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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2025

Eine gute Zeit

Das Bumerangbuch - Stärke deine mentalen Superkräfte!
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Zugegeben, alles an diesem Buch steht und fällt mit dem Interesse des mitspielenden Kindes und dem Engagement des begleitenden Erwachsenen. Die Idee hinter diesem Buch ist aber richtig toll! Abwechselnd ...

Zugegeben, alles an diesem Buch steht und fällt mit dem Interesse des mitspielenden Kindes und dem Engagement des begleitenden Erwachsenen. Die Idee hinter diesem Buch ist aber richtig toll! Abwechselnd stellen sich Kind und Erwachsener einer Challenge. Mehr als Stift und den eigenen Kopf braucht man dafür aber selten. Was mir dabei gut gefiel ist, auf welche humorvolle Art die ‚mentalen Superkräfte‘ vorgestellt und ausgetestet werden. Die Gestaltung ist aber manchmal etwas unruhig und man muss sich erst mit dem Buch auseinandersetzen um es zu verstehen. Danach macht es aber sehr viel Spaß!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Mit jeder Menge Aha-Erlebnisse

True Crime in Nature
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Ob für die Fortpflanzung, zum Schutz oder der Ernährung, die Natur ist wirklich trickreich und dabei erstaunlich brutal. Viele dieser „Verbrechen“ an anderen geschehen jedoch im Verborgenen. Oft sind die ...

Ob für die Fortpflanzung, zum Schutz oder der Ernährung, die Natur ist wirklich trickreich und dabei erstaunlich brutal. Viele dieser „Verbrechen“ an anderen geschehen jedoch im Verborgenen. Oft sind die Täter winzig klein und wecken nur wenig menschliche Aufmerksamkeit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich ein Großteil des Buches um Insekten, Parasiten und Krankheitserreger dreht. Dies war zwar sehr spannend zu lesen und enthielt auch nicht wenige Überraschungsmomente, mein Bezug dazu hielt sich dabei aber in Grenzen. Mich faszinierten stattdessen vielmehr die Strategien der Pflanzen und die Kapitel rund um die größeren Tiere, selbst wenn mir hier das ein oder andere schon bekannt war.

Der Sprachstil dieses Buches ist ansprechend modern und mitunter aber auch etwas reißerisch und effekthaschend. Gelernt habe ich dennoch eine ganze Menge Neues.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Mut zu Farbe und Form

Dopamine Style
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Rachel Verney, gebeutelt von persönlichen Schicksalsschlägen, beschließt samt Familie umzuziehen und richtet ein Haus der ganz anderen Art her. Mit Mut zur Farbe und Form und immer mit dem im Blick, was ...

Rachel Verney, gebeutelt von persönlichen Schicksalsschlägen, beschließt samt Familie umzuziehen und richtet ein Haus der ganz anderen Art her. Mit Mut zur Farbe und Form und immer mit dem im Blick, was es bei ihr an Gefühlen auslöst. Und das bringt sie auch in diesem Buch gut zur Geltung. Sie zeigt verschiedene Stile, präsentiert mehrere mögliche Farbpaletten und Beispiele für die unterschiedlichsten Räume, spricht von der Symbolik der Farben und wie sie begann ihr eigenes Haus einzurichten. Die DIY-Tipps im Buch beziehen sich aber fast ausschließlich aufs Streichen. Ob Wand, Schrank, Waschmaschine oder Heizung, alles wird bunt. Trotzdem ist es im Grunde nur es wenig abwechslungsreich. Dabei sind die Bilder im Buch so toll! Doch hätte es da nicht vielleicht mehr gegeben was man hätte selbst gut umsetzen können? Regale bauen, Deko basteln, irgendwie sowas… Auch ihre sonstigen Renovierungstipps klingen eher allgemeingültig und sachlich. Ein 1:1 umzusetzender Plan ist das nicht, eher eine grobe Herangehensweise. Aber vielleicht ist das bei der Art einzurichten auch gar nicht möglich. Vieles bezieht sich auf das Gefühl, das die Farbe oder der Gegenstand vermittelt. Und das kann ja sehr individuell sein. Genauso, wie die Räume, die sie aufhübschen sollen. Gelesen habe ich das Buch trotzdem gerne. Und die Bilder sind definitiv ne Wucht und machen bereits beim Ansehen gute Laune. Ideen habe ich auch genug gefunden, daher erfüllt das Buch in meinem Falle schon die Erwartungen. Ich hatte eben nur auf etwas mehr DIY gehofft.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Baut auf Verständnis

