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Veröffentlicht am 11.05.2026

Aktiv Leben mit Rheuma

Rheuma ist weiblich
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„Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein gut lesbares, informatives Sachbuch, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei rheumatischen Erkrankungen sichtbar macht.

Die zentrale These: ...



„Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein gut lesbares, informatives Sachbuch, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei rheumatischen Erkrankungen sichtbar macht.

Die zentrale These: Rheuma betrifft Frauen häufiger, anders – und wird dennoch oft zu spät erkannt oder falsch eingeordnet. Genau hier setzt Maier an und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit eindrücklichen Fallbeispielen aus ihrer Praxis.

Noch immer ist die medizinische Forschung und Diagnostik hauptsächlich auf Männer ausgerichtet. Symptome bei Frauen werden häufig verharmlost. Doch Frauen reagieren schon rein immunologisch anders, Hormone beeinflussen Krankheitsverläufe nicht unerheblich.
Die Kapitel sind logisch aufgebaut:
• Grundlagen des Immunsystems
• Geschlechtsspezifische Unterschiede
• Typische rheumatische Erkrankungen
• Diagnostik & Therapie
• Alltag, Psyche und Lebensqualität
Die Autorin verrät, das Schmerz nie nur eine „körperliche Sache“ ist. Er ist oft ein vielschichtiges Signal, das nach Aufmerksamkeit ruft. Tatsächlich wirken Medikamente bei Frauen anders.

Rheuma-Doc Anna schreibt angenehm lesbar, sie erklärt komplexe Zusammenhänge auch für Laien verständlich. Erstaunt hat mich, wie viele verschiedene Erkrankungen sich unter den Begriff Rheuma versammeln. Die Autorin weist daraufhin, dass man mit Ernährung und Bewegung selbst viel für seine Gesundheit erreichen kann. Auch beim Thema Rheuma ist die mündige und eigenverantwortliche Patientin gefragt. Wichtig ist es, sich von den Beschwerden nicht mental runterziehen zu lassen und trotz Erkrankung aktiv zu bleiben.

Fazit: „Rheuma ist weiblich“ von Dr. med. Anna Maier ist ein faktenreiches mutmachendes Sachbuch, dass sich speziell an Frauen richtet.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Wenn die Sonne zum Feind wird

Ins fahle Herz des Sommers
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Andreas Eschbach hat mit "Ins fahle Herz des Sommers" éine atmosphärisch dichte Dystopie geschaffen, die lange nachhallt. Ich habe den Roman als Hörbuch angehört.

Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft. ...

Andreas Eschbach hat mit "Ins fahle Herz des Sommers" éine atmosphärisch dichte Dystopie geschaffen, die lange nachhallt. Ich habe den Roman als Hörbuch angehört.

Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft. Es eröffnet sich uns ein schreckliches Szenario. Eine unbarmherzige Sonne brennt vom Himmel. Die Klimakatastrophe ist eingetroffen und hat die Menschen in kühlere Gegenden flüchten lassen. Zudem hat eine Pandemie gewütet und die Menschen dahingerafft.

Nur noch wenige Menschen halten sich in dem kleinen Dorf, das irgendwo im Süden Europas angesiedelt ist, auf. Früher bot es fast 1000 Einwohnern Heimat. Jetzt leben hier nur noch eine alte Frau und der ebenso alte Pfarrer und außerhalb des Dorfes, die reiche Bauernfamilie Brack. Und natürlich unserem Protagonisten Fausto. Regelmäßig macht sich Fausto nachts, wenn die Hitze nachgelassen hat, in den verlassenen Häusern auf die Suche nach Konserven und haltbaren Lebensmitteln.

Irgendwann bemerkt Fausto bei sich ein Kribbeln im Nacken. Er fühlt sich beobachtet. Und richtig, im Nachbarhaus ist eine junge Frau eingezogen: Valerie. Wer ist sie? Wo kommt sie so plötzlich her. Ihr scheint auch die Hitze nichts anzuhaben.

