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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2021

Guter Auftakt

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Xenia vermeidet körperlichen Kontakt. Eine Berührung, so kurz sie auch sein mag, und Xenia hört Geräusche zu jedem Menschen. Nur bei Jael breitet sich eine tiefe Stille in ihrem Kopf aus, die sie sich ...

Xenia vermeidet körperlichen Kontakt. Eine Berührung, so kurz sie auch sein mag, und Xenia hört Geräusche zu jedem Menschen. Nur bei Jael breitet sich eine tiefe Stille in ihrem Kopf aus, die sie sich nicht erklären kann. Jael ist neu in der Stadt und hat nur einen Auftrag: den Menschen ihre Gefühle zu rauben. Doch auch für ihn ist Xenia anders. Sie schafft es als einzige seinen Herzschlag zu beschleunigen und tief verborgene Gefühle hervorzulocken. Jael muss sich entscheiden zwischen blindem Gehorsam und seinen Gefühlen.

Um dieses Buch bin ich nicht herumgekommen. Zum einen ist das Cover wunderschön und zum anderen wird die Werbetrommel für dieses Buch ordentlich gerührt. Und was soll ich sagen? Das Buch ist definitiv anders als das, was ich bisher gelesen habe und mir gefällt die Grundidee wirklich gut. Aber auch der Inhalt unterscheidet sich von dem was ich erwartet hatte.

Jael gehört einer Gruppe an, welche den Menschen ihre Gefühle stehlen soll. Xenai scheint etwas Besonderes zu sein und bevor sie bestohlen werden kann muss sie Jael ihre Liebe schenken. Wie ihr vielleicht an der groben Beschreibung merkt, stehe ich direkt vor dem ersten Problem: Viel mehr weiß ich bisher leider nicht. Die Informationen über Jael und seine Freunde sind leider recht rar und so stehe ich nach dem Lesen vor unglaublich vielen offene Fragen.

Das Buch konzentriert sich dafür stark auf die Beziehung zwischen Xenia und Jael. Ich mag beide sehr gern, auch wenn Jaels ewiges Hin und Her ein wenig anstrengend war. Ich finde, dass sich zwischen den beiden durchaus eine Beziehung aufbaut, nur ging mir diese für die Länge des Buches nicht tief genug. Auch die anderen Charaktere mochte ich, wobei mir Chrystal und Felix besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Auch wenn ich dem Buch keine volle Punktzahl geben kann, fand ich die Grundidee und die Schreibweise sehr gelungen. Für mich wirkte das Buch wie ein langer Prolog für den zweiten Band und ich bin gespannt auf das was noch kommen wird.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli

Heart of Night and Fire
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Nisha J. Tuli konnte mich mit ihrer „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe in der Vergangenheit wirklich begeistern und so war ich super gespannt auf Band eins ihrer neuen Reihe. Besonders neugierig war ich ...

Nisha J. Tuli konnte mich mit ihrer „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe in der Vergangenheit wirklich begeistern und so war ich super gespannt auf Band eins ihrer neuen Reihe. Besonders neugierig war ich auf das indisch inspirierte Setting und so waren meine Erwartungen an das Buch schon recht hoch. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr bildgewaltig, was dem einzigartigen Setting definitiv zu Gute kommt.

Das Setting war es dann tatsächlich auch, was mir am besten am Buch gefallen hat. Ich habe es so genossen mich gedanklich nach Indien zu begeben und in dem farbenfrohen Setting zu schwelgen. Bei der Erwähnung von Getränken und Speisen ist mir jedes Mal das Wasser im Mund zusammengelaufen und ich wäre am liebsten direkt in das nächste Flugzeug gestiegen. Auch das Magiesystem und die komplexe Welt haben mir gefallen. Die Kombination aus allen drei Elementen haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht und es definitiv aus der Menge herausstechen lassen. Trotz der positiven Worte zu Beginn habe ich mich alles in allem schwer getan mit dem Buch, was vor allem an den Charakteren lag.

