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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2018

Rätselspass für Kinder

Pixi kreativ 77: Shaun das Schaf: Voll bunter Rätselspaß
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Das Heft ist ideal für Kinder ab 5 Jahren.
Man findet hier tolle und kreative Rätselseiten voller verschiedener Abwechslung.
Das macht nicht nur Spaß und ist gegen Langeweile, sondern man kann so auch ...

Das Heft ist ideal für Kinder ab 5 Jahren.
Man findet hier tolle und kreative Rätselseiten voller verschiedener Abwechslung.
Das macht nicht nur Spaß und ist gegen Langeweile, sondern man kann so auch schnell mal was lernen.

- malen, basteln, raten, spielen
- kreativ fördern
- für zu Hause und unterwegs

Jede Seite ist dabei kindgerecht und alters angepasst, so dass man auch einen Lernerfolg hat und dabei wird man mit Shaun das Schaf durch die Seiten begleitet.

Veröffentlicht am 03.06.2018

Mittelalterkrimi

Tod und Teufel
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Köln im September 1260: Jeder steht gegen jeden. Erzbischof und Bürger versuchen, einander mit allen legalen und illegalen Mitteln in die Knie zu zwingen.
Jacop der Fuchs, Dieb und Herumtreiber, zeigt ...

Köln im September 1260: Jeder steht gegen jeden. Erzbischof und Bürger versuchen, einander mit allen legalen und illegalen Mitteln in die Knie zu zwingen.
Jacop der Fuchs, Dieb und Herumtreiber, zeigt an den erzbischöflichen Äpfeln indes mehr Interesse als an der hohen Politik. Was ihm nicht gut bekommt: In den Ästen eines Apfelbaumes sitzend, wird er Zeuge, wie ein höllenschwarzer Schatten den Dombaumeister vom Gerüst in die Tiefe stößt. Er hat den Mord als einziger gesehen. Aber der Schatten hat auch ihn gesehen. Er heftet sich an Jacops Spuren und bringt jeden um, den Jacop einweiht. Als Jacop begreift, daß der Sturz vom Dom nur Auftakt einer unerhörten Intrige war, ist es fast schon zu spät.

Man ist trotz der Zeit des Mittelalters sehr schnell mitten im geschehen und kann sich in die Zeit versetzen. Durchweg spannend und genausten beschrieben. Es gibt hier und da etwas langatmige Szenen, die dann durchaus die Spannung etwas absacken lassen, aber dank der wechselnden Szenen bleibt man dennoch am Ball.
Zudem meine Ausgabe auch einen Stadtplan aufweist, so dass man auch die Handlungsorte besser verfolgen kann.

Veröffentlicht am 22.05.2026

Schneller Start

The Prague Chronicles
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„Verbotene Liebe“ hat mich mit seinem magischen Prag‑Setting sofort abgeholt: Die Mischung aus alten Legenden, einer geheimen Agency und dem entfesselten Golem wirkt frisch und atmosphärisch. Ophelias ...

„Verbotene Liebe“ hat mich mit seinem magischen Prag‑Setting sofort abgeholt: Die Mischung aus alten Legenden, einer geheimen Agency und dem entfesselten Golem wirkt frisch und atmosphärisch. Ophelias zufälliges Hineinstolpern in diese Welt liest sich spannend, und besonders das Formwandler‑Team rund um Einar bringt Wärme, Humor und ein echtes Found Family-Gefühl hinein. Die Handlung rauscht in hohem Tempo durch Action, Fluchten und Enthüllungen, was unterhält, aber manchmal zulasten der Tiefe geht.

Was für mich am deutlichsten heraussticht: Die Romance entwickelt sich viel zu schnell. Zwischen Ophelia und Einar entsteht zwar spürbare Spannung, doch sein emotionaler Umschwung wirkt überhastet und nimmt der Beziehung etwas Glaubwürdigkeit. Gerade hier hätte ich mir mehr Raum für leise Momente und echte Entwicklung gewünscht.

Trotz dieser Schwäche bleibt die Grundidee stark, das Setting stimmungsvoll und der Plot kurzweilig. Ein solider Reihenauftakt mit guten Ansätzen, der Lust auf mehr macht, auch wenn er mich nicht vollständig überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Gekonnter Abschluss

The Ruby Circle (3). All unsere Wahrheiten
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Der letzte Band der Highclare Academy hat mich wieder richtig hineingezogen – nicht sofort, aber irgendwann war ich wieder komplett drin. Dieses Gefühl, langsam in eine vertraute, leicht düstere Welt zurückzufinden, ...

