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Veröffentlicht am 15.05.2026

Ein Bernstein im Mund – der Auftakt zu einer unbarmherzigen Mordserie

Strandopfer
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Darum geht es:
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt ...

Darum geht es:
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt sie an die polnisch-deutsche Grenze, ist sie doch ganz in der Nähe aufgewachsen und wollte nie wieder hierher zurückkehren. Doch schon die ersten Gespräche, die sie zusammen mit ihrem polnischen Kollegen, Kommissar Adam Krawczyk führt, offenbaren ein weiteres Drama: Ein junges Mädchen aus der Freundesgruppe, mit der der Tote Urlaub machte, ist verschwunden. Fieberhaft wird nach ihr gesucht, die Ereignisse überschlagen sich, eine weitere Person wird ermordet und immer noch kann Schuldt das Dickicht aus Lügen und Hinweisen nicht durchdringen.

Mein Eindruck:
Ein neues Ermittlungspaar betritt die Bühne mit einem temporeichen Fall. Sowohl Schuldt als auch Krawczyk bringen dazu ihre Vergangenheit und ihre Macken mit. So gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer einfach, Schuldt muss mit ihren Vorurteilen kämpfen und Krawczyk ist an die polnischen Gesetze und die polizeilichen Gepflogenheiten gebunden. Beide sind authentisch und mit Tiefgang beschrieben, was sie nicht unbedingt sympathisch, aber glaubhaft macht.
Dazu kommen verschwiegene Zeugen, die mehr verbergen als offenlegen und sich mehr und mehr verdächtig verhalten. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Kosmos und schnell liegen die Nerven blank. Das bringt die Kommissare zu immer neuen Hypothesen, was wirklich geschehen ist.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so fesselnd waren die Wendungen, neuen Ansätze und Vermutungen. Die Dynamik zwischen den Ermittlern, aber auch innerhalb der Freundesgruppe boten reichlich Stoff fürs Miträtseln.

Fazit:
Ein Krimi, der einem keine Zeit zum Atemholen bietet. Der Auftakt (so hoffe ich) zu einer neuen Reihe von deutsch-polnischen Kriminalfällen, die offen auch die Schwierigkeiten und Vorurteile thematisiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2026

Commissaria Giovanna und Ispettrice Maria ermitteln in ihrem zweiten Fall – und es wird persönlich

Tödliche Begegnung
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Darum geht es:
Commissaria Giovanna Ruggieri wird zu einem vermeintlich einfach zu lösenden Fall gerufen: die Frau weist mehrere Einstiche auf, der Täter wurde direkt neben der Leiche festgenommen, mit ...

Darum geht es:
Commissaria Giovanna Ruggieri wird zu einem vermeintlich einfach zu lösenden Fall gerufen: die Frau weist mehrere Einstiche auf, der Täter wurde direkt neben der Leiche festgenommen, mit dem Messer in der Hand. Aber er schweigt bis auf eine Forderung: er will mit seiner Ex-Frau Maria di Bartolomeo sprechen.
Die Ispettrice Maria, mit der Giovanna den verzwickten Doppelmord gelöst hat, ist von der Unschuld ihres Ex-Mannes Stefano überzeugt, doch die Indizien verdichten sich und sie erfährt Dinge über Stefano, die ihn in keinem guten Licht stehen lassen. Könnte es sein, dass sie sich in ihm getäuscht hat?

Mein Eindruck:
Beim Lesen bin ich schnell in Italien, in der wärmenden Sonne am Comer See. Die Familie di Bartolomeo ist liebevolle und detailreich gezeichnet, für mich typisch italienisch, gastfreundlich, voller Fröhlichkeit und guter Laune. Und eine Familie, die in schlechten Zeiten zusammenhält. Giovanna mit ihrer Schildkröte setzt dazu einen wohldosierten Kontrapunkt, so dass die beiden Frauen mit ihren persönlichen Eigenarten für mich stimmig sind und zusammen einfach unschlagbar gut.
Die Geschichte hinter dem Mord bleibt bis zum Schluss spannend, lange ist unklar, was passiert ist. Immer wieder öffnen Gespräche neue Möglichkeiten. So leide ich mit Maria, die nicht an der Unschuld ihres Ex-Mannes zweifeln will, und blicke in Giovannas Herz, die trotz der Indizien mit Maria fühlt und für sie da ist.



Fazit:
Ein starkes Ermittlerduo mit eigenem Charakter, dazu viel italienische Atmosphäre und ein starker Kriminalfall. Urlaubslektüre nicht nur für Daheimgebliebene, sondern auch für Krimi- und Italien-Fans.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 13.04.2026

Das Känguru - immer gut und so politisch wie eh und je

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Darum geht es:
Das Känguru ist zurück und ruft zur Rebellion. Der fünfte Band der Reihe um das Beuteltier und den Kleinkünstler unterhält wieder mit kurzen und längeren Episoden, politisch pointierten ...


Darum geht es:
Das Känguru ist zurück und ruft zur Rebellion. Der fünfte Band der Reihe um das Beuteltier und den Kleinkünstler unterhält wieder mit kurzen und längeren Episoden, politisch pointierten Kommentaren und kabarettistischen Einlagen.

