Platzhalter für Profilbild

Viola

Lesejury Star
offline

Viola ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Viola über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Flaco war nicht mein Fall

Rote Sonne - Mord auf Fuerteventura
0

Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Wir sind große Kanarenfans und vor allem die Insel Fuerteventura hat es uns angetan. Mit dem Untertitel "Mord auf Fuerteventura" und dem tollen Foto der Kirche in Betancuria hatte mich das Buch sofort für sich eingenommen. Ich hatte von einer Freundin Teil 1 gelesen, damit ich gut informiert in diesen zweiten Teil der Reihe starten kann. Leider ging es mir schon so, dass mir "Roter Sand - Mord auf Gran Canaria" schon nicht so recht gefallen hat. Ich hatte gehofft, dass Fuerteventura dann den Unterschied macht, aber auch hier kam ich nie richtig an ...

Natürlich ist es immer Geschmackssache, aber mit Flaco, der Hauptfigur des Buch und der ganzen Reihe, wurde ich einfach nicht warm. Er ist mir zu egozentrisch, zu flapsig, zu chauvimäßig. Ja, er ist auch selbstkritisch und ironisch, aber ich muss nicht auf jeder Seite innere Monologe oder Witzchen lesen. Und schon gar nicht bei einem Krimi. Auch wenn ich Humor an sich gerne mag und auch bei Spannungsliteratur gerne mal grinse.

Zudem konnte mich leider auch der Kriminalfall nicht so richtig in seinen Bann ziehen. Lange Zeit habe ich nicht recht verstanden, was da eigentlich passiert, und wenn man die Auflösung kennt, weiß man auch, warum das so ist. Ich fand es eher unrealistisch. Auch die Endszene mit einer Versammlung aller Verdächtigen à la Miss Marple und Co. war nicht so meins.

Schön fand ich, dass auf Seite 102 ein Bezug zum Titel hergestellt wird, das mag ich immer sehr: "Der rote Sonnenball in der Mitte des Himmels glühte in den unterschiedlichsten Gelbtönen bis hin zu Ocker und Braun. Auch weiter vorne gab es schon mal eine sehr poetische Beschreibung der Insel, die mir sehr gut gefallen hat. Wer die Insel mag, kann das auch gut nachvollziehen. Aber insgesamt hätte es für mich auch mehr Lokalkolorit sein dürfen, vor allem dann, wenn schon der Ort mit im Titel und auf dem Cover steht.

Veröffentlicht am 14.04.2026

Leider so gar nicht meins

Mathilde und Marie
0

Auf dieses Buch war ich total gespannt und neugierig und habe mich sehr darauf gefreut. Leider war mir aber nach wenigen Seiten klar, dass diese kleine Liebe nur ein Strohfeuer war. Ich mag poetische Sprache ...

Auf dieses Buch war ich total gespannt und neugierig und habe mich sehr darauf gefreut. Leider war mir aber nach wenigen Seiten klar, dass diese kleine Liebe nur ein Strohfeuer war. Ich mag poetische Sprache sehr, gerne auch mal ein etwas langsameres Buch, das am Ende eines Alltages Ruhe und Entspannung verheißt. Aber bei diesem Buch war es mir zuviel oder zu wenig?
Die Sprache ist einfach total verschlungen und die Sätze so lang und verschachtelt. Wer würde wirklich so reden? Der Autor ist mein Alter, aber für mich fühlte sich seine Schreibe viel älter an. Das habe ich sehr bedauert, da ich mich auf das Buch gefreut hatte - das ja auch viele gute Bewertungen hat - und ich auch sein Buch über die Buchhandlungen sehr mag.
Leider konnte ich mit den Figuren einfach nicht warm werden. Vor allem Marie blieb mir von Anfang an fremd, obwohl sie schon auf Seite 1 auftaucht und uns durch das Buch begleitet.
Vielleicht ist es einfach nicht mein Genre (ich lese bevorzugt Spannungsliteratur) oder es war nicht die richtige Zeit bei mir für dieses Buch. Für manche Schilderungen, die mir gefallen haben, vergebe ich einen zweiten Stern, zu mehr reicht es leider nicht.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Sehr verrückt

Ohne. Ende. Leben.
0

Als ich dieses Buch gewonnen habe, habe ich mich sehr gefreut, weil ich damit ein Buch lesen konnte, das ich mir selbst nicht gekauft hätte. Toll finde ich das Cover und auch hinten die Infos auf der Buchrückseite. ...

Als ich dieses Buch gewonnen habe, habe ich mich sehr gefreut, weil ich damit ein Buch lesen konnte, das ich mir selbst nicht gekauft hätte. Toll finde ich das Cover und auch hinten die Infos auf der Buchrückseite. Dort werden schon alle wichtigen Personen vorgestellt, das mag ich immer sehr. Gut finde ich auch, dass jedes Kapitel mit einer eigenen Überschrift versehen ist. So kann man sich immer schon anfangs einen Eindruck verschaffen und vorstellen, was in diesem Kapitel passieren könnte. Nichgt so gut hat mir der oft legere Schreibstil gefallen. Aber das ist ja Geschmackssache.

Leider hat mir das Buch an sich auch nur mäßig gut gefallen. Ich fand, dass zum Teil sehr lange sehr unwichtige Dinge beschrieben werden. Außerdem finde ich, dass der wichtige Teil des Buchs - also als die Krankheit bei Cameron festgestellt wird, erst sehr spät im Buch kommt. Vielleicht ist es auch Absicht, damit man erstmal erfährt, was für ein Leben er führt. Ich fand es ziemlich abgefahren und verrückt. Cameron ist ein Spinner, der gerne kifft und sich ungerne an Regeln hält. Ganz im Gegenteil zu seiner Zwillingsschwester, die scheinbar immer alles richtig macht.

Cool finde ich den Engel Dulcie, der nach und nach eine Freundschaft mit Cameron aufbaut. Dieser Teil der Geschichte gefällt mir gut. Leider ist mir nicht ganz klar geworden, was am Ende passiert. Ich habe es so interpretiert, dass Cameron stirbt. Er und Dulcie können nun zusammen sein und beide scheinen glücklich. Da das letzte Kapitel auch mit Kapitel 1 überschrieben ist und nur mit "In dem..." überschrieben ist, denke ich, dass es so ist. Ein verrücktes Buch, das man nicht unbedingt gelesen haben muss. Aber für den Urlaub oder andere wilde Zeiten, ist es eine lustige, unterhaltsame Lektüre.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Schöne Sprache, gute Idee, aber nicht viel draus gemacht

Und wieder Februar
0

Nach der Leseprobe habe ich mich sehr gefreut, als ich dass Buch gewonnen hatte. Nun habe ich es endlich durch und muss sagen, dass ich enttäuscht bin. Ich habe mich stellenweise echt gequält, um weiter ...

Nach der Leseprobe habe ich mich sehr gefreut, als ich dass Buch gewonnen hatte. Nun habe ich es endlich durch und muss sagen, dass ich enttäuscht bin. Ich habe mich stellenweise echt gequält, um weiter zu lesen. Der Schreibstil, in dem Zitate und Geschichte drum herum ineinander übergehen, ist schwer zu lesen. Außerdem springt die Autorin immer wieder und völlig unvermittelt von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück. Ich habe manchmal gar nicht verstanden, wo wir nun gerade sind. Daher hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt. Schade, denn die Idee dahinter und die Geschichte fand ich eigentlich gut, aber es ist meiner Meinung nach zu wenig daraus gemacht worden. Schade st kein Buch, dass ich ein zweites Mal lesen würde.

Schwierig finde ich auch, eine zusammenhängede Handlung zu erkennen. Zwar wird das Leben Helen und ihren Kindern und da vor allem John ausführlich dargestellt, aber es war mir etwas zu mühsam, das alles zusammen zu sammeln. Schön dagegen fand ich die Sprache der Autorin. Sie beschreibt Situationen sehr detailliert und mit interessanten Worten. Leider reicht das alleine nicht, um ein tolles Buch zu schreiben. Irritierend fand ich auch das letzte Kapitel - ich habe nicht verstanden, was die Autorin damit sagen will.

Interessant fand ich das Gespräch mit der Autorin Lisa Moore am Anfang des Buches. Das hat mir alles gut gefallen und mich noch interessierter für das Buch gemacht. Aber beim Lesen fand ich dann, dass Theorie und Praxis in diesem Fall weit auseinander klaffen.Mir hat einfach ein wenig Pfiff gefehlt, etwas das das Buch liebenswert macht.

Veröffentlicht am 23.09.2025

Leider hat es mich nicht gepackt

Protokoll eines Verschwindens
0

Auf dieses Buch von dem mir bisher unbekannten Autor Alexander Rupflin war ich total gespannt. Die interessante Leseprobe hat ihr Übriges getadn und ich mich zusammen mit dem gelungenen Cover noch weiter ...

Auf dieses Buch von dem mir bisher unbekannten Autor Alexander Rupflin war ich total gespannt. Die interessante Leseprobe hat ihr Übriges getadn und ich mich zusammen mit dem gelungenen Cover noch weiter begeistert. Schon lange lese ich total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime. Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre Motive und warum wollen sie töten oder anderen Menschen schaden. Daher schien das Buch perfekt für mich und den nächsten Urlaub.

Ich war sehr gespannt, wie der Schriftsteller das Thema umsetzen wird und wie sich die ganze Geschichte, die schon in der Kurzbeschreibung so dramatisch klingt, entwickeln würde. Leider ging es direkt schwierig los, aber ich hoffte noch, dass es nur Anlaufschwierigkeiten sind. Oft fremdelt man ja manchmal erst mit einem Buch. Hier aber wurde es eher schlimmer als besser. Man muss einer Geschichte Zeit geben, sich zu entwickeln, aber hier gelang das nicht. Zumindest nicht für mich, mich hat das Buch leider nicht gepackt. Die verschiedenen Erzählstränge sind an sich schon interessant, auch weil man das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernt. Aber die haben sich nie so richtig zu einem Ganzen verbunden. Dieses Buch, das eine Suche nach der Wahrheit und den Abgründen sein soll, das Streben nach Glück aufzeigen und einiges mehr konnte mich leider nicht erreichen. Die Figuren blieben mehr fremd und wirkten steif und fern. Auch wenn ein wahrer Fall dahintersteckt, hat mich das Buch nicht sondern berührt. Schade.