefert. Die Mischung aus Magie, Geheimnissen und den gefährlichen Sturm-Legenden fand ich richtig faszinierend.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 08.05.2026

abgründig und fesselnd

Tief
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Der Roman „Tief“ von Rebekka Moser ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – genau das macht ihn aber so besonders.

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte stark im Inneren der Figuren. Es geht weniger ...

Der Roman „Tief“ von Rebekka Moser ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest – genau das macht ihn aber so besonders.

Inhaltlich bewegt sich die Geschichte stark im Inneren der Figuren. Es geht weniger um äußere Handlung, sondern um Emotionen, Gedanken und das, was unter der Oberfläche verborgen liegt. Die Autorin schreibt dabei dicht und eindringlich. Ihre Sprache ist präzise, oft poetisch, aber zugleich klar und direkt – perfekt passend zum Titel „Tief“, weil man beim Lesen immer weiter in die psychologischen Schichten eintaucht.

Was mich besonders überzeugt hat, ist die Atmosphäre. Das Buch erzeugt eine intensive, durchgehende Stimmung, die mich sofort in den Bann gezogen hat und mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Die Figuren wirken dabei sehr echt und vielschichtig, sodass ich mich in sie hineinversetzen konnte und mich ihnen beim Lesen ganz nah gefühlt habe.

Insgesamt ist es ein beeindruckendes, intensives und sehr feinfühlig geschriebenes Buch, das durch seine Tiefe, seine Atmosphäre und seine starke Sprache überzeugt. Für mich ein Roman, der definitiv im Gedächtnis bleibt, zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt, und den ich aus voller Überzeugung weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Das große Finale der Märchentriologie

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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„Der Falken Flug“ von Verena Zöllner-Ehrhardt hat mich insgesamt überzeugt und verdient solide 4 von 5 Sternen.
Die Hauptprotagonistin Ewa, Läuferin der fürstlichen Garde, der Schwarzen Falken, muss erfahren, ...

„Der Falken Flug“ von Verena Zöllner-Ehrhardt hat mich insgesamt überzeugt und verdient solide 4 von 5 Sternen.
Die Hauptprotagonistin Ewa, Läuferin der fürstlichen Garde, der Schwarzen Falken, muss erfahren, was es heißt, sich auf die richtige Seite zu schlagen, als der verloren geglaubte Fürstensohn unerwartet auftaucht und nicht nur ihr Leben durcheinander bringt.
Die Geschichte entfaltet sich stetig aufbauend bis zum Ende und schaffte es von Anfang an eine Spannung aufzubauen, die mich konstant durch das Buch getragen hat. Besonders gelungen fand ich die lebendigen Beschreibungen der Schauplätze und die fein ausgearbeiteten Charaktere. Man merkt, dass viel Liebe zum Detail in der Gestaltung der Welt und der zwischenmenschlichen Beziehungen geflossen ist.
Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen – flüssig, bildhaft und vor allem mit einer authentischen (Aus-)Sprache der einzelnen Charaktere gezeichnet. Gerade die ruhigeren Passagen laden dazu ein, innezuhalten und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
An manchen Stellen zieht sich die Handlung ein wenig, wodurch das Tempo gelegentlich ins Stocken gerät. Dennoch schafft es die Autorin, immer wieder interessante Wendungen einzubauen, die mein Interesse groß aufrechterhalten hat.
Insgesamt ein lesenswerter Roman, der besonders Fans von gefühlvollen und atmosphärischen Geschichten gefallen wird.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

fesselnd bis zum Schluss

Evil Elite – Der Kodex der Ehre
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In „Evil Elite – Der Kodex der Ehre“ von Aline Atman wird der Leser in einen atemlosen Dark-Academia-Thriller hineingezogen.

Fort Rock, das Eliteinternat für organisiertes Verbrechen, ist der Schauplatz, ...

In „Evil Elite – Der Kodex der Ehre“ von Aline Atman wird der Leser in einen atemlosen Dark-Academia-Thriller hineingezogen.

Fort Rock, das Eliteinternat für organisiertes Verbrechen, ist der Schauplatz, der den Nachwuchs der gefährlichsten Schwerverbrecher in psychologischer Manipulation, Cyberhacking, Steuerhinterziehung und anderen dubiosen Manövern schult.

Für Frankie, der Tochter eines Mafiabosses, startet der Schulalltag mit einem Mordauftrag. Doch wird sie diesen auch begehen? Sie selbst ist schließlich auch nicht die, die ihre Freunde zu kennen glauben.

Geheimnisse überschatten das Buch, die gelüftet werden wollen. Spannung prägen die Seiten, die nie nachlässt. Dynamische Zusammenspiele der Charaktere untermauern die Geschichte. Überraschende Wendungen prägen den Weg und packende Szene untermalen den Lesefluss.

Rundum ein gelungenes Werk, das durch seine Komplexität etwas chaotisch wirken kann, aber durch seinen Charme zum Miträtseln und Mitfiebern nie das Gefühl aufbringt, das Buch frühzeitig zur Seite zu legen.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Sehr gelungener Auftakt eines Zweiteilers

Das Erbe von Eis und Rauch
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Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, ...

Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, aber auch solchen, die völlig „normal“ erscheinen.

Die Hauptdarstellerin Myrra, die in der Kampfschule ihrer Großeltern aufwächst, belastet ein fluchbeladenes Bein. Da es wie ein eigenes Lebewesen agiert, hat es sogar einen eigenen Namen: Bestie.

Bestie scheint Schuld daran, dass sich Myrra der magischen Zeremonie entzieht, die ausweist, wer welche Magie wirken kann. Myrra möchte sich nicht noch ein Zeichen aufhalsen.

Und muss es doch tun, als ihr Großvater krank wird und nur ein Trank des Braumeisters helfen kann. Kontakt zum Braumeister bekommt Myrra jedoch erst, wenn sie bei der Zeremonie teilnimmt, die ihr weiteres Leben bestimmen wird und ihr Leben in der Kampfschule somit aufgeben muss.

Der erste Teil einer Dilogie, der durch Runen und einem ausgeklügeltem Magiesystem geprägt ist, entwickelt sich sehr komplex und packend, mit für mich unerwarteten Wendungen und einem Ende, dass mich sofort ans Lesen des zweiten Bandes gezwungen hat.

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