Mein Eindruck:
Die Känguru-Geschichten werden für mich besonders durch die Lesung von Marc-Uwe Kling lebendig. Daher habe ich mich auf das Hörbuch gefreut und es gleich durchgehört. Der fünfte Band ist direkter, politischer und damit auch zeitgemäß. Damit kann ich umgehen, manch anderer vll. nicht. Lustig sind diese Passagen leider nicht, da sie das Zeitgeschehen spitz betrachten und hoffentlich dem einen oder anderen die Augen öffnen, pointiertes, politisches Kabarett halt.
Dazwischen glänzt das Hörbuch mit Wortwitz und -spielereien, Auto Schnick, Hertas Podcast, der Känguru-Perspektive und viel mehr.

Fazit:
Die Sicht des Kängurus auf die Weltlage: klare Worte, klare Haltung. Aufgelockert durch anspruchsvollen Witz und humorvollen Geschichten.
Wie immer sehr hörenswert, und mit jeder Wiederholung wird es besser!

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Der Sommer ihres Lebens – bis Kala verschwindet

Kala
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Darum geht es:
In der irischen Stadt Kinlough erleben sechs Jugendliche einen Sommer voller erster Liebe, Geheimnisse und Dramen. 15 Jahre später treffen drei aus der Clique wieder in Kinlough ein. Helen, ...

Darum geht es:
In der irischen Stadt Kinlough erleben sechs Jugendliche einen Sommer voller erster Liebe, Geheimnisse und Dramen. 15 Jahre später treffen drei aus der Clique wieder in Kinlough ein. Helen, die nie wieder zurückkehren wollte, kommt aus Kanada zur Hochzeit ihres Vaters. Der »berühmte« Joe ist inzwischen ein bekannter Musiker und will den Pub wiederbeleben mit einem Konzert. Und Mush ist nie aus Kinlough rausgekommen, arbeitet bei seiner Mam im Café und ist immer noch eine gutmütige Seele.
Doch nicht nur die Rückkehr, sondern insbesondere der Fund menschlicher Überreste heizt die Spannungen zwischen den ehemaligen Freunden und den Einwohnern der Stadt an, denn tatsächlich ist die Leiche die in dem Sommer vor 15 Jahren verschwundene Kala, um die die Clique damals kreiste.

Mein Eindruck:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Helen, Joe und Mush erzählt. Immer wieder wechseln Gegenwart und Vergangenheit sich ab. So entsteht langsam ein Bild von dem legendären Sommer 2003, in dem sich die Clique um Kala fand, wie sie lebten und liebten, stritten und Dinge entdeckten, die nichts für die Jugendlichen sind. Parallel dazu erlebe ich die Erwachsenen, die sich nach dem Leichenfund immer mehr Gedanken machen, wie Kala damals am Ende des Sommers wirklich verschwunden ist und ob sie es hätten verhindern können.
Ein Kaleidoskop an unterschiedlichen Lebensgeschichten, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart verschränken, um eine ganze Geschichte zu erzählen.

Fazit:
Eine bildgewaltige Sprache, die ihren eigenen Sog entfaltet. Die Verwicklungen, die steigenden Ahnung, was damals passiert sein könnte und dann die Aufdeckung von dem, was wirklich geschah. All das zieht mich in diesen Roman, fesselt mich, um weiterzulesen, und machen die 500 Seiten zu einem kurzweiligen Vergnügen.
Absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Forschungsbasiertes Wissen, positive Affirmation und hilfreicher Planer in einem

Dein ADHS Buddy
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Darum geht es:
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung), ihre Ursachen und insbesondere ihre Auswirkungen stehen im ersten Teil dieses Arbeitsbuches im Vordergrund. Anhand vieler Beispiele ...

Darum geht es:
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung), ihre Ursachen und insbesondere ihre Auswirkungen stehen im ersten Teil dieses Arbeitsbuches im Vordergrund. Anhand vieler Beispiele werden die Folgen anschaulich dargelegt. Dabei liegt der Focus auf Erwachsene, die erst spät ihre Diagnose bekommen haben.
Der Planer im zweiten Teil ist dreigeteilt und genau auf divergentes Denken und Planen ausgelegt. Mit Fokustagesplaner für den einzelnen Tag, nach 10 Tagen mit Take 10, Every 10 ein Rückblick und die Möglichkeit zur Neu-Ausrichtung und am Schluss eine Vielfalt an weiteren Vorlagen bietet das Buch einen Baukasten zum fokussierten Planen der Tage an.

Mein Eindruck:
Das Buch ist bunt, kurzweilig, es gibt viele Kästen, Gestaltungselemente und Boxen, in die man zu dem gerade gelesen seine Eindrücke eintragen kann. Lange Texte werden in kleinere Abschnitte eingeteilt und immer wieder werde ich zum Mitdenken über meine Situation angeregt. Genau das, was einem neurodivergenten Gehirn hilft, Wissen zu erfassen. Auch die Tagesplaner sind abwechslungsreich gestaltet. Für mich war diese Art der Planung nicht neu, aber ich fand sie gut aufbereitet. Das Buch wurde geschrieben von Grace Keolma, die ebenfalls spät die Diagnose ADHS bekam. Sie hat vieles erprobt und das Beste behalten und in ihren Future ADHD-Digitalplaner integriert.

Fazit:
Gerade direkt nach der Diagnose ADHS schätze ich dieses Buch als sehr wertvoll ein, weil es forschungsbasiertes Wissen, positive Affirmation und hilfreicher Planer in einem ist.

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