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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ehrliche Gangster - Ein neuer Fall für Emma und Lukas

Die Nordseedetektive (Band 14) – Ehrliche Gangster
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„Die Nordseedetektive – Ehrliche Gangster“ (Band 14) ist ein weiterer spannender und zugleich humorvoller Fall rund um die Geschwister Emma und Lukas, die an der Nordsee gemeinsam als Nachwuchsdetektive ...

„Die Nordseedetektive – Ehrliche Gangster“ (Band 14) ist ein weiterer spannender und zugleich humorvoller Fall rund um die Geschwister Emma und Lukas, die an der Nordsee gemeinsam als Nachwuchsdetektive ermitteln. In diesem Band geraten sie wieder mitten in ein turbulentes Abenteuer, das mit einer aus dem Ruder laufenden Gartenparty beginnt und schließlich in einem kleinen Showdown und einem gelösten Fall endet.

Die Reihe „Die Nordseedetektive“ richtet sich vor allem an jüngere Leserinnen und Leser und verbindet leicht zu lesende Kriminalfälle mit viel Humor und norddeutschem Flair. Emma und Lukas sind dabei ein eingespieltes Team: neugierig, mutig und immer bereit zu helfen, wenn irgendwo etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Unterstützt werden sie von einer bunten Mischung an Figuren, die die Geschichten lebendig und abwechslungsreich machen – und die eingefleischte Leser bereits aus zahlreichen Bänden kennen.

In „Ehrliche Gangster“ stehen vor allem die beiden Möchtegern-Ganoven Lang und Finger im Mittelpunkt. Schon zu Beginn wird klar: Wirklich gefährlich sind die beiden nicht – eher ziemlich verpeilt und mit guten Vorsätzen, die sie nur schwer umsetzen können.

Ihr Plan, mit einem Catering-Auftrag ehrlich Geld zu verdienen, sorgt für viele witzige Momente, gerade weil schnell deutlich wird, dass ihnen dafür eigentlich das nötige Talent fehlt. Gleichzeitig versucht ihr Boss, der zwielichtige „Boss Nase“, seinen eigenen Coup durchzuziehen, was die Handlung zusätzlich vorantreibt.

Die Geschichte lebt vor allem von ihrem Humor. Viele Szenen – ob die Begegnungen mit den typisch frechen Nordsee-Möwen, das chaotische Kochen im Wohnwagen oder der eher komisch als bedrohlich geschilderte Einbruch – sind so erzählt, dass sie gerade jüngere Leser gut unterhalten, ohne dabei wirklich spannend oder gruselig zu werden. Die eigentliche Action entwickelt sich erst gegen Ende, wenn mehrere Handlungsstränge zusammenlaufen und es zum großen Finale kommt.

Besonders schön ist auch der regionale Bezug: Ostfriesland als Schauplatz wird greifbar gemacht, reale Orte werden eingebunden und sogar die Seenotretter finden Erwähnung. Das verleiht der Geschichte eine zusätzliche Authentizität – und gerade für Nordseeurlauber wie uns, sind die Romane immer wieder schön zu lesen.

Kritisch anzumerken ist, dass das Ende etwas schnell abgehandelt wirkt und stellenweise stark vom Zufall geprägt ist. Allerdings passt das zum Genre und zur Zielgruppe, sodass es den Lesespaß nicht wirklich schmälert.

Ein kleines Detail am Rande: Im Regal fällt dieser Band optisch etwas aus der Reihe, da sich das Coverdesign im Vergleich zu den vorherigen Bänden verändert hat – was für Abwechslung sorgt, aber auch auffällt.

Ein unterhaltsamer, humorvoller Band der Nordseedetektive, der weniger durch Spannung als durch witzige Szenen und liebenswerte Charaktere überzeugt. Perfekt für junge Leser, die Spaß an leichten Krimigeschichten haben und sich an die Nordsee träumen möchten. Ich würde sagen, dass man für diesen Band andere Bände der Reihe gelesen haben muss, um die zahlreichen Charaktere besser einordnen zu können.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Packender Roman mit bekanntem Inhalt

To Tempt a God
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In Silver City herrschen die Götter seit Jahrhunderten - und rauben den Menschen das Licht. Sie dulden sie in ihrer Stadt, aber im Grunde genommen sind sie ihnen gleichgültig - außer sie brauchen frische ...

In Silver City herrschen die Götter seit Jahrhunderten - und rauben den Menschen das Licht. Sie dulden sie in ihrer Stadt, aber im Grunde genommen sind sie ihnen gleichgültig - außer sie brauchen frische Diener.
Bei der so genannten Berufung wird ausgerechnet Freigeist Aurora als Sklavin an den Hof gerufen - eigentlich ein Todesurteil für Menschen, denn niemals ist jemand von dort zurück gekehrt. Sie wird vom jungen und gut aussehen Colden gekauft und eigentlich sollte sie ihn hassen...
Doch Aurora entpuppt sich als richtig für die Götter und wird schnell zu ihrem Spielball.

