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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Anspruchsvolle, intensive Dystopie zum spannenden Mitfiebern

Dogma der Wahrheit
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„Dogma der Wahrheit“ ist wahrlich keine leichte Kost. Der dystopische Thriller spielt in einer Welt zwischen Virtualität und Realität. Der Autor E.X. Behemoff weiß um dieses Thema perfekt zu schreiben.

Im ...

„Dogma der Wahrheit“ ist wahrlich keine leichte Kost. Der dystopische Thriller spielt in einer Welt zwischen Virtualität und Realität. Der Autor E.X. Behemoff weiß um dieses Thema perfekt zu schreiben.

Im (kaum mehr existierenden) Berlin leben Hagen und seine Eltern, die bei einer brutalen Straftat ihr Leben verlieren. Ein Leben, das in der Wirklichkeit steril und kalt ist, in der Hyperrealität jedoch ungeahnte Möglichkeiten bietet. Die Straßen und Menschen sind geprägt von Drogenhandel und -missbrauch, deren Beschaffung durchs Streamen von spektakulären Straftaten erfolgt.

Hagen ist einer der wenigen noch geborenen Menschen, glaubt nicht an den Tod seiner Eltern und geht der ganze Sache auf den Grund. Wobei das Wort „Ab-Grund“ es viel besser trifft.

Menschliche Abgründe, moralisch verwerfliche Gegebenheiten und anschaulich brutale Situationen prägen das Buch. Die unterschiedlichen Zeitstränge, die sich erst nach und nach zusammenfügen, und die verschiedenen Perspektiven, die Vergangenheit und Gegenwart der Hauptcharaktere vereinen, halten den Spannungsboden hoch.

Eine erschreckende Story, die genauso die menschliche Zukunft darstellen könnte, ist in diesem Thriller lebhaft bildlich dargestellt. Auch wenn es sich hier um Band 1 von „Das Honeypot-Protokoll“ handelt, ist das Buch in sich abgeschlossen und lässt sich problemlos separat lesen.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

gelungenes Ende eines Zweiteilers

Die Macht aus Nebel und Schatten
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In „Die Macht aus Nebel und Schatten“ tauchen wir erneut mit Myrra und ihrem verfluchten Bein, das einen eigenen Namen trägt, in einem magischen Kampf gegen den bösen Gott Bawor. In Band 1 rettete sie ...

In „Die Macht aus Nebel und Schatten“ tauchen wir erneut mit Myrra und ihrem verfluchten Bein, das einen eigenen Namen trägt, in einem magischen Kampf gegen den bösen Gott Bawor. In Band 1 rettete sie ihrem Großvater, zahlte jedoch einen hohen Preis und befreite damit die dunklen Schatten, die nun ihre Welt heimsuchen.
Roran, ihr Weggefährte und Hexer, sucht seinen Platz in einer Welt, die seinesgleichen verabscheut. Im Gegensatz zu Magiern, wie Myrra eine ist, werden Hexen immer noch gejagt und verurteilt.

Roran und Myrra kämpfen außerdem noch unter einem weiteren aufgelösten Bann; ein Liebesbann, der Rorans Ziehmutter ihnen auferlegte und wieder nahm. So fahren ihre Gefühle Achterbahn auf der Suche nach der Wahrheit und ihren eigene Gefühlen.
Der Schreibstil der Autorin Jenny Pieper ist gewohnt flüssig und bildhaft.

Die Beschreibungen sind detailliert und anschaulich. Die Charaktere authentisch. Sodass die bedrohliche Atmosphäre und die magische Umgebung lebendig werden.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

paranormaler Horror mit absoluter Leseempfehlung

Mutterasche
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Bei „Mutterasche – Sie ist überall“ handelt es sich um Clarissa Kühnbergers erstes Horrorbuch.

Auf ca. 250 Seiten hat sie eine gelungene, authentische Mischung aus Horror und Familiendrama verfasst.

Mit ...

Bei „Mutterasche – Sie ist überall“ handelt es sich um Clarissa Kühnbergers erstes Horrorbuch.

Auf ca. 250 Seiten hat sie eine gelungene, authentische Mischung aus Horror und Familiendrama verfasst.