Das Hörbuch hat mich gefesselt und ich habe es sehr gerne gehört, auch wenn die Thematik düster und bedrohlich ist. Der Sprecher Matthias Koeberlin macht einen wunderbaren Job. Er liest mit ruhiger, unaufgeregter Stimme. Er transportiert perfekt den Ernst der Lage, die bedrückende Stimmung, den Kampf ums Überleben, die Einsamkeit und die Hitze.

Andreas Eschbach setzt weniger auf Action. ‚Ins fahle Herz des Sommers‘ lässt eine lebensfeindliche Welt entstehen, mit glühender Hitze, Wasserknappheit und einem diktatorischen Staat.

Fazit: Ein Hörbuch, dass zum Denken anregt und lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Ballaststoffe: Unterschätzte Alleskönner

Mein Ballaststoff-Masterplan
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Die TV-Ärztin Viola Andresen, bekannt aus den Ernährungs-Docs, legt mit Mein Ballaststoff Masterplan einen praxisnahen, wissenschaftlich fundierten Ratgeber vor, der zeigt, wie essenziell Ballaststoffe ...



Die TV-Ärztin Viola Andresen, bekannt aus den Ernährungs-Docs, legt mit Mein Ballaststoff Masterplan einen praxisnahen, wissenschaftlich fundierten Ratgeber vor, der zeigt, wie essenziell Ballaststoffe für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtskontrolle sind.

30 Gramm am Tag, lautet die Faustformel für Ballaststoffe, besser sind sogar 40 Gramm. Aber wie ist das mit unserer Ernährung zu erreichen? Offensichtlich muss man da schon an ein paar Stellschrauben des täglichen Ernährungsplan drehen. Meine eigene Bilanz sah offen gestanden nicht unbedingt erfolgreich aus. Ich habe das anhand einer Ernährungsapp überprüft. Aber zum Glück gibt uns die Autorin Werkzeuge und Tipps an die Hand.

Empfohlen werden für Erwachsene mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag, besser sogar 40 Gramm. Dr. Andresens Masterplan im vorderen Cover zeigt uns wie wir in 3 Wochen unser Ziel von 30 Gramm erreichen können. Im hinteren Cover geht es dann um 40 Gramm und mehr.

Aber weshalb Ballaststoffe? Wofür sind die gut? Studien zeigen, dass ein Mangel an Ballaststoffen ein Risikofaktor für Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und andere Beschwerden ist. Die Verdauung leidet, Hämorrhoiden und Verstopfung können die Folge sein. Neuesten Untersuchungen zufolge wirken Ballaststoffe sogar auf unsere Psyche und können unsere Stimmung aufhellen und Depressionen lindern.

Ballaststoffe stecken vor allen in Pflanzen. Besonders empfehlenswert sind Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen), Vollkornprodukte (Haferflocken, Brot), Nüsse/Samen (Leinsamen, Chiasamen) sowie Gemüse (Karotten, Kohl) und Obst.

Das Buch wird durch einen wunderschön gestalten Rezeptteil ergänzt, mit ansprechendem Foto auf der einen Seite, auf der gegenüberliegenden Seite findet sich das ausführlich beschriebene Rezept. Es sind erstaunlich einfache Rezepte, die wirklich jedermann/frau zubereiten kann. Und die Fotos machen tatsächlich Lust darauf loszulegen.

Fazit: Ein rundum gelungener Gesundheitsratgeber: informativ, motivierend und alltagstauglich.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Die Diagnose

Mit anderen Augen
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‚Mut fängt damit an, sich zu zeigen und zuzulassen, dass man gesehen wird.‘ Zitat von Brene Brown

Die australische Autorin Tara Jane spricht in ihrem Roman ‚Mit anderen Augen‘ ein interessantes Phänomen ...


‚Mut fängt damit an, sich zu zeigen und zuzulassen, dass man gesehen wird.‘ Zitat von Brene Brown

Die australische Autorin Tara Jane spricht in ihrem Roman ‚Mit anderen Augen‘ ein interessantes Phänomen an, nämlich die Unsichtbarkeit der Frauen um die 50.