Das Buch ist packend geschrieben und wurde zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich fand jedoch, dass zu viele Elemente des Buches aus anderen Geschichten entlehnt wurden, besonders an Die Tribute von Panem wurde ich immer wieder erinnert. So bot die Story nicht wahnsinnig viele Überraschungen, ist aber durchaus schlüssig und gut erzählt.
Nun wüsste ich sehr gerne, wie es weitergeht mit Aurora und Colden und freue mich bereits auf die weiteren Bände.
Die Charaktere fand ich gut, wenn sie auch für mich wenig Tiefe hatten. Auch sie kamen mir von ihrer Art her sehr bekannt vor.
Wer eine mystische Göttererzählung mit bekannten Göttern der Mythologie erwartet, ist bei diesem Buch falsch. Wer allerdings Enemies to Lovers und außergewöhnliche Settings mag, ist bei diesem Buch gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Das Ende von Doktor Sommerfeldt? - Zumindest endet diese Trilogie

Ein mörderisches Paar. Der Sturz
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Das Buch ist der dritte Band der Reihe "Ein mörderisches Paar" von Klaus-Peter Wolf. Es handelt sich dabei um eine Side Story zu den bekannten Ostfriesenkrimis. Protagonist ist der Mörder Dr. Sommerfeldt, ...

Das Buch ist der dritte Band der Reihe "Ein mörderisches Paar" von Klaus-Peter Wolf. Es handelt sich dabei um eine Side Story zu den bekannten Ostfriesenkrimis. Protagonist ist der Mörder Dr. Sommerfeldt, der nicht nur die ostfriesische Polizei in Atem hält...

Als langjähriger Fan der Ostfriesland-Krimis und mit viel Sympathie für schräge Charaktere und skurrilen Humor habe ich mich auf den dritten Band der Sommerfeldt-Reihe gefreut – diesmal als Hörbuch. Und so viel vorweg: Das Zuhören hat sich gelohnt, auch wenn ich persönlich lieber selbst lese. Aber zum Basteln, Malen oder Aufräumen war das Hörbuch der perfekte Begleiter!

Die Stimme des Erzählers ist durchweg angenehm und gut verständlich – man kann ihm gut zuhören. Zwar hätte ich mir bei den verschiedenen Figuren etwas mehr stimmliche Differenzierung gewünscht, aber man erkennt trotzdem gut, wer gerade spricht. Ich bin allerdings kein Freund von Hörbüchern, so dass ich das permanente Zuhören hier ein wenig anstrengend fand.

Besonders die Szenen mit Rupert aber brachten mich immer wieder zum Lachen – die Dialoge zwischen ihm und seinen Kollegen sind stellenweise einfach nur komisch.

Inhaltlich bewegt sich der Roman für mich mehr in Richtung Krimi-Komödie als klassischer Krimi. Einige Szenen sind bewusst überzeichnet, fast schon absurd – und gerade das macht die Geschichte so unterhaltsam. Auch wenn immer wieder Leichen auftauchen, kommt nie echte Schwere oder Dramatik auf – stattdessen bleibt alles in einem skurril-humorvollen Ton.

Fans der Ostfriesland-Krimis werden sich freuen: Viele bekannte Charaktere aus dem Wolf-Universum sind mit von der Partie. Allerdings streift die Geschichte aus meiner Sicht ein wenig zu oft ab. Die zahlreichen Nebenstränge und skurrilen Episoden sorgen zwar für Atmosphäre und Witz, nehmen der eigentlichen Handlung aber manchmal das Tempo oder machen das Hörbuch etwas langatmig. Das sorgt für einige Längen, auch wenn es durch die vielen Anspielungen auf andere Werke und Figuren durchaus seinen Reiz hat – vorausgesetzt, man kennt Band 1 und 2 der Reihe. Ohne dieses Vorwissen kann es schwer sein, den Überblick über alle Namen und Beziehungen zu behalten.

„Ein mörderisches Paar – Der Sturz“ fügt sich gut in Klaus-Peter Wolfs Universum ein – Fans werden auf ihre Kosten kommen, besonders wenn sie den leicht überdrehten Humor und die Verbindungen zu den anderen Büchern mögen. Wer einen klassischen Krimi sucht, könnte jedoch enttäuscht sein – zu viele Side-Stories, zu wenig stringente Handlung. Wer aber Lust auf eine schwarzhumorige Ostfriesen-Krimikomödie mit bekannten Gesichtern hat, liegt hier goldrichtig.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Halloween Spaß für Kinder - mit dem liebenswerten Skelett Kuno

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen
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Das Buch „Kuno Klapper hat nicht alle Knochen beisammen“ von Tina Schilp und Vera Kiegeland ist im cbj Verlag erschienen und ein schaurig-lustiges Abenteuer, das perfekt in die Herbst- und Halloweenzeit ...

