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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Jamie und Big Blue begeistern im finalen Band

Smaragour – Das ewige Feuer
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Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick ...

Smaragour ist eine der Lieblingsserien meiner Tochter. Dem finalen Band hat sie regelrecht entgegengefiebert – und vom Ende war sie total begeistert.

Auch mir hat der Abschluss, den sich Anja Habschick für diese fantastische Welt ausgedacht hat, sehr gefallen.

Nach einem kurzen Prolog sind wir direkt wieder bei Jamie und seinen Freunden. Den Drachen wurden zwar die Calmer entfernt, trotzdem wirken sie teilweise noch immer seltsam passiv. Gleichzeitig wurden die ehemaligen Drachenreiter in die Docks versetzt. Dort machen sie unseren Helden das Leben nicht gerade leichter. Und dann kommt auch noch heraus, dass Rönök den Sturz in die Todesklamm überlebt hat. Natürlich schmiedet er bereits neue finstere Pläne.

Die Handlung entwickelt sich rasant. Jamie, Tex und die anderen Underdoxx müssen viele Abenteuer bestehen, um die Drachen endgültig vor Ranök zu retten. Schon das Cover macht neugierig und passt perfekt zur spannenden Entwicklung der Geschichte.

Besonders schön fand ich erneut die Verbindung zwischen Jamie und Big Blue. Gerade in diesem Band wird deutlich, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel sind.

Das ewige Feuer ist definitiv ein würdiger Abschluss für Smaragour. Ich hätte Jamie und Big Blue gerne noch auf weiteren Abenteuern begleitet – und meine Tochter ebenso.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Hat für mich mehr von Enola Holmes als von Bridgerton

Wycherleys - Die Debütantin
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Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex ...

Das Buch hat mich allein durch die Beschreibung „Bridgerton mit Hexen“ sofort gecatcht – und ich habe es definitiv nicht bereut.

Generell wirkt das Buch vom sozialen Background und vom Verhaltenskodex her wesentlich moderner als die tatsächliche Regency-Ära. Aber der tolle Schreibstil der Autorin lässt einen das definitiv verzeihen. Aurelia ist eben keine typische Debütantin des frühen 19. Jahrhunderts, sondern hat ihre eigenen Vorstellungen und ihren ganz eigenen moralischen Kompass.

Schon auf den ersten Seiten taucht man tief ins London des frühen 19. Jahrhunderts ein: Bälle, die feine Gesellschaft, soziale Schichten und natürlich gesellschaftliche Erwartungen. Aurelia, unsere Hauptperson, erlebt ihre erste Saison – doch anstatt mittendrin zu feiern, steht sie ausgegrenzt am Rand, da sie von einem uralten Familienfluch betroffen ist. Dieser verbietet es ihr, eine magische Bindung mit einem magischen Pendant einzugehen. Und ohne Pendant wird ihre Magie über kurz oder lang versiegen.

Während Aurelia um ihren Platz in der Gesellschaft kämpft, trifft sie auf Jules, einen Ur-Ur-Ur… Enkel des Fluchsprechers. Obwohl hier Enemies-to-Lovers als Trope angegeben wird, hatte ich nie das Gefühl, dass die beiden wirklich stark verfeindet sind. Für mich stand hier eher die langsam entstehende Verbindung im Vordergrund als echte Feindschaft. Nachdem sie sich kennenlernen, entwickeln sich relativ rasch Gefühle, und es gibt zwar einige verbale Gefechte zwischen ihnen, aber für mich war es nicht genug, um wirklich als Enemies to Lovers durchzugehen.

Aurelia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Obwohl sie mit der sozialen Ausgrenzung durch den Fluch kämpfen muss, bleibt sie eine liebenswerte und starke Kämpfernatur, die einen Weg finden will, ihre Magie zu behalten. Jules sucht ebenfalls nach genau dieser Möglichkeit – allerdings für seine Schwester, die ebenfalls kein Pendant gefunden hat. So entwickelt sich aus einer Zweckgemeinschaft langsam eine tiefere emotionale Beziehung.

Besonders mochte ich die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Jules und Aurelia. Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, und auch wenn ihre jeweiligen Familien damit Probleme haben, finden sie doch immer wieder zueinander.

Auch der fast schon an Enola Holmes erinnernde Krimiplot passt wunderbar ins Buch und lädt richtig zum Rätseln und Mitfiebern ein. Toll fand ich außerdem das Ende: Das Buch schließt stimmig ab, hat keinen fiesen Cliffhanger, erzeugt aber trotzdem genug Spannung, dass man den nächsten Teil unbedingt weiterlesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ich bin immer noch nicht über dieses Ende hinweg

Masked by Nightfall
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Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ...

Masked by Nightfall hat mich mehr als positiv überrascht. Ich hätte die Buchzusammenfassung als „nett für zwischendurch“ beschrieben und genau mit dieser Erwartungshaltung bin ich ans Lesen gegangen. Und ich muss sagen: Mich hat das Buch unglaublich schnell gefesselt und mitgerissen. Für mein Seelenheil war es allerdings nicht unbedingt gut, dass das Buch einen der gemeinsten Cliffhanger ever hat.

Wir starten in der Nacht, in der Elodie aufbricht, um sich der sogenannten Auslese der Schattensoldaten anzuschließen. Dabei erfährt man, dass Elodies Familie aus der Hauptstadt geflohen ist, um sie vor etwas zu schützen, und dass es ihrer Familie seitdem nicht unbedingt gut geht.

