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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2018

Aura 2 - Der Verrat

Aura 2: Aura – Der Verrat
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Klappentext: Hannah muss untertauchen. Ausgerechnet an der Akademie, die von ihrem Widersacher selbst ins Leben gerufen wurde. Dort darf sie um keinen Preis auffallen, und das ist umso schwieriger, weil ...

Klappentext: Hannah muss untertauchen. Ausgerechnet an der Akademie, die von ihrem Widersacher selbst ins Leben gerufen wurde. Dort darf sie um keinen Preis auffallen, und das ist umso schwieriger, weil sie um ein Vielfaches mächtiger ist als ihre Mitschüler! Wird es ihr gelingen, sich selbst und ihre Gabe unter Kontrolle zu halten? Plötzlich ist da auch noch Raphael, der ihre Konzentration enorm stört und ihr Gefühlsleben in heftiges Chaos stürzt. Was verbirgt sich hinter seiner undurchschaubaren Fassade?

Persönliche Meinung: Schon das Cover ist mal wieder wunderschön und passt ziemlich gut zu dem vom ersten Teil. Anfangs musste ich zwar noch einmal nachschauen, was im letzten Teil so passiert ist, doch danach bin ich ziemlich schnell wieder im Geschehen gewesen. Die Charaktere in diesem Teil hatten mehr Persönlichkeitsstärke als die des ersten Teils und kamen mir noch sympathischer vor. Besonders eine Nebenrolle hat in diesem Band mein Herz erobert und sich wirklich in mein Gedächtnis gebrannt.
Kurz nach dem Anfang wurde es dann auch so richtig spannend und besonders das Ende, was natürlich mal wieder ein ziemlich guter Cliffhanger war, war unglaublich.
Auch bin ich froh, dass die Protagonistin merklich stärker geworden ist und sich auch öfters mal wehrt, anstatt nur hilflos da zu stehen.

Fazit: Besonders das Ende überzeugt mit richtig viel Spannung und einem genialen Cliffhanger. Ich kann es schon kaum erwarten, den nächsten Teil in den Händen zu halten.

Veröffentlicht am 04.05.2026

Solide aber auch nicht mehr

Picking Daisies on Sundays
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Ich hab Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti jetzt durch und mochte es insgesamt echt gern.

Das Buch ist eher ruhig erzählt und nimmt sich viel Zeit für die Gedanken und Gefühle der Protagonistin. ...

Ich hab Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti jetzt durch und mochte es insgesamt echt gern.

Das Buch ist eher ruhig erzählt und nimmt sich viel Zeit für die Gedanken und Gefühle der Protagonistin. Gerade diese ehrlichen Unsicherheiten und dieses „Was mache ich eigentlich mit meinem Leben?“-Thema haben sich sehr authentisch angefühlt.

Man muss aber sagen: Es passiert nicht super viel. Zwischendurch zieht es sich ein bisschen und mir hat stellenweise ein klarerer roter Faden gefehlt. Wenn man viel Spannung erwartet, ist es wahrscheinlich nicht das richtige Buch.

Was ich dafür richtig schön fand, war die Stimmung und wie nah man an der Hauptfigur dran ist.

Und auch optisch: Das Cover ist echt gelungen und der Farbschnitt macht das Buch nochmal besonderer, sieht im Regal einfach richtig gut aus.

Insgesamt kein Highlight, aber ein solides, ruhigeres Buch für zwischendurch.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Schönes Setting aber zähe Geschichte

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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The French Escape liest sich super locker und hat dieses typische französische Flair, das richtig Lust aufs Wegträumen macht. Die Schauplätze sind liebevoll beschrieben, man spürt die Atmosphäre der kleinen ...

