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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2026

Eine ungewöhnliche Idee

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Hier begeben wir uns in ein ganz ungewöhnliches Tal. Die Schädel von verstorbenen Fabelwesen werden verbunden mit Auserwählten und es entsteht Magie und Macht. Adela hat hier eine wichtige Position, sie ...

Hier begeben wir uns in ein ganz ungewöhnliches Tal. Die Schädel von verstorbenen Fabelwesen werden verbunden mit Auserwählten und es entsteht Magie und Macht. Adela hat hier eine wichtige Position, sie pflegt diese Schädel und wird zu einer Verbinderin. Bei ihrer Arbeit entdeckt sie zwei Schädel, die eigentlich nicht mehr genutzt werden sollten, doch ihr Ehrgeiz, erweckt diese wieder zum Leben. Ausgerechnet Kian, mit dem sie kurz vor der Verbindungszermonie ein kleines Techtelmächtel hatte sucht sich diesen Schädel zur Verbindung aus. Doch dann kommt es zu einem weiteren unverzeihlichen Zwischenfall. Sie selbst verbindet sich mit dem zweiten Phönixschädel. Was bedeutet dies nun für ihre Zukunft als Verbinderin? Obwohl Kian, Adela sehr begehrt, darf sie nichts von seinen Ziel wissen, denn er möchte all diese Schädel vernichten und auch das herrschende System zerstören. Kann das Ganze gut ausgehen?

Die Autorin hat hier eine ganz originelle Geschichte geschrieben. Die Handlung ist interessant und eine gewisse Spannung ist zu spüren. Abwechselnd wir hier aus der Sichtweise von Kian und Adela erzählt. In ihre Gedanken und Gefühle, kann man sich gut hineinversetzen. Der Schreibstil ist fließend und bildhaft und sehr warmherzig bringt uns die Autorin diese Geschichte herüber. Das Ganze punktet natürlich auch mit diesem unglaublich schön gestalteten 3D-Lintikular-Cover.

Insgesamt ein schöner Fantasy-Roman, den man gerne weiter empfehlen kann. Mir persönlich hat er sehr schöne Lesestunden beschert, obwohl mich diese Geschichte nicht fesseln konnte. Dennoch hat er mir recht gut gefallen und ich habe ihn mit Unterbrechungen sehr gut aufnehmen können.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Knapp am Lesehighlight vorbei

Stolen Midnights
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Hier tauchen wir in eine ganz besondere Welt ein. Sie wird regiert von 3 Schicksalsgöttinnen. Die obere Schicht, hat hier eine besondere Bedeutung. Mit 18 erhalten sie eine Gabe. Wren wartet an ihrem 18. ...

Hier tauchen wir in eine ganz besondere Welt ein. Sie wird regiert von 3 Schicksalsgöttinnen. Die obere Schicht, hat hier eine besondere Bedeutung. Mit 18 erhalten sie eine Gabe. Wren wartet an ihrem 18. Geburtstag vergeblich darauf. Daimen, ein Dieb, erhielt den Auftrag, den Hund abzufangen und dieses Geschenk überbringen sollte. Es handelte sich um ein Medaillon, als er aber hineinschaute, entdeckte er hier, ein Bild von sich. Was hat das zu bedeuten? Er entschließt sich dieses Medaillon, selbst zu behalten, aber das Ganze macht ihn neugierig, er muss diese Frau unbedingt kennen lernen. Eigentlich fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen, er hat keine Ahnung was dies bedeutet. Dummerweise wird ihm das Medaillon gestohlen. Trotz alledem entwickelt sich zögerlich eine Beziehung zwischen den beiden. Auf der Suche nach ihrer Gabe, kommen sie einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur.

Der Schreibstil ist fließend, die Protagonisten sind vielschichtig gezeichnet. Abwechselnd wird hier aus der Sichtweise von Wren und Daimen. In ihre Gedankenwelt kann man sich gut hineinversetzen. Die Geschichte ist interessant, mitunter auch sehr emotional. Im Mittelteil gibt es einige Längen, die leider die Spannung etwas herausnehmen. Zum Ende hin entwickelt sich dann die Geschichte rassant und fesselt den Leser. Das Ende, anders als gedacht, irgendwie auch etwas traurig. Es macht auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung.

Insgesamt, ein sehr schöner Roman, den man gerne weiter empfiehlt. Wer die Romane von Katharine Quinn kennt, wird auch diesen zu schätzen wissen. Ich selber freue mich schon auf die Fortsetzung, allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, wann sie erscheint.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Phänomenal

Mein zärtlicher Schatten
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Hier möchte ich garnicht so viel zum Inhalt erzählen. Es geht um Roos. Sie wurde als Kind und Jugendliche missbraucht. Ihre Ziehmutter verschachert sie dann an Agnes Knoop, aber auch diese Frau, hat so ...