Der letzte Band der Highclare Academy hat mich wieder richtig hineingezogen – nicht sofort, aber irgendwann war ich wieder komplett drin. Dieses Gefühl, langsam in eine vertraute, leicht düstere Welt zurückzufinden, mochte ich sehr. Und dann ging alles Schlag auf Schlag: Geheimnisse, Misstrauen, kleine Funken zwischen den Figuren und dieses ständige „Wer steckt hinter dem Master?“. Ich habe wirklich bis zum Schluss im Dunkeln getappt.

Was mich am meisten berührt hat, war die Dynamik zwischen den Charakteren.
Louisa, die versucht, stark zu bleiben, obwohl ihr Vertrauen immer wieder Risse bekommt.
Theo, der ihr näherkommt, als sie es zulassen will.
Atlas, der in diesem Band eine Wärme zeigt, die ich so nicht erwartet hätte.
Diese kleinen Momente, in denen sie als Team funktionieren, haben mich richtig abgeholt – nicht perfekt, nicht glatt, sondern menschlich.

Manchmal war das Spiel des Masters für meinen Geschmack etwas drüber, fast schon zu böse oder zu theatralisch, aber es hat mich trotzdem nicht losgelassen. Und als dann die Enthüllung kam, war ich komplett überrascht. Ich hätte wirklich auf niemanden getippt. Genau das hat die Geschichte für mich lebendig gehalten.

Emotional getroffen hat mich auch alles rund um Twister. Da merkt man, wie eng die Figuren miteinander verwoben sind und wie sehr sie einander brauchen, selbst wenn sie es nicht aussprechen.

Das Ende fühlt sich rund an – nicht perfekt, nicht alles beantwortet, aber stimmig. So ein Abschluss, bei dem man das Buch zuklappt und kurz nachspürt, was man da eigentlich alles mit diesen Figuren erlebt hat.

Fazit:
Ein packender, atmosphärischer Abschluss, der mich mitgerissen hat, auch wenn nicht alles für mich funktioniert hat. Aber das Herz der Reihe – Freundschaft, Geheimnisse, Zusammenhalt – schlägt hier noch einmal besonders laut.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Thriller für zwischendurch

Das Retreat
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„Das Retreat“ hat mich mit seinem Setting sofort neugierig gemacht: eine abgelegene Insel, düstere Vergangenheit, ein Luxus‑Resort, das genau dort eröffnet wurde, wo einst ein Serienmörder sein Unwesen ...

„Das Retreat“ hat mich mit seinem Setting sofort neugierig gemacht: eine abgelegene Insel, düstere Vergangenheit, ein Luxus‑Resort, das genau dort eröffnet wurde, wo einst ein Serienmörder sein Unwesen trieb. Die Atmosphäre funktioniert – rau, abgeschottet, leicht unheimlich – und bildet einen spannenden Kontrast zu dem Wellness‑Anspruch des Ortes.

Elin Warner reist gemeinsam mit ihrem Kollegen auf die Insel, um den Tod einer jungen Frau zu untersuchen. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Fall mit vielen offenen Fragen. Dass Elins Partner und dessen Schwester ebenfalls in die Ereignisse hineingezogen werden, sorgt für zusätzliche Reibung, auch wenn diese persönlichen Verstrickungen manchmal etwas konstruiert wirken.

Der Einstieg ist stark: Der Prolog verspricht Tempo und Härte, doch danach flacht die Spannung erst einmal deutlich ab. Über viele Kapitel hinweg plätschert die Handlung eher ruhig dahin, und die Ermittlungen wirken stellenweise unüberlegt – als würden Hinweise verfolgt, ohne sie wirklich zu hinterfragen. Dadurch entstehen Längen, die den Lesefluss bremsen. Auch die Figuren bleiben insgesamt blasser, als sie hätten sein können; da wäre mehr Tiefe möglich gewesen.

Was das Buch aber rettet, sind die kurzen Kapitel und der insgesamt angenehm leichte Schreibstil. Sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, liest sie sich schnell weg, und gegen Mitte/Ende gibt es tatsächlich eine Wendung, die mich überrascht hat. Das Finale selbst bleibt allerdings etwas zahm und hinterlässt nicht den erhofften Nachhall.

Unterm Strich ist „Das Retreat“ ein solider, leicht zu lesender Thriller für zwischendurch – atmosphärisch, aber ohne große Wow‑Momente. Wer Lust auf ein abgeschottetes Setting und klassische Ermittlungsarbeit hat, wird hier gut unterhalten, sollte aber keine allzu tiefgehende Charakterzeichnung oder dauerhaft hohe Spannung erwarten.

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