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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Tolle tiefgründige Sommerlektüre

Fünf Tage im Licht
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Die Autorin hat einen flüssigen fesselnden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist feinfühlig und emotional. Das sommerliche Cover passt gut zu dem Roman.

Sophie und ihre drei Freundinnen sind zu einem Junggesellinnenabschied ...

Die Autorin hat einen flüssigen fesselnden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist feinfühlig und emotional. Das sommerliche Cover passt gut zu dem Roman.

Sophie und ihre drei Freundinnen sind zu einem Junggesellinnenabschied auf der griechischen Insel Sifnos. Außer Sophie stammen alle aus reichen Verhältnissen. Es sind noch fünf Tage bis deren Partner dazukommen.
Sophie ist Malerin und ist genervt von ihrem Freund Greg mit seinem ständigen Kinderwunsch.
Morgens am Meer trifft sie den Kellner Ky und ist hin und weg. Beide beginnen eine heftige heiße Affäre.

Vor jedem Kapiteln sinniert Sopie über Akt-Gemälde von weiblichen Künstlerinnen. Diese existieren tatsächlich. So hat sie über "Cut Piece" von Yoko Ono aus dem Jahr 1964 geschrieben, woran ich mich aus meiner Jugendzeit erinnern kann.

Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen. Sie ist durchgehend intensiv, voller Begehren und Spannungen und ist sehr realistisch.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Geheimnisvoll und berührend

The Artist
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Das Cover ist ein Eyecatcher - wie ein Gemälde - und passt perfekt zu dem Roman.
Lucy Steeds hat einen flüssigen packenden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist bildlich, mitreißend und angenehm zu lesen.
Die ...

Das Cover ist ein Eyecatcher - wie ein Gemälde - und passt perfekt zu dem Roman.
Lucy Steeds hat einen flüssigen packenden Schreibstil. Ihr Erzählstil ist bildlich, mitreißend und angenehm zu lesen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt.

Der junge Reporter Joseph Adelaide hat eine Einladung bekommen mit zwei Worten: 'Kommen Sie'. Er macht sich von England auf die Reise in die Provence, um den weltberühmten Maler Edouard Tartuffe zu interviewen. Doch dieser hat ihn nicht eingeladen, sondern seine Nichte Ettie Tartuffe, die mit dem Maler in dem abgeschiedenen Haus lebt. Ettie ist 27 Jahre und kümmert sich um alles für den Maler, Haushalt, Malutensilien waschen, einkaufen und muss seine Wutausbrüche ertragen.
Um zu bleiben, muss Joseph dem Maler Modell sitzen. Er verbringt auch mit Ettie viel Zeit, da der Maler zu keinen Antworten bereit ist. Schicht um Schicht wie bei einem Gemälde kommt das Geheimnis von Ettie ans Licht.

Der Roman hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Ich mochte das Buch gar nicht weglegen. Die Autorin ist für mich die Meisterin der Literatur.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Sehr berührend und bewegend

Ein Ort, der bleibt
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Der Schreibstil von Sandra Lüpkes ist flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist klar und bildlich. Die Charaktere sind authentisch beschrieben.

Die Geschichte ist sehr bewegend und hat mich begeistert. ...

Der Schreibstil von Sandra Lüpkes ist flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist klar und bildlich. Die Charaktere sind authentisch beschrieben.

Die Geschichte ist sehr bewegend und hat mich begeistert. Dem Botaniker Professor Alfred Heilbronn wird 1933 seine Lehrbefugnis in Münster entzogen, weil er Jude ist. Er flieht mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Istanbul mit Blumensamen aus der westfälischen Heimat. Im Auftrag der türkischen Regierung soll er das Botanische Institut gründen und leiten sowie die Universitäten modernisieren. Er wird von der jungen wissbegierigen Studentin Mehpare immer unterstützt, in der Arbeit und bei den Sprachübersetzungen. Alfred Heilbronn hat sich verpflichtet, binnen drei Jahren die türkische Sprache zu lernen.

Es ist ein Roman mit sehr viel Tiefgang, der im Wechsel in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird. Die Historischen Ereignisse und Personen werden ergänzt durch die fiktive Person in der Gegenwart. Dass die Türkei in der Zeit der Nationalsozialisten viele jüdische Familien aus Deutschland aufgenommen hat, war mir bislang nicht bekannt.

Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Sehr emotional und berührend

Der Sommer, der uns blieb
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Das Cover passt hervorragend zu dem Roman. Der Farbschnitt, der bedruckte Einband und die halbtransparente Illustration in der Buchmitte machen ein kleines Kunstwerk aus dem Buch.

Greta Herrlicher hat ...

Das Cover passt hervorragend zu dem Roman. Der Farbschnitt, der bedruckte Einband und die halbtransparente Illustration in der Buchmitte machen ein kleines Kunstwerk aus dem Buch.

Greta Herrlicher hat einen flüssigen, klaren Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist bildlich und emotional.

Erzählt wird die Story aus den Perspektiven von Britta, Pia und Martin, die in einer Kleinstadt leben. Über jedem Kapitel findet sich ein schönes kurzes Zitat.
Die Drei verbindet seit ihrer Kindheit eine unzertrennliche Freundschaft bis zu dem verhängnisvollen Sommer. Plötzlich ist Pia spurlos verschwunden.
Zwanzig Jahre später. Britta kommt in die Kleinstadt zurück, weil sie sich um ihren dementen Vater kümmern muss. Pia kommt schwer krank auch zurück. Sie möchte um Vergebung bitten.

Ich bin fasziniert von der emotionalen Geschichte und das lange gehütete Geheimnis. Ein Roman mit Tiefgang, der lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Dramatisch, emotional und gefühlvoll

Die Liste der Lebenden
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Von Stefan Kutzenberger habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein flüssiger Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist eine ungewöhnliche fesselnde Geschichte, hervorragend erzählt. Das Cover mit der Rauchsäule ...

Von Stefan Kutzenberger habe ich bisher noch nichts gelesen. Sein flüssiger Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist eine ungewöhnliche fesselnde Geschichte, hervorragend erzählt. Das Cover mit der Rauchsäule der untergehenden "Austria" passt perfekt.

Henriette Wulff ist 53 Jahre und mit dem Dichter Hans Christian Andersen befreundet. Sie hat sich entschlossen, Dänemark den Rücken zu kehren und mit dem Dampfschiff "Austria" nach Amerika auszuwandern. Bei der Desinfektion durch Ausräuchern mit Teer eines Zwischendecks passiert das Unglück und Feuer bricht aus. Jette springt mutig und nackt in den Atlantik und findet Rettung auf einer Holztür. Jette fängt an, sich imaginären Briefwechsel mit Hans Christian auszudenken, ein offener Dialog über ihre Gefühle und Gedanken.

Die Geschichte über den Ausbruch und Untergang der "Austria" am 13. September 1858 mit über 540 Menschen an Bord ist dramatisch und berührend. Es war die größte Schiffskatastrophe im 19. Jahrhundert. Nur 89 Menschen konnten gerettet werden.

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