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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2018

Spannung

Die Party
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Das Cover des Buches war direkt das Erste, was mich neugierig gemacht hat. Was verbirgt sich dahinter? Mich hat es jedenfalls neugierig gemacht und dazu der spannend klingende Klappentext.

Das Buch ging ...

Das Cover des Buches war direkt das Erste, was mich neugierig gemacht hat. Was verbirgt sich dahinter? Mich hat es jedenfalls neugierig gemacht und dazu der spannend klingende Klappentext.

Das Buch ging auch sehr gut los und früh war Spannung drin, de sich durchweg hielt. Schon früh schießen einen viele Fragen in den Kopf. Was ist damals, 1986, passiert? Diese Frage, und einige weitere, ziehen sich über die gesamten Seiten. Die Neugierde des Lesers lässt nicht nach und es ist sehr spannend was als nächstes passiert.

Der eingehende Schreibstil ist leicht zu lesen und man kommt gut voran, was ich angenehm finde.

Neben der Spannung finde ich auch den leicht psychologischen Aspekt nicht uninteressant. Durch die Geschehnisse im Haus verlieren die "Gefangenen" das Vertrauen untereinander und zerfleischen sich. Jeder könnte etwas mit der schrecklichen Lage zu tun haben. Ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat.
Jonas Winner schafft es immer wieder den Leser zu verwirren und auf andere Fährten zu bringen.

Den zweiten Teil von "Die Party" fand ich manchmal etwas verwirrend. Es kam sehr viel auf einmal zusammen, was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat. Der Autor hat den Leser nicht im Unklaren gelassen und den Leser quasi immer aufgeklärt. Von daher ist es nur ein kleiner Kritikpunkt von mir.

Fazit: Ein tolles Buch, was Thriller Lesern viel Spaß machen wird. Man möchte es kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es 4 1/2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.12.2018

Psychospielchen

Bösland
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Was für ein fesselnder Thriller! Von Beginn an hat mich das Buch gepackt. Ein psychologisch starkes Werk von Bernhard Aichner.
Überraschungen, Spannung, heftige Momente, und auch irgendwo bewegende ...

Was für ein fesselnder Thriller! Von Beginn an hat mich das Buch gepackt. Ein psychologisch starkes Werk von Bernhard Aichner.
Überraschungen, Spannung, heftige Momente, und auch irgendwo bewegende Momente. Das alles hat dieses Buch,
Meiner Meinung nach einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Was kann eine bereits gebrochene Seele noch alles ertragen fragt man sich immer und immer wieder. Wie viel Ungerechtigkeit kann es geben?
Wäre das Ende nicht etwas enttäuschend gewesen, hätte ich fünf anstatt vier 1/2 Punkte vergeben. Das Ende war mir etwas abrupt und auch vorhersehbar meiner Meinung nach. Nach den vielen sehr guten Seiten fehlte mir da einfach etwas.

Fazit: Bösland würde ich jedem Fan von psychologisch guten Thrillern empfehlen zu lesen. Auch wenn das Ende mich nicht befriedigt hat, hat mich das Buch insgesamt total gepackt. Ich gebe 4 1/2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Wirtschaftsthriller

DREAM ON - Tödliche Träume
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Ein futoristischer Wirtschaftsthriller, der es in sich hat.

Angefangen vom Cover bis zur letzten Seite hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leicht zu lesen und ein guter Spannungsaufbau. Es ...

Ein futoristischer Wirtschaftsthriller, der es in sich hat.

Angefangen vom Cover bis zur letzten Seite hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leicht zu lesen und ein guter Spannungsaufbau. Es hat mich immer wieder zum grübeln und "ermitteln" gebracht.
Wer sich für Thriller, Wirtschaft und Technologie interessiert, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

Nick Quentin tritt einen neuen Job an, in einer besonderen Firma. Eine Firma, die Träume erschafft, die unvorstellbar realistisch sind und sich sehr realistisch anfühlen. Doch schon bald erfährt Nick auch eine andere Seite in der Firma und bemerkt, dass es dort um noch viel mehr geht. Auf in eine spannenden Verfolgungjagt. Aber wen kann man überhaupt trauen? Was steckt hinter den vielen Ereignissen?

Ein gut geschriebener Wirtschafts- und Politikthriller. Daumen hoch dafür.

Veröffentlicht am 27.05.2026

Berührende Geschichte

Das Jahr voller Bücher und Wunder
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Darum geht es:



An ihrem Geburtstag erhält Tilly einen überraschenden Anruf von Buchhändler Alfie Lane. Ihr Ehemann Joe hat ihr ein ganz besonderes Geschenk hinterlassen. Ein Jahr voller Bücher. Jeden ...

Darum geht es:

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An ihrem Geburtstag erhält Tilly einen überraschenden Anruf von Buchhändler Alfie Lane. Ihr Ehemann Joe hat ihr ein ganz besonderes Geschenk hinterlassen. Ein Jahr voller Bücher. Jeden Monat ein Buch.
Seit Joes Tod vor fünf Monaten ist Tilly nicht mehr dieselbe. Jetzt ist es an der Zeit sich an ihr Herz zu fassen. Die ausgewählten Bücher führen sie von einem Abenteuer ins nächste.
Auch Alfie ist ihr eine Hilfe und Stütze in dieser Zeit. So lernt Tily sich selbst neu kennen. Ganz ohne Joe.
Wird sie wieder lachen können? Wieder träumen? Sich vielleicht neu verlieben?