Das Buch „Kuno Klapper hat nicht alle Knochen beisammen“ von Tina Schilp und Vera Kiegeland ist im cbj Verlag erschienen und ein schaurig-lustiges Abenteuer, das perfekt in die Herbst- und Halloweenzeit passt. Bereits das wunderschön gestaltete Cover macht Lust auf Herbst und Halloween und stellt in poppigen Farben die bunten Charaktere des Buches vor.

Hauptfigur Kuno, ein kleines Skelett, wird 100 Jahre alt – ein besonderes Alter, denn eigentlich würde er damit in die Riege der großen Skelette aufgenommen werden. Doch ausgerechnet an seinem Geburtstag fehlt ihm ein Knochen – und wenn Skelette an ihrem 100. Geburtstag unvollständig sind, bleiben sie dies unter Umständen für immer. Doch bald ist klar, dass nicht nur der schusselige Kuno seinen Knochen vermisst, auch andere Dorfbewohner haben Teile ihres Körpers verloren.

Gemeinsam mit seinem Freund Valentin, einem Schattenschurken, und dem eher nervigen Cousin Jonas begibt er sich auf eine turbulente Suche und Kunos Abenteuer entwickelt sich zu einer spannenden Mission im Gruselort Torfingen bei dem das Team auf allerlei gruselige, witzige oder hilfreiche Dorfbewohner trifft.

Das Buch ist voll von witzigen und originellen Figuren. Neben klassischen Horror-Gestalten wie Zombies, Vampiren oder Hexen treten auch überraschend neue Charaktere auf: bissige Kürbisse, Höhlenhunde oder Toni Totenkopf, ein Olf, der bei „Geistergram“ postet. Gerade diese Mischung aus bekannten und neu erfundenen Wesen ist richtig klasse, da es die Fantasie anregt und uns immer wieder zum Lachen brachte. Wobei einiges vielleicht auch besonders für Erwachsene extra witzig ist.

Kuno und seine Freunde sind einfach sehr menschlich gezeichnet (sowohl im wahrsten Sinne des Wortes, als auch in Schriftform) – nur eben in Skelettform. Die Zeichnungen sind liebevoll und detailreich gestaltet, die Figuren wirken süß und gleichzeitig leicht gruselig – eine perfekte Balance für Kinder. Das Cover mit der Schrift in Knochenform passt wunderbar zum Thema und ist ein echter Hingucker in der Halloweenzeit.

Auch die große, leicht lesbare Schrift macht das Buch einfach und eignet sich gut für Leseanfänger:innen. Besonders gelungen ist der Humor, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Es gibt viel zu lachen, die Dialoge sind witzig und die Figuren sympathisch. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, sodass man gerne weiterlesen möchte.

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass eins der Kapitel nicht ganz klar strukturiert ist und etwas Verwirrung entsteht. Insgesamt ist die Geschichte jedoch schlüssig, lebendig erzählt und mitreißend. Wenn auch sehr "menschlich" und das in einer Welt voller Knochen.

Kuno Klapper hat nicht alle Knochen beisammen ist ein fröhlich-gruseliges Kinderbuch, das mit witzigen Ideen, liebenswerten Figuren und originellen Illustrationen überzeugt. Es passt perfekt in die dunkle Jahreszeit, sorgt für jede Menge Spaß beim Lesen und Vorlesen und zeigt einmal mehr, dass Gruselgeschichten für Kinder vor allem eins sein dürfen: lustig. Das beste Lob ist sicherlich, dass das Kind bereits nach einer Fortsetzung gefragt hat!

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Weihnachtliche Geschichte die anders war, als erwartet

Das Mädchen vom Striezelmarkt
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Beim Cover und Titel des Buches "Das Mädchen vom Striezelmarkt" erwartete ich eine romantische Geschichte, ein bisschen dem Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern nachempfunden und landete komplett ...

Beim Cover und Titel des Buches "Das Mädchen vom Striezelmarkt" erwartete ich eine romantische Geschichte, ein bisschen dem Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern nachempfunden und landete komplett unerwartet in einer krimiartigen Erzählung, die ganz anders war, als in meiner Vorstellung.
Statt ein gefügiges jüdisches Mädchen zu sein, was sich auf eine Hochzeit freut, ist Protagonistin Lea eine begabte Holzschnitzerin, deren Traum es ist, ihre Werke auf dem Striezelmarkt zu verkaufen. Da dies nur alt eingesessenen Händlern vorbehalten ist, gibt sie auch als Neffe ihres Lehrmeisters aus und täuscht damit Gäste und ihre Familie.
Doch das passieren ein paar ungewöhnliche Dinge, sogar ein Mord passiert. Und auf einmal gerät nicht nur Lea in große Gefahr.
Ich fand das Buch gut, spannend erzählt, mit einer großen Menge an Nebensträngen und Verdächtigungen, die alle prima miteinander verwoben wurden.
Die Charaktere sind super, weil sie so ungewöhnlich sind - keine braven angepassten Protagonisten, sondern welche die Spaß machen. Das Buch ist ein versteckter Krimi, auch wenn es nicht den Anschein hat. Ich habe es gerne gelesen und empfehle es als schönes Buch für die Weihnachtszeit.

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