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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2022

Unfassbar berührend, herzergreifend und voller Emotionen!

Kein wahrhaftiges Leben
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Klappentext ->

»Ich will nicht irgendwelchen Bildern von irgendwelchen Menschen entsprechen. Ich will ich sein. Wahrhaftig. Echt. Mit allen Fehlern und allem was mich ausmacht.«

Valeries Leben scheint ...

Klappentext ->

»Ich will nicht irgendwelchen Bildern von irgendwelchen Menschen entsprechen. Ich will ich sein. Wahrhaftig. Echt. Mit allen Fehlern und allem was mich ausmacht.«

Valeries Leben scheint perfekt. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf und ihr Ehemann Tim kümmert sich liebevoll um die gemeinsamen Töchter.
Doch nach einem schweren Unfall fernab von zu Hause erfährt sie, dass sie schwanger ist. Innerhalb eines Augenblicks liegt ihre mühsam aufgebaute Scheinwelt in Trümmern, denn sie kann nicht sicher sagen, ob Tim der Vater dieses Kindes ist.
Bei einer Routineuntersuchung im 6. Schwangerschaftsmonat stellt die Ärztin Unregelmäßigkeiten fest, die Valerie vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens stellt: Soll sie das Baby zur Welt bringen oder nicht?

Die Geschichte einer Frau, die nicht nur über Leben und Tod entscheiden, sondern auch ihren Weg aus Selbstbetrug zur Wahrheit finden muss.






Cover ->

Ein super schönes schlichtes Cover.

Es hat mich sofort angesprochen und hat mich neugierig gemacht.








Meine Meinung ->


Unfassbar berührend, herzergreifend und voller Emotionen!

Die Geschichte einer Frau die ein Leben gelebt hat in das sie hineingedrückt wurde und erst nach einem Schicksalsschlag nach dem anderen, die sie zu Boden gedrückt haben, hat sie gemerkt, dass sie etwas ändern muss um sie selbst zu sein, um glücklich sein zu können.

Manchmal passieren Dinge die einen an Grenzen bringen und an denen man wachsen kann, oder daran zerbricht und diese Frau ist gewachsen!




Mein Fazit ->

Ein wundervolles Buch, ich kann nicht zählen wie viele Tränen ich vergossen habe und wie glücklich es mich gemacht hat Valerie wieder lachen „sehen“ zu sehen.

Verdiente 4 Sterne und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine Geschichte über Zugehörigkeit

Where We Belong
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„Where We Belong“ von Wiktoria A. Wieczorek hat mich emotional wirklich überrascht. Die Geschichte von Zofia und Nils fühlt sich unglaublich nahbar und echt an, gerade weil Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile ...

„Where We Belong“ von Wiktoria A. Wieczorek hat mich emotional wirklich überrascht. Die Geschichte von Zofia und Nils fühlt sich unglaublich nahbar und echt an, gerade weil Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile und das Gefühl, nirgendwo richtig dazuzugehören, so authentisch dargestellt werden. Besonders die Rückblicke in Zofias Schulzeit haben mich oft traurig gemacht, weil man ihre Einsamkeit und Unsicherheit richtig spüren konnte. Gleichzeitig mochte ich, dass das Buch trotz der schweren Themen nie komplett hoffnungslos wirkt.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, weil er sehr flüssig und emotional ist, ohne dabei kitschig zu werden. Die wechselnden Zeitebenen haben der Geschichte zusätzlich Tiefe gegeben und dafür gesorgt, dass man die Beziehung zwischen Zofia und Nils besser versteht. Vor allem Zofia war für mich eine starke Protagonistin, die viele Verletzungen mit sich trägt und trotzdem ihren Weg geht.
Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, war mehr Tiefe bei Nils. Seine Gedanken und Gefühle hätten für mich teilweise noch ausführlicher sein dürfen, damit manche Entscheidungen nachvollziehbarer wirken. Auch das Ende ging mir persönlich etwas zu schnell. Einige Konflikte wurden relativ plötzlich aufgelöst, obwohl ich mir gerade dort noch mehr emotionale Gespräche und Entwicklung gewünscht hätte.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt sehr berührt. Es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern behandelt wichtige Themen wie Herkunft, Identität und Vorurteile auf eine sehr gefühlvolle Weise. Für mich definitiv ein starkes Debüt mit viel Herz und Emotion.
4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Hat mich gepackt, aber nicht komplett umgehauen

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Ich bin ehrlich: Das Buch stand vor allem wegen der Optik auf meiner Wunschliste und als ich es dann in der Hand hatte, war ich direkt verliebt. Das Cover ist einfach unglaublich schön gestaltet, richtig ...