Eigentlich könnte Tilda mit ihrem Leben zufrieden sein. Sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern. Doch dann ist was Ungeheuerliches ist passiert. Tilda Finch stellt eines Morgens fest, der kleine Finger der rechten Hand ist weg. Und das ist erst der Anfang. Es folgen auch das linke Ohr und die Nase. Von ihrer Ärztin bekommt sie die Diagnose: Unsichtbarkeit. Die Krankheit würde bei Frauen ab einem gewissen Alter häufig auftreten, sei aber noch nicht erforscht und auch nicht heilbar.

Tilda kann und will sich damit nicht zufriedengeben. Sie nimmt den Kampf mit dieser Krankheit auf und lernt andere Frauen mit dem gleichen Schicksal kennen. Tilda wird sich bewusst, dass irgendwas in ihrem Leben fehlt. Sie stellt sich die Fragen: Wie sehe ich mich selbst und die Welt, die mich umgibt? Habe ich mich aus dem Blick verloren? Und wenn ja, wie kann ich dann von den anderen erwarten, dass sie mich sehen?

Mit gefällt ihre Tochter Holly, die sagt, sie will keinen Plan B, denn wenn man den hat, kriegt man ihn am Ende auch. Holly hat immer an ihren eigenen Wert geglaubt. Und auch Tildas Therapeutin Selma Nester sagt zu ihr: Die Meinung, die wir selbst von uns haben, muss das Wertvollste sein.

Wir müssen wissen, wer wir sind, und das auch ausrücken, emotional, intellektuell, spirituell und auch körperlich, sofern wir das möchten.

Jane Taras ‚Mit anderen Augen‘ ist ein rundum gelungener und lebenskluger Roman. Er inspiriert Frauen sich selbst zu finden, den Mut und die Kraft aufzubringen, das eigene Leben neu zu betrachten. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich habe mich mit Tilda identifizieren können. Mich hat die Lektüre zum Nachdenken und Weiterdenken gebracht. Ein Buch das ich uneingeschränkt empfehlen möchte.



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Veröffentlicht am 24.03.2026

Trauer ist mehr als Schmerz

TrostLabor
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Meine Welt ist zusammengebrochen als mein geliebter Mann verstarb. Auf Hendrik Linds Trauer-Community TrostHelden fand ich nicht nur Menschen. denen es ähnlich erging wie mir, sondern vor allem auch Trost ...


Meine Welt ist zusammengebrochen als mein geliebter Mann verstarb. Auf Hendrik Linds Trauer-Community TrostHelden fand ich nicht nur Menschen. denen es ähnlich erging wie mir, sondern vor allem auch Trost und Verbundenheit. Und hier ist nun Hendrik Linds Buch, eine Auswahl seiner einfühlsamen Aufsätze, eine Sammlung von 50 tröstenden und klugen Beiträgen.

Hendrik Lind schreibt verständnisvoll und sensibel, er versteht, was in uns Trauernden vorgeht, was wir fühlen, wenn das WIR plötzlich weggebrochen ist und wir hilflos nach einem ICH suchen, dass noch nicht da ist. Er weiß, wie sich ein gebrochenes Herz anfühlt, was Trauernde mit ihrem Umfeld erleben, wenn wir uns selbst nicht mehr verstehen, wenn nicht nur unsere Außenwelt, sondern auch unsere Innenwelt Kopf steht, wenn für mein ‚ich liebe dich‘ kein Empfänger mehr da ist. Er zeigt aber auch auf, dass sich für Trauernde neue Türen und Möglichkeiten öffnen, was für mich anfangs unvorstellbar war.

Das TrostLabor gibt Tipps, wie wir uns nicht selbst verlieren. Es macht Mut, das neue Leben, das sich niemand von uns ausgesucht hat, anzupacken. Ich kann es Trauernden nur wärmstens empfehlen. Ich habe mir gerade sein Vorgängerbuch bestellt‚Trosthelden helfen – Trauernde erzählen: Immer noch da – immer noch nah‘ und freue mich darauf.‘

Fazit: Ein sensibles, kluges und tröstendes Buch, das zeigt, dass Trauer nicht „überwunden“, sondern in das eigene Leben integriert werden kann. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.




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