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Veröffentlicht am 29.07.2017

Liebenswerte Charaktere

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman
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Inhalt
Was bringt es, der mächtigste Zauberer zu sein, wenn man seine Kraft nicht kontrollieren kann?
Simon Snow ist eine einzige Blamage, findet sein Zimmergenosse Baz, dem es lieber wäre, wenn Simon ...

Inhalt
Was bringt es, der mächtigste Zauberer zu sein, wenn man seine Kraft nicht kontrollieren kann?
Simon Snow ist eine einzige Blamage, findet sein Zimmergenosse Baz, dem es lieber wäre, wenn Simon einfach verschwinden würde. Doch als es darum geht, den Mord an Baz' Mutter zu klären, tun sich die beiden jungen Zauberer zusammen, nur für dieses eine Mal, und auch Simons beste Freundin Penelope ist mit vonder Partie. Werden die drei es schaffen, dem Mörder die gerechte Strafe zukommen zu lassen? Und werden sie den Schatten, der die Magie stiehlt, Einhalt gebieten können?

Cover und Titel
Ich finde beide einfach nur schrecklich. Es sieht nach Kinderbuch aus, und auch wenn der Inhalt vermutlich so ab zwölf in Ordnung wäre, werden Cover und Titel der Story einfach nicht gerecht. Wenn ich nicht wüsste, dass es von Rainbow Rowell ist, hätte ich es mir kaum angesehen.

Protagonisten
Simon ist ein prophezeiter Magier, der eine dunkle Bedrohung ausschalten soll. Noch kann er seine Macht nicht kontrollieren, aber jeder fühlt, wie mächtig er ist. Er ist immer sehr unsicher und eigentlich ein relativ schüchterner Kerl, der so gar nicht für diese Mission geeignet ist.
Seine Freundin Penny versucht immer, ihm zu helfen besser zu werden, aber Simon bringt fast regelmäßig seine Mitmenschen in Gefahr. Selbst in Gefahr ist er einerseits wegen dem Schatten, der böse, Magie raubende Typ, den er wohl aufhalten soll, und weil sein Zimmergenosse ihm regelmäßig Fallen stellt, um ihn zu töten. Immer läuft er mit dem Gedanken rum, dass Baz vermutlich gerade etwas ausheckt, um ihm zu schaden.
Der Magier, der Schulleiter der Watford und einer der mächtigsten Magier eben, hat ihn mit elf Jahren aufgenommen und ihm erzählt, was seine Mission ist. Aber in letzter Zeit ist er kaum da, um ihm zu helfen. Obwohl die Priorität ist, den Schatten aufzuhalten, muss er sich um die alten Familien kümmern, um seine eigene Macht zu sichern. Dabei vernachlässigt er Simon und andere wichtige Dinge, was Simon und seine Freunde ärgert.
Ich fand Simon knuffig und etwas unbeholfen, was ihn zu einem sympathischen Charakter macht.

Baz ist Simons Zimmergenosse und hat seit ihrem ersten Jahr schon öfter versucht, Simon zu töten oder ihm etwas schlimmes anzutun. Er ist aus einer alten Magierfamilie, und seine Mutter war die letzte Schulleiterin. Seine Familie und er möchten nicht, dass der Magier an der Macht ist, und da Simon quasi sein Erbe ist, ist auch er der Feind. Er ist arrogant und ist von sich selbst überzeugt, droht und beleidigt geschickt und er hat mich sofort überzeugt. Ich fand seine Zankereien mit Simon und allen anderen echt erfrischend. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter

Penny ist Simons beste Freundin, ein schlaues Mädchen, dass ihn immer unterstützt und versucht, ihm zu helfen. Sie hält eigentlich auch immer zu ihm. Mehr kann man eigentlich auch nicht wirklich über sie sagen. Sie ist halt nett ;)

Agatha ist seit Jahren mit Simon zusammen, aber sie wirkt nicht ganz glücklich damit. Sie weiß, dass ihre Eltern es gut finden, aber sie selbst möchte nur ein normales Mädchen sein. Sie hat normale Freunde und mag diese lieber als die Schüler am Watford. Sie hat mich etwas genervt, weil sie mies gelaunt durch die Welt spaziert und allen den Spaß verdirbt.

