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Veröffentlicht am 18.06.2026

Gerissener Meisterdieb

Arsène Lupin gegen Herlock Sholmes
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Arsène Lupin ist ein fabelhafter Mensch und Dieb, der sich von anderen seinesgleichen unterscheidet. Denn wenn er stiehlt und merkt, dass er etwas einem guten Menschen gestohlen hat, bringt er es zurück. ...

Arsène Lupin ist ein fabelhafter Mensch und Dieb, der sich von anderen seinesgleichen unterscheidet. Denn wenn er stiehlt und merkt, dass er etwas einem guten Menschen gestohlen hat, bringt er es zurück. Ist es ein böser Mensch, behält er die Beute und verteilt sie auch hin und wieder an ärmere Leute.

Gegen Herlock Sholmes deshalb, weil die Figur einen ein wenig "dümmeren" Sherlock Holmes darstellt und Maurice Leblanc den Namen nicht verwenden durfte. Also drehte er die Buchstaben einfach um und schon entstand ein neuer, ähnlicher Name.

Wie bei vielen Klassikern, fehlte es hier an Emotionen. Damit muss man rechnen, wenn man einen Klassiker liest, denn früher waren es noch andere Schreib-Standards, als heutzutage. Ansonsten empfehle ich dieses geniale Buch, über den charmanten, überaus klugen und netten Meisterdiebs Arsène Lupin, gerne weiter.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Die Protagonistin nicht ganz mein Fall

Silent Witch 01
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Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere ...

Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere Manga-Reihe. Die Thematik ist ähnlich. Dort geht es auch um eine Hexe, die ein wenig schüchtern ist, obwohl ein anderer Hintergrund. Jedoch gefällt mir hier die Akademie und dass es um einen Anschlag auf den Prinzen Felix geht. Und dann gibt es Momente, in denen die Stille Hexe plötzlich reden kann. Wenn es um Mathematik geht, das war eine herrliche Szene. Auf jeden Fall brauche ich ein wenig Zeit, um mit dieser Reihe warm zu werden. Das Potenzial ist voll da. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Der größte Finanzbetrug des 19. Jahrhunderts

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen ...

Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen Romanen gar nicht. Hier klingt es schon eher nach unserer heutigen Sprache. Der Fall "Gregor MacGregor" wird hier ausführlich erläutert in Form einer fiktiven Story rund um die Protagonistin Julie Rother. Der erste Teil der Story hatte mich voll und auch die Insel mit dem versprochenen Land war noch spannend. Jedoch war sie irgendwie nur kurzer Bestandteil des Buches und somit der Handlung. Das hätte ich mir gerne ein wenig länger gewünscht. Weiterhin wirken die Charaktere alle ein wenig zu kalt. So auch Julie und ihr Geliebter Carl. Beide konnten mich mit ihrer Liebesgeschichte leider nicht überzeugen. Die Kapitelaufteilung ist auch seltsam, denn statt die zwei Zeitlinien zu trennen, wurde es einfach mittendrin geschrieben. Das hätte der Verlag mit der Autorin besser kommunizieren sollen, finde ich. Nichtsdestotrotz ein wunderbares historisches Werk über einen Fall, der mir noch nie untergekommen ist. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Zu oft gleiche Thematik

Estelle - Der Morgenstern von Ersha 01
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Also diese Papertoon Manhwas haben irgendwie alle sehr ähnliche Themen, was nervt. Entweder Wiedergeburt, Zeit zurückdrehen oder wie hier: In einem anderen Körper landen, nachdem man umgebracht wurde. ...

Also diese Papertoon Manhwas haben irgendwie alle sehr ähnliche Themen, was nervt. Entweder Wiedergeburt, Zeit zurückdrehen oder wie hier: In einem anderen Körper landen, nachdem man umgebracht wurde. Die Protagonistin ist so kühl, unnahbar, konnte kaum was mit ihr anfangen. Dazu gefällt mir die Schriftart nicht, die Papertoon benutzt. Auch die Zeichnungen wirkten nicht so schön, wie auf dem Cover. Jedoch hat die Story trotzdem irgendwas. Mir gefielen die anderen Charaktere umso mehr und auch der Mordfall war sehr interessant. Wenn das so weitergehen könnte, lerne ich die Reihe vielen lieben.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

In meinen Augen kein Manga

#DRCL – Midnight Children 1
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Zuallererst: Echt heftiger Tobak. Der Gruselfaktor ist da, die Zeichnungen sind sehr schön, außer zu Anfang auf der Demeter, da finde ich sie nicht gelungen. Unwichtige Charaktere werden anscheinend irgendwie ...

Zuallererst: Echt heftiger Tobak. Der Gruselfaktor ist da, die Zeichnungen sind sehr schön, außer zu Anfang auf der Demeter, da finde ich sie nicht gelungen. Unwichtige Charaktere werden anscheinend irgendwie "hingeklatscht". Und hier mein großes Aber: Das ist kein Manga-Zeichenstil meiner Meinung nach. Was noch auffällt, dass die Story als die von Bram Stoker beworben wird, hier die Handlung aber eher wie bei "Nikolai Wassiljewitsch Gogol" verläuft. Zumindest sehe ich da eher Parallelen. Trotzdem hat mich der Grusel begeistern können. Mit meinen zwei Punkten ergibt das gute vier Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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