Ich bin ehrlich: Das Buch stand vor allem wegen der Optik auf meiner Wunschliste und als ich es dann in der Hand hatte, war ich direkt verliebt. Das Cover ist einfach unglaublich schön gestaltet, richtig düster und gleichzeitig elegant. Und dieser Farbschnitt? Wirklich ein kleines Highlight im Regal. Es gehört definitiv zu den Büchern, die man nicht nur liest, sondern auch einfach gern anschaut.
Zum Glück konnte der Inhalt da größtenteils mithalten.
Die Geschichte startet direkt mit einer intensiven, eher düsteren Stimmung, die sich konsequent durchzieht. Man wird ziemlich schnell in diese Welt aus Dämonen, Schuld und verbotenen Deals reingezogen. Ich mochte total, dass das Ganze nicht zu „glatt“ ist, sondern auch mal unangenehm wird. Genau das gibt der Story eine gewisse Tiefe.
Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen, vor allem weil sie nicht perfekt sind. Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren ist von Anfang an spürbar und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter, ohne sich komplett vorhersehbar anzufühlen. Da ist viel Spannung, Emotion und auch ein bisschen toxisches Chaos dabei, was irgendwie genau zum Setting passt. Gerade diese morally grey Vibes machen einen großen Teil des Reizes aus.
Der Schreibstil war für mich ein großer Pluspunkt. Sehr flüssig, gut lesbar und an den richtigen Stellen auch richtig atmosphärisch. Es gibt Szenen, die sehr bildlich beschrieben sind, ohne überladen zu wirken. Ich hatte oft dieses typische „okay, nur noch ein Kapitel“-Gefühl und plötzlich war wieder viel mehr Zeit vergangen als geplant.
Trotzdem gab es auch ein paar Punkte, die für mich nicht ganz perfekt waren. Im Mittelteil hatte die Story für mein Empfinden ein paar kleinere Längen. Da hätte man hier und da etwas kürzen können, um das Tempo konstant hoch zu halten. Außerdem waren manche Entwicklungen nicht komplett überraschend. Ich konnte ein paar Dinge schon relativ früh erahnen, was ein bisschen Spannung rausgenommen hat.
Was ich aber positiv sagen muss: Auch wenn manches vorhersehbar war, hat es sich nie langweilig angefühlt. Die Atmosphäre, die Figuren und die emotionale Komponente haben das gut aufgefangen.
Insgesamt ist es für mich ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Wer düstere Romantasy mit intensiven Beziehungen, moralisch grauen Figuren und einer gewissen Schwere in der Story mag, sollte sich das Buch definitiv anschauen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Reihe weitergeht und werde ziemlich sicher dranbleiben.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Unterhaltsam, atmosphärisch und nicht ganz perfekt

Wycherleys - Die Debütantin
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Ich habe Wycherleys – Die Debütantin mit ziemlich hohen Erwartungen angefangen, weil mich die Mischung aus Regency-Gesellschaft und Hexenwelt total gereizt hat. Und ich kann sagen, vieles davon hat für ...

