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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2026

leider schwächer als erwartet

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
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Secret Forest Academy ist ein unterhaltsames Buch, das vor allem jüngeren Leserinnen und Lesern gefallen dürfte, besonders Fans von Die Schule der magischen Tiere werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. ...

Secret Forest Academy ist ein unterhaltsames Buch, das vor allem jüngeren Leserinnen und Lesern gefallen dürfte, besonders Fans von Die Schule der magischen Tiere werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. Die Geschichte bietet bekannte Elemente des Fantasy-Academy-Genres: Freundschaft, Geheimnisse und eine Portion Magie.
Für mich persönlich war die erste Hälfte allerdings etwas zäh. Die Welt wurde sehr ausführlich erklärt, wodurch die Handlung nur langsam in Fahrt kam. Gegen Ende nimmt das Buch dann aber deutlich an Spannung zu, und man möchte wissen, wie es mit Ava und ihren Freunden weitergeht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man gut durch die Seiten kommt. Schön ist auch, dass Themen wie Zusammenhalt und Mut eine große Rolle spielen. Etwas weniger gelungen fand ich einige moderne Ausdrücke, die nicht ganz zur märchenhaften Atmosphäre passen.
Insgesamt ein solides Jugendbuch mit Potenzial, das für mein Empfinden nicht ganz genutzt wurde.

Veröffentlicht am 21.04.2026

Nette Summer-Romance

My Summer Bodyguard
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Ich habe mich sehr auf My Summer Bodyguard gefreut, vor allem wegen der vielversprechenden Mischung aus sommerlichem Setting, Bodyguard-Dynamik und unterschwelliger Spannung. Die Grundidee hat mich direkt ...

Ich habe mich sehr auf My Summer Bodyguard gefreut, vor allem wegen der vielversprechenden Mischung aus sommerlichem Setting, Bodyguard-Dynamik und unterschwelliger Spannung. Die Grundidee hat mich direkt angesprochen, und auch die Atmosphäre konnte mich stellenweise wirklich abholen.
Besonders das Setting hat für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht. Die Dynamik zwischen den Figuren hatte ihre guten Momente, vor allem wenn Emotionen durch kleine Gesten oder unausgesprochene Konflikte transportiert wurden.
Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch insgesamt emotional nicht vollständig abholen konnte. Obwohl viele Elemente vorhanden waren, die ich normalerweise sehr liebe, hat bei mir dieses Gefühl des Mitfieberns gefehlt. Manche Entwicklungen wirkten für mich etwas distanziert, sodass die Intensität nicht ganz bei mir ankam.
Ich war daher ein wenig hin- und hergerissen: Einerseits sehe ich das Potenzial und die schönen Ansätze, andererseits blieb bei mir ein gewisser Abstand zur Geschichte bestehen.
Insgesamt ein solides Buch mit stimmungsvoller Kulisse und interessanten Ansätzen, das mich aber emotional nicht ganz packen konnte.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Schaurig

Kevin, der kleine Vampir (1)
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Besonders ansprechend fand ich die Gestaltung des Buches: Das Cover ist auffällig und macht sofort neugierig, und auch die Illustrationen passen hervorragend zur Geschichte. Sie sind mal etwas anderes ...

Besonders ansprechend fand ich die Gestaltung des Buches: Das Cover ist auffällig und macht sofort neugierig, und auch die Illustrationen passen hervorragend zur Geschichte. Sie sind mal etwas anderes und unterstützen die Atmosphäre des Buches sehr schön.
Die Figuren wirken lebendig und liebenswert, vor allem die Monster sind kreativ und mit viel Humor dargestellt. Der Schreibstil ist locker, witzig und gut verständlich, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Es gibt viele lustige Momente, bei denen wir schmunzeln mussten, und auch die Botschaft des Buches finde ich gelungen und wichtig.
Allerdings war mir das Ganze stellenweise etwas zu chaotisch und überdreht. Manche Szenen empfand ich als ein bisschen zu viel, sodass der Humor nicht immer meinen Geschmack getroffen hat. Auch hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Ruhe oder Tiefe gewünscht.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist „Chaos im Monsterzirkus“ ein unterhaltsames, fantasievolles Buch, das vor allem Kindern mit einer Vorliebe für verrückte Monster, Humor und bunte Welten viel Spaß machen wird. Insgesamt eine klare Leseempfehlung mit kleinen Abzügen.

Veröffentlicht am 10.04.2026

Für Enemies to Lovers - Fans

King of Campus
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Grundsätzlich hatte das Buch für mich einige gute Ansätze. Gerade der Schreibstil ist stellenweise wirklich locker und humorvoll, was das Lesen angenehm gemacht hat. Auch das Setting bringt eigentlich ...

Grundsätzlich hatte das Buch für mich einige gute Ansätze. Gerade der Schreibstil ist stellenweise wirklich locker und humorvoll, was das Lesen angenehm gemacht hat. Auch das Setting bringt eigentlich alles mit, was ich mir von einem New-Adult-Roman wünsche. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt nur teilweise packen.
Ein großes Problem waren für mich die Charaktere. Mit der weiblichen Protagonistin bin ich vor allem zu Beginn überhaupt nicht warm geworden. Ihr Verhalten wirkte auf mich oft eher unsympathisch und teilweise auch etwas unreif, sodass ich emotional nie richtig mit ihr mitfühlen konnte. Der männliche Protagonist hat es mir leider noch schwerer gemacht. Seine Art blieb für mich bis zum Ende unangenehm, und ich konnte keinerlei Entwicklung erkennen, die das für mich ausgeglichen hätte.
Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass viele typische New-Adult-Klischees sehr stark ausgeschlachtet wurden. Das hat die Geschichte vorhersehbar gemacht und ihr für mich ein Stück weit die Originalität genommen. Gerade in Kombination mit der Länge von rund 670 Seiten wirkte das Buch dadurch stellenweise unnötig in die Länge gezogen. Einige Szenen und Dynamiken haben sich wiederholt, was meinen Lesefluss eher gebremst hat.
Positiv ist aber, dass durchaus versucht wurde, auch ernstere Themen einzubauen und der Geschichte mehr Tiefe zu geben. Diese Ansätze waren definitiv vorhanden, wurden für mein Empfinden aber nicht konsequent genug ausgearbeitet.
Insgesamt ist King of Campus kein schlechtes Buch, aber eines, das hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Wer typische New-Adult-Dynamiken und Enemies to Lovers mag, könnte hier trotzdem auf seine Kosten kommen, jedoch war es für mich persönlich eher durchschnittlich.

Veröffentlicht am 10.04.2026

Leichte Sommer-Lektüre

Das Dolce Vita Dilemma
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Der Einstieg hat mich leider nicht richtig abgeholt – mir fehlte der notwendige Kontext zur Vergangenheit der Protagonistin, sodass ich eine Weile gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Das ...

Der Einstieg hat mich leider nicht richtig abgeholt – mir fehlte der notwendige Kontext zur Vergangenheit der Protagonistin, sodass ich eine Weile gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Das Liebesdreieck war zwar ganz nett erzählt, allerdings insgesamt wenig spannend und ohne große emotionale Höhepunkte. Am Ende blieb mir persönlich zu viel offen, und einige Probleme wurden zu schnell oder wenig nachvollziehbar aufgelöst.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch den Schreibstil, der sich sehr angenehm lesen ließ, sowie die Protagonistin, die mir sehr sympathisch war. Auch das Setting hat mir gut gefallen und hat der Geschichte eine charmante Atmosphäre verliehen. Insgesamt also ein solides Buch, aus dem man meiner Meinung nach aber mehr herausholen könnte.