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Veröffentlicht am 06.07.2026

Faszinierende YA-Romantasy

When Dealing With Dragons. Drachengold
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When Dealing with dragons hatte mich schon mit seinem Titel gecatched. Der Hinweis ein Jugendbuch mit einer Mischung aus Drachenzähmen leicht gemacht und Forth Wing zu erhalten, machte umso neugieriger.



Das ...

When Dealing with dragons hatte mich schon mit seinem Titel gecatched. Der Hinweis ein Jugendbuch mit einer Mischung aus Drachenzähmen leicht gemacht und Forth Wing zu erhalten, machte umso neugieriger.



Das Cover gefiel mir sehr gut, die Aufmachung ist wirklich schön als Hardcover und die sanften Farben passen sehr zum Schreibstil der Autorin, von der ich noch nichts gelesen hatte. Es ließ sich wirklich locker und leicht lesen, obwohl der Inhalt es nicht immer war.



Das Worldbuilding fand ich wirklich faszinierend. Eine Welt mit Drachen, die anders als üblich kein Feuer speien aber für Rohstoffe in Form von Metallen sorgen mittels ihrer Schuppen und dazu ein Magiesystem, um diese zu wirken oder wie es hier hieß "schmieden". Daraus ergibt sich ein Ständesystem der Schmiedeklassen, in dem die Hauptfiguren aus deren PoVs die Geschichte erzählt wird leben - und natürlich gehören sie unterschiedlichen Sozialen Schichten an. Zudem werden Drachen teilweise gejagt und ausgebeutet, sowie für Rennen genutzt.



Farren als Prota hat mir wirklich gut gefallen, sie ist stark trotz völlig nachvollziehbarer Schwächen und setzt sich mutig für alles ein, wofür sie steht und vor allem für Drachen, die an erster Stelle für sie stehen. Sie lebt mit ihrer Familie auf einem Gnadenhof, auf dem ihr Vater als Tierarzt auch verletzte Drachen pflegt. Dem gegenüber steht James, ein erfolgreicher Jokey, der der obersten Schicht angehört und dessen Familie streng und hart ist, vor allem wenn es um den Erhalt der gelebten Strukturen geht. Hieraus ergibt sich für mich kein "Enemies-to-lovers" aber ein sehr gutes "Rivals-to-lovers" und anfangs auch "haters" da beide zumindest anfangs fest davon ausgehen, der jeweils andere hasst ihn. Man erfährt recht früh, dass das nicht die ganze Wahrheit ist und schaut nach und nach mehr hinter die Fassaden der Figuren, die alle ihre ganz eigenen Geheimnisse haben.

Mir hat die Story gut gefallen und sie hat mich auch gut unterhalten. Phasenweise ließ das pacing etwas nach und vor allem Nebenfiguren hätten vertieft werden können bei der Länge, aber für ein Jugendbuch, waren die ersten aufkeimenden Gefühle, das Vertrauen schaffen und Kennenlernen wirklich schön dargestellt und trotzdem gab es immer wieder echt harte, brutale Elemente die einem wieder gezeigt haben, dass die Welt in der es spielt nicht nur Romantisch ist. Es sind harte Szenen und Themen mit Gewalt, Jagd, Ausbeutung der Tiere und auch Krankheiten und Verlust spielen eine Rolle. Hier wurde das Buch doch phasenweise "erwachsener". Vor allem das Ende war aber wirklich spannend und enthielt mehr Wendungen und Plottwists, als ich es noch erwartet hatte.

Daher kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen für Jugend-Fantasy-LeserInnen, die Drachen lieben.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Cowboy meets Bachelor

Fever Dream
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Ich wollte schon lange mal wieder eine Cowboyromance lesen und da kam das neue Buch von Elsie Silver gerade recht. An der Autorin kommt man bei dem Thema kaum vorbei - zu Recht.

Zu den Äußerlichkeiten, ...

Ich wollte schon lange mal wieder eine Cowboyromance lesen und da kam das neue Buch von Elsie Silver gerade recht. An der Autorin kommt man bei dem Thema kaum vorbei - zu Recht.

Zu den Äußerlichkeiten, die nicht in die Sternebewertung einfließen zuerst: Ich fand Farben und generell Covergestaltung wunderschön! Es passt zum Thema und hebt sich gleichzeitig von den anderen Reihen ab. Die Innenklappen sind ebenfalls bunt Illustriert und mein Highlight war die Karte die beilag und das ganze Gebiet zeigt, in dem die Reihen der Autorin spielen und welche Charaktere wo eine Rolle spielen - so auch Emmett Brandt/Bush.