Das größte Problem hatte ich persönlich leider mit der Protagonistin Zarya, da ich einfach nicht warm mit ihr geworden bin. Sie war mir zu naiv, zu sprunghaft und zu impulsiv. Die Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist, mögen dazu beigetragen haben, aber leider ist der Funke hier nicht übergesprungen. Ein Großteil der anderen Charaktere blieb in meinen Augen zu blass und auch die Liebesgeschichte konnte mich überhaupt nicht abholen und erreichen. Die Gefühle waren wankelmütig und nicht überzeugend. Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht für sich gewinnen, was jedoch vor allen an meinen persönlichen Präferenzen liegt.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren von Hazel McBride

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Ich war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes ...

Ich war unfassbar gespannt auf das Buch. Die Aufmachung ist wunderschön und der Klappentext verspricht eine starke Frau als Protagonistin, viel Feuer und Drachen. Für mich ist das alles, was ein gutes Buch braucht. Der Beginn hat mir wirklich gut gefallen. Als Leser wird man langsam in die Welt eingeführt und lernt Aemyra als Protagonistin kennen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich bin gut in das Buch reingekommen.

Die Welt die Hazel McBride erschafft ist großartig und auch recht komplex. Es gibt viel zu erfahren, darüber zu lernen und auch so viel Hintergrundwissen, welches hier mit eingebracht wurde. Das Magiekonzept fand ich super interessant und auch das politische Hin und Her hat mir gefallen. Aemyra selbst ist definitiv eine starke Protagonistin, doch leider beginnen hier meine Probleme mit dem Buch. Ich bin mit Aemyra schon zu Beginn nicht wirklich warm geworden und mit jeder weiteren Szene wurde es schwieriger. Für mich war sie viel zu sehr von sich selbst überzeugt und ihre Selbstsicherheit wandelte sich immer mehr zu einer Selbstüberschätzung, die mich am Ende leider wirklich etwas genervt hat. Und auch mit Prinz Fiorean habe ich mich schwergetan. Sobald die beiden aufeinandergetroffen sind hatte ich immer das Gefühl von einem passiv-aggressiven Miteinander. Für mich war das schwierig auszuhalten.

Als dann noch die intimen Szenen hinzu kamen war es für mich leider endgültig vorbei, da ich diese als sehr unpassend und unangenehm beschrieben empfunden habe. Hinzu kommt, dass es im Buch einfach zu wenig Aktion gab. Liebhaber von komplexen Welten, Machtspielchen und Intrigen haben hier sicher mehr Freude am Buch. Mir waren die Stimmung zwischen den Charakteren und die Charaktere selbst leider bis zum Ende fremd, weswegen ich für die zu Beginn positiv genannten Punkt solide drei Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Tale of the Heart Queen von Nisha J. Tuli

Tale of the Heart Queen
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„Tale of the Heart Queen“ ist der letzte Teil der „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe. Band eins der Reihe konnte mich noch nicht komplett überzeugen aber Band zwei und drei haben mich richtig in ihren Bann ...

„Tale of the Heart Queen“ ist der letzte Teil der „Die Artefakte von Ouranos“-Reihe. Band eins der Reihe konnte mich noch nicht komplett überzeugen aber Band zwei und drei haben mich richtig in ihren Bann gezogen und ich war begeistert, wie großartig sich diese Reihe entwickelt hatte. Es überrascht euch also vermutlich nicht, wenn ich euch sage, dass ich unfassbar gespannt war, endlich den letzten Teil dieser Reihe zu lesen. Leider muss ich sagen, dass mich das Finale nicht überzeugen konnte und ich muss gestehen, dass ich wirklich traurig bin, dass meine Erwartungen hier nicht erfüllt wurden.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich kann mich fallen lassen und in der Geschichte versinken. In diesem Band gab es erneut viele verschiedene Perspektiven, die genau zum richtigen Zeitpunkt gewechselt haben. Es war großartig Einblicke in so viele verschiedene Perspektiven zu bekommen. Bei Reihen generell freue ich mich immer wieder, die Charaktere wiederzusehen und ihre Entwicklung zu verfolgen. Auch in dieser Reihe zeigte sich eine tolle Entwicklung der Protagonisten und vor allem Lor hat mich hier beeindruckt.