Handlung und Schreibstil
Das Buch um Simon Snow ist ganz anders und außergewöhnlich, aber eigentlich nichts weltbewegend Neues. Ich weiß, dass Simon Snow und seine Welt in "Fangirl" eine große Rolle spielen, aber genau weiß ich es nicht. Ob das Buch jetzt auch das Ausgangsmaterial sein soll, das in Fangirl erwähnt wird, oder eher wie eine weitere Fanfiction oder eine Möglichkeit, seine Geschichte zu erzählen? Keine Ahnung.

Nun zum Inhalt: Es hatte schon große Paralellen zu Harry Potter, die man gar nicht alle aufzählen könnte. Das stört mich aber auch gar nicht so sehr. Zauberschulen haben immer einen ähnlichen Aufbau. Es war aber so, als würde man nicht beim ersten Buch beginnen, sondern hätte irgendwas verpasst, weil so viele wichtige Dinge schon vor Beginn der Geschichte passiert sind.

Es gibt einige Perspektivwechsel und ich fand, sie waren eigentlich immer gut gewählt. Die aus Baz' Sicht mochte ich am liebsten, und Agatha hätte man von mir aus auch weglassen können.

Es hatte eigentlich keine außergewöhnliche Geschichte, aber das Gesamtbild war doch ganz interessant. Halbwegs überraschende Wendungen haben es auch ganz spannend gemacht, aber manche Dinge kamen mir sehr zusammenhangslos vor. Sie tauchten plötzlich auf, ohne dass es vorher Hinweise auf so etwas gegeben hätte.

Fazit
"Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" hat mich nicht unbedingt mit seiner Handlung, sondern mit den liebenswürdigen Charakteren und einem schönem Schreibstil überzeugt. Simon und vor allem Baz sind mir ans Herz gewachsen!

Veröffentlicht am 24.06.2017

Keine neue Geschichte, aber klasse Charaktere

Rock my Heart
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Inhalt
Eigentlich mag Rowan Konzerte und Partys nicht, aber ihre Freundin Dee konnte sie doch noch überreden, sie zum Konzert der Band The Last Ones to Know zu begleiten.
Doch dann sieht Rowan dort ihren ...

Inhalt
Eigentlich mag Rowan Konzerte und Partys nicht, aber ihre Freundin Dee konnte sie doch noch überreden, sie zum Konzert der Band The Last Ones to Know zu begleiten.
Doch dann sieht Rowan dort ihren Freund Brady mit einer anderen Frau und für sie ihr der Abend vorbei - sie flüchtet nach draußen. Dort findet Adam Everest sie. Und Adam ist nicht nur heiß und der Sänger dieser angesagten Band, sondern auch fest entschlossen, sie ihren neuen Exfreund vergessen zu lassen!
Nach ihrem Auftritt will er auf sie warten, aber bevor es dazu kommt, verlässt sie das Konzert, in dem Glauben, ihm nie wieder zu sehen. Aber dann begegnen sie sich an einem Ort, an dem Rowan ihn nie erwartet hätte...

Protagonisten
Rowan war drei Jahre mit Brady zusammen und es war eine Beziehung ohne Sex, Brady bestand sogar auf getrennte Schlafzimmer als sie zusammenzogen. Es war sehr überraschend, ausgerechnet diesen Typ mit einer anderen Frau zu sehen. Ich habe mich wirklich die ganze Zeit gefragt, wie er das nur tun konnte, was seine Motive waren!
Sie hat mir auf jeden Fall sehr leid getan, denn Bradys Betrug kam so unerwartet, und er hat sich danach und davor so liebevoll, als würde sie ihm alles bedeuten. Gleichzeitig wurde ihre Ordnung auf den Kopf gestellt, denn sie verlor mit ihrem Freund auch eine Konstante in ihrem Leben und ihre Wohnung, und das kurz vor Beginn des Colleges. Immerhin steht Dee ihr zu Seite und unterstützt sie so gut sie kann.

Adam laufen immer eine Horde Frauen hinterher, denn er ist ein Womanizer und er ist auf nichts Festes aus. Ihm scheint eigentlich nicht vieles wichtig zu sein außer seiner Band und der Musik, aber den College-Abschluss will er trotzdem - nur das Arbeiten dafür liegt ihm nicht. Er lebt sein Leben wie er es will, keine Verpflichtungen, keine Hindernisse. Er wirkt eigentlich schon relativ oberflächlich, aber irgendwie mag man ihn doch, wenn er ins Mikro ruft, dass er nach dem Konzert auf sie wartet, und wenn man die kleinen Gesten sieht, mit denen er zeigt, dass er Rowan gern hat.

Andere Charaktere
Dee ist Rowans beste Freundin und spielt im nächsten Buch dieser Reihe die Hauptrolle. Sie ist wild und verrückt, sie mag Partys und Männer und scheint immer s unbesorgt. Wenn es um Rowans Gefühle geht, verteidigt sie ihre Freundin sehr leidenschaftlich. Mike und die anderen Mitglieder der Band mochte ich alle gerne. Sie waren alle so liebenswürdig und unterhaltsam, dass ich sie alle sofort ins Herz geschlossen habe. Ich mochte eigentlich alle Charaktere dieses Buches, daher freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzungen!

Handlung und Schreibstil
Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere ist so, wie es meistens wie es bei Bad Boy Geschichten ist. Sie sieht ihn zwar mit einem Haufen Frauen, aber sie fühlt sich trotzdem zu ihm hingezogen, und hofft irrationalerweise, dass sie anders ist. Und er behandelt sie zwar anders als die anderen Frauen, aber kann trotzdem nicht auf die anderen Frauen verzichten. Ja, mehr oder weniger das Übliche. Nur, dass Rowan sich auf etwas andere Art geziert hat. Sie wollte eben nicht eine von vielen sein, vor allem nicht nach ihrer negativen Erfahrung mit Brady, und das kann ich wirklich gut verstehen.

Fazit
De Story von "Rock my Heart" war jetzt nicht brandneu, aber doch unterhaltsam und gut geschrieben. Außerdem fand ich alle Charaktere sympathisch und recht authentisch. Ich freue mich auf die Fortsetzungen!

Veröffentlicht am 16.05.2026

Viele Klischees, aber trotzdem spannend und unterhaltsam

Dire Bound
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Als Meryns Schwester Saela entführt wird, wie so viele Kinder zuvor, schließt Meryn sich der Armee an, um so über die Grenzen des Königreiches nach Saela suchen zu können. Doch dann müssen die jungen Rekruten ...

Als Meryns Schwester Saela entführt wird, wie so viele Kinder zuvor, schließt Meryn sich der Armee an, um so über die Grenzen des Königreiches nach Saela suchen zu können. Doch dann müssen die jungen Rekruten sich dem Auswahlverfahren der Schattenwölfe stellen, und nur die besten unter ihnen werden für eine Verbindung auserwählt.

Meryn möchte nur ihre Schwester retten und die ganze Angelegenheit mit den Schattenwölfen ist ihr da ein riesiger Klotz am Bein, denn die Prüfungen sind tödlich, und als sich dann tatsächlich ein Wolf an sie bindet, muss Meryn zur Ausbildung bleiben, was die Rettung ihrer Schwester weiter verzögert. Ihr Widerwillen macht auch die Verbindung zu der Wölfin Anassa komplizierter, dabei ist Meryn als Bürgerliche schon eine Außenseiterin unter den Anwärtern, was sie noch mehr zur Zielscheibe macht.

Während sie schmollt und wütet, ist sie aber auch nervtötend erfolgreich, obwohl sie noch gar nicht alles versteht und wegen ihrer Einstellung noch andere Probleme hat. Sie hat dicke Plot Armor und einige Entwicklungen um sie herum sind wirklich zu viel des Guten, da musste ich schon einige Male die Augen verdrehen und über die Klischees lachen. Trotzdem fand ich die Geschichte unterhaltsam und auch spannend, auch wenn ich einige Wendungen schon lange habe kommen sehen. Es wird auch nie wirklich langweilig, obwohl sich einiges schon ein bisschen zieht und wiederholt, weil Meryn sich dem Charakterfortschritt lieber widersetzt und Fehler macht.

Also auch wenn mich einiges ein wenig genervt hat, hatte ich insgesamt schon Spaß an diesem Romantasy-Abenteuer und freue mich auch auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannende Dämonenjagd, trickreiche Protagonisten und schnelle Gefühle

Der Gott und die Füchsin
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Der gefallene Gott Seogka muss noch viele Dämonen besiegen, bis sein Bruder Hwanin ihm seine Sünden vergeben kann. Doch als gleich zwei Gefahren Neu Sinsi und sogar die Götter bedrohen, beschließen die ...

