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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine etwas längere Wanderung – Was für ein Abenteuer

7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail
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Das Buch hat mir gut gefallen. Es war sehr interessant Björn und Annikas Abenteuer so nah mitzuerleben. Das Buch ist so realistisch und authentisch geschrieben, dass es sich las wie ein Film. Ich habe ...

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war sehr interessant Björn und Annikas Abenteuer so nah mitzuerleben. Das Buch ist so realistisch und authentisch geschrieben, dass es sich las wie ein Film. Ich habe beim Lesen die Wandergruppe und die Landschaften vor mir gesehen. Zum Glück hatte man beim Lesen nicht das Gefühl selbst zu laufen. Ich denke, sonst wären mir die Füße abgefallen. Ich laufe gern und viel, aber so eine lange Wanderung und so eine lange Zeit am Stück mit maximal zwei Tagen Pause dazwischen, löst bei mir großen Respekt aus. Ich gehe davon aus, dass ich es nicht durchziehen könnte. Und damit: Hut ab vor Björn und Annika, dass sie das geschafft haben.
Sehr gut hat mir gefallen, dass sie ihre Erfahrungen nicht schönreden. Sondern auch zugeben, dass es sau anstrengend war, dass sie an sich und der Tour gezweifelt haben, dass man sich auch in die Haare bekommt und so weiter und so weiter. Interessant fand ich, wie sie das logistisch gemacht haben und sich immer wieder Pakete geschickt haben.

Ich hatte Spaß daran Teil dieses Abenteuer auf dem Pacific Crest Trail sein zu dürfen und habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgejubelt. Ich vergebe fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Wie heimkommen

Die Berghebamme – Zeit der Kinder
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Wir sind zurück in Brannenburg. Maria und Georg sind glücklich verheiratet. Um ihr Glück zu vervollständigen fehlt nur noch ein gemeinsames Kind. Doch bei Maria will sich einfach keine Schwangerschaft ...

Wir sind zurück in Brannenburg. Maria und Georg sind glücklich verheiratet. Um ihr Glück zu vervollständigen fehlt nur noch ein gemeinsames Kind. Doch bei Maria will sich einfach keine Schwangerschaft einstellen.

Wenn Maria ihre Liebe und Fürsorge nicht für ein eigenes Kind aufbringen kann, dann doch gut investieren. Maria hat ja bekanntlich ein Herz für ledige Mütter. Drum eröffnen sie ein Heim für ledige Mütter. Doch die Brannenburger sind für diese Neuerung zu konservativ und es gibt ordentlich Gegenwind! Werden Maria und Georg sich dem Widerstand entgegensetzen können? Die Jahrhundertwende steht bevor – werden sich so auch alte Zöpfe abschneiden lassen?

Mir gefällt der Schreibstil von Linda Winterberg sehr gut. Ich fliege nur so über die Seiten und habe richtiges Kopfkino. Ich sehe Brannenburg und die umliegenden Berge vor mir und rieche die Wiesen, den Schnee oder auch die frischen Rosinensemmel. Die Charaktere sind immer wunderbar ausgearbeitet, so dass man sich den Menschen richtig vorstellen kann. Selbst mit einem Jahr Abstand, weiß man sofort wieder, wer wer ist.

Schade, dass er der Abschluss der Saga ist, denn ich habe Maria und all die anderen wirklich sehr ins Herz geschlossen und mich Jahr für Jahr gefreut, wieder ein paar Tage mit ihnen unterwegs sein zu können. Andererseits ist es nun halt auch irgendwie auserzählt. Finde ja eh schon, dass erstaunlich viele Kindchen immer in diesen Bänden auf die Welt kommen. Ich vergebe sehr gern volle fünf von fünf Sterne. Und bin gespannt, was uns als nächstes bei Linda Winterberg erwartet.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Tolle und mitreißende Geschichte

Morgen sind wir wild und frei
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Ein toller Roman über drei junge bayrischen Frauen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Vicky ist alleinstehende Mutter und arbeitet als Sekretärin. Eigentlich wäre sie gern Autorin und würde die Menschen ...

Ein toller Roman über drei junge bayrischen Frauen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Vicky ist alleinstehende Mutter und arbeitet als Sekretärin. Eigentlich wäre sie gern Autorin und würde die Menschen mit ihren Geschichten verzaubern. Agnes ist verheiratet, doch ihr Mann verweilt geschäftlich in Ägypten. Sie selbst ist die erste Frau, die in München Architektur studiert. Elisabeth wohnt mit ihren Eltern und ihren zahlreichen Geschwistern im beschaulichen Oberammergau. Sie arbeitet als Schneiderin und versorgt ihre Familie durch Schmugglerei mit zusätzlichem Geld. Die drei sind an sich grundverschieden, verstehen sich aber auf Anhieb ganz wunderbar, als sie der Zufall in den Bergen zusammenbringt. Sie schmieden einen Plan: Sie wollen einen heruntergekommenen Berghof kaufen und dort nach Ihren Wünschen zusammenleben. Ob Sie das erreichen können?

