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Milena_lre

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Veröffentlicht am 20.10.2025

In der Fängen der schwarzen Magie

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Als ich Girls of Dark Divine das erste Mal in der Hand hielt, hat mich das Cover sofort neugierig gemacht. Es strahlt etwas Geheimnisvolles und gleichzeitig Bedrückendes aus genau die Stimmung, die mich ...

Als ich Girls of Dark Divine das erste Mal in der Hand hielt, hat mich das Cover sofort neugierig gemacht. Es strahlt etwas Geheimnisvolles und gleichzeitig Bedrückendes aus genau die Stimmung, die mich beim Lesen durchgehend begleitet hat.



Die Geschichte hat mich von Beginn an emotional gepackt. Die Tänzerinnen wirken wie Gefangene in einem grausamen Spiel, und dieses Bild hat mich oft frösteln lassen. Gerade die Vorstellung, die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren, war für mich sehr erschreckend. Doch zwischen all der Dunkelheit leuchtet immer wieder ein Funken Hoffnung auf, der mich weitertreiben ließ.

Besonders Emberlyn ist mir nahegegangen. Ihr Wunsch nach Freiheit, aber auch ihre innere Zerrissenheit, haben mich sehr berührt. Gleichzeitig hat Aleida für mich eine besondere Wärme ausgestrahlt sie ist wie ein Anker für die anderen, selbst wenn ihr eigener Mut nicht immer reicht. Auch Malcolm und Étienne bringen spannende Kontraste ein: der eine tragisch und fehlgeleitet, der andere ehrlich und hoffnungsvoll.

Was mir gefallen hat, ist die Mischung aus bedrückender Atmosphäre und Momenten, in denen man als Leser*in tief mitfühlt. Der Schreibstil ist zwar manchmal etwas lang, aber gerade dadurch entsteht ein Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Und die Idee, zwei Enden zu haben, empfand ich als großartig selten habe ich ein Buch gelesen, das mir so eine Wahl gelassen hat.



Fazit & Empfehlung:

Für mich war Girls of Dark Divine eine intensive Leseerfahrung: düster, gefühlvoll und voller Überraschungen. Wer Geschichten sucht, die unter die Haut gehen und gleichzeitig Hoffnung schenken, wird dieses Buch lieben.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2025

Fesselnde Fantasy mit starker Heldin und unerwarteten Wendungen

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, wie leicht ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei kompliziert ...

Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, wie leicht ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei kompliziert oder sperrig zu wirken. Man stolpert über keine verschachtelten Sätze, sondern gleitet fast mühelos durch die Kapitel. Gerade dadurch entsteht ein Lesefluss, der einen kaum loslässt. Auch optisch wirkt das Buch sehr angenehm in der Hand – es ist nicht zu schwer, und die dünnen Seiten machen es zu einem Begleiter, den man gerne zur Hand nimmt.

Die Atmosphäre ist sehr stimmig. Statt ein riesiges, komplexes Universum mit unzähligen neuen Regeln und Strukturen zu schaffen, bleibt die Handlung in unserer Welt verankert. Übernatürliche Elemente wie Vampire, Drachen oder Feen werden geschickt hineingewoben, ohne dass es überladen wirkt. Alles fügt sich organisch zusammen, sodass man nicht das Gefühl hat, überfordert zu werden. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es noch viele Geheimnisse zu entdecken gibt, die über dieses Buch hinausweisen – was mich sehr neugierig auf weitere Werke der Autorin macht.

Im Mittelpunkt stehen jedoch die Figuren. Besonders Paige hat mich beeindruckt. Sie ist mutig, loyal und voller Durchsetzungskraft, auch wenn sie als einzige Frau in einem Clan voller Männer oft unterschätzt wird. Gerade weil sie die Tochter des Anführers ist, muss sie sich noch härter behaupten. Ihre Entschlossenheit, für sich einzustehen, hat mich tief berührt und an vielen Stellen wütend gemacht, weil sie viel zu oft nicht den Respekt erhält, den sie verdient. Lavaughn hingegen war für mich eine Figur, die Zeit brauchte, bis ich mich auf ihn einlassen konnte. Am Anfang wirkt er arrogant und unnahbar, doch mit jeder Seite wird er vielschichtiger. Seine Vergangenheit bringt spannende Facetten ans Licht und erklärt, warum er so ist, wie er ist. Besonders interessant ist, dass er innerhalb seiner Gemeinschaft eine Außenseiterrolle einnimmt, weil er an Frieden zwischen Menschen und Vampiren glaubt – eine Haltung, die ihn verletzlich, aber auch außergewöhnlich macht.

Die Verbindung zwischen Paige und Lavaughn hat für mich einen besonderen Reiz. Sie entwickelt sich langsam, beinahe tastend, und genau das macht sie so glaubwürdig. Beide lernen die Welt des jeweils anderen kennen, hinterfragen ihre eigenen Vorurteile und wachsen über sich hinaus. Es entsteht keine aufgesetzte Liebesgeschichte, sondern eine, die sich Stück für Stück aufbaut und am Ende umso intensiver wirkt.

Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Ausgangspunkt ist das Verschwinden eines besonderen Artefakts, das für die Vampire von großer Bedeutung ist. Schnell wird klar, dass es dabei nicht nur um einen einzelnen Gegenstand geht, sondern dass verschiedene übernatürliche Wesen betroffen sind. Die Suche nach der Wahrheit führt zu spannenden Wendungen, und auch wenn man als Leserin manches früh erahnen könnte, gibt es doch Momente, die vollkommen überraschen und die Geschichte in eine neue Richtung lenken. Besonders ein bestimmter Plottwist gegen Ende hat mich fassungslos zurückgelassen und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Insgesamt hat mich das Buch durch eine gelungene Mischung aus Spannung, Emotionen und fantastischen Elementen überzeugt. Es bietet eine starke Heldin, interessante Nebenfiguren, eine Liebesgeschichte, die sich natürlich entwickelt, und eine Handlung, die bis zur letzten Seite fesselt. Dazu kommt eine Atmosphäre, die leicht zugänglich bleibt und dennoch viel Raum für Fantasie lässt. Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Ich sehe dich

Weavingshaw
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Weavingshaw ist für mich vor allem eine Geschichte über Vertrauen, Verlust und zwei Menschen, die langsam lernen, ihre Mauern fallen zu lassen. Besonders Leena hat mich wirklich begeistert. Sie ist loyal, ...

Weavingshaw ist für mich vor allem eine Geschichte über Vertrauen, Verlust und zwei Menschen, die langsam lernen, ihre Mauern fallen zu lassen. Besonders Leena hat mich wirklich begeistert. Sie ist loyal, warmherzig und gleichzeitig unglaublich stark. Dass sie sich dem Saint der Stille stellt, zeigt einfach, wie mutig sie eigentlich ist. Trotzdem wirkt sie nie unnahbar oder perfekt. Gerade ihre ehrliche Art und dass sie absolut nicht gut lügen kann, machen sie unglaublich sympathisch.



Am meisten berührt hat mich ihre Beziehung zu ihrem Bruder. Man merkt in vielen Momenten, wie tief diese Verbindung zwischen ihnen ist. Auch ihre Suche nach dem Vater hat mich emotional abgeholt, weil man spürt, dass sie innerlich zerrissen ist. Sie ist wütend auf ihn und trotzdem gibt sie ihn nicht auf. Dieses unermüdliche Kämpfen zeigt einfach ihre Stärke.



Bei St. Silas fand ich spannend, dass er mit der Zeit immer mehr Facetten zeigt. Anfangs wirkt er hart und distanziert, aber je mehr man über ihn erfährt, desto verständlicher wird sein Verhalten. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt und vieles passiert nicht freiwillig. Gerade diese kleinen Momente, in denen er Schwäche oder Mitgefühl zeigt, fand ich besonders stark, weil sie beweisen, dass hinter seiner kalten Fassade eigentlich jemand steckt, der tief im Inneren ein gutes Herz hat.



Die Beziehung der beiden entwickelt sich sehr langsam, was ich tatsächlich schön fand, weil es dadurch realistisch wirkt. Sie vertrauen sich nicht sofort blind, sondern öffnen sich Schritt für Schritt und teilen ihre Geheimnisse erst dann, wenn es sich richtig anfühlt. Dadurch entsteht eine Verbindung, die sich ehrlich und intensiv anfühlt und nicht erzwungen wirkt.



Das Worldbuilding hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Die Verbindung zwischen der normalen Welt, den Geistern und der Zwischenwelt war atmosphärisch und faszinierend. Besonders spannend fand ich die Dämonenwelt und wie eng alles miteinander verbunden ist. Man merkt, dass hinter der Welt viel Tiefe steckt.



Trotzdem hatte das Buch für mich auch Längen. Manche Abschnitte waren sehr zäh und haben sich gezogen, weil die Handlung nicht richtig vorangekommen ist. Dadurch ging die Spannung zwischendurch leider etwas verloren. Sobald aber spannendere Szenen kamen, ließ sich das Buch plötzlich wieder total flüssig lesen und konnte mich direkt fesseln.



Am Ende ist Weavingshaw für mich ein Buch, das vor allem durch seine Charaktere, die Atmosphäre und die langsam enthüllten Geheimnisse lebt. Nicht alles war perfekt und manche Stellen hätten straffer sein können, aber die emotionale Entwicklung der Figuren und die besondere Welt haben dafür gesorgt, dass mir die Geschichte trotzdem im Kopf geblieben ist.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Im Herzen des Drachen

Gilded Wings
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Gilded Wings von Jaymin Eve ist eine unterhaltsame Drachenwandler-Romantasy, die vor allem durch ihre Mischung aus Fantasy, Romance und ordentlich Spice punktet. Im Mittelpunkt steht Morgan, eine bibliophile ...

