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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Originell, spannend und voller schlagfertiger Dialoge

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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Lucifer Ascending hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich bin mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Geschichte gestartet. Zum Glück wurde ...

Lucifer Ascending hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich bin mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Geschichte gestartet. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht: ganz im Gegenteil. Die Handlung hat sich für mich richtig schön entwickelt und ich war von Anfang bis Ende gerne dabei.
Besonders gut gefallen hat mir die Dreiecksgeschichte. Der Trope kommt zwar häufig in Büchern vor, aber dadurch, dass sich Jupiter und Luzifer einen Körper teilen, fühlt sich das Ganze frisch und originell an. Diese besondere Konstellation sorgt für jede Menge Spannung und macht die Beziehungen zwischen den Figuren umso interessanter.
Ein echtes Highlight waren für mich die Dialoge zwischen Lilian und Jupiter bzw. Lilian und Luzifer. Die Wortgefechte sind witzig, schlagfertig und haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Obwohl Lilian ihr ganzes Leben lang ihr wahres Wesen verstecken und sich anpassen musste, hat sie sich ihre Stärke und ihren Humor bewahrt. Gerade ihre spitzzüngigen Antworten haben sie für mich zu einer unglaublich sympathischen Protagonistin gemacht.
Auch die eigentliche Geschichte konnte mich komplett abholen. Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse enthüllt und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Als ich schließlich beim Ende angekommen bin, hatte ich genau das Gefühl, das ich befürchtet hatte: Dieser Cliffhanger ist wirklich fies. Jetzt freue ich mich umso mehr auf den zweiten Band und bin mir sicher, dass ich auch noch weitere Bücher von Marie Niehoff lesen werde.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Spannende historische Abengeuergeschichte für junge Leser

Lady Grace Mysteries
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Zuerst einmal: Band 2 kann problemlos unabhängig von Band 1 gelesen werden. Die Geschichten bauen inhaltlich nicht direkt aufeinander auf. Der Einstieg fällt leicht, der Charakteraufbau gelingt sehr gut, ...

Zuerst einmal: Band 2 kann problemlos unabhängig von Band 1 gelesen werden. Die Geschichten bauen inhaltlich nicht direkt aufeinander auf. Der Einstieg fällt leicht, der Charakteraufbau gelingt sehr gut, und man kann sich schnell in Grace hineinversetzen. Die Autorin schafft es, alle wichtigen Informationen, die Leserinnen und Leser eventuell aus dem ersten Band vermissen könnten, geschickt und unaufdringlich in die Handlung einzustreuen.

Meine Tochter hat den ersten Band regelrecht verschlungen und wollte unbedingt auch Band 2 lesen. Diesmal habe ich dank des Rezensionsexemplars mitgelesen und kann ihre Begeisterung absolut nachvollziehen. Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Kriminalfall vor historischem Hintergrund. Außerdem werden Themen wie Freundschaft, Loyalität und auch Klassenunterschiede – beispielsweise durch Grace' Freunde Ellie und Massou – aufgegriffen. Das hat mir besonders gut gefallen, da diese Aspekte die Geschichte zusätzlich bereichern.

Besonders spannend fand ich die Handlung rund um das Verschwinden von Lady Sarah. Grace beschließt kurzerhand, sich als Junge zu verkleiden und mit Unterstützung ihres Freundes Massou auf ein verdächtiges Segelschiff zu schleichen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Diese Szenen waren nicht nur spannend, sondern teilweise auch sehr unterhaltsam. Ich fand es herrlich, wie schwer es einer jungen adeligen Dame fällt, sich plötzlich wie ein einfacher Arbeiter zu verhalten. Gleichzeitig zeigt Grace hier aber auch viel Mut und Entschlossenheit, denn trotz ihrer Ängste setzt sie alles daran, ihre Freundin zu retten. Das macht sie als Hauptfigur noch sympathischer.

Die Autorin verfügt über einen tollen, mitreißenden und sehr bildlichen Schreibstil. Durch die Tagebuchform erfährt man viel über Grace' Gedankenwelt, Gefühle und Vorstellungen, wodurch sie als Figur besonders nahbar wirkt.

Auch die Beschreibungen der Hofjungfern von Königin Elisabeth I. sind sehr lebendig. Ich konnte mir die Figuren und das Hofleben richtig gut vorstellen. Immerhin treffen hier viele Teenager mit ganz unterschiedlichen Charakteren aufeinander, was natürlich für jede Menge Trubel, Spannungen und Reibereien sorgt.

Grace selbst ist mir sehr sympathisch. Sie wirkt bodenständig, pragmatisch und wie eine echte No-Nonsense-Person, was sich auch in ihrer Art zu erzählen widerspiegelt. Besonders amüsant fand ich ihre Schilderungen der Streitereien zwischen Lady Sarah und Lady Jane. Die Wetten einiger Hofjungfern darüber, welche der beiden zuerst handgreiflich werden könnte, sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

Wir werden die weiteren Bände auf jeden Fall ebenfalls lesen und freuen uns schon darauf, Grace bei ihren nächsten Abenteuern zu begleiten. 😊

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Jamie und Big Blue begeistern im finalen Band

Smaragour – Das ewige Feuer
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Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick ...

Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick für diese fantastische Welt ausgedacht hat, sehr gefallen.

