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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2024

Insgesamt überladen

Die Frauen von Maine
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Ein Buch, dass schwer zu greifen ist. Von der Leseprobe aus, hatte ich, so wie es beschrieben wird, ein Generationenroman erwartet, in dem ein altes Haus, der zentrale Punkt, der Geschichte sein wird sowie ...

Ein Buch, dass schwer zu greifen ist. Von der Leseprobe aus, hatte ich, so wie es beschrieben wird, ein Generationenroman erwartet, in dem ein altes Haus, der zentrale Punkt, der Geschichte sein wird sowie Jane, Genevieve und Allison. Dass man mehr über die Vergangenheit und Gegenwart aller Personen und des Hauses erfährt.

Tatsächlich passiert hier aber sehr viel mehr. Die Leben der Frauen, die das Haus kennen, oder darin gelebt haben, sind über Generationen hinweg miteinander verwoben. Das fand ich wirklich gut gelungen und hat es auch spannend gemacht.

Allerdings muss man bei dem Buch am Ball bleiben und sich bis etwa zur Mitte etwas durchkämpfen, weil es doch langatmig ist. Zudem sind hier viele Nebenschauplätze. Spiritualität und Geister werden auch zu einem, wenn auch kurzen, wichtigen Aspekt. Der Fokus liegt hier aber zum einen auf der Geschichte der native American, auf denen die Anfänge der amerikanischen Geschichte eigentlich wurzelt, hier insbesondere mit dem Fokus in Maine. Zum anderen auf Janes Familiengeschichte und dem alten Haus. Am Rande wurde auch die Geschichte der Shaker in Maine erwähnt. Insbesondere der zweite Punkt sind wichtige Geschichten, die es zu erzählen gilt, hier war der Roman aber schlichtweg zu überladen mit Namen, Geschichten, Religionen, Glaubensbewegungen und Spiritualität.

Wenn man gerne historische Romane liest oder sich für die Geschichte der Native American in Maine interessiert und gerne viele historische Daten, Namen, usw. liest und dabei den Überblick behalten kann, für den ist das Buch sicher spannend.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wirklich enttäuschend, wer hier auf eine spannende Story mit dem Fokus auf stalking erwartet hat, wird enttäuscht.

Shadow
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Der Klappentext klang total vielversprechend, das Cover sieht richtig schön aus und ich hatte mir wirklich viel davon versprochen.
Die Protagonistin Sofia hat einen Stalker und kehrt in ihre Heimat in ...

Der Klappentext klang total vielversprechend, das Cover sieht richtig schön aus und ich hatte mir wirklich viel davon versprochen.
Die Protagonistin Sofia hat einen Stalker und kehrt in ihre Heimat in Sizilien zurück, fühlt sich aber weiterhin verfolgt und beobachtet und lernt dort im Hotel ihrer Tante den Briten Valentin kennen.

Das Thema Stalking, plus die schwarzen Seiten aus der Sicht des Stalkers waren wirklich überschaubar. Es wurde überhaupt keine Spannung erzeugt, es ging die ganze Zeit nur um Sofias Angst, ihre Gefühle zu Valentin und wie sehr sie ihren Nonno vermisst. Als ich am Ende des Buches angekommen bin, war ich so enttäuscht wie langweilig das Buch im Grunde war. Die Beziehung zwischen Sofia und Valentin war gut beschrieben, dass er sich die ganze Zeit nicht öffnet eher nervig, und erst am Ende gab's dann den großen Ausbruch. Die Wendung in seiner Familiengeschichte fand ich spannend aber das war's dann auch schon.
Empfehle es wirklich nicht weiter.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Fehlende Tiefe

An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.
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Der Klappentext von An Education in Malice von S. T. Gibson hatte mich direkt angesprochen da mir die Tropes Dark Academia und Enemies to Lovers total gut gefallen.

Die Grundidee der Handlung hat mir ...

Der Klappentext von An Education in Malice von S. T. Gibson hatte mich direkt angesprochen da mir die Tropes Dark Academia und Enemies to Lovers total gut gefallen.

Die Grundidee der Handlung hat mir auch sehr gut gefallen, allerdings hat mir bei der Umsetzung total die Tiefe gefehlt. Das Buch ist ja insgesamt auch nicht so lang, da hätte man deutlich ausführlicher, genauer und tiefer beschreiben können, um den Leser wirklich zu abholen.

Durch die fehlende Tiefe, blieb es zwischen Laura und Carmilla eher oberflächlich und der Übergang von Enemies to Lovers war hier gefühlt nicht existent und somit auch gar nicht nachvollziehbar und auch die richtige Rivalität hat hier gar nicht stattgefunden. Dementsprechend konnte ich Gefühlsäußerungen der Protagonistinnen auch nicht nachvollziehen.

Gut gefallen, hat mir aber der Spice, der kam nicht allzu oft aber war durch die oft fehlenden Möglichkeiten und das Versteckt halten umso spannender zu lesen.

Was ich auch wirklich schade fand, waren die vielen Fehler in der deutschen Version, das hätte man öfter Korrekturlesen müssen.
Auch den Sichtwechsel in den Kapiteln zwischen den Protagonistinnen fand ich nicht ganz glücklich gelöst, oft fand ich die Beiden beim Lesen kaum zu unterscheiden, sodass ich erstmal zurück an den Anfang des Kapitels zurück musste. Dies ist wahrscheinlich auch dem geschuldet, dass die beiden Frauen keinerlei Tiefe haben und sich nicht weiter entwickeln.

Richtung Ende der Geschichte fand ich es dann auch einfach nur noch konstruiert, bestimmte Geschehnisse werden einfach von Charakteren ignoriert, obwohl hier mehr hätte erzählt werden können.

Am Ende bin ich leider eher enttäuscht von diesem Buch. Ich hatte viel mehr erwartet, da mich der Klappentext so überzeugt hatte, allerdings blieb es einfach insgesamt zu oberflächlich, eher langweilig und wenig nachvollziehbar. Gefallen hat mir aber der Spice und die Grundidee der Geschichte.

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