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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Mein Lesetipp!

50 Sätze, die es Eltern leichter machen
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Dieses Buch wurde aus einer Idee heraus geboren als die Autorin Kuschiks Buch ‚50 Sätze, die das Leben leichter machen‘ las und sich ähnliches vornahm. Und da ich auch dieses besagte Buch kenne, kann ich ...

Dieses Buch wurde aus einer Idee heraus geboren als die Autorin Kuschiks Buch ‚50 Sätze, die das Leben leichter machen‘ las und sich ähnliches vornahm. Und da ich auch dieses besagte Buch kenne, kann ich guten Gewissens vergleichen und behaupten, dass ihr das auch wirklich gut gelungen ist. Die Fragestellungen und Situationen sind natürlich andere und speziell auf den Familienalltag und seine typischen Konflikte zugeschnitten, die Art und Weise wie aber damit umgegangen wird, gefällt mir sehr. Kein Wunder, denn die Autorin pflegt einen ähnlichen Erziehungsstil wie auch ich ihn präferiere. Sie ist familylab- und Mentaltrainerin und hat sogar eine Online-Community. Beste Voraussetzungen also und kompetente Lösungswege aufzeigen zu können. Und das tut sie hier auch. Egal ob es um Geschwisterstreit geht, um Diskussionen oder um eher allgemeiner gehaltene Themen, wie die Bindung zum Kind oder das Grenzen setzen. Ihre Informationen verpackt sie einfühlsam, aber auch praxisorientiert und schafft es im Grunde sofort, dass sich die lesende Person gesehen und verstanden fühlt. Sie erklärt aber auch ungeheuer gut- nicht nur die Situation an sich, sondern oft auch die Hintergründe dazu, was jemanden, der in dieser Situation steckt und sie begleitet, viel rationaler analysieren lässt, mögliche Trigger umgeht und ihm dadurch die Möglichkeit gibt mit offenem und zugewandten Herzen zu handeln. Auch setzen sich Sätze, wie sie sie verwendet, rasch fest und sind in den entsprechenden Situationen leicht abrufbar und daher super dazu geeignet sein eigenes Mindset entsprechend danach auszurichten.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Wahr oder erfunden?

Die Ponys von Lillasund 4. Das Mittsommer-Turnier
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Juniorbewertung: „Ida, Elsa und Oskar und Mikkel sind die besten Freunde und leben mit ihren Ponys auf der Hufeiseninsel Lillasund in Schweden. In den Sommerferien zelten sie und erzählen sich Geschichten ...

Juniorbewertung: „Ida, Elsa und Oskar und Mikkel sind die besten Freunde und leben mit ihren Ponys auf der Hufeiseninsel Lillasund in Schweden. In den Sommerferien zelten sie und erzählen sich Geschichten und Ida weiß nicht ob es wirklich Trolle gibt und bekommt ein bisschen Angst. Floki merkt das und dann klappt plötzlich das Training für nicht mehr.

Die Bücher über Lillasund mag ich sehr gerne und ich warte immer auf eine neue Geschichte und lese die dann an einem Tag fertig. Man lernt viel über Tiere und über Schweden. Und Freundschaft und Natur ist auch sehr wichtig. Das finde ich gut.‘



Mit Lillasund haben wir eine Serie gefunden, die bei uns voll ins Schwarze traf und mein Kind- ganz ohne Zwang- zum Lesen animierte. Die Geschichten sind perfekt für das Alter, einfach zu lesen, aber auch mit einer gewissen Spannung und rätselhaften Vorkommnissen, die Kinder am Ball bleiben lässt. Ein klein wenig Magie liegt dies Mal auch in der Luft, trotzdem bleibt die Handlung realistisch. Die für diese Reihe typisch umsichtige und positive Art ist wieder bemerkenswert schön- etwas verklärt, aber gerade deshalb sehr toll. Man spürt dabei förmlich die Sonne und riecht die Natur. Die Freundesgruppe erhält jetzt zudem noch Zuwachs- tierischen sowie auch menschlichen, die beide jede Menge Action und Tiefe mit in die Handlung bringen. Doch auch die vielen Details rund ums Reiten, über Schwedens bekanntestes Fest und die Infos zu Tiere, machen aus der Geschichte irgendwie etwas Besonderes. Dass in Lillasund sehr viel Herzblut steckt, merkt man also sofort.
Die Autorin begegnet jungen Leser*innen auf Augenhöhe und entführt sie in die schönsten Abenteuer, die aber die Sehnsucht nach Natur, Schweden und einem eigenen Haustier wecken könnten.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Und wer liest nun vor?

Widdersehen
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Es geht zurück zu Georg, und das schneller als gedacht. Die Schafe träumten schon von ihrer Heimatheide und waren insgeheim dem Reisen bereits etwas überdrüssig, als Rebecca die Nachricht bekam, die sie ...

