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Veröffentlicht am 13.07.2026

Lebensträume

Herz König
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„Herz König“, der neue Roman der amerikanischen Bestsellerautorin Lily King, berührt und begeistert zugleich.

Casey Jordan studiert Literatur. Im letzten Jahr ihres Studiums begegnet sie den beiden ...



„Herz König“, der neue Roman der amerikanischen Bestsellerautorin Lily King, berührt und begeistert zugleich.

Casey Jordan studiert Literatur. Im letzten Jahr ihres Studiums begegnet sie den beiden hochbegabten Studenten Sam und Yash. Sie verliebt sich in Sam und beginnt mit ihm eine Beziehung. Diese geht jedoch sehr unschön in die Brüche. Nachdem Sam die Uni verlassen hat finden Yash und Casey zueinander. Yash ist so ganz anders als Sam. Mehr möchte ich nicht verraten. Nur so viel, Casey schafft es, ihren Traum zu verwirklichen, sie wird eine erfolgreiche Schriftstellerin.

Ich habe diesen Roman unheimlich gern gelesen. Ich mochte die Protagonistin und vor allem Yash. Sam hat bei mir an Punkten verloren, nachdem er sich so unschön von Casey getrennt hat. Der Schreibstil der Autorin nimmt einem als Leser:in gefangen. Um nicht zu sagen, er macht süchtig. Ich habe mir sofort ihren Bestseller „Euphoria" besorgt und freue mich darauf. Lily King beschreibt sehr authentisch die Entwicklung von Casey und wie sie dann doch noch ihr Glück findet. Mich hat das Buch im Innersten Winkel berührt. Ich habe mit Casey, gelitten, Trauer erlebt und Liebe gefühlt. Das Ende fand ich sehr traurig aber auch total versöhnlich und gut.

Fazit: Ein Roman, der einem nicht mehr loslässt, bei Lesen nicht, und auch danach beschäftigt er weiter. Und genauso muss ein Roman sein. Meine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Wellen

Die Ozeanschwimmerin
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‚Die Ozeanschwimmerin‘ ist ein emotional kraftvoller Roman über Trauer, Selbstfindung und Heilung, der Mut macht und inspiriert.

Im Zentrum steht Sophie, die nach dem tragischen Verlust ihres Mannes ...


‚Die Ozeanschwimmerin‘ ist ein emotional kraftvoller Roman über Trauer, Selbstfindung und Heilung, der Mut macht und inspiriert.

Im Zentrum steht Sophie, die nach dem tragischen Verlust ihres Mannes und ihres Sohnes bei einem Bootsunglück in eine tiefe seelische Leere fällt. Nur im Wasser spürt sie noch einen Funken Leben. Sie bewirbt sich auf zureden ihres Chefs um das Sabbatical Jahr, das ihre Firma jährlich für einen seiner Mitarbeit ausschreibt. Sie will die Ocean’s Seven Challenge meistern – sieben der härtesten Meerengen der Welt innerhalb eines Jahres durchschwimmen.

Charlotte Tarnowski nimmt uns mit auf eine spannende Reise. Sie schreibt sprachgewaltig und mitreißend und zu keiner Sekunde langweilig. Wir spüren das Meer, die heftigen Wellen, die Kraft die es erfordert unbeirrbar gegen Strömungen und Elemente anzukämpfen. Sophies eisernen Willen, es zu schaffen, aber auch ihre Trauer um ihren verstorbenen Mann und ihren Sohn sind absolut authentisch beschrieben. Ich habe meine eigene Trauer an verschiedenen Stellen wieder erkannt, denn auch mein geliebter Mann ist im vorigen Jahr verstorben.

Die Protagonisten sind glaubhaft gezeichnet. So unterschiedlich die Charaktere auch sind. Jeder von ihnen kämpft mit eigenen Problemen und doch werden sie mit der Zeit ein unschlagbares Team.

Die Autorin zeigt, dass es sich lohnt weiter zu schwimmen, in jeder Lebenssituation. Auch wenn die Wellen hochschlagen und man glaubt unterzugehen.

Charlotte Tarnowski schreibt hier unter einem neuen Pseudonym. So ist ‚Die Ozeanschwimmerin‘ praktisch ihr Debüt in der Sparte ernsthafter Roman. Eigentlich heißt die Autorin Carin Müller. Als Charlotte McGregor mit ihren Schottlandromanen war sie mir bereits bekannt. Weitere Pseudonyme sind Charlotte Taylor und C.C. Ravenmiller. Die Autorin schreibt sehr vielfältig, so steht jedes Pseudonym für eine andere Sparte.

Fazit: Meine absolute Leseempfehlung. Ein Lese-Highlight 2026.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Brennpunkt Côte d’Azur

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Das starke Setting der Côte d’Azur bietet den perfekten Rahmen für Commissaire Léon de Cavallier. Denn hier lebt die High Society und auch der adlige Commissaire zählt zu den Reichen und Schönen. ‚Léon ...


Das starke Setting der Côte d’Azur bietet den perfekten Rahmen für Commissaire Léon de Cavallier. Denn hier lebt die High Society und auch der adlige Commissaire zählt zu den Reichen und Schönen. ‚Léon und die Frau im blauen Kleid’ bildet den Auftakt zu einer neuen Krimireihe.

Dem egozentrischen Commissaire Léon de Cavallier wird die toughe Ermittlerin aus der Pariser Banlieue Nadia Bentaleb als neue Kollegin zur Seite gestellt. Die Gegensätze zwischen den beiden könnten nicht größer sein. Und doch müssen sie gemeinsam ermitteln. Ihr erster Fall ist die Leiche einer jungen Frau in einem blauen Kleid, die an die Strandpromenade von Nizza gespült wurde.

