»Heute, morgen und für immer. Bei seinem Schwur hatte er gelogen, würde nun zerreißen, was sie verband.« (S. 16)
Wow… wo soll ich anfangen. Von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen wurde ich lange nicht mehr, aber „Melodie der Asche“ hat’s tatsächlich geschafft.
Wir befinden uns im Reich der Heressia & verfolgen die Geschichte von Caliyan, Vaelen & Laudan, deren Schicksale auf magische Weiße miteinander verbunden. Caliyan welcher als der mächtigste Magier auf Rache aus ist, weil er durch ein einschneidendes Ereignis den Boden unter den Füßen verloren hat. Vaelen der einfache Fischer der nichts über seine Vergangenheit weiß & der heimliche Rebell Laudan, welcher für seinen Traum von Freiheit kämpft. Die komplexe Beziehung der Drei ist der Mittelpunkt der Geschehnisse.
Ich bin hin und weg von der emotionalen Tiefe der Charktere, dem grandiosen Worldbuilding & Erzählweise. Die intensiven Beziehungen & Schicksale die sich über die Seiten entwickeln, sowie geteilt werden, gingen mir Teilweise nah so dass ich nicht selten ein paar Tränchen in den Augen hatte. Auch das es keine Klassischen Helden gibt finde ich schön von Elya Adiar geschrieben, weil so die Charaktere tiefe, Moral & mit Unvollkommenheit besitzen & damit authentisch wirken.
Wie Heressia beschrieben ist richtig schön & besonders die Momente am Meer gefielen mir am meisten. Besonders spannet an der Erzählweise fand ich die zwei verschiedenen Zeitstränge welche sich dann zu einem entwickeln, wobei ich mehr über die Vergangenheit & die Handlungsmotive von einem der Protagonisten erfahren konnte.
Beendend kann ich „Melodie der Asche“ jedem ans Herz legen der nach einem Buch mit viel Emotionen, spanenden & dabei sehr tiefgründigen Protagonisten, sowie einer lange nachklingenden Geschichte such
Wenn Second-Chance, Forced Proximity und Roommates-to-Lovers dich ansprechen, dann könnte "And They Were Roommates" der perfekte Next Read werden.
Charlie ist nicht gerade begeistert, ...
Achtung Suchtgefahr! 😯
Wenn Second-Chance, Forced Proximity und Roommates-to-Lovers dich ansprechen, dann könnte "And They Were Roommates" der perfekte Next Read werden.
Charlie ist nicht gerade begeistert, davon einen Mitbewohner zugeteilt bekommen zu haben. Besonders nicht, als dieser sich als "Sexiest Dichter des Jahres" aka Jasper Grimes herausstellt. Der Junge, den er im Sommercamp geküsst hatte und verlassen wurde. Um doch sein Einzelzimmer zu bekommen, gehen beide einen Deal ein, bei dem Charlie Jasper hilft Liebesbriefe in das benachbarte Mädcheninternat zu schleusen. Doch mit Leistungsstress, dem Plan unauffällig zu bleiben und alten Empfindungen ist Charlies Alltag an der Valentine Academy ziemlich vollgestopft.
Charlie ist recht introvertiert, ruhig, sowie auch etwas vorsichtig, dagegen verhält sich Jasper eher extrovertiert, hyperaktiv und leicht selbstverliebt. Das schuf eine prickelnde Dynamik zwischen beiden, was mich sehr unterhielt. Die Nebencharaktere unterstützen die Handlung hervorragend, auch wenn ich gern mehr über ein paar erfahren hätte.
Besonders die feinfühlige Darstellung von Charlies Geschlechtsidentität, mit all seinen Gedanken aus seiner Perspektive, geben der Handlung eine enorme Glaubwürdigkeit. Die Charaktere nutzen Jugendsprache, was sie ihrem Alter entsprechend wirke lässt. Der Schreibstil ist allgemein recht einfach gehalten, ist aber nicht negativ zu deuten, da das dem Lesefluss nur zugutekommt und eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Dazu kommen einginge Momente zum Schmunzeln und "Aww"-Stellen.