Ich habe Wycherleys – Die Debütantin mit ziemlich hohen Erwartungen angefangen, weil mich die Mischung aus Regency-Gesellschaft und Hexenwelt total gereizt hat. Und ich kann sagen, vieles davon hat für mich richtig gut funktioniert, auch wenn es ein paar Schwächen gab.
Was mich direkt abgeholt hat, war das Setting. Diese elegante, leicht steife High-Society-Atmosphäre mit Bällen, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck trifft auf Magie, Flüche und Intrigen. Das ergibt eine spannende Kombination, die sich frisch anfühlt, auch wenn man ähnliche Ansätze vielleicht schon aus anderen Romantasy-Büchern kennt. Ich hatte oft dieses Gefühl von „Bridgerton, aber mit Hexen“, und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.
Die Hauptfigur Aurelia fand ich wirklich gelungen. Sie ist keine typische perfekte Heldin, sondern macht Fehler, zweifelt und trifft nicht immer die klügsten Entscheidungen. Gerade das hat sie für mich sehr greifbar gemacht. Man merkt, wie sehr sie zwischen den Erwartungen ihrer Familie und ihren eigenen Wünschen hin- und hergerissen ist. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Auch die Beziehung zwischen Aurelia und Jules hat mir Spaß gemacht. Dieses leichte Enemies-to-Lovers Knistern ist definitiv da, ohne zu übertrieben oder kitschig zu werden. Die Dialoge zwischen den beiden haben oft richtig Spaß gemacht, vor allem wenn sie sich gegenseitig herausfordern. Allerdings hätte ich mir hier stellenweise noch mehr emotionale Intensität gewünscht, da es manchmal ein bisschen zu schnell ging.
Der Schreibstil ist angenehm locker und sehr gut zu lesen. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen, weil es sich einfach flüssig anfühlt. Gerade am Anfang hat mich das Buch sofort gepackt. Die Atmosphäre wird schön transportiert, sodass man sich die Welt gut vorstellen kann.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich das Tempo in der Mitte des Buches. Da gab es einige Passagen, die sich etwas gezogen haben und wo die Handlung nicht so richtig vorangekommen ist. Außerdem waren manche Wendungen für mich nicht komplett überraschend, besonders wenn man im Genre schon etwas erfahrener ist.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt echt gut unterhalten. Es ist ein Buch, das sich perfekt eignet, wenn man Lust auf Magie, gesellschaftliche Intrigen und eine Prise Romance hat. Auch wenn es nicht in allen Punkten komplett überzeugt, hat es genug Charme, um dranzubleiben.
Am Ende bin ich mit einem guten Gefühl rausgegangen und bin auf jeden Fall neugierig, wie es in der Reihe weitergeht.
4 von 5 Sternen ⭐️

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Starke Themen, kleine Schwächen

Masked by Nightfall
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Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker hat mich insgesamt wirklich positiv überrascht und gut unterhalten, auch wenn es ein paar Schwächen gibt.
Was für mich besonders herausgestochen ist, sind die wichtigen ...

Masked by Nightfall von Kim Nina Ocker hat mich insgesamt wirklich positiv überrascht und gut unterhalten, auch wenn es ein paar Schwächen gibt.
Was für mich besonders herausgestochen ist, sind die wichtigen Themen, die im Buch verarbeitet werden. Feminismus und die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen sind nicht nur oberflächlich eingebaut, sondern ziehen sich spürbar durch die Geschichte. Das verleiht dem Ganzen eine gewisse Tiefe und macht das Buch relevanter, als man es vielleicht zunächst erwartet.
Auch die Charaktere mochte ich größtenteils sehr gern. Sie wirken lebendig, nahbar und bringen eine angenehme Dynamik in die Handlung. Die Protagonistin ist dabei definitiv ein Highlight, sie ist süß, mutig und hat eine starke Persönlichkeit. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ihre Sturheit an manchen Stellen etwas anstrengend wurde. Teilweise wirkt sie dadurch unnötig kompliziert, was mich beim Lesen kurzzeitig rausgebracht hat.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem die Atmosphäre. Die Geschichte hat etwas sehr Mitreißendes und lässt sich wirklich flüssig lesen. Der Schreibstil ist angenehm und zugänglich, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Gerade für Fans von emotionalen und gleichzeitig spannungsgeladenen Geschichten ist das Buch definitiv geeignet.
Die Buchoptik ist übrigens auch ein echter Pluspunkt. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Stimmung der Geschichte, es wirkt geheimnisvoll und zieht direkt die Aufmerksamkeit auf sich. Auch die Gestaltung im Inneren ist stimmig, wobei mir stilistische Feinheiten wie Gedankenstriche ein wenig gefehlt haben, da diese Szenen oft noch lebendiger machen könnten.
Kritisch sehe ich vor allem die Vorhersehbarkeit der Handlung. Viele Entwicklungen lassen sich recht früh erahnen, wodurch einige Spannungsmomente etwas an Wirkung verlieren. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Elemente, vor allem Geheimnisse und Konflikte, noch intensiver ausgearbeitet werden. Hier war definitiv Potenzial für mehr Tiefe und überraschende Wendungen vorhanden.
Fazit:
Ein sehr solides, unterhaltsames Buch mit wichtigen Themen, sympathischen Charakteren und einer tollen Atmosphäre. Trotz kleiner Schwächen wie Vorhersehbarkeit und gelegentlich nerviger Sturheit der Protagonistin absolut lesenswert, besonders, wenn man Wert auf emotionale Geschichten mit Bedeutung legt.

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