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Veröffentlicht am 25.05.2026

Tolle Geschichte

Born of Salt and Storm
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„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard konnte mich vor allem mit seiner einzigartigen Atmosphäre überzeugen. Die Welt fühlt sich nach kalter Meeresluft, Salz und aufziehenden Stürmen an und hebt sich ...

„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard konnte mich vor allem mit seiner einzigartigen Atmosphäre überzeugen. Die Welt fühlt sich nach kalter Meeresluft, Salz und aufziehenden Stürmen an und hebt sich damit angenehm von vielen typischen Fantasy-Settings ab. Schon der Einstieg macht neugierig und zieht einen schnell in die Geschichte hinein.

Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, die durch den Fund eines geheimnisvollen Seeglases plötzlich in gefährliche Ereignisse hineingezogen wird. Besonders spannend fand ich die magischen Elemente rund um das Meer, das Salz und die alten Legenden. Das Worldbuilding ist unglaublich detailreich und voller interessanter Ideen, ohne dabei zu kompliziert zu wirken.

Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Tavi ist eine starke und gleichzeitig verletzliche Protagonistin, die vieles hinterfragt und sich nicht einfach mit allem abfindet. Eero mochte ich ebenfalls sehr, auch wenn er erst später stärker in den Fokus rückt. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam und authentisch, ohne dass die Romance die eigentliche Handlung überschattet. Gerade dieser subtile Slow Burn passt perfekt zur Geschichte.

Der Schreibstil ist bildhaft, atmosphärisch und teilweise fast poetisch. Viele Szenen wirkten beim Lesen unglaublich lebendig und cineastisch. Besonders die düstere und bedrückende Stimmung wurde hervorragend transportiert.

Allerdings hatte das Buch zwischendurch auch kleinere Längen. Vor allem im Mittelteil hätte ich mir manchmal etwas mehr Tempo gewünscht, da der Fokus stark auf Atmosphäre und Worldbuilding liegt. Trotzdem konnte mich die Geschichte besonders gegen Ende komplett packen, weil die Enthüllungen wirklich überraschend und spannend umgesetzt wurden.

Insgesamt ist „Born of Salt and Storm“ eine atmosphärische Romantasy mit faszinierendem Meeres-Setting, starken Bildern und einer spannenden Mischung aus Magie, Geheimnissen und Emotionen. Fans von düsterer Fantasy mit Slow Burn Romance und außergewöhnlichem Worldbuilding dürften hier definitiv auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine einzigarige, fesselnde Geschichte

Limerence
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Limerence von H.C. Dolores hat mich ehrlich gesagt komplett überrascht. Schon nach der Leseprobe war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte, aber dass sie mich von der ersten Seite an so packen ...

Limerence von H.C. Dolores hat mich ehrlich gesagt komplett überrascht. Schon nach der Leseprobe war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte, aber dass sie mich von der ersten Seite an so packen würde, hätte ich nicht erwartet. Normalerweise brauche ich bei Dark-Romance Geschichten ein paar Kapitel um wirklich in die Handlung einzutauchen bzw. ""anzukommen".
Hier war ich schnell mittendrin und konnte das Buch kaum weglegen (auch wenn ich es durch den Verlust + die Rückkehr meines Kindles musste).

Ich hatte bereits früh beim Lesen eine Menge Theorien im Kopf, wohin sich die Geschichte entwickeln könnte. Was mir aber sehr guut gefiel war, dass vieles einfach ganz anders kam als erwartet, gerade sowas macht für mich eine Geschichte reizzvoll. Dieses Gefühl ständig überrascht zu werden oder falsch zu liegen ist gerade bei solchen Geschichten/Handlungen toll!


Im Mittelpunkt der Geschichte steht Poppy, eine Stipendiatin am Elite-Internat Lionswood Prep. Als ein Mitschüler tot aufgefunden wird, ist sie überzeugt, den Täter gesehen zu haben: Adrian Ellis – reich, beliebt und scheinbar unantastbar. Während Poppy versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist, gerät sie immer tiefer in seinen Bann. Diese Beziehung zwischen den beiden, dass Poppy Adrian verdächtigt, hat die Beziehung und die Hauptfiguren an sich für mich faszinierender gemacht.

Adrian ist für mich einer der interessantesten Charaktere, seine ruhige Art, seine bedachten Worte und dieses ständige Gefühl, dass hinter seiner Fassade noch viel mehr steckt, haben mich beim Lesen unglaublich neugierig gemacht. Je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto deutlicher wird auch, wie viel Schmerz und Dunkelheit er mit sich herumträgt.

Poppy mochte ich dagegen sofort. Ihre sarkastische Art, ihr trockener Humor und die Tatsache, dass sie sich trotz ihrer Außenseiterrolle nicht unterkriegen lässt, haben sie für mich sehr greifbar gemacht. Gleichzeitig merkt man die ganze Zeit, dass auch sie ein Geheimnis mit sich trägt. Man ahnt, dass etwas in ihrer Vergangenheit passiert ist – aber was genau, bleibt lange im Dunkeln. Genau diese Spannung hat mich ständig weiterlesen lassen.