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich sofort an das Buch „P. S. Ich liebe dich“ denken. Genau diese Vibes schwingen da auch mit. „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ ist eine wunderschöne, emotionale Geschichte. Hier und da hatte ich doch mal ein Tränchen im Auge.

Ich habe Tillys Schmerz so sehr gespürt. Vielleicht auch, weil ich an meinen eignen Verlust denken musste. Dementsprechend nah ging mir Tilly. Sie ist eine sympathische und liebenswerte Frau, die ich ganz schnell ins Herz geschlossenen habe.

Der Schreibstil von Libby Page ist sehr angenehm. Flüssig zu lesen, gefühlvoll und mit einer schönen Note an Charme, was das Gesamtpaket für mich richtig angenehm macht.

Die Story ist sehr emotional und bewegend. Tilly zu beobachten, wie sie langsam wieder aufblüht ist das für mich das aller Schönste an dieser Geschichte. Nach all der Trauer und den Schmerz blüht sie wieder und sie ist eigentlich so ein Sonnenschein. Mir ging da einfach nur das Herz auf.

Ach und in die Buchhandlung Book Lane würde ich ja wahnsinnig gerne mal hineinspazieren. Dahinter steckt auch eine besondere Geschichte, die wir durch Alfie Stück für Stück erfahren. Umso mehr fürchtet man beim Lesen um die Buchhandlung. Ich konnte nur hoffen, dass am Ende alles gut ausgeht. Ob es das auch ist? Dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen.

Das Einzige, was mich persönlich, nicht ganz so überzeugen konnte, ist das Ende der Geschichte. Es war an sich eine gute Idee, aber für meinen Geschmack ging es viel zu schnell und mir fehlte es an Emotionen. Nichtsdestotrotz ist es eine wunderschöne Geschichte, die mir viel Freude gemacht hat.

Ach und ein kleiner Tipp am Rande: Googelt DIESE Bücher nicht. DIE Bücher meine ich. Die, die von Book Lane empfohlen werden. Die Wunschliste könnte sich innerhalb von kurzer Zeit deutlich vergrößern. Woher ich das weiß? Fragt lieber nicht.

Fazit:

Eine wunderschöne, emotionale Geschichte mit „P. S. Ich liebe dich – Vibes“. Ebenso eine Liebeserklärung an Bücher und was diese bewirken können. Ich habe die Geschichte sehr genossen und mit vor allem mit Tilly mitgefühlt. Auch wenn mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte, hatte ich viele schöne Lesemomente. Ich empfehle das Buch gern weiter.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Für Cozy Crime Fans

Erntedank in Vertikow
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Darum geht es:



»Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.

Peer Wesendonk ist nach einem Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, und seinen Job hat er auch verloren. Er fühlt sich ...

Darum geht es:

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»Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.

Peer Wesendonk ist nach einem Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, und seinen Job hat er auch verloren. Er fühlt sich nutzlos, ohne eine Aufgabe zu haben.
Dann wird er Zeuge wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird. Das war kein Unfall, das war Absicht, ist er sich sicher. Doch niemand schenkt ihm Glauben. Er wird mehr gewarnt, dass er keinen Unfrieden im Dorf stiften soll. Doch für Peer bestehen keine Zweifel und er will den Mörder finden.

Meine Meinung:

Ich finde diesen Cozy Crime hier wirklich gut, auch wenn es eine Sache gibt, mit der ich mich ein bisschen schwer getan habe. Aber dazu komme ich später noch.

Den Krimi an sich finde ich sehr gut. Es ist spannend und auch unterhaltsam, lädt wundervoll zum Miträtseln ein. Ja und mit Peer haben wir hier einen nicht geschulten „Ich spiel dann mal Detektiv“, was die Dorfbewohner ziemlich erzürnt hat. Mir hat Peer damit immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt. Teilweise war schon sehr komisch, wie ich persönlich finde.
Als nicht Profi können Fehler und Missgeschicke passieren, wie der Hobbydetektiv hier definitiv unter Beweis stellt.

Peer sitzt im Rollstuhl. Damit hat ihn das Leben gebeutelt. Dass das schwer ist, eine große Herausforderung, das ist natürlich völlig verständlich. Für meinen ganz persönlichen Geschmack versank er mir aber dennoch viel zu sehr im Selbstmitleid und hat damit auch andere mit heruntergezogen. Natürlich können und sollen solche Themen angesprochen werden. Das ist zweifellos wichtig. Allerdings hat es für mich Grenzen, wenn ich ein Cozy Crime lesen möchte. Hier war mir zu viel Gejammer. Auch wenn ich nochmals betonen möchte, dass es grundsätzlich natürlich nachvollziehbar ist.

Dadurch, dass die Geschichte auf dem Dorf spielt und ein Mörder gesucht wird, lernt man viele Bewohner kennen. Ich musste immer ein wenig aufpassen, dass ich nicht durcheinander komme. Aber mit der nötigen Konzentration war es dann keine große Hürde mehr.

Besonders hervorheben möchte ich gerne die Dialoge. Herrlich kann ich da nur sagen. Ob humorvoll oder bissig, die haben es immer in sich, und haben mich sehr gut unterhalten.

Insgesamt fand ich den Schreibstil von Frank Friedrichs sehr angenehm zu lesen.

Fazit:

Eine spannende und unterhaltsame Cozy Crime Geschichte, mit der ich schöne Lesestunden verbringen konnte. Auch wenn für mich nicht alles perfekt war, fühlte ich mich richtig gut beim Lesen. Daher empfehle ich das Buch auch gerne weiter.

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