Mit ihrem Umzug in ein neues Heim beginnt der Alptraum. Nicht nur dass es scheinbar spukt und der Geist sowohl die Mutter Gail als auch ihre beiden Töchter in Gefahr bringt, nein, auch Gails Ehemann Matt zeigt harte Züge, die er zuvor geschickt verborgen hat.

In diesem bitterem, rachegeplagtem Horrorroman liegt der Spannungsbogen hoch. Sowohl lebende als auch verstorbene Charaktere kommen glaubwürdig rüber. Durch stetig wechselnde Szenen und kurze Kapitel schleicht sich die Angst beim Lesen langsam ein.

Ein sehr gelungener Ausflug ins Horrorgenre, der nach mehr dieser Autorin verlangt!

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Veröffentlicht am 16.05.2026

starke Prinzessinnen

Heller als Feuer
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„Heller als Feuer“ von Alice Doublier habe ich mit viel Spannung gelesen.
Besonders gefallen hat mir die königliche Atmosphäre und die emotionale Entwicklung der weiblichen Hauptfiguren; der Prinzessinnen ...

„Heller als Feuer“ von Alice Doublier habe ich mit viel Spannung gelesen.
Besonders gefallen hat mir die königliche Atmosphäre und die emotionale Entwicklung der weiblichen Hauptfiguren; der Prinzessinnen Alyhia, Efia und Sybil. Auch die Mischung aus heftigen Gefühlen positiver und negativer Natur, vorhandener Konflikten und den starken Charakteren fand ich gelungen.
Etwas verwirrend fand ich jedoch die Erzählweise in der Ich-Perspektive, da mit jedem Kapitel die Charaktere unregelmäßig gewechselt haben und in der Ich-Form dargestellt wurden. Dadurch musste ich manchmal kurz überlegen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Das hat meinen Lesefluss an einigen Stellen unterbrochen.
Außerdem haben sich manche Passagen ein wenig gezogen und ich hätte mir stellenweise noch mehr Tiefe und weniger Ziehendes gewünscht. Das Ende wiederum kam recht plötzlich und stark.
Ich konnte mich insgesamt gut in die Story hineinversetzen. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen. Insgesamt hat mich das Buch überzeugt und gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

gefühlvoll und atmosphärisch

Der Falken Flug
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„Der Falken Flug“
von Verena Zöllner-Ehrhardt hat mich insgesamt überzeugt und verdient solide 4 von 5 Sternen.

Die Hauptprotagonistin Ewa, Läuferin der fürstlichen Garde, der Schwarzen Falken, muss erfahren, ...

„Der Falken Flug“
von Verena Zöllner-Ehrhardt hat mich insgesamt überzeugt und verdient solide 4 von 5 Sternen.

Die Hauptprotagonistin Ewa, Läuferin der fürstlichen Garde, der Schwarzen Falken, muss erfahren, was es heißt, sich auf die richtige Seite zu schlagen, als der verloren geglaubte Fürstensohn unerwartet auftaucht und nicht nur ihr Leben durcheinander bringt.

Die Geschichte entfaltet sich stetig aufbauend bis zum Ende und schaffte es von Anfang an eine Spannung aufzubauen, die mich konstant durch das Buch getragen hat. Besonders gelungen fand ich die lebendigen Beschreibungen der Schauplätze und die fein ausgearbeiteten Charaktere. Man merkt, dass viel Liebe zum Detail in der Gestaltung der Welt und der zwischenmenschlichen Beziehungen geflossen ist.

Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen – flüssig, bildhaft und vor allem mit einer authentischen (Aus-)Sprache der einzelnen Charaktere gezeichnet. Gerade die ruhigeren Passagen laden dazu ein, innezuhalten und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

An manchen Stellen zieht sich die Handlung ein wenig, wodurch das Tempo gelegentlich ins Stocken gerät. Dennoch schafft es die Autorin, immer wieder interessante Wendungen einzubauen, die mein Interesse groß aufrechterhalten hat.

Insgesamt ein lesenswerter Roman, der besonders Fans von gefühlvollen und atmosphärischen Geschichten gefallen wird.

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