Am meisten hat mich aber die Dynamik zwischen Poppy und Adrian gepackt. Zwischen ihnen entsteht eine Anziehung, die gleichzeitig faszinierend und irgendwie beunruhigend ist. Sie ziehen sich gegenseitig an, testen Grenzen aus und bewegen sich beide immer wieder in moralischen Grauzonen. Gerade das fand ich unglaublich spannend, weil keiner von beiden perfekt ist. Die Figuren fühlen sich dadurch viel echter an.

Trotz der teilweise düsteren Themen hat mich der Schreibstil immer wieder überrascht. Es gibt viele humorvolle Momente und Dialoge, bei denen ich tatsächlich laut lachen musste – etwas, das ich bei dieser Art von Geschichte überhaupt nicht erwartet hätte.

Eine Szene, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist der Moment mit Poppys Mutter. Wie sie mit ihrer Tochter umgeht, tat beim Lesen richtig weh. Umso stärker war für mich Adrians Reaktion darauf. Als er sich für Poppy einsetzt und sagt, er würde all ihre Bilder kaufen, war das für mich ein echter Schlüsselmoment. Ab da hatte ich das Gefühl, dass zwischen den beiden etwas Besonderes entsteht – auch wenn es alles andere als einfach oder gesund ist.

Für mich lässt sich Limerence auch gar nicht so leicht in eine Schublade stecken. Es ist keine klassische Dark Romance, aber auch keine typische Liebesgeschichte. Irgendwo dazwischen – mit Thriller-Elementen, moralischen Grauzonen und einer intensiven, manchmal verstörenden Verbindung zwischen zwei Figuren, die beide ihre eigenen Abgründe mitbringen.

Gerade diese Mischung hat für mich so gut funktioniert. Die Geschichte ist emotional, düster und manchmal auch unbequem – aber genau deshalb bleibt sie im Kopf.

Freue mich bereits sehr auf Band 2! Bitte Triggerwarnings betrachten, das Buch ist in meinen Augen wirklich ab 18.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 12.02.2026

Wunderschöne Geschichte - auch als Einzelband lesbar.

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke ist der erste Band der "The Hand and the Heart" Trilogie von V.L. Bovalino und entführt uns in eine düstere, faszinierende Welt voller Magie, politischer Intrigen wie auch emotionalen ...

The Second Death of Locke ist der erste Band der "The Hand and the Heart" Trilogie von V.L. Bovalino und entführt uns in eine düstere, faszinierende Welt voller Magie, politischer Intrigen wie auch emotionalen Bindungen. Den Band "The Second Death of Locke" wie auch die anderen Bände der Reihe kann man wol unabhängig voneinander lesen.
Die Geschichte rund um die Hauptcharaktere Grey und Kier hat mich mit dem einzigartigen Worldbuilding, dem spanenden Magiesystem und der packenden Liebesgeschichte überzeugt.

Besonders das Magiesystem gefällt mir sehr gut - dieses Zusammenspiel aus "Quellen" und "Magiern", zwei Menschen mit unterschiedlichen magischen Fähigkeiten, ist eine spannende Idee denn es ist ein integrales Element der Handlung. Ein Magier kann ohne eine Quelle keine Magie wirken, die Magie einer Quelle kann erschöpfen und sie können gewissermaßen darüber auch kommunizieren. Es führt zu einer Art Symbiose zwischen den Charakteren und gerade bei Grey & Kier stärkt es die Beziehung der beiden.

In vielen Geschichten bin ich nicht der Fan von Beziehungen zwischen Kindheitsfreunden bzw. Sandkastenfreunden, in diesem Fall gefiel sie mir aber sehr gut.
Grey ist eine "Quelle" während "Keir" ein Magier ist, die Geschichte der beiden ist von Kindheitserinnerungen und unausgesprochenen Gefühlen geprägt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich die Beziehung der beiden weiter und ich habe endlich mal den Reiz hinter der Trope "Yearning" also SEHNEN verstanden.

Gelegentlich war der Slowburn doch etwas frustrierend, was aber eher von der fehlenden Kommunikation und die nicht ausgesprochenen Wünsche verursacht wurde.

Der Plot selbst ist von politischen Intrigen, Geheimnissen und Wendungen geprägt. Zwar lässt sich der eine oder andere Plot-Twist erahnen, dennoch bleibt die Geschichte spannend und unterhaltsam. Die emotionalen Höhen und Tiefen, die Grey und Kier durchleben, ziehen einen in ihren Bann. Besonders gelungen ist die Balance zwischen der aufregenden Handlung und den emotionalen Momenten – von dramatischen Schlachten bis hin zu ruhigeren, zwischenmenschlichen Szenen.

Was die Charaktere betrifft, so sind sowohl Grey als auch Kier vielschichtig und authentisch. Grey zeigt nicht nur Stärke und Mut, sondern auch Unsicherheit und Zerrissenheit zwischen Pflicht und eigenem Glück. Kier, anfangs schwerer greifbar, entwickelt sich im Verlauf der Geschