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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2019

mein erstes Lucinda Riley Buch

Das Orchideenhaus
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Ich habe dieses Buch vor Jahren von einer Freundin zum Geburtstag bekommen.
Ich habe es regelrecht verschlungen und konnte es kaum weg legen. Ganz einfach geschrieben mit viel Herz und Zeit zum Träumen. ...

Ich habe dieses Buch vor Jahren von einer Freundin zum Geburtstag bekommen.
Ich habe es regelrecht verschlungen und konnte es kaum weg legen. Ganz einfach geschrieben mit viel Herz und Zeit zum Träumen. Danach folgten noch viele weiter Bücher der Autorin, da ich den Schreibstil mag. Genau das richtige für kalte Winterabende zum Abschalten vom Alltag.

Veröffentlicht am 13.08.2019

einfach süß

Albert und der Baum
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Ich habe dieses Buch mit einer Kleingruppe im Kindergarten gelesen.
Es war von Anfang an spannend, und die Kinder haben andächtig gelauscht.
Der kleine Bär macht sich auf die Suche wie er seinem Freund ...

Ich habe dieses Buch mit einer Kleingruppe im Kindergarten gelesen.
Es war von Anfang an spannend, und die Kinder haben andächtig gelauscht.
Der kleine Bär macht sich auf die Suche wie er seinem Freund dem Baum helfen kann, damit dieser wieder fröhlich wird. Er trifft andere Waldtiere und erfährt von diesen, was sie machen um wieder fröhlich zu werden. Jedes der Tiere hat eine andere Art wie es wieder fröhlich wird und der Bär probiert alle diese Ideen aus. Und davon gibt es viele. Doch alles hilft seinem Freund dem Baum nicht. Doch dann nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung und der Bär kann seinem Baum doch noch wirklich helfen. Eine einfach ganz süße Geschichte, schön bebildert und leicht geschrieben, so dass es auch die Kleinsten verstehen können.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Kunstsammler

Ein dunkles Geschenk
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Lila beobachtet vom Fenster, der Wohnung, die sie sittet, ein tödlich endendes Handgemenge.
Da sie ihre Aussage zu Protokoll gibt kommt Ashton, der Bruder des einen Mordopfers auf sie zu und die beiden ...

Lila beobachtet vom Fenster, der Wohnung, die sie sittet, ein tödlich endendes Handgemenge.
Da sie ihre Aussage zu Protokoll gibt kommt Ashton, der Bruder des einen Mordopfers auf sie zu und die beiden beginnen nicht nur eine gemeinsame Suche nach dem Mordgrund und dem Mörder.

Oliver arbeitete in der Antiquitätenhandlung seines Onkels Winnie und war scheinbar an ganz etwas Großem dran.
So nach und nach bringen Ashton und Lila Licht ins Dunkel.

Ich fand die beiden Charaktere sehr angenehm und liebenswert.
Auch die Nebengeschichte von Julie mit ihrem Ex Lukas hat mir gut gefallen.

Spannend fand ich welche Verbindungen Olivers Mörder aufspürtet und wie nah man Lila und Ashton mitunter kam.

Ich habe als Jugendliche vor vielen Jahrzehnten schon gerne Nora Roberts gelesen, sie dann aber aus den Augen verloren. Nun musste ich feststellen, dass ihr Schreibstil immer noch einer ist, der mir gut gefällt.

Es war nicht zu blutrünstig, nicht zu sexbetont, aber trotzdem spannend und sehr unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Alle sind verschieden

Der wilde Rupp und der kleine Schisser
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Auf der Insel Hula-Rio wohnt eine bunte Mischung von Tieren und natürlich der Rupp, vor dem die Tiere sich fürchten.
Der kleine Hase ist ein ganz ruhiger Zeitgenosse und seine Freunde, wenn sie denn welche ...

Auf der Insel Hula-Rio wohnt eine bunte Mischung von Tieren und natürlich der Rupp, vor dem die Tiere sich fürchten.
Der kleine Hase ist ein ganz ruhiger Zeitgenosse und seine Freunde, wenn sie denn welche sind, wollen den Schisser mutiger sehen, da er sonst keine Chance hat gegen den Rupp zu bestehen.
Aber ist der Rupp wirklich fürchterlich? Vielleicht ist er auch einfach nur einsam?
Eines Tages taucht er auf und alle haben Angst vor ihm, nur der kleine Hase gibt ihm mutig von seinen Möhren ab. Da stellt sich heraus, das der Rupp nur auf der Suche nach einem Freund ist.

Ein schönes Buch über die beängstigende Andersartigkeit.
Wenn man sich auf das Andere einlässt und es sich vertraut macht, fliegt die Angst davon und man kann den Beginn einer wunderbaren Freundschaft genießen.

Der Rupp erinnerte mich ein wenig an den Grüffelo.
Der Text ist auch in Reimform.
Die Bilder haben ein wenig Wimmelbuchcharakter. Man kann herrlich viel darauf entdecken. Für die Kleinsten sind sie jedoch sicherlich ein wenig zu überladen.
Deshalb ziehe ich einen halben Stern ab.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Evas Reise zu sich selbst

Zugvögel wie wir
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Eva, eine Mittfünfzigerin, steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben.
Während eines Urlaubs in Schweden rettet sie ein Kranichjunges und beschließt spontan diesem bis nach Frankreich mit dem Rad zu folgen.

Eva ...

Eva, eine Mittfünfzigerin, steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben.
Während eines Urlaubs in Schweden rettet sie ein Kranichjunges und beschließt spontan diesem bis nach Frankreich mit dem Rad zu folgen.

Eva ist eigentlich nicht recht spontan. Der Job lief nicht mehr, die Beziehung zu ihrer erwachsenen Tochter ist in den Sand gefahren, sie ist ohne Partner, sie ist rundum unzufrieden mit ihrer Situation.
So bekommt sie durch den jungen Kranich scheinbar eine zweite Chance.

Zunächst zaghaft, beschließt sie dem gechippten Kranich noch einen Tag mit dem Rad zu folgen. Doch dann wird die längste und für sich selbst folgenreichste Reise ihres Lebens daraus.

Wir als Leser dürfen sie auf ihrer Reise zu sich selbst begleiten.
Sie macht viele interessante Begegnungen, die sie Stück für Stück weiter bringen.
Am nachhaltigsten beeinflusst sie ein junger Schwede, den sie schon ziemlich zu Beginn ihrer Reise trifft.
Durch ihn bekommt sie den Wunsch ihre Reise noch weiter über Schwedens Grenzen hinaus zu bestreiten.

Warum das Verhältnis zu ihrer Tochter so in den Sand gefahren wurde erfährt man erst gegen Ende.
In knappen Emails haben sie während der ganzen Zeit sporadisch Kontakt. Die emails sind anders gedruckt als der übrige Text, so dass sie einem direkt ins Auge stechen. Das hat mir gut gefallen. Auch das die Autorin sie Emails schreiben ließ, die Eva nie abschickte. So konnten wir ihr ein wenig in die wunde Seele schauen.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich konnte gut in die Geschichte rein finden. Manches hätte in meinen Augen noch ein wenig mehr Tiefgang erfahren können, so dass ich nicht ganz 5 Sterne vergebe, aber 4 wirklich gute Sterne ist es mir wert.

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