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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2024

Spannende Handlung und es wird viel historisches wissen vermittelt

Anna und die Löwen von Venedig
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Im Familienurlaub in Venedig wurde das Handy von Annas Schwester Laura gestohlen. Sie erkennen bald darauf den Dieb wieder und beginnen, ihn zu verfolgen. Während der Ermittlungen erfahren die Schwestern ...

Im Familienurlaub in Venedig wurde das Handy von Annas Schwester Laura gestohlen. Sie erkennen bald darauf den Dieb wieder und beginnen, ihn zu verfolgen. Während der Ermittlungen erfahren die Schwestern mehr über die örtlichen Banden. Unbewusst stürzen sie sich immer weiter in die Verfolgungsjagd, ohne die Gefahr zu bemerken.

Die hochwertige Qualität der Buchseiten und das ansprechende Cover haben mich sofort in den Bann gezogen. Der detaillierte und bildliche Schreibstil des Autors ermöglicht eine leichte Identifikation mit der Geschichte, besonders für junge Leser. Trotz der Einfachheit der Sprache, die das Eintauchen in die Handlung erleichtert, störten mich die häufigen Anglizismen wie "Nice" und "What", die meiner Meinung nach etwas aufdringlich wirken. Die Erzählweise aus Annas Perspektive in der Ich-Form war fesselnd, jedoch erschwerte die unterschiedliche Perspektive bei anderen Charakteren gelegentlich die Identifizierung.
Die beigefügte übersichtliche Karte von Venedig und das Glossar waren hilfreich für die Orientierung. Besonders lobenswert ist die kindgerechte Erklärung historischer Begriffe im Buch. Die Charaktere handeln authentisch ihrem Alter entsprechend, was die Glaubwürdigkeit der Geschichte unterstützt. Die Spannung im Buch bleibt durchgehend erhalten, obwohl das Ende leider etwas vorhersehbar war. Insgesamt bietet das Buch eine gelungene Mischung aus Qualität, kindgerechter Sprache, historischem Wissen und Spannung.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Spannend aber paar markel

Deep Fake
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Die Vorstellung von umfassender Überwachung im 21. Jahrhundert wird durch die Konzepte von "Big Data" und dem "Internet der Dinge" repräsentiert. Diese Technologien eröffnen jedoch neben der schieren Datenmenge ...

Die Vorstellung von umfassender Überwachung im 21. Jahrhundert wird durch die Konzepte von "Big Data" und dem "Internet der Dinge" repräsentiert. Diese Technologien eröffnen jedoch neben der schieren Datenmenge unendliche alternative Realitäten. Nachdem Elias Nici durch einen außergewöhnlichen Deep Fake verloren hat, flieht er ins Ausland, wo er das Zerbrechen der Weltordnung miterlebt. In der Zwischenzeit erfasst BRAT Elisas Gedanken in der Zukunft und fühlt sich aufgrund ähnlicher bevorstehender Veränderungen in seiner eigenen Welt verbunden. Elias und BRAT beobachten, wie ihre Leben auseinanderfallen, und erkennen unabhängig voneinander, dass Mut und Veränderung unausweichlich sind.



Der Sci-Fi-Thriller "Deep fake" präsentiert eine fesselnde Handlung, die unverkennbare Parallelen zum Film "Matrix" aufweist. Der flüssige Schreibstil des Autors ermöglicht ein angenehmes Lesen, jedoch trüben zahlreiche Grammatik- und Rechtschreibfehler den Gesamteindruck, was durch eine erneute Korrekturlesung verbessert werden könnte.

Die Geschichte erfordert ein gewisses Verständnis für technisches Fachvokabular, was mitunter die Nachvollziehbarkeit beeinflussen kann. Die Vielzahl an Fachbegriffen und die schnelle Abfolge von Ereignissen erschweren gelegentlich das Folgen der Geschichte.

Die Hauptfigur Brat ist von Anfang an ansprechend und sympathisch dargestellt. Im Gegensatz dazu bleiben Elias' Handlungen bisweilen undurchsichtig, was die Identifikation mit seiner Figur erschwert.

