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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2021

Dämon gleich Dämon?

Akuma
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Die Autorin entführt uns in eine Welt, in der Dämonenbesessenheit existiert. Kjara, die Protagonistin des Buches, teilt sich ihren Körper mit einem Dämonen namens "Akuma". Dieser ist kein typischer Dämon ...

Die Autorin entführt uns in eine Welt, in der Dämonenbesessenheit existiert. Kjara, die Protagonistin des Buches, teilt sich ihren Körper mit einem Dämonen namens "Akuma". Dieser ist kein typischer Dämon und dadurch ist das Buch auch hin und wieder mit humorvollen Passagen geschmückt.
Der lockere Schreibstil hat es mir leicht gemacht, das Buch schnell durch zu haben. Man ist so in die Geschichte mitintegriert, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Es gab keine langatmigen Passagen, auch kam keine Langeweile auf. Dieses Buch hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht: Blutige Szenen, Humor, Hintergrundstory und natürlich die detailliert ausgearbeiteten Charaktere.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre für mich das Ende, was einfach zu viel Raum für Spekulationen gelassen hat. Da hätte ich mir vielleicht noch ein paar Hinweise gewünscht, weil es in meinem Kopf jetzt einfach rumort 😅
Dieses Buch zeigt jedoch auch, dass ein Dämon nicht gleich ein Dämon sein muss.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Fesselndes Familiendrama

Unter Wasser Nacht
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Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich immer weiterlesen wollte. Der Schreibstil ist flüssig und dadurch kann man das Buch sehr schnell lesen. Die Emotionen kommen perfekt rüber und ...

Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich immer weiterlesen wollte. Der Schreibstil ist flüssig und dadurch kann man das Buch sehr schnell lesen. Die Emotionen kommen perfekt rüber und ich wurde an manchen Stellen sogar ziemlich traurig, nahe am Weinen. Das Zwischenmenschliche wird einfach perfekt dargestellt. Ein großes Lob an die Autorin.

Inhalt: Sophie und Thies sind ein Ehepaar, das deren Sohn Aaron, 11 Jahre alt, durch Ertrinken, verloren hat. Doch auch dreizehn Monate später glaubt Sophie nicht an einen Unfall. Die Ermittlungen verlaufen im Sand bis Mara auftaucht. Sie schmeichelt sich in bei Sophie und deren ehemaligen Freundin Inga ein. Bei einem Zusammenkommen platzt sie damit heraus, dass die Tochter von Inga mehr über Aarons Tod weiß, als angenommen. Wer ist diese Frau und warum mischt sie sich ein? Und war Aarons Tod doch kein Unfall? Wenn ja, wer hätte einem elfjährigen Jungen was antun können?

Mich hat die Story einfach gefesselt. Kann ich jedem empfehlen zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Klasse Genre-Mix

Darling Rose Gold
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Die Story hatte ich ruckzuck durch, weil der Schreibstil einfach klasse ist und so der Text leicht und schnell zu lesen war. Dieses Psychospielchen zwischen Patty Watts und Rose Gold Watts war echt nervenaufreibend. ...

Die Story hatte ich ruckzuck durch, weil der Schreibstil einfach klasse ist und so der Text leicht und schnell zu lesen war. Dieses Psychospielchen zwischen Patty Watts und Rose Gold Watts war echt nervenaufreibend. Ständig habe ich mich gefragt, wer denn von den beiden der wirkliche Psycho ist. Tatsächlich kommt das erst in den letzten Kapiteln so richtig raus. Leider hat mich das Ende nicht ganz zufrieden gestellt, da ich es ein wenig unfair fand und es gerne anders gewollt hätte. Trotz allem ein wunderbarer Roman, der Psychothriller-Elemente aufweist.

Inhaltsangabe: Patty Watts leidet womöglich an dem Münchhausen Stellvertretersyndrom, denn sie macht ihre Tochter Rose Gold extra krank und landet dafür fünf Jahre im Gefängnis. Nach ihrem Absitzen nimmt Rose Gold, die inzwischen Mutter ist, sie bei sich auf und gibt ihr ein Dach über dem Kopf. Doch die Leute im Ort hassen Patty immer noch. Als sie in Pattys altem Elternhaus ankommen, kommt ihr der Verdacht, dass Rose Rache an ihr ausüben will, denn sie weiß genau, dass sie mit ihrem Elternhaus schlimme Erinnerungen verbindet. Was hat Rose wirklich vor und wer von den beiden ist nun wirklich der wahre Psycho?

Diese ständige Spannung, man will immer weiterlesen. Bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Die Protagonistin nicht ganz mein Fall

Silent Witch 01
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Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere ...

Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere Manga-Reihe. Die Thematik ist ähnlich. Dort geht es auch um eine Hexe, die ein wenig schüchtern ist, obwohl ein anderer Hintergrund. Jedoch gefällt mir hier die Akademie und dass es um einen Anschlag auf den Prinzen Felix geht. Und dann gibt es Momente, in denen die Stille Hexe plötzlich reden kann. Wenn es um Mathematik geht, das war eine herrliche Szene. Auf jeden Fall brauche ich ein wenig Zeit, um mit dieser Reihe warm zu werden. Das Potenzial ist voll da. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Der größte Finanzbetrug des 19. Jahrhunderts

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen ...

Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen Romanen gar nicht. Hier klingt es schon eher nach unserer heutigen Sprache. Der Fall "Gregor MacGregor" wird hier ausführlich erläutert in Form einer fiktiven Story rund um die Protagonistin Julie Rother. Der erste Teil der Story hatte mich voll und auch die Insel mit dem versprochenen Land war noch spannend. Jedoch war sie irgendwie nur kurzer Bestandteil des Buches und somit der Handlung. Das hätte ich mir gerne ein wenig länger gewünscht. Weiterhin wirken die Charaktere alle ein wenig zu kalt. So auch Julie und ihr Geliebter Carl. Beide konnten mich mit ihrer Liebesgeschichte leider nicht überzeugen. Die Kapitelaufteilung ist auch seltsam, denn statt die zwei Zeitlinien zu trennen, wurde es einfach mittendrin geschrieben. Das hätte der Verlag mit der Autorin besser kommunizieren sollen, finde ich. Nichtsdestotrotz ein wunderbares historisches Werk über einen Fall, der mir noch nie untergekommen ist. Leseempfehlung geht raus.

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