Nach einem kurzen Prolog sind wir direkt wieder bei Jamie und seinen Freunden. Den Drachen wurden zwar die Calmer entfernt, trotzdem wirken sie teilweise noch immer seltsam passiv. Gleichzeitig wurden die ehemaligen Drachenreiter in die Docks versetzt. Dort machen sie unseren Helden das Leben nicht gerade leichter. Und dann kommt auch noch heraus, dass Rönök den Sturz in die Todesklamm überlebt hat. Natürlich schmiedet er bereits neue finstere Pläne.

Die Handlung entwickelt sich rasant. Jamie, Tex und die anderen Underdoxx müssen viele Abenteuer bestehen, um die Drachen endgültig vor Ranök zu retten. Schon das Cover macht neugierig und passt perfekt zur spannenden Entwicklung der Geschichte.

Besonders schön fand ich erneut die Verbindung zwischen Jamie und Big Blue. Gerade in diesem Band wird deutlich, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel sind.

Das ewige Feuer ist definitiv ein würdiger Abschluss für Smaragour. Ich hätte Jamie und Big Blue gerne noch auf weiteren Abenteuern begleitet – und meine Tochter ebenso.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Hat für mich mehr von Enola Holmes als von Bridgerton

Wycherleys - Die Debütantin
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Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex ...

Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex her wesentlich moderner als die tatsächliche Regency-Ära. Aber der tolle Schreibstil der Autorin lässt einen das definitiv verzeihen. Aurelia ist eben keine typische Debütantin des frühen 19. Jahrhunderts, sondern hat ihre eigenen Vorstellungen und ihren ganz eigenen moralischen Kompass.

Schon auf den ersten Seiten taucht man tief ins London des frühen 19. Jahrhunderts ein: Bälle, die feine Gesellschaft, soziale Schichten und natürlich gesellschaftliche Erwartungen. Aurelia, unsere Hauptperson, erlebt ihre erste Saison – doch anstatt mittendrin zu feiern, steht sie ausgegrenzt am Rand, da sie von einem uralten Familienfluch betroffen ist. Dieser verbietet es ihr, eine magische Bindung mit einem magischen Pendant einzugehen. Und ohne Pendant wird ihre Magie über kurz oder lang versiegen.

Während Aurelia um ihren Platz in der Gesellschaft kämpft, trifft sie auf Jules, einen Ur-Ur-Ur… Enkel des Fluchsprechers. Obwohl hier Enemies-to-Lovers als Trope angegeben wird, hatte ich nie das Gefühl, dass die beiden wirklich stark verfeindet sind. Für mich stand hier eher die langsam entstehende Verbindung im Vordergrund als echte Feindschaft. Nachdem sie sich kennenlernen, entwickeln sich relativ rasch Gefühle, und es gibt zwar einige verbale Gefechte zwischen ihnen, aber für mich war es nicht genug, um wirklich als Enemies to Lovers durchzugehen.

Aurelia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Obwohl sie mit der sozialen Ausgrenzung durch den Fluch kämpfen muss, bleibt sie eine liebenswerte und starke Kämpfernatur, die einen Weg finden will, ihre Magie zu behalten. Jules sucht ebenfalls nach genau dieser Möglichkeit – allerdings für seine Schwester, die ebenfalls kein Pendant gefunden hat. So entwickelt sich aus einer Zweckgemeinschaft langsam eine tiefere emotionale Beziehung.

Besonders mochte ich die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Jules und Aurelia. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, und auch wenn ihre jeweiligen Familien damit Probleme haben, finden sie doch immer wieder zueinander.

Auch der fast schon an Enola Holmes erinnernde Krimiplot passt wunderbar ins Buch und lädt richtig zum Rätseln und Mitfiebern ein. Toll fand ich außerdem das Ende: Das Buch schließt stimmig ab, hat keinen fiesen Cliffhanger, erzeugt aber trotzdem genug Spannung, dass man den nächsten Teil unbedingt weiterlesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ich bin immer noch nicht über dieses Ende hinweg

Masked by Nightfall
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Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ...

Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ich muss sagen: Mich hat das Buch unglaublich schnell gefesselt und mitgerissen. Für mein Seelenheil war es allerdings nicht unbedingt gut, dass das Buch einen der gemeinsten Cliffhanger ever hat.

Wir starten in der Nacht, in der Elodie aufbricht, um sich der sogenannten Auslese der Schattensoldaten anzuschließen. Dabei erfährt man, dass Elodies Familie aus der Hauptstadt geflohen ist, um sie vor etwas zu schützen, und dass es ihrer Familie seitdem nicht unbedingt gut geht.

Elodie ist ein starker Hauptcharakter. Einerseits bewahrt sie ein Geheimnis und möchte unsichtbar bleiben, die Auslese einfach nur hinter sich bringen, damit ihre Familie das Geld bekommt. Und dann wird sie ausgerechnet mit dem attraktiven, sympathischen und bekannten Jax in ein Team gesteckt. Im Laufe des Buches fliegen ziemlich viele Funken und Fetzen zwischen den beiden, und man spürt die Anziehungskraft förmlich.

Das Setting von Masked by Nightfall ist sehr düster und kriegerisch, aber Nina Ocker schafft es dennoch, die Geschichte nicht deprimierend wirken zu lassen. Ihre Protagonisten sind stimmig, haben Ecken und Kanten und gehen einem gelegentlich auch auf die Nerven – was sie umso realistischer macht. Auch die Nebencharaktere sind allesamt toll ausgearbeitet, und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren.

Ja, und dann kommen wir zum Ende … so ein böser Cliffhanger. Ich war wirklich baff – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste zwar, dass irgendetwas passieren würde, aber das? Nicht in meinen kühnsten Träumen.

Ich brauche Band 2 jetzt. Sofort!

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