Spannender Dilogie-Abschluss: Spannung in Echo Cove
Kodiak Echoes – Trust meWarum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich wissen musste, wie es Brynns Bruder ergehen wird.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll und düster, es sieht ...
Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich wissen musste, wie es Brynns Bruder ergehen wird.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll und düster, es sieht fast aus wie das Cover des ersten Teils, nur spiegelverkehrt. Es passt perfekt zum Inhalt.
Inhalt:
Auf der Reise zu seiner Schwester hat Finn Callahan einen One-Night-Stand. Nie hätte er gedacht, dass er Keira dann im verschlafenen Echo Cove wiedertreffen würde und dass sie zusammenarbeiten, als er Hinweise zum Mordfall von Ada findet.
Handlung und Thematik:
Wieder eine wirklich spannende Romance mit Thriller-Elementen, das den ersten Teil wunderbar ergänzt. Das Setting mit der düsteren Stimmung von Alaska, die anbahnende Romance zwischen Finn und Keira sowie der immer noch ungeklärte Mordfall sorgen dafür, dass man das Buch nicht weglegen möchte. Das Buch kann alleine gelesen werden, es handelt sich aber um eine Dilogie und man versteht manches besser, wenn man den ersten Teil kennt. Die Triggerwarnungen sollten beachtet werden! Schockierend finde ich übrigens die Tatsache, dass Wilderei und die Jagd auf Bären in Alaska real und beliebt sind. Hier sollte wirklich ein Riegel vorgeschoben werden!
Charaktere:
Ich war ja super gespannt, wie sich Keira verändern wird, da ich sie im ersten Teil eher unsympathisch fand. Ihre Entwicklung von der knallharten in Echo Cove festgefrorenen Eisprinzessin zur gefühlvollen freien Freundin war wirklich authentisch und überzeugend. Ihre erste Begegnung mit Finn war sehr klischeebehaftet, aber war doch in diesem Rahmen passend, ich hätte mir nicht vorstellen können, dass sie sich anders kennengelernt hätten. Wie die beiden miteinander agierten und sich annäherten war ebenso gut umgesetzt. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe und passten gut ins Bild. Schön war, wie Archer und Brynn ihren Platz im Buch fanden und dass wir mit ihnen noch Zeit verbringen durften.
Schreibstil:
Auch der zweite Teil der Dilogie konnte mich direkt wieder begeistern. Der einfache und mitreißende Schreibstil sowie die sehr bildlichen Beschreibungen führten dazu, dass ich ins Buch reingezogen und nicht mehr losgelassen wurde. Das Setting begeisterte mich und ich konnte mich super reindenken. Auch die Handlung war super spannend. Die Charaktere gefielen mir sehr gut und Keiras Entwicklung übertraf meine Erwartungen. Das Ende und die Wendungen zuvor waren wieder nicht gänzlich unerwartet, aber dennoch super aufgelöst. Ein sehr berührendes Zitat, dass ich mir aufgeschrieben habe: "Aber vielleicht ist der Schmerz auch gut. Manchmal glaube ich, er ist so etwas wie ein Echo. Ein Echo unserer Liebe für sie". Es gab wirklich viele berührende Momente! Schade, dass wir nun Abschied nehmen von Echo Cove.
Persönliche Gesamtbewertung:
Überzeugendes Dilogie-Finale, wenn auch nicht alles unerwartet kam. Von mir gibt’s dennoch eine Leseempfehlung!
Serien-Reihenfolge:
1. Kodiak Echoes - Hide Me
2. Kodiak Echoes - Trust Me