Der gefallene Gott Seogka muss noch viele Dämonen besiegen, bis sein Bruder Hwanin ihm seine Sünden vergeben kann. Doch als gleich zwei Gefahren Neu Sinsi und sogar die Götter bedrohen, beschließen die Brüder einen neuen Deal und Seogka hat nur noch zwei bestimmte Wesen auf seiner Abschussliste: Ein Dämon und eine Gumiho. Aber er ahnt nicht, dass ausgerechnet seine freche neue Assistentin Hani die berüchtigte Gumiho ist, die nur mit ihm arbeitet, um ihn in die Irre zu führen.

Hani schämt sich nicht für die vielen Lebern, die sie als Gumiho schon verspeist hat, auch wenn die übernatürliche Gesellschaft das schon lange nicht mehr als normal erachtet. Natürlich verheimlicht sie ihre Vergangenheit und ihre damit verbundene Macht, vor allem vor Seogka, den sie als seine neue Assistentin von ihrer Spur abbringen möchte.

Dabei können sich die beiden kaum ausstehen und Seogka hat gar keine Lust auf eine Assistentin, schon gar nicht auf eine, die ihm so viele Widerworte gibt. Doch er muss feststellen, dass ihre Ideen auch sehr hilfreich sein können und er lernt ihre Fähigkeiten langsam zu schätzen. Er selbst ist noch verbittert über seine Verbannung und konnte sich in den letzten Jahrhunderten anscheinend immer noch nicht an sein neues Leben gewöhnen, doch Hani kitzelt ihn aus seiner Komfortzone.

Letztendlich fand ich leider, dass sich die Gefühle zwischen Seogka und Hani etwas zu schnell entwickeln. Am Anfang fand ich ihre Zankereien ganz unterhaltsam, doch der Umschwung war mir etwas zu drastisch und ich konnte ihn nicht wirklich nachempfinden, obwohl ich finde, dass die beiden eigentlich ein sympathisches Paar mit viel Potenzial sind. Darüber hinaus fand ich auch das kleine magische Abenteuer spannend und die mir eher unbekannte koreanische Mythologie fand ich auch sehr interessant. Darum bin ich auch schon gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Zwischen Freundschaft und verbotenen Gefühlen

The Night We Met
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Chris interessierte sich schon seit ihrer ersten Begegnung auf einem Konzert für Larissa, doch sie entschied sich, sich von seinem besten Freund Mike nach Hause bringen zu lassen. Als Mike Chris dann immer ...

Chris interessierte sich schon seit ihrer ersten Begegnung auf einem Konzert für Larissa, doch sie entschied sich, sich von seinem besten Freund Mike nach Hause bringen zu lassen. Als Mike Chris dann immer wieder mal bittet, etwas für Larissa zu erledigen, bekommt Chris vor Augen geführt, was für eine tolle Frau ihm entgangen ist, während Larissa merkt, dass Chris immer da ist, wenn sie ihn braucht.

Bei Mike war ich skeptisch, was ich von ihm halten sollte, denn er steht ja nicht nur der Liebesgeschichte von Chris und Larissa im Weg, er ist auch unzuverlässig und verhält sich manchmal etwas seltsam. Aber er bedeutet sowohl Larissa als auch Chris sehr viel, sie würden Mike nie verletzen wollen und leugnen ihre Gefühle sogar sich selbst gegenüber und unterdrücken sie, so gut sie können.

Aber es wird schon schnell deutlich, wie gut sie zusammenpassen, weil sie viele gemeinsame Interessen haben und einfach auf einer Wellenlänge sind. Ohne es zu wollen, bauen sie Vertrauen zueinander auf, ihre Freundschaft wird immer stärker, aber es ist auch mehr als das.

Ich fand die Protagonisten ziemlich sympathisch und ihr innerer Konflikt konnte mich mitreißen. Zum Ende hin fand ich es ein bisschen zu dramatisch, aber insgesamt fand ich die Liebesgeschichte spannend, emotional und auch unterhaltsam. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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