Wie schon bei den Wunderfrauen, hat Stephanie Schuster drei ganz wunderbare Charaktere geschaffen. Jede Frau ist individuell und hat ihren eigenen festen Charakter. Jede ist in sich stark, auch wenn sie vielleicht teilweise etwas braucht, bis ihr das bewusst wird. Ich fand es schön, die Charaktere zu begleiten und zusehen, wie sie an sich wachsen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Schön fand ich auch, dass ich gerade selbst erst in der Gegend war und so die Landschaft - die wunderbar beschrieben wird - vor mir sehen konnte.

Ich bin richtig hin dem Roman versunken und fand es sehr schade, als ich die letzte Seite erreichte. Gerne würde ich mehr über Vicky, Elli und Agnes erfahren. Ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus und vergebe sehr gern volle fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Zuhause bist du nicht sicher

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Marco zieht mit seiner Frau Ines und seiner vierjährigen Tochter in die Neubausiedlung Auf Mons. Sie freuen sich riesig auf ihr neues eigenes Haus und wollen in ein neues Leben starten. Doch dann w8r in ...

Marco zieht mit seiner Frau Ines und seiner vierjährigen Tochter in die Neubausiedlung Auf Mons. Sie freuen sich riesig auf ihr neues eigenes Haus und wollen in ein neues Leben starten. Doch dann w8r in den ersten Nächten jemand im leerstehenden Nachbarhaus ermordet. Und nicht genug, in der nächsten Nacht folgt der nächste Mord. Hat es jemand auf die Bewohner der Siedlung abgesehen?

Auch der neue Thriller von Arno Strobel ist wieder spannend wie immer. Der Leser fiebert und rätselt mit Marco mit wie es jemand schaffen kann, Nacht für Nacht in die Häuser einzudringen. Ohne gesehen zu werden und ohne Einbruchsspuren zu hinterlassen. Ich habe Seite für Seite verschlungen und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Einzige, was mir nicht so ganz gefallen hat, war das Ende, das war dann doch ein klein bisschen arg kurz. Nachdem Motto: Hau ruck, so war es wirklich, tschüss bis zum nächsten Mal. Schlüssig war es, aber man hätte es vielleicht ein bisschen ausdehnen können.
Die Charaktere waren zum Teil etwas skurril, sodass man fast jedem zugetraut hätte der Täter zu sein. Nur fand sich einfach kein Motiv.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Ich vergebe deshalb volle fünf von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Toll, spannend, liebenswert

Die Berghebamme – Tage der Liebe
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Es geht weiter mit der Berghebamme Maria. Maria wird endlich akzeptiert und sie holt frohen Mutes die Kinderchen von Brannenburg auf die Welt. Auch ihre Sprechstunde wird gut angenommen. Einen neuen Arzt ...

Es geht weiter mit der Berghebamme Maria. Maria wird endlich akzeptiert und sie holt frohen Mutes die Kinderchen von Brannenburg auf die Welt. Auch ihre Sprechstunde wird gut angenommen. Einen neuen Arzt gibt es nun auch. Und huch? Er bringt Maria leicht um den Verstand. Alles rosig ist es aber nicht, denn irgendjemand fungiert als Engelmacherin. Und schnell gerät Maria unter Verdacht.

Mir hat dieser zweite Band sehr gut gefallen. Ich war sofort wieder im beschaulichen Brannenburg und hab Maria durchs Dorf und über die Almen begleitet. Die Charaktere des Buches sind mir sehr sympathisch. Maria ist ein herzensguter Mensch und auch ihre Hausmamsel Burgi. Die zudem immer noch mal etwas Pepp rein bringt. Auch der neue Dorfarzt ist mir sympathisch. Er scheint sehr weltoffen und bildet mit Maria ein gutes Team.
Ich bin schon jetzt auf den nächsten Band gespannt.

Ich habe das Buch verschlungen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen.
Es kann auch ohne den Vorgängerband gelesen werden. Mit versteht man manch einen Hinweis auf frühere Ereignisse aber besser. Und trifft hier ein paar alte Bekannte wieder. Ich vergebe volle fünf von fünf Sterne.

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