Selten habe ich ein Young-Adult (YA) Buch gelesen, das mich derart begeistern konnte. "And They Were Roommates" zu lesen, fühlt sich an als würde man eine RomCom-Serie durchbingen.
Lieblingszitate:
»Er [Jasper] hat den Leuten gesagt, sie hätten einen Hirnschaden«, beendet Bobby vom andern Ende der Schlange aus seinen Satz.
Jasper runzelt die Stirn. »Sie haben meine Zeit verschwendet. Ich hatte hier hinten zu tun.«
(S.78)
»Na gut, Jasper.« »Tutor Jasper.« Er grinst. Ich knirsche mit den Zähnen. »Tutor Jasper.«
(S.89)
»Wie verliert man irgendwie neunzehn Briefe?«
Ja, wie, Charlie? »Eine Katze. Hat sie zerfetzt.«
»Eine Katze?«
»Sie kam aus dem Wald. Ich habe versucht, sie ... abzuwehren, aber es war schon zu spät.«
(S.157)
„Echos of Ashes and Rain“ ist der erste Band der neuaufgelegten dystopischen Dilogie von Caroline Brinkmann.
Das Cover gibt bereits einen düsteren Vibe, durch die Industriestadt ...
»Unwetter haben keine Angst«
„Echos of Ashes and Rain“ ist der erste Band der neuaufgelegten dystopischen Dilogie von Caroline Brinkmann.
Das Cover gibt bereits einen düsteren Vibe, durch die Industriestadt im Hintergrund. Dabei stechen Buchtitel, Verlag und Autorenname, aufgrund der weißen Farbe heraus.
Dies ist bereits das dritte Buch, das ich von der Autorin, nach der Red-Umbrella-Society-Reihe gelesen habe. Wie in den anderen Büchern überzeugte mich der Schreibstil abermals, sodass ich mich gut in die Handlung fallen lassen konnte.
Hierbei sind die Protagonisten die 17-jährige Rain und der gleichaltrige Lark. Sie lebt mit ihrer Mutter im Verborgenen, um nicht als Ghost im konsequent geführten Land Hope ihr Leben kosten würde. Er hingegen versucht, Anwärter der Sentinal, dem Ordnungstrupps Hopes, zu werden, um seine Familie zu unterstützen. Beide wirken bei dem, wie sie handeln und denken, glaubwürdig, als auch triftig. Die Nebencharaktere konnte ich schnell ins Herz schließen, insbesondere Rose, Hail und Andromeda sowie Cassiopaio, die Fuchsmanguste.
Zwar gibt es ein paar Ähnlichkeiten zu anderen Dystopie-Reihen, trotzdem zeichnet „Echos of Ashes and Rain – Die Perfekten“ durch die Twist-haltige Handlung aus und verdient von mir eine klare Empfehlung. Für alle ab 15, 16 Jahren, die sich für Bücher ohne Spice, dafür aber mit markanten, jungen Protagonisten suchen, werden hier fündig.
»Schaut. Euch. Diesen. Hintern. An. Ich wollte draufschlagen. Heftig genug,um einen Handabdruck zu hinterlassen,« (Seite 77.)
Wer hätte gedacht, dass Darkromance mit Romcomelementen funktionieren könnte?
Lights ...
»Schaut. Euch. Diesen. Hintern. An. Ich wollte draufschlagen. Heftig genug,um einen Handabdruck zu hinterlassen,« (Seite 77.)
Wer hätte gedacht, dass Darkromance mit Romcomelementen funktionieren könnte?
Lights Out konnte mich dahingehend unterhalten. Ich mochte sowohl Aly, als auch Josh. Eine perfekte Balance zwischen Charakter-/Besziehungsentwicklung und Spice-Momenten.
Dazu muss ich auch sagen, dass Josh teilweise richtig verpeilt ist, was öfters zum Schmunzeln geführt hat. Aly ist eine starke Protagonistin, die sich nicht zu schade ist,für ihre Meinung einzustehen und sich zu verteidigen.
Damit kann ich mein erstes Jahreshighlight festlegen und freue mich schon darauf, bald den 2. Band zu lesen.