Endgegner Großeltern?
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Endgegner, ja so möchte man meinen. Bis man mal hinter die Fassade blickt und erkennt, wie anderes die Leben und die Werte der vorangegangenen Generationen waren. Was da zutage kam, war für mich sehr interessant ...

Endgegner, ja so möchte man meinen. Bis man mal hinter die Fassade blickt und erkennt, wie anderes die Leben und die Werte der vorangegangenen Generationen waren. Was da zutage kam, war für mich sehr interessant und aufschlussreich, erklärt aber auch nicht jeden Konflikt. Denn Menschen sind Wesen mit eigenem Willen und der Fähigkeit zur Selbstreflektion. Aber die wird hier eigentlich nur seitens der Eltern eingefordert. Genauso wie ne gehörige Portion Verständnis.
Trotzdem glaube ich noch immer, dass für eine funktionierende Beziehung immer zwei Parteien gehören. und sich nicht alles einfach so lösen lässt.
Das Buch ist aber trotzdem ganz lehrreich. Viele Erfahrungsberichte zeigen, dass man mit den eigenen Konflikten nicht alleine ist. Und es erklärt auch super gut geschichtliche Hintergründe und generationentypische Denkweisen. Überall habe ich mich darin zwar nicht gesehen, trotzdem half es mir bei gewissen Situationen schon etwas weiter.
Der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander ist groß, aber ob das Buch hält, was es verspricht, das muss es erst noch beweisen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Verteufelt nicht

Verstehen statt verlieren
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Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke ...

Unsere Generation von Kindern sind die ersten Digital Natives, was erzieherisch herausfordernd sein kann, da sich die Art des Heranwachsens seither erheblich gewandelt hat.


Dieses Buch baut eine Brücke zwischen den Generationen, verteufelt die neuen Medien nicht und sieht sie stattdessen als Teil der Zukunft an. Aber die Autorinnen sprechen auch Gefahren an und geben zu den ohnehin schon lehrreichen Kapitelinhalten auch noch zahlreiche Tipps um Kinder zu schützen- Sei es in Form von expliziten Einstellungen, die man vornehmen kann, Verhaltensregeln oder auch durch Infos zu zusätzliche Materialien, wie Bücher, Fortbildungsmöglichkeiten, etc.


Besonders gut fand ich in diesem Buch auch, dass die beliebtesten und meist genutzten Apps gesondert betrachtet wurden. Bei WhatsApp, Insta und co half es mir die Vor- und Nachteile abzuwägen und es ließ mich auch teilweise meine vorgefasste Meinung überdenken. Beim Themenbereich Gameing dagegen empfand ich, dass das Gefahrenpotential von z.B. Chatfunktionen zu wenig zur Sprache kam. Und auch sonst schwankte ich bei der hier vertretenen, eher positiv gestimmten Einstellung zu den neuen Medien immer wieder und war mir nicht sicher ob ich diesen aufgezeigten Weg genauso gutheißen sollte. Und auch, dass hier die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen so umfangreich thematisiert wird, hatte ich nicht erwartet. Dies empfand ich dann doch als etwas unpassend und, trotz Cybergrooming und co, am Thema vorbei. Der Ton der die Autorinnen anschlagen, ist jedoch sehr wertschätzend, offen und praxisorientiert. Und ihr Fazit, dass alles steht und fällt mit dem Aufrechterhalten von ehrlichem Interesse am Kind, kann ich genauso unterschreiben.

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