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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

Schwedenkrimi mit viel Inselstimmung

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Vega Varg – Das Schweigen der Insel ist ein ruhiger, atmosphärischer Schwedenkrimi mit viel Inselstimmung.
Auf Südkoster wird ein junger Mann tot gefunden. Für Ermittlerin Vega Varg ist der Fall besonders ...

Vega Varg – Das Schweigen der Insel ist ein ruhiger, atmosphärischer Schwedenkrimi mit viel Inselstimmung.
Auf Südkoster wird ein junger Mann tot gefunden. Für Ermittlerin Vega Varg ist der Fall besonders persönlich, weil sie den Toten schon seit seiner Kindheit kennt. Gemeinsam mit ihren Söhnen, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, beginnt sie zu ermitteln.
Richtig spannend wird es, als eine norwegische Zeugin plötzlich verschwindet. Dadurch bekommt der Fall eine neue Richtung und Vega muss sich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Die Insel, das Meer, der Nebel und dieses Gefühl, dass in einer kleinen Gemeinschaft jeder etwas weiß, aber niemand alles sagt, passen sehr gut zur Geschichte.
Vega ist eine interessante Ermittlerin. Sie wirkt erfahren, aber nicht unnahbar. Gerade weil der Fall sie persönlich trifft, bekommt die Geschichte mehr Tiefe.
Das Tempo ist eher ruhig. Wer viel Action erwartet, wird hier vielleicht nicht ganz abgeholt. Dafür lebt das Buch stark von Stimmung, Figuren und Geheimnissen.
Insgesamt ein gelungener Auftakt einer skandinavischen Krimireihe mit schöner Atmosphäre und einem persönlichen Fall.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Zwischen Tag und Nacht

When Shadows Darken the Sun
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When Shadows Darken the Sun hat mir richtig gut gefallen, vor allem wegen der Stimmung und der Spannung zwischen den Figuren.

Die Geschichte spielt in einer Welt mit einem Taghof und einem Nachthof, die ...

When Shadows Darken the Sun hat mir richtig gut gefallen, vor allem wegen der Stimmung und der Spannung zwischen den Figuren.

Die Geschichte spielt in einer Welt mit einem Taghof und einem Nachthof, die seit langer Zeit gegeneinander kämpfen. Im Mittelpunkt stehen Cass und Nox, die eigentlich Feinde sein sollten. Genau daraus entsteht eine richtig gute Enemies-to-Lovers Dynamik.

Besonders mochte ich die Atmosphäre. Das Buch fühlt sich oft düster und geheimnisvoll an, gleichzeitig aber auch sehr emotional. Die Welt wirkt interessant und macht neugierig auf mehr.

Cass fand ich als Hauptfigur stark. Sie versucht ihren eigenen Weg zu gehen und hinterfragt immer mehr das, was ihr beigebracht wurde.

Auch die Beziehung zwischen Cass und Nox entwickelt sich langsam und spannend. Man merkt die ganze Zeit, dass zwischen ihnen mehr ist, obwohl sie sich eigentlich nicht vertrauen dürften.

Der Schreibstil liest sich super leicht und sorgt dafür, dass man schnell durch das Buch kommt.

Insgesamt eine richtig schöne Romantasy mit Spannung, Gefühl und einer interessanten Welt.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Locker leicht

Never Trust Your Fake Husband
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Never Trust Your Fake Husband ist eine leichte, unterhaltsame Romance mit Fake Marriage Trope, die sich schnell lesen lässt.
Die Geschichte lebt stark von der Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. ...

Never Trust Your Fake Husband ist eine leichte, unterhaltsame Romance mit Fake Marriage Trope, die sich schnell lesen lässt.
Die Geschichte lebt stark von der Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Es gibt viele typische Momente mit Wortgefechten, Missverständnissen und dieser klaren Anziehung, die beide eigentlich nicht wollen. Das funktioniert gut und sorgt dafür, dass man dranbleibt.
Die Handlung ist nicht besonders überraschend. Man ahnt ziemlich früh, wie sich alles entwickelt. Dafür ist es aber genau die Art von Buch, die man gut zwischendurch lesen kann, ohne viel nachdenken zu müssen.
Die Protagonistin ist sympathisch, wirkt aber an einigen Stellen etwas unsicher. Wenn man sehr starke, selbstbewusste Hauptfiguren bevorzugt, fehlt hier vielleicht ein bisschen was.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, typisch für das Genre.
Insgesamt eine solide Romance mit bekannten Tropes, die Spaß macht, aber nicht lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Süße, unterhaltsame Romance

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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The Love Hypothesis ist eine leichte, witzige Romance, die einfach gut funktioniert, wenn man genau so etwas sucht.
Im Mittelpunkt steht Olive, die aus einer spontanen Lüge heraus in eine Fake-Beziehung ...

The Love Hypothesis ist eine leichte, witzige Romance, die einfach gut funktioniert, wenn man genau so etwas sucht.
Im Mittelpunkt steht Olive, die aus einer spontanen Lüge heraus in eine Fake-Beziehung mit ihrem Professor rutscht. Was als Plan beginnt, entwickelt sich natürlich schnell in eine Richtung, die komplizierter wird.
Was das Buch so angenehm macht, ist der Humor. Viele Szenen sind wirklich lustig, oft auch ein bisschen awkward, aber genau das wirkt realistisch und sympathisch.
Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert gut. Er wirkt am Anfang sehr distanziert, sie eher chaotisch, und genau daraus entsteht diese typische Spannung. Vieles ist vorhersehbar, aber das gehört hier einfach dazu.
Olive ist eine Protagonistin, die nicht perfekt ist. Sie zweifelt viel an sich selbst, was manchmal ein bisschen frustrierend sein kann, aber auch dafür sorgt, dass sie nahbar wirkt.
Der Schreibstil ist sehr leicht, man kommt schnell durch das Buch.
Insgesamt eine süße, unterhaltsame Romance mit viel Humor und bekannten Tropes, die genau das liefert, was man erwartet.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Ruhige Fortsetzung

It starts with us – Nur noch einmal und für immer
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It Starts with Us ist die Fortsetzung zu It Ends with Us und fühlt sich deutlich ruhiger und hoffnungsvoller an.
Im Mittelpunkt stehen wieder Lily und Atlas. Diesmal geht es weniger um Drama und mehr darum, ...

It Starts with Us ist die Fortsetzung zu It Ends with Us und fühlt sich deutlich ruhiger und hoffnungsvoller an.
Im Mittelpunkt stehen wieder Lily und Atlas. Diesmal geht es weniger um Drama und mehr darum, wie die beiden versuchen, sich langsam ein gemeinsames Leben aufzubauen. Dabei spielt auch die Vergangenheit weiterhin eine Rolle, aber nicht mehr so überwältigend wie im ersten Band.
Was gut funktioniert, ist die Perspektive. Man bekommt mehr Einblick in Atlas und versteht ihn deutlich besser. Das gibt der Geschichte mehr Tiefe und macht die Beziehung greifbarer.
Die Stimmung ist insgesamt viel leichter. Nach dem emotional schweren ersten Teil ist das fast schon ein Gegenpol. Es geht mehr um Heilung, Vertrauen und zweite Chancen.
Gleichzeitig fehlt dadurch ein bisschen die Intensität. Die Handlung ist recht ruhig und teilweise vorhersehbar. Große Überraschungen gibt es kaum.
Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig, sodass man schnell durch das Buch kommt.
Insgesamt eine schöne, ruhigere Fortsetzung, die einen positiven Abschluss bietet, auch wenn sie nicht ganz die emotionale Wucht des ersten Bandes erreicht.

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