Was für mich von Band drei zu vier leider verloren gegangen ist, ist die Verbindung zwischen Lor und Nadir und ich kann nicht sagen, woran das bei mir gelegen hat. Auch gab es in meinen Augen, vor allem in der ersten Hälfte, ziemlich viele Längen und ich hatte nicht das Gefühl, dass wir großartig vorangekommen wären. Die Geschichte hat sich in eine für mich komplett andere Richtung weiterentwickelt, als ich es nach dem letzten Band erwartet habe. Auch kam ich mit Zerra nicht wirklich zurecht und fand sie zickig und aufdringlich und das auf eine wirklich unangenehme Art und Weise. Ich kam nicht wirklich rein in das Buch und in die Handlung, was ich sehr schade fand. Ich wollte das Buch so gern lieben, aber leider war es für mich persönlich nicht der passende Abschluss. Ich möchte die Reihe dennoch jedem ans Herz legen, da die ersten drei Bände in meinen Augen absolut großartig waren.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

The Legend of Lady Byeoksa von Esther Park

The Legend of Lady Byeoksa
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Ich war so gespannt auf dieses Buch, da mich der Klappentext wirklich neugierig gemacht hat. Generell finde ich Bücher, in denen es um asiatische Mythologie geht, sehr interessant Hinzu kommt, dass es ...

Ich war so gespannt auf dieses Buch, da mich der Klappentext wirklich neugierig gemacht hat. Generell finde ich Bücher, in denen es um asiatische Mythologie geht, sehr interessant Hinzu kommt, dass es hier um eine starke Frau geht, die sich auf Grund der Umstände jedoch als Mann verkleiden muss. All das sind Elemente, die zusammen wirklich spannend sind, doch leider konnte mich dieses Buch absolut nicht abholen. Ich habe zu Beginn sehr lange gebraucht, um in die Geschichte zu kommen und ich glaube zu hundert Prozent angekommen bin ich nie.

Was mir jedoch gut gefallen hat war der bildhafte Schreibstil von Esther Park. Ich konnte mir die Szenen oft exakt vorstellen, was ich einfach absolut liebe. Auch die Atmosphäre konnte mich abholen und überzeugen und hat perfekt zum Buch und der Handlung gepasst. Die Schreibweise fand ich persönlich recht anspruchsvoll und auch anders, als ich es bisher gewohnt war. Zum Teil sprachen die Protagonisten mit sich selbst und häufig gab es Ausrufe wie „Ah“ und ähnliches, die ich in dieser Häufigkeit in Büchern bisher noch nicht gehabt habe. Ein großes Problem für mich waren auch die langen Kapitel (zum Teil mehr als 100 Seiten), was ich persönlich einfach absolut schwierig finde. In den Kapiteln gab es recht schnelle Perspektivwechsel (auch ohne Absatz dazwischen), denen ich zum Teil kaum folgen konnte und die mich immer wieder verwirrt haben.

Die Grundidee des Buches fand ich aber dennoch sehr gelungen. Ich mochte die Geschichte von Bin Seomoon sehr gern und je mehr ich erfahren habe, desto mehr habe ich mit Bin mitgefühlt. Auch die Geisterjag fand ich spannend und hier hätte ich mir einfach gern noch mehr Informationen und Hintergründe gewünscht. Das Ende des Buches hat mich dann etwas überfordert. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet und hatte eigentlich das Gefühl, dass die Geschichte sich in eine andere Richtung entwickeln würde. Alles in allem ein interessantes Buch mit einer spannenden Grundidee, die mich jedoch nicht in Gänze überzeugen konnte.

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