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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2022

Langatmig

Das siebte Mädchen
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Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen.
Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wohl nach spätestens 100 Seiten abgebrochen. Erst nach etwa 250 Seiten kam langsam etwas ...

Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen.
Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wohl nach spätestens 100 Seiten abgebrochen. Erst nach etwa 250 Seiten kam langsam etwas Spannung auf und auf den letzten 50 überschlugen sich die Ereignisse dann plötzlich.

Das die Geschichte aus Sicht der Tochter eines Serienmörders erzählt wird, war ein super Ansatz, aber die Protagonistin Chloe war mir einfach unsympathisch. Ja, sie hat in ihrer Kindheit ein schlimmes Trauma durchlebt als herauskam, dass ihr Vater ein Serienmörder ist, aber ihre ständige Paranoia, die Trinkerei und die Tabletten, die sie ständig einwirft haben einfach nur genervt. Von einer Psychologin hätte ich was anderes erwartet.
Generell waren die Charaktere für mich sehr oberflächlich gehalten und der Erzählstil war für mich einfach langweilig.

Ich habe dieses Buch freudig beendet, weil ich es dann endlich hinter mir hatte und mich einem Besseren zuwenden konnte.
Ich vergebe zwei Sterne. Einen für die Spannung in den letzten hundert Seiten und einen für das überraschende Ende, mit dem ich persönlich nicht gerechnet hatte.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Drama auf Mallorca

Meeresdunkel
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Angesprochen hat mich bei diesem Buch direkt das tolle Cover und der vielversprechende Klappentext. Leider hat es da dann auch schon aufgehört. Ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich das ...

Angesprochen hat mich bei diesem Buch direkt das tolle Cover und der vielversprechende Klappentext. Leider hat es da dann auch schon aufgehört. Ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich das Ende herbeigesehnt habe nur damit ich es hinter mir habe, aber bei Meeresdunkel war das leider der Fall.

Der Schreibstil ist einfach, platt und oft irgendwie abgehackt. Oft kam es mir vor als würde ich eine Aufzählung lesen.

Die Charaktere waren mir alle durchweg unsympathisch, ich konnte zu keinem auch nur ansatzweise eine Bindung aufbauen und ihre Handlungsweisen waren die meiste Zeit total unrealistisch und unverständlich. Und so ging es mir auch mit der ganzen Story. Mehrere Erzählstränge wurden begonnen aber nicht zu Ende geführt, es gab einiges bei dem ich einfach nicht nachvollziehen konnte, was das jetzt in der Geschichte zu suchen hatte weil es einfach gar nicht zu irgendetwas beigetragen hat, außer dass ich verwirrt war.

So zog sich das dann durch das ganze Buch, bis es letztendlich zu einem ebenfalls verwirrenden, konstruierten Ende kam, welches das Trauerspiel nur noch komplettiert hat. Wenn dieses Buch überhaupt etwas war, dann eher noch ein Drama, aber jedenfalls kein Thriller.
Für mich von Anfang bis Ende leider absolute Zeitverschwendung. Einen Stern gibt's für das schöne Cover, zu mehr kann ich mich leider nicht überwinden.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Leider ein glatter Reinfall

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Sweeter than Pumpkin Spice von Isabelle Popp sollte mein Einstieg in die gemütliche Herbstzeit dieses Jahres werden. Das Cover und der tolle Farbschnitt mit den Kürbissen hat mir sehr gut gefallen und ...

Sweeter than Pumpkin Spice von Isabelle Popp sollte mein Einstieg in die gemütliche Herbstzeit dieses Jahres werden. Das Cover und der tolle Farbschnitt mit den Kürbissen hat mir sehr gut gefallen und nach dem Lesen von Klappentext und Leseprobe dachte ich, das könnte wirklich gut werden.
Vor allem die für solche Romane eher ungewöhnliche Hauptfigur Sadie mit ihrer mürrischen Art hat mich sehr angesprochen.
Leider wurden meine Erwartungen so gar nicht erfüllt und das Beste am Buch blieben letztendlich das Cover und der Farbschnitt.
Ich konnte zu keinem der Charaktere eine Bindung entwickeln oder Emphatie aufbringen. Auch der Schreibstil hat mir im Lauf der Geschichte immer weniger gefallen. In der ersten Hälfte der Geschichte gab es noch ein paar Dinge, die wirklich Potenzial gehabt hätten, aber sie wurden in der zweiten Hälfte einfach nicht ausgeschöpft, im Gegenteil, es ging immer mehr bergab und ich musste mich wirklich zwingen, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Am schlimmsten waren für mich die "erotischen" Szenen. Nüchtern und emotionslos beschrieben, gekrönt von vulgärer Sprache, hat es mich eher abgestoßen statt ein wohliges Kribbeln auszulösen. Und um viel mehr als das ging es in der zweiten Hälfte dann auch nicht mehr großartig. Alles was mich interessiert hätte, rutschte irgendwie in den Hintergrund.
Als dann auch noch ein Thema, das mir Anfangs als ein Dreh- und Angelpunkt der Geschichte vermittelt wurde und auf das man quasi hingefiebert hat innerhalb von ein paar Sätzen abgehandelt war, war der Drops für mich endgültig gelutscht.

Erwartet hatte ich eine gemütliche, kuschelige Herbstromanze mit Kleinstadtfeeling, aber davon kam einfach alles zu kurz oder gar nicht auf.
Wirklich schade, aber dieses Buch war für mich persönlich einfach nur verschwendete Zeit und ich kann mir auch leider keine Leseempfehlung abringen.

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