Hier möchte ich garnicht so viel zum Inhalt erzählen. Es geht um Roos. Sie wurde als Kind und Jugendliche missbraucht. Ihre Ziehmutter verschachert sie dann an Agnes Knoop, aber auch diese Frau, hat so ihre ganz eigenen Probleme. Agnes stirbt und nun wird Roos verdächtigt. Kann man sie hier wirklich verantwortlich machen.
Der Schreibstil ist fließend. In die Gedankenwelt von Roos, kann man sich eigentlich sehr gut hineinversetzen, allerdings nur wenn man bedenkt, das sie traumatisierte ist. Sehr beeindruckend fand ich hier, die Gesprächsnotitzen, der Sitzungen mit ihrem Psychologen. Wie man sich hier schon denken kann, hat Roos einiges aus ihrer Realität herausgestrichen und sie lebt in einer Traumwelt. Zeitweise kann man dies sehr gut nachvollziehen, aber zeitweise baut die Autorin zu viel Fantasie ein, so das die Handlung sehr schwer greifbar wird.
Insgesamt ein sehr außergewöhnlicher Roman, den man sehr gerne weiter empfehlen kann, allerdings kann ich mir hier vorstellen, das er sehr unterschiedlich aufgenommen wird, je nach dem, was hier hinein interpretiert.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Unterhaltsam

Mirabellentage
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Die Autorin nimmt uns hier mit nach Blumfeld, ein keines Dorf in Bayern. Hier lernen wir Anna kennen. Sie ist seit 30 Jahren die Haushälterin des dort ansässigen Pfarrers, doch plötzlich verstirbt dieser. ...

Die Autorin nimmt uns hier mit nach Blumfeld, ein keines Dorf in Bayern. Hier lernen wir Anna kennen. Sie ist seit 30 Jahren die Haushälterin des dort ansässigen Pfarrers, doch plötzlich verstirbt dieser. Jetzt muss sie so einiges regeln. Die Beerdigung, Antworten auf Kondolenzschreiben und zu guter Letzt, muss sie auch noch einen neuen jungen Pfarrer einführen. Aber besonders am Herzen liegt ihr, den letzten Wunsch von Josef zu erfüllen. Er wollte nicht im Familiengrab beigesetzt werden und sie sollte seine Asche im Meer verstreuen. Wie soll sie dies anstellen? Schließlich ist sie seit ihrer Führerscheinprüfung nie Auto gefahren und die Mirabellen sind reif. Es ist Zeit die beliebte Marmelade zu kochen.

Der Schreibstil ist fließend und das Dorfleben kann man sich hier sehr gut vorstellen, den es wird durch einige Anekdoten lebendig. Hier muss man mal des öfteren schmunzeln. Allerdings wird in einigen Erzählungen etwa übertrieben und es wirkt nicht mehr glaubhaft. Der Einstieg ist allerdings sehr interessant. Hier erfahren wir so einiges über die Vergangenheit von Josef und Anna, hier kann man so einiges hineininterpretieren, allerdings geht das Ganze im Laufe der Geschichte unter. Das Ende hingegen wirkt wieder sehr durchdacht und man hofft, das Anna nun den Weg zu einem glücklichen Leben finden wird.

Insgesamt ein sehr schöner und unterhaltsamer Roman den man sehr gerne weiter empfiehlt. Hier hatte ich zwar ein paar kleine Kritikpunkte, dies ist aber auch nur meine persönliche Ansicht. Dennoch hat dieser Roman mir sehr schöne Lesestunden beschert und gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Leben auf dem Bauernhof

Mühlensommer
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Maria lebt ihren alltäglichen Stress, sie arbeitet in einer Argentur und ist jetzt zu einem Stadtmenschen geworden. Das Wochenende, möchte sie mit ihrer Familie und ihrer Freundin Bea und Familie, auf ...

Maria lebt ihren alltäglichen Stress, sie arbeitet in einer Argentur und ist jetzt zu einem Stadtmenschen geworden. Das Wochenende, möchte sie mit ihrer Familie und ihrer Freundin Bea und Familie, auf einer Berghütte verbringen. Auf dem Weg dorthin, erhält sie die Nachricht, das ihr Vater einen Unfall hatte. Nun läuft das Wochenende anders als geplant. Sie begibt sich sofort auf den Hof der Eltern. Gleich zu Beginn, trifft sie hier auf ihre Oma, deren Geist auch nicht mehr ganz klar ist. Ihre Mutter ist noch nicht vom Krankenhaus zurück. In ihrem Zimmer beginnt sie zurück zu schweifen in die Vergangenheit. Die Autorin gibt uns hier einen tiefen Einblick in das Leben von Maria. Was sich manche Urlauber, die auf einem Bauernhof verweilen, garnicht vorstellen können. Eigentlich denkt man, das diese Menschen glücklich sind, aber sie haben auch so ihre ganz eigenen Probleme. Wenn Maria zurück denkt, gab es in der Familie nicht all zu viele gemeinsame Aktivitäten. Gemeinsames Arbeiten und Essen und der Kirchgang. Einen Urlaub gab es nie. Sie hatte immer ein gutes Verhältnis zu ihrem Bruder, aber als es dann ums Erbe ging, fühlte sie sich hintergangen. Gerade jetzt muss sie sich wieder mit diesem Thema auseinandersetzen, aber was hier dahinter steckt, hatte sie so nicht bedacht. Hier geht es wirklich um reale Dinge im Leben

Der Schreibstil ist fließend, wirkt ruhig, zeitweise ist hier auch ein bisschen Humor eingebaut. Die Protagonisten wurden hier sehr liebevoll ausgearbeitet. jeder hat hier seine eigene Meinung, aber im Laufe der Geschichte, ändert sich hier so einiges.. Abwechselnd wird hier aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Die Orte des Geschehens, beschreibt die Autorin sehr gut, so das man direkt ein Bild vor Augen hat.

Insgesamt ein sehr Schöner Roman, der Nachdenken anregt. Ich konnte mich hier sehr gut hinein versetzen, da ich auch einige Jahre auf dem Land gelebt habe.

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