Alexander Oetker hat mit Commissaire Léon de Cavallier und Nadia Bentaleb ein tolles Ermittlerpaar geschaffen. Der adlige Snob mit seinem Ferrari und seinen Luxusallüren ging mir anfangs gewaltig gegen den Strich. Eigentlich möchte man ihm den Mittelfinger zeigen. Nadia hingegen mochte ich sofort. Sie bringt einschlägige Erfahrungen in sensiblen Vierteln mit und hat selbst einen Migrationshintergrund.

Das Côte d’Azur-Feeling hat der Autor bildhaft vor meinen Augen entstehen lassen. Ich spürte sie Sonne auf der Haut, sah die Luxusyachten, Palmen, die elegant gekleideten Menschen, die mondänen Restaurants. Alexander Oetkers Sprache ist leicht und gut lesbar. Die Dynamik zwischen beiden Hauptprotagonisten sorgt für Spannung, Reibung und Humor.

Ganz ehrlich, mich hat der Krimi total begeistert. Ein außergewöhnlicher Krimi, spannend bis zum Schluss. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall mit diesen Top-Ermittlern.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Aktiv Leben mit Rheuma

Rheuma ist weiblich
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„Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein gut lesbares, informatives Sachbuch, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei rheumatischen Erkrankungen sichtbar macht.

Die zentrale These: ...



„Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein gut lesbares, informatives Sachbuch, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei rheumatischen Erkrankungen sichtbar macht.

Die zentrale These: Rheuma betrifft Frauen häufiger, anders – und wird dennoch oft zu spät erkannt oder falsch eingeordnet. Genau hier setzt Maier an und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit eindrücklichen Fallbeispielen aus ihrer Praxis.

Noch immer ist die medizinische Forschung und Diagnostik hauptsächlich auf Männer ausgerichtet. Symptome bei Frauen werden häufig verharmlost. Doch Frauen reagieren schon rein immunologisch anders, Hormone beeinflussen Krankheitsverläufe nicht unerheblich.
Die Kapitel sind logisch aufgebaut:
• Grundlagen des Immunsystems
• Geschlechtsspezifische Unterschiede
• Typische rheumatische Erkrankungen
• Diagnostik & Therapie
• Alltag, Psyche und Lebensqualität
Die Autorin verrät, das Schmerz nie nur eine „körperliche Sache“ ist. Er ist oft ein vielschichtiges Signal, das nach Aufmerksamkeit ruft. Tatsächlich wirken Medikamente bei Frauen anders.

Rheuma-Doc Anna schreibt angenehm lesbar, sie erklärt komplexe Zusammenhänge auch für Laien verständlich. Erstaunt hat mich, wie viele verschiedene Erkrankungen sich unter den Begriff Rheuma versammeln. Die Autorin weist daraufhin, dass man mit Ernährung und Bewegung selbst viel für seine Gesundheit erreichen kann. Auch beim Thema Rheuma ist die mündige und eigenverantwortliche Patientin gefragt. Wichtig ist es, sich von den Beschwerden nicht mental runterziehen zu lassen und trotz Erkrankung aktiv zu bleiben.

Fazit: „Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein faktenreiches mutmachendes Sachbuch, dass sich speziell an Frauen richtet.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Wenn die Sonne zum Feind wird

Ins fahle Herz des Sommers
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Andreas Eschbach hat mit "Ins fahle Herz des Sommers" éine atmosphärisch dichte Dystopie geschaffen, die lange nachhallt. Ich habe den Roman als Hörbuch angehört.

Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft. ...

Andreas Eschbach hat mit "Ins fahle Herz des Sommers" éine atmosphärisch dichte Dystopie geschaffen, die lange nachhallt. Ich habe den Roman als Hörbuch angehört.

Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft. Es eröffnet sich uns ein schreckliches Szenario. Eine unbarmherzige Sonne brennt vom Himmel. Die Klimakatastrophe ist eingetroffen und hat die Menschen in kühlere Gegenden flüchten lassen. Zudem hat eine Pandemie gewütet und die Menschen dahingerafft.

Nur noch wenige Menschen halten sich in dem kleinen Dorf, das irgendwo im Süden Europas angesiedelt ist, auf. Früher bot es fast 1000 Einwohnern Heimat. Jetzt leben hier nur noch eine alte Frau und der ebenso alte Pfarrer und außerhalb des Dorfes, die reiche Bauernfamilie Brack. Und natürlich unserem Protagonisten Fausto. Regelmäßig macht sich Fausto nachts, wenn die Hitze nachgelassen hat, in den verlassenen Häusern auf die Suche nach Konserven und haltbaren Lebensmitteln.

Irgendwann bemerkt Fausto bei sich ein Kribbeln im Nacken. Er fühlt sich beobachtet. Und richtig, im Nachbarhaus ist eine junge Frau eingezogen: Valerie. Wer ist sie? Wo kommt sie so plötzlich her. Ihr scheint auch die Hitze nichts anzuhaben.

Das Hörbuch hat mich gefesselt und ich habe es sehr gerne gehört, auch wenn die Thematik düster und bedrohlich ist. Der Sprecher Matthias Koeberlin macht einen wunderbaren Job. Er liest mit ruhiger, unaufgeregter Stimme. Er transportiert perfekt den Ernst der Lage, die bedrückende Stimmung, den Kampf ums Überleben, die Einsamkeit und die Hitze.

Andreas Eschbach setzt weniger auf Action. ‚Ins fahle Herz des Sommers‘ lässt eine lebensfeindliche Welt entstehen, mit glühender Hitze, Wasserknappheit und einem diktatorischen Staat.

Fazit: Ein Hörbuch, dass zum Denken anregt und lange nachhallt.

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