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Veröffentlicht am 03.05.2026

Super Küstenkrimi mit viel Humor

Die stummen Turteltauben von Sylt
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Oma Käthe ist mal wieder auf Sylt bei ihrem Hinnerk. Sie möchte ihren zweiten
Frühling genießen und ist froh, mal wieder weit weg von ihrer Familie zu sein.
Allerdings wohnt sie auf Sylt mehr in einer ...

Oma Käthe ist mal wieder auf Sylt bei ihrem Hinnerk. Sie möchte ihren zweiten
Frühling genießen und ist froh, mal wieder weit weg von ihrer Familie zu sein.
Allerdings wohnt sie auf Sylt mehr in einer Senioren-WG. Mit Ellen, Hinnerks Schwester
Die ist z. Z. frisch verknallt und nervt mit schnulzigen Liebesballaden.
Als ein frischverliebtes älteres Pärchen tot aufgefunden wird, steht für die Sylter
Kripo schnell ein gemeinsamer Suizid fest.
Das sieht Hinnerk aber anders. Als ehemaliger Hauptkommissar hat er ein Näschen dafür.
Als dann auch noch eine Freundin der Toten vermutet, dass der Mörder im Umfeld einer Dating-App zu finden ist, fackelt Käthe nicht lange. Sie meldet sich ebenfalls in der App an und trifft wildfremde Herren aus der Onlinewelt. Natürlich nur aus rein ermittlungstaktischen Gründen.
Auch, wenn man die ersten Bände nicht gelesen hat, kommt man sehr gut in die Geschichte rein.
Der Autor hat eine wunderbare Art zu schreiben. Pointiert, witzig und mit viel Situationskomik.
Der ausgeprägte Humor und der Sprachwitz machen die Geschichten um Oma Käthe
zu einem Leseerlebnis. Die läuft wieder zu Hochtouren auf. Käthe ist so eine
tolle, unkonventionelle Ermittlerin, bereit für jede Schandtat. Allerdings immer darauf bedacht, den Mörder zu ermitteln. Ihre Undercover Aktionen sind einfach herrlich und machen Spaß.
Zusammen mit dem ehemaligen Hauptkommissar geht sie bis an ihre Grenzen.
Ein wunderbarer Küstenkrimi, leicht und locker geschrieben.
Eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2026

Anna ein Frauenleben

Die Briefträgerin
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Süd-Italien in den Jahren 1934 - 1961
Die geprägt waren von Mussolinis faschistischer Diktatur, dem Zweiten Weltkrieg, dem Übergang zur Republik und dem anschließenden Wirtschaftsaufschwung.
Anna zieht ...

Süd-Italien in den Jahren 1934 - 1961
Die geprägt waren von Mussolinis faschistischer Diktatur, dem Zweiten Weltkrieg, dem Übergang zur Republik und dem anschließenden Wirtschaftsaufschwung.
Anna zieht 1934 in den Süden Italiens nach Apulien.
Sie eine selbstbewusste Norditalienerin, die nun ihrem Ehemann nach der Hochzeit in sein Heimatdorf folgen muss. Dort ist sie und bleibt es auch bis zum Schluss, die Fremde.
In dem kleinen Dorf ist die Zeit stehen geblieben. Die Frauen werden weiterhin von den Männern dominiert.
Trotzdem wird Anna die Stelle der Briefträgerin bekommen und sie wird auch
Hosen tragen.
Die Briefträgerin ist ein wunderbarer Roman über eine starke Frau die weiß, was sie will. Anhand ihres Lebens wird Zeitgeschichte erzählt. Mit einer wunderbaren, leichten Sprache nimmt uns die Autorin mit
in eine längst vergangene Welt. Ein typisches Dorf aus dieser Zeit, eine kleine Bar und das Postamt. Das wird alles wunderbar beschrieben. Der Leser kann sich sehr gut in diese Zeit versetzen, keine Hektik und der Brief spielt noch eine große Rolle. Die Charaktere sind sehr authentisch, manchmal ein bisschen überspitzt dargestellt. Vor allem die Einheimischen halten zusammen, beäugen die Fremde skeptisch. Alles ist atmosphärisch dicht beschrieben. Das liegt auch an dem schönen Schreibstil der Autorin. Die Charaktere bringen einen enormen Nuancenreichtum in die Handlung, und sorgen dadurch für viel Abwechslung. Sie alle sind stark geprägt durch ihr Leben. Haben gute und schlechte Eigenschaften. Und genau diese Fehler und Macken lassen sie so natürlich und echt wirken.
Es ist ein charmanter, melancholischer und auch ein sehr warmherziger Roman.
Eine Liebeserklärung an Anna inspiriert von Giannones Urgroßmutter.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Gelingen garantiert

Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken
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Wie alle Bücher von Dr.Oetker ist auch dieses Buch optisch sehr gelungen.
Ohne große Vorreden geht es los.
Die Rezepte sind vielseitig und sehr Abwechslungsreich.
Neben den Rezepten sind Fotos abgebildet, ...