Es geht zurück zu Georg, und das schneller als gedacht. Die Schafe träumten schon von ihrer Heimatheide und waren insgeheim dem Reisen bereits etwas überdrüssig, als Rebecca die Nachricht bekam, die sie alle zurück nach Glennkill bringen sollte. Doch dort angekommen gestaltet sich das Ganze überhaupt nicht wie erwartet. Georg war natürlich nicht da, dafür aber fremde Schafe, die sogar die Georges Place abgeweidet hatten und ein beißender Zaun hindert die Herde in ihrem Freiheitsdrang. Doch als dann auch noch Rebecca verschwindet, der Metzger ist zurück ist und Finger fliegen, ist rasch klar: die Schafe müssen über alle Berge, vielleicht sogar bis ins Paradies um ihre Schäferin wiederzufinden.
Haltet euch fest, es wird spannend, skurril und urkomisch. Ja, alles zusammen. Einen Krimi aus Schafsicht erzählt zu bekommen und zu sehen, wie Schafe unser menschliches Leben deuten, ist schon sehr speziell. Ich kannte diesen Humor aber bereits aus ‚Glennkill‘, hatte dann jedoch Leonie Swanns Bücher aus den Augen verloren, so dass ich dieses dritte Band ohne die Kenntnis des dazwischen liegenden las. Doch das machte keinerlei Probleme. Ich war schnell wieder drin und konnte nicht anders als mich vom Charme der Schafe, Fastschafe und Neuschafe einwickeln zu lassen. Das Abenteuer ist immens kreativ und großartig und das Verbrechen gewaltiger als gedacht. Doch es gibt auch sehr schöne, nachdenkliche Momente, die besonders ein Schaf betreffen, und einen faszinierenden, unbekannten Mann, der unverhofft zu Schäferfreuden kommt.
Mir hat dieses Buch immens gut gefallen und ich bin wieder neu fasziniert von dieser Serie. Das fehlende Band hab ich bereits bestellt und Kino (Glennkill wurde ja nun sogar verfilmt) steht nun auch ganz oben auf meiner to do Liste. Und das alles verdanke ich ‚Widdersehen‘.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Liebenswertes Federvieh

Mein Leben mit Hühnern
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Ist das schön, wie Arthur hier von seinem Leben und seinen Hühnern berichtet. Mir ging dabei wirklich das Herz auf, so wunderbar war es davon zu lesen. Dieses Buch ist jedoch weder eine reine Biografie ...

Ist das schön, wie Arthur hier von seinem Leben und seinen Hühnern berichtet. Mir ging dabei wirklich das Herz auf, so wunderbar war es davon zu lesen. Dieses Buch ist jedoch weder eine reine Biografie noch ein Ratgeber im klassischen Sinne. Es ist ein vielmehr ein liebevoller Mix aus beiden und wirkt dadurch mehr wie ein persönliches Gespräch, das man mit einem Hühnerexperten führen darf. Arthur Parkinson‘s Fokus hierbei natürlich auf seiner Hühnerschar. Und er gibt anhand seiner Erzählungen und Sachtexteinwürfen auch enorm viel Wissen in Form von praktischen Tipps und Informationen weiter. Er spricht zugleich aber auch über sich selbst, seine Erfahrungen, vom Landleben, seinem Verwandten, Kollegen und dem eigenen Werdegang. Er steuerte eigens angefertigte Illustrationen bei und auch das ein oder andere beeindruckende Foto befindet sich im Buch. Alles, ob Text, Bild oder Illustration sprüht nur so von Herzblut, zeigt wie liebenswert Hühner sind und reduziert sie nicht auf ihre Legefähigkeit oder sieht sie als emotionsloses Nutztier. Nein, hier sind sie Lebewesen, vielschichtig und toll. Und genau diese respektvolle Sichtweise beeindruckte mich sehr.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Ein Schatz im Bücherregal

Der cool tätowierte Jäger aus der Steinzeit
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Eigentlich sind wir durch ein neueres Band auf Dusty Diggers gestoßen. Aber das hat uns so begeistert und überzeugt, dass wir nun dabei sind uns nach und nach auch die vorangegangenen Bücher zu holen. ...

Eigentlich sind wir durch ein neueres Band auf Dusty Diggers gestoßen. Aber das hat uns so begeistert und überzeugt, dass wir nun dabei sind uns nach und nach auch die vorangegangenen Bücher zu holen. Die Reihenfolge ist hierbei GsD nicht ausschlaggebend. Jedes Buch für steht für sich und enthält eine eigene abgeschlossene ‚Geschichte‘. Wobei Geschichte hier wortwörtlich genommen werden sollte. Man erfährt nämlich von realen historischen Begebenheiten. Und genau das find ich ungemein spannend! Es ist nämlich so, dass selbst ich oft nicht die Auffindeumstände von diesen historisch relevanten Funden kannte und beim Vorlesen selber auch so fasziniert davon bin, was damals wirklich geschah.
Was Ötzi anbelangt war mir tatsächlich noch vieles fremd und gleichzeitig rauft man sich die Haare, wenn man mit dem heutigen Wissensstand von seiner Bergung liest. Oh, haben wir diskutiert! Und ich fand es toll. Denn all das- die Geschichte, die Infos heutiger Untersuchungsmethoden UND unsere eigenen Gespräche- bringt uns Ötzi viel näher als jeden Lehrbuch es hätte können. Denn ‚Dusty Diggers‘ ist speziell auf Kinder ausgelegt und macht Geschichte so ungemein greifbar, dass man nicht anders kann als sich in den Sog der Archäologie ziehen zu lassen.

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