Damit kommen wir zu diesem Buch. Wir lernen den Bullen-Reiter Emmett kennen, den man schon in kurzen Auftritten in anderen Büchern gesehen hat und seine Familie sowie die Ranch, auf der er aufgewachsen ist.

Das Setting fand ich grandios. Da kamen richtige Ranchvibes auf, zudem werden viele Orte rund um die Ranch, Cowboy-Bars und auch der Ort bzw die kleine Stadt werden gezeigt. Man bekommt einen guten Eindruck der Umgebung und romantischer Ziele wie dem "Pickle Point".

Emmetts Familie ist mir direkt ans Herz gewachsen. Die traurige Vorgeschichte der Kinder und die verschiedenen Charaktere waren wirklich spannend und ich freue mich sie in den nächsten Bänden der Reihe im Fokus zu sehen, denn irgendwann nahmen sie leider weniger Raum ein. Besonders toll fand ich die Großeltern - die beiden kann man nur lieben.

Herzlich aufgenommen haben diese nämlich auch Julia Silva, obwohl sie als kleine Schwester von Emmetts größtem Rivalen eigentlich Tabu sein sollte. Ich fand toll auch ihre Sichtweise lesen zu können, spannend, dass die beiden sogar eine kleine Vorgeschichte hatten und sie zusätzlich Tabu war, da sie für die Datingshow "Romance Ranch" arbeitet, in der Emmett quasi als Bachelor eine Liebe finden soll.

Dieses Datingshow-Thema fand ich zusätzlich sehr interessant. Viele Abläufe und Charaktere waren sicher auch überspritzt aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es solche Thematiken und Vorgehensweisen auch in der Realität solcher Formate geben wird. Hier bekommt man auch gute "Hass-Figuren", denn Julias Chef und auch die Kandidatin Evelynn machen es einem nicht leicht das Buch nicht anzuschreien ^^.

Die ganze Thematik rund um 2 überzeugte Singles, die es nicht dürften und sich dennoch ungeplant immer näher kommen und vor allem emotional öffnen und heilen fand ich toll zu lesen, lustige Schlagabtausche und Chat-Nachrichten inklusive und aufbauende Spannung durch die Verbote. Der Spice nahm irgendwann leider etwas überhand bzw eine stärkere Rolle und auch sprachlich spürbar ein, als ich es gebraucht hätte.

Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich würde es vor allem Fans der Autorin unbedingt ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Kindheits-Feinde to lovers

100 Things I Hate About You
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Es war mein erstes Buch der Autorin und ich mochte direkt ihren humorvollen Schreibstil und die süße Story hinter 100 Things I Hate About You.

Das Kleinstadtsetting liebe ich sowieso in RomComs und auch ...

Es war mein erstes Buch der Autorin und ich mochte direkt ihren humorvollen Schreibstil und die süße Story hinter 100 Things I Hate About You.

Das Kleinstadtsetting liebe ich sowieso in RomComs und auch hier passt es zu gut.
Amanda als Influencerin wird oft eher belächelt oder nicht verstanden in ihrer Heimat und nach einer Zeit in New York kehrt sie zurück. Wie sie ganz nebenbei neben ihrem "Kindheits-Feind" landet und die Neckereien zwischen den beiden fand ich herrlich unterhaltsam.
Ich mochte die kleinen "Gründe" warum Amanda Alex hasst an jedem Kapitelanfang sehr gern, da sie aus verschiedenen Jahren geschrieben sind und man so sieht wie Amanda wächst und was sie was störte bzw wie sie auch aus dem "Hass" herausgewachsen ist.
Auch Alexs-Sicht zu lesen hat mir gut gefallen und geholfen ihn zu verstehen. Er war doch eher derjenige von den beiden, der schon früher Interesse an Amanda zeigte, das fand ich süß.
die Nebenfiguren haben mir gut gefallen und auch die Story rund um die Familien der beiden. Das machte wirklich Lust auf Band 2 zu Noah.

Die Themen wie Amandas Influencer-Karriere und dessen Schattenseiten fand ich zudem echt interessant und informativ, da ich mir gut vorstellen kann, dass es nah an Realitäten Mancher Social Media Influencer liegt.

Alles in allem hat es mich gut unterhalten, wenn man auch ab und zu die beiden gern geschüttelt hätte, einiges natürlich vorhersehbar war und die Anziehung/Nähe dann doch recht plötzlich kam. Ich würde es auf jeden fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Solider Auftakt

We Who Will Die
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Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische ...

Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische Einflüsse beinhaltet und zudem ist es für Fantasy mal kein Schwert ^^.
Der Einstieg erfolgt direkt bei der Protagonistin "Arvelle" (der Name hat mich anfangs etwas irritiert, da er mich an einen Buchhandel erinnert ^^), die als Auftrags-Personenschützerin im Dorn-Distrikt ihre Brüder versorgt. Man stellt schnell fest, wie hart und rau das Leben dort ist und eher ein Kampf ums Überleben. Diese raue Art zieht sich auch durchs ganze Buch, es ist durchaus brutal und es überleben auch bei weitem nicht alle Charaktere bis zum Schluss, womit sich das Buch auch etwas von der Masse abhebt für mich. Dieser Fakt ist hier aber auch durchaus passend. Was mir den Anfang erschwert hat, ist das Worldbuilding bzw die viiiiielen Begriffe, die dieses mit sich brachte. Und nicht nur für die ganzen Begriffe hätte es ein umfassendes Glossar gebraucht, auch für die Namen! Es gibt einfach unheimliche viele Charaktere, die dadurch natürlich auch nicht alle wirklich Tiefe besitzen, hier hätte ich mir oft einfach etwas weniger gewünscht. Viel war auch grundsätzlich in der Welt und dem Magiesystem vorhanden, auch hier durchaus spannend und interessant, aber oft einfach eine Spur too much und es hätte auch weniger ausgereicht - Vampire, Menschen ohne Kräfte, Menschen mit "Sygillen", magische Wesen, Zauber bzw Blutschwüre, Reisen über Ley-Linien und neben den Figuren auch viele Orte, die oft nur genannt aber nicht gezeigt wurden. Bei den Orten ist auf jeden Fall genug Spielraum für Folgebände.
Setting in diesem Band war neben dem Dorn am Anfang und in einigen Rückblenden vor allem die Arena. Denn Hauptelement des Buches sind eine Art Gladiatorenkämpfe unter anderem, um in einer "Auslese" die besten Kämpfer für den Imperator und seine Personenschützer oder auch Armee zu finden. Die Kämpfe waren brutal und spannend gestaltet, hier hatte man auch einiges mitzufiebern.
Arvelle als Charakter hat mir gut gefallen, auch wenn sie viel an der Vergangenheit hing und sich oft in ihren Gedanken wiederholte, war sie doch mutig und stark und trug die Handlung gut.
Die männlichen Protas und das angedeutete Love-Triangle haben mich dagegen etwas enttäuscht. Ich hatte schnell den Verdacht was die beiden anging, der sich auch bestätigte und alle Vermutungen und Theorien, wie das ganze ausgehen könnte, waren leider besser als das echte Ende. Hier hätte wirklich mehr passieren dürfen bzw trat ein recht spät eingeführtes Götter-Element weit in den Vordergrund was ich nicht so überzeugend fand.
Alles in allem ein solider Auftakt und durchaus ein spannendes Buch, jedoch mit weniger Romance als erwartet und anderem Ausgang als erhofft, hier setze ich sehr auf Band 2.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Schöner Auftakt

The Darlington - Henry & Kate
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Das Cover von "The Darlington" passt sehr gut zum Thema - eine Geschichte in einem Luxushotel in London.
Dieses Setting fand ich spannend und auch sehr gut umgesetzt. Die Atmosphäre kam durch den Schreibstil ...

Das Cover von "The Darlington" passt sehr gut zum Thema - eine Geschichte in einem Luxushotel in London.
Dieses Setting fand ich spannend und auch sehr gut umgesetzt. Die Atmosphäre kam durch den Schreibstil der Autorin gut rüber. Es fühlte sich regelrecht cozy an beim Lesen.

Der Schreibstil war zudem sehr angenehm flüssig zu lesen, man kam gut durch die Geschichte.
Besonders gefallen haben mir die Duale POV und die Kapitelanfänge, die mit kleinen Nachrichten gestaltet sind und etwas zum Kapitel passendes aussagen. Solche Details finde ich schön.

Die Protagonisten wirkten gut ausgearbeitet und könnten unterschiedlicher nicht sein - es hatte leichte "Pretty Woman"-Vibes mit High Society trifft auf Obdachlosigkeit. Beide zeigten auch ihre schmerzlichen Seiten - wenn ich auch sagen muss auf sanftere Weise, also es passte sehr gut zum NA-Genre, hätte für meinen Geschmack sogar noch Tiefer gehen können.

Die Beziehung entwickelte sich langsam und authentisch, es kam aber dadurch im Pacing auch zu ein paar Längen im Mittelteil. Wohingegen das Ende dann noch einmal an Fahrt aufnahm, hier gab es noch Überraschende Wendungen.

Da durch die Nebenfiguren auch die Protas der Folgebände bereits bekannt gemacht werden, ist es ein toller Auftakt der auch gespannt auf die nächsten Teile zurücklässt und durchaus empfehlenswert.

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