Die Erzählung zweier Handlungsstränge macht es herausfordernd, den Fokus zu halten, wobei mein Interesse sich tendenziell auf einen Zeitstrang konzentrierte, während der andere in den Hintergrund geriet.

Die Erklärungen zur Funktionsweise der Welt und ihrer Entstehung wirken etwas oberflächlich und hätten ausführlicher behandelt werden können.

Das Ende des Buches ist überraschend und beinhaltet einen gelungenen Plottwist, der jedoch viele Fragen offen lässt und etwas zu schnell abgehandelt wird. Insgesamt ist "Deep fake" Von Florian Ott eine spannende Lektüre, die durch eine Überarbeitung und vertiefte Ausgestaltung bestimmter Aspekte noch an Potenzial gewinnen könnte

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Regina erwacht

In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte
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Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig, allerdings neigt er dazu, den Text zu ausführlich zu gestalten, was die Länge des Buches unnötig in die Höhe treibt. Trotz dieser Ausführlichkeit fehlt ...

Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig, allerdings neigt er dazu, den Text zu ausführlich zu gestalten, was die Länge des Buches unnötig in die Höhe treibt. Trotz dieser Ausführlichkeit fehlt es oft an entscheidender Handlung, da die Protagonisten viel um den heißen Brei reden, ohne dass signifikante Ereignisse stattfinden. Die langatmigen Szenen haben dazu geführt, dass meine Lesemotivation zeitweise nachließ.

Ein erfreulicher Aspekt ist das gelungene Cover, welches ideal zur Handlung passt. Die abgestimmten Farben und die Darstellung von Katze und Hauptcharakter erzeugen einen ansprechenden Eindruck. Die Handlungen der Charaktere sind größtenteils gut nachvollziehbar . Jedoch könnte die Geschichte durch mehr Substanz und weniger ausführliche Beschreibungen an Spannung gewinnen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Wichtige Themen

Ein Appell gegen Tierleid und Naturzerstörung
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Die Beispiele sind sehr gut recherchiert und werden gut und schlüssig rübergebracht.

Der Schreibstil hat mir persönlich leider nicht allzu sehr zugesagt. Die Sätze sind öfter mal richtig lang gezogen ...

Die Beispiele sind sehr gut recherchiert und werden gut und schlüssig rübergebracht.

Der Schreibstil hat mir persönlich leider nicht allzu sehr zugesagt. Die Sätze sind öfter mal richtig lang gezogen und teils wird inhaltlich hin und her gesprungen. Nach circa der Mitte des Buches zieht es sich sehr und wird immer schwer zu lesen. Ebenfalls ähnelt der zweite Teil den ersten Band sehr deutlich.

Empfehlenswert ist es trotzdem, da es wichtige Themen anspricht und zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Ungewöhnlicher Schreibstil. Konnte uns leider nicht ganz überzeugen

Der Lehrerinnendrucker
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Grundsätzlich fand ich die Idee echt interessant. Schüler, die sich ihre perfekte Lehrerin einfach drucken können.

Der Schreibstil ist ziemlich ungewöhnlich und vielleicht nicht so optimal für junge Leser. ...

Grundsätzlich fand ich die Idee echt interessant. Schüler, die sich ihre perfekte Lehrerin einfach drucken können.

Der Schreibstil ist ziemlich ungewöhnlich und vielleicht nicht so optimal für junge Leser. Der Text ist nämlich in der Gegenwart geschrieben, was eher selten ist und sich erstmal komisch anfühlt.

Was ich ein bisschen schwierig fand, war, dass die perfekte Lehrerin mit Größe und Gewicht beschrieben wurde. Das hätte für mich wirklich nicht in einem Kinderbuch stehen müssen. Es fühlt sich einfach unpassend an.Die Eltern im Buch haben sich für mich auch nicht wirklich wie Eltern verhalten. Das war teilweise etwas seltsam.

Aber es gab natürlich auch gute Sachen. Wir mussten an ein paar Stellen echt lachen und das Ende hat uns dann richtig gut gefallen. Insgesamt konnte uns das Buch nicht ganz überzeugen, dennoch hatten wir viel Spaß und waren unterhalten.

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