The French Escape liest sich super locker und hat dieses typische französische Flair, das richtig Lust aufs Wegträumen macht. Die Schauplätze sind liebevoll beschrieben, man spürt die Atmosphäre der kleinen Cafés, engen Gassen und idyllischen Landschaften, was mir wirklich gut gefallen hat. Auch die Figuren sind sympathisch und man möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Aber: Die Geschichte zieht sich teilweise unnötig in die Länge. Es gibt viele Passagen, in denen man das Gefühl hat, dass nichts wirklich passiert. Große Wendungen oder Überraschungen bleiben aus, sodass sich manches ein bisschen wie ein Zuviel an „Smalltalk“ zwischen den Figuren anfühlt. Manchmal wünscht man sich, dass die Handlung schneller vorankommt oder ein bisschen mehr Spannung eingebaut wird.

Trotzdem ist The French Escape ein nettes, leichtes Buch für zwischendurch, das vor allem durch seine schöne Atmosphäre und die charmanten Figuren punktet. Für einen gemütlichen Lesetag definitiv geeignet, nur sollte man keine actiongeladenen Wendungen erwarten.

Veröffentlicht am 26.12.2025

Nicht ganz abgeholt

To Cage a Wild Bird
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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast hat mich emotional durchaus abgeholt, aber nicht ganz so stark, wie ich es mir erhofft hatte. Die Grundidee ist spannend und hat viel Potenzial – Themen wie Freiheit, ...

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast hat mich emotional durchaus abgeholt, aber nicht ganz so stark, wie ich es mir erhofft hatte. Die Grundidee ist spannend und hat viel Potenzial – Themen wie Freiheit, Kontrolle und innere Zerrissenheit sind präsent und geben der Geschichte eine düstere Tiefe. Trotzdem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass noch ein entscheidendes Etwas gefehlt hat, um mich wirklich komplett zu packen.

Die Beziehung zwischen Vale und Raven ist intensiv angelegt, allerdings wirkten einige der romantischen Szenen für mich etwas fehl am Platz oder zu abrupt. Statt sich organisch zu entwickeln, haben sie mich manchmal aus der Stimmung gerissen, obwohl die emotionale Grundlage eigentlich vorhanden war.

Das Ende empfand ich leider als etwas gehetzt und nicht so spektakulär, wie ich es nach dem Aufbau erwartet hätte. Hier hätte ich mir mehr Raum, Spannung und Nachhall gewünscht. Insgesamt trotzdem ein solides, emotionales Buch mit interessanter Idee und starken Ansätzen – aber eben eines, das sein volles Potenzial für mich nicht ganz ausgeschöpft hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2025

Keine Perfektion

House of Rayne
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Ich habe mich auf House of Rayne wirklich gefreut – das Zusammenspiel aus düsterer Atmosphäre, Horror-Elementen und queerer Romantik hatte riesiges Potenzial, und in vielen Momenten liefert das Buch auch ...

Ich habe mich auf House of Rayne wirklich gefreut – das Zusammenspiel aus düsterer Atmosphäre, Horror-Elementen und queerer Romantik hatte riesiges Potenzial, und in vielen Momenten liefert das Buch auch genau das. Die isolierte Insel, das alte Herrenhaus, das Gefühl von Unheil im Wind: Laroux versteht es, Stimmung zu erzeugen. Die Begegnung zwischen Salem und Rayne knistert vor Spannung, und ich mochte, wie beide Figuren nicht einfach heile Welten betreten, sondern mit Schmerz und Geheimnissen kämpfen.

Allerdings lief das Ganze nicht ganz rund für mich: Es gibt Passagen, in denen der Erzählfluss etwas ins Stocken gerät – etwa wenn viele Gedanken oder Ängste wiederholt werden, statt neue Tiefe zu gewinnen. Manche der Horror-Momente wirken kraftvoll, andere wiederum ein bisschen unterentwickelt, sodass die Bedrohung nicht immer so greifbar ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch die Romanz-Entwicklung hatte gute Momente, aber für mich war das Knistern nicht durchgehend stark genug, um vollkommen mitzugehen.

Insgesamt bleibt House of Rayne ein solides Buch, das vor allem Fans von Gothic- und Queer-Romance mit gruseliger Note gefallen wird. Es ist spannend und emotional, aber nicht ganz makellos in seiner Umsetzung. Mein Endfazit: Empfehlenswert, wenn man Atmosphäre und Romantik mit dunklem Touch mag, aber keine Perfektion erwartet.