Gilded Wings von Jaymin Eve ist eine unterhaltsame Drachenwandler-Romantasy, die vor allem durch ihre Mischung aus Fantasy, Romance und ordentlich Spice punktet. Im Mittelpunkt steht Morgan, eine bibliophile Bibliothekarin, die durch einen mysteriösen Anruf plötzlich in eine fremde Welt voller Drachenwandler, Fae-Götter und politischer Intrigen gezogen wird. Allein dieser Einstieg sorgt für einen schnellen, unkomplizierten Zugang zur Geschichte.

Die Handlung ist insgesamt eher leicht gehalten und verzichtet auf besonders tiefes Worldbuilding oder komplexe Plotstränge. Stattdessen liegt der Fokus klar auf der Dynamik zwischen Morgan und dem dominanten Drachenwandler-Anführer, mit dem sie durch ein Ritual verbunden wird. Die Romanze entwickelt sich schnell und bedient bekannte Tropes wie erzwungene Nähe, Seelenverwandtschaft und Machtgefälle – sehr vorhersehbar, aber auch genau das, was viele Leser*innen in diesem Genre suchen.

Morgan ist eine typische Protagonistin für diese Art von Geschichte: Bücherliebhaberin, etwas unsicher, aber mit wachsendem Selbstbewusstsein. Die Nebenfiguren und Intrigen bleiben eher oberflächlich, erfüllen aber ihren Zweck, um die Handlung voranzutreiben. Besonders auffällig ist der hohe Spice-Anteil, der einen großen Teil des Leseerlebnisses ausmacht und klar zeigt, dass sich das Buch an ein erwachsenes Publikum richtet.

Gilded Wings ist kein tiefgründiger Fantasyroman, sondern bewusst „trashy“, schnell zu lesen und sehr auf Unterhaltung ausgelegt. Wer komplexe Welten und ausgefeilte politische Strukturen sucht, wird hier vermutlich nicht fündig. Wer jedoch Lust auf eine spicy Romantasy mit Drachenwandlern, dominanten Love Interests und viel Drama hat, bekommt genau das, was der Klappentext verspricht.

Als Auftakt der Fallen Fae Gods-Reihe macht das Buch neugierig auf mehr, auch wenn es in sich nicht abgeschlossen ist. Ideal für alle, die zwischendurch leichte, prickelnde Fantasy-Unterhaltung suchen.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Einfach Magisch

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet und ehrlich gesagt brauche ich noch etwas Zeit, um mich von dieser emotionalen Achterbahnfahrt zu erholen. Stella Tack hat mit ...

Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet und ehrlich gesagt brauche ich noch etwas Zeit, um mich von dieser emotionalen Achterbahnfahrt zu erholen. Stella Tack hat mit Die letzte Stunde ein Finale geschaffen, das nicht nur magisch, sondern zutiefst bewegend ist.



Rain ist eine Heldin, die einem ans Herz wächst stark, widersprüchlich, verletzlich und doch bereit, alles zu geben. Ihr Opfer hat mir beim Lesen regelrecht das Herz gebrochen. Die Vorstellung, seine Seele für das Wohl der Welt zu opfern, ist schon tragisch genug, aber was danach geschieht, übertrifft alles, was ich erwartet hatte. Diese unerwarteten Konsequenzen, dieses Ringen zwischen Licht und Dunkel, Liebe und Verlust … es hat mich tief getroffen.



Die Reise in die geheime Unterwelt war unglaublich atmosphärisch, düster, spannend und voller Geheimnisse. Man spürt die Gefahr in jeder Szene und gleichzeitig dieses kleine Flackern von Hoffnung, das Rain und ihre Freunde antreibt. Die Dynamik zwischen den Charakteren, besonders mit Holly und den altbekannten Gesichtern, war wieder wunderbar authentisch. Es fühlt sich an, als würde man alte Freunde wiedersehen, um ein letztes gemeinsames Abenteuer zu bestehen.



Was ich besonders liebe: der Genre Mix. Stella Tack webt Magie, Romantik, Märchen und sogar Horrorelemente zu einem dichten, emotionalen Netz. Eine Szene kann einen zum Lachen bringen, die nächste lässt einem das Herz stillstehen. Und dann dieses Ende … bittersüß, überraschend, perfekt. Ich habe geweint, gelächelt und das Buch mit einem Gefühl der Vollendung geschlossen.



Die letzte Stunde ist kein einfaches Happy End. Es ist ein Finale voller Schmerz, Liebe, Stärke und Hoffnung. Ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die zeigt, dass Magie nicht immer glitzert und dass wahre Liebe manchmal bedeutet, loszulassen.



✨ Fazit:

Ein emotionales, düster romantisches und zutiefst berührendes Finale. Stella Tack hat mich wieder einmal mitten ins Herz getroffen und ich werde Rain, Holly und diese Welt so schnell nicht vergessen.

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