Nicht jede Freundschaft überdauert
SpielverderberinSophie und Lotte leben in einem kleinen Dorf und sind seit Kindertagen befreundet. Dann kommt Romy aus München in das Dorf. Sie ist so anders, als die Freundinnen das kennen und beide sind von ihr fasziniert. ...
Sophie und Lotte leben in einem kleinen Dorf und sind seit Kindertagen befreundet. Dann kommt Romy aus München in das Dorf. Sie ist so anders, als die Freundinnen das kennen und beide sind von ihr fasziniert. Romy, die das Stadtleben gewöhnt war, finde es im Dorf eher langweilig. Dadurch das Romy dazugekommen ist, gibt es auch Veränderungen in der Freundschaft von Sophie und Lotte. Dann geschieht etwas, das zu einem Bruch in dieser Freundschaft führt. Nach Jahren treffen sie sich wieder und versuchen sich wieder anzunähern.
Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, dazwischen liegen vier Jahre, und aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei wir hauptsächlich die Sicht von Sophie kennenlernen.
In diesem Roman geht es um Freundschaft, Erwartungen und Rivalität, Dorf- und Stadtleben.
Wenn jemand in eine Freundschaft eindringt, die schon länger besteht, verändert sich etwas zwischen den ursprünglichen Freunden. In dieser Geschichte hat sich Sophie sehr stark auf Romy fixiert, die selbstbewusster wirkt als die Freundinnen. Romy und Sophie studieren nach dem Abitur in Köln, aber Lotte nicht. Über sie hätte ich gerne mehr erfahren. Wirklich sympathisch fand ich keine der jungen Frauen.
Sprachlich gefiel mir dieser Roman, doch ansonsten konnte er mich nicht überzeugen. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, warum die Freundschaft zerbrochen ist und warum Sophie Schuldgefühle hat. Das wurde aber erst spät aufgeklärt und hat mich dann auch etwas ratlos zurückgelassen.
Es war nicht mein Buch, was vielleicht auch daran lag, dass ich einer anderen Generation angehöre.