Wie alle Bücher von Dr.Oetker ist auch dieses Buch optisch sehr gelungen.
Ohne große Vorreden geht es los.
Die Rezepte sind vielseitig und sehr Abwechslungsreich.
Neben den Rezepten sind Fotos abgebildet, die großen Appetit macn.
Kalorienangaben pro Portion sind immer genannt.
Alle Rezepte sind sehr gut gegliedert, die Arbeitsschritte ausführlich beschrieben und in Etappen kurz zusammengefasst.
Die Liste für die Zutaten wurde sehr gut aufgeteilt und ist dadurch sehr übersichtlich.
Die Tipps runden alles ab.
Hinten im Buch findet man ein Register A–Z mit sämtlichen Rezepten
und allgemeine Hinweise zu den Rezepten.
Die Maßangaben stimmen und man kann sich auf die angegebenen Zubereitungs- und Backzeiten verlassen.
Mein Fazit:
Die von mir getesteten Kuchen sind bestens gelungen und haben auch sehr gut geschmeckt.
Zum Beispiel der Kirsch-Schoko-Gugelhupf, der bunte Käsekuchen und die Zitronen-Blaubeere-Tarte.
Expressbacken ist ein tolles Buch. Wenig Aufwand und viel Genuss stimmen zu 100%
Ich werde noch einiges ausprobieren und meine Lieblingskuchen oft backen.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Berliner sind keine Pfannkuchen

Berlinerisch
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Berliner sind keine Pfannkuchen

Lea Streisand hat ein wunderbares Buch über die Kulturgeschichte des Berlinerischen für Einheimische und Zugereiste geschrieben.
Humorvoll und klug. Alles mit feiner Heiterkeit. ...

Berliner sind keine Pfannkuchen

Lea Streisand hat ein wunderbares Buch über die Kulturgeschichte des Berlinerischen für Einheimische und Zugereiste geschrieben.
Humorvoll und klug. Alles mit feiner Heiterkeit. Man bemerkt schnell, dass Lea Streisand eine "Waschechte" ist.
Mit ihrer so besonderen Art erklärt sie, warum die Hauptstadt eigentlich nichts mit dem Bären zu tun hat, dass das Berlinerische eigentlich Berlinisch heißt.
Mit diesem kleinen Mundart-Wörterbuch entdecken Leserinnen und Leser Sprachgeschichte ganz neu.
Die Berliner Schnauze ist weit mehr ist als nur eine regionale Färbung der Sprache, sie ist Ausdruck von Identität, Geschichte und Lebensgefühl.
Diese Mischung aus Sprachgeschichte, persönlichen Anekdoten und linguistischen Erklärungen führt durch die faszinierende Welt des Berlinischen.
Ein sehr interessantes und auch heiteres Wörterbuch für jeden, der mehr über die Berliner erfahren und verstehen möchte.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Haarige Angelegenheiten

Einer flog über das Möwennest
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Telje, die Tochter von Dorfcop Thies Detlefsens, absolviert gerade ihr
klinisches Jahr in einer Hautklinik. Leider passieren dort eigenartige
Dinge. Mäuse laufen über den Flur und noch schlimmer: Es verschwinden
Patienten. ...

Telje, die Tochter von Dorfcop Thies Detlefsens, absolviert gerade ihr
klinisches Jahr in einer Hautklinik. Leider passieren dort eigenartige
Dinge. Mäuse laufen über den Flur und noch schlimmer: Es verschwinden
Patienten. Als dann Altthippie Bounty mitten in einem entspannten
Picknick, in einem Nest mit flauschigen Möwenküken eine Urne finden,
reicht es Thies. Er wittert ein Verbrechen und fängt an zu ermitteln. 

Von Anfang an ist man mitten drin in der Geschichte. Die Charaktere sind herrlich authentisch. Friesisch, originell und pfiffig. Bringen einen immer wieder zum Schmunzeln.
Es menschelt auch wieder so schön.
Die bildhaften Beschreibungen lassen den Leser problemlos in den Krimi eintauchen.
Der ausgeprägte Humor und der Sprachwitz machen die Geschichten um das
eingespielte Team Thies Detlefsen und Nicole Stappenbeck zu einem Leseerlebnis.
Lebensfroh, bodenständig und gewitzt gehen sie auf Mördersuche.
Unterstützt wird dies durch die wunderbare Schreibweise, dem
Sprachwitz und Situationskomik.

Der eigentliche Fall ist schlüssig erzählt, bis zum Ende spannend, mit immer neuen Wendungen. Man kann bis zum Schluss miträtseln und mitfiebern.
Kurzum, ein richtig guter Küstenkrimi. Mit viel Humor und Lokalkolorit, der sich unheimlich gut liest, spannend ist und Spaß macht.

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