Elodie ist ein starker Hauptcharakter. Einerseits bewahrt sie ein Geheimnis und möchte unsichtbar bleiben, die Auslese einfach nur hinter sich bringen, damit ihre Familie das Geld bekommt. Und dann wird sie ausgerechnet mit dem attraktiven, sympathischen und bekannten Jax in ein Team gesteckt. Im Laufe des Buches fliegen ziemlich viele Funken und Fetzen zwischen den beiden, und man spürt die Anziehungskraft förmlich.

Das Setting von Masked by Nightfall ist sehr düster und kriegerisch, aber Nina Ocker schafft es dennoch, die Geschichte nicht deprimierend wirken zu lassen. Ihre Protagonisten sind stimmig, haben Ecken und Kanten und gehen einem gelegentlich auch auf die Nerven – was sie umso realistischer macht. Auch die Nebencharaktere sind allesamt toll ausgearbeitet, und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren.

Ja, und dann kommen wir zum Ende … so ein böser Cliffhanger. Ich war wirklich baff – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste zwar, dass irgendetwas passieren würde, aber das? Nicht in meinen kühnsten Träumen.

Ich brauche Band 2 jetzt. Sofort!

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Nahtlose Fortsetzung von The Serpent and the Wolf!

The Wicked and the Damned
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Obwohl bei mir einige Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Band lag, konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte und die Welt von Reid und Veesa eintauchen.
Am Ende des ersten Bandes wird Veesa ...

Obwohl bei mir einige Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Band lag, konnte ich ohne Probleme wieder in die Geschichte und die Welt von Reid und Veesa eintauchen.
Am Ende des ersten Bandes wird Veesa zurück nach Astria entführt und genau dort startet der zweite Teil: im Kerker ihres Heimatpalasts.

Veesa hat alles andere als einen leichten Start hat, zuerst wird sie im Kerker gefoltert, dann wird sie von Ozrik als Marionette und Spielfigur eingesetzt, damit er aus dem Schatten über den Thron von Asteria herrschen kann. Allen Widrigkeiten zum Trotz entwickelt sich Veesa im Laufe des Buches unglaublich gut weiter: Sie spielt die schwache Frau, während sie im Hintergrund Informationen sammelt, ihre eigenen Schlüsse zieht und versucht, die Ereignisse in die von ihr gewünschte Richtung zu lenken, um einen Weg zurück zu Reid zu finden.

Gleichzeitig fiebert man mit Reid mit, der weiß, dass er Veesa nicht durch einen direkten Krieg retten kann, sondern nur durch Infiltration und taktische Spielchen. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber Reids Seite fand ich richtig toll zum lesen.

The Wicked and the Damned war ein richtig tolles Feuerwerk und The Serpent and the Wolf die perfekte Vorbereitung darauf. Der zweite Band ist blutiger, brutaler, emotionaler und auch politischer. Aber nie so, dass es zu viel gewesen wäre.

Ebenso wie Teil 1 definitiv eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl
Tale of Sun and Night hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, und ich habe mit einer „netten“ Unterhaltung gerechnet, aber ...

Zwischen Magie, Gefahr und ganz viel Gefühl
Tale of Sun and Night hat mich wirklich überrascht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, und ich habe mit einer „netten“ Unterhaltung gerechnet, aber die Geschichte von Lio und Izan hat mich schnell total in ihren Bann gezogen und begeistert.

Lio, die als Sklavin gehalten wird und ihr Gedächtnis verloren hat, wird von Izan ersteigert. Sie wird von unheimlichen Träumen geplagt, und außerdem scheint sie die Kräfte einer Traumweberin zu besitzen. Izan und seine Freunde nehmen Lio unter ihre Fittiche, und während sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, sprühen die Funken zwischen Lio und Izan.

Magdalena Gammel hat mit Tale of Sun and Night einen mitreißenden Einstieg in die Trilogie geschaffen. Nahezu von Seite 1 an war ich im Bann des Buches und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Chemie zwischen Lio und Izan stimmt absolut – für mich genau die richtige Mischung aus Anziehung und Ablehnung. Außerdem fand ich die Dialoge richtig gut geschrieben. Auch der restliche Erzählstil hat mich wunderbar in die Welt von Aurikalos entführt. Ich konnte mir die Schauplätze lebendig vorstellen, mochte die verschiedenen Charaktere sehr gerne, und es gab immer wieder unvorhersehbare Ereignisse – das mag ich besonders.

Außerdem gibt es Bonuskapitel mit zusätzlichem Spice; diese können per QR-Code abgerufen werden. Die Idee finde ich toll, da jeder Leserin selbst entscheiden kann, wie viel Spice gewünscht ist. So kann das Buch durchaus schon von jüngeren Young Adults gelesen werden – die spicy Szenen würde ich eher später empfehlen.

Besonders mochte ich auch das Magiesystem dieser Welt. Es gibt verschiedene „Arten“ von Magie, die jedoch alle in der einen oder anderen Form auf Traumstaub zurückgreifen. Während die Traumweber „lebenden“ Traumstaub verwenden, würde ich die Sandmänner eher als eine Art Nekromanten beschreiben. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr cooles und stimmiges Konzept.

Alles in allem war Tale of Sun and Night definitiv ein Lesehighlight, und dank des durchaus gemeinen Cliffhangers freue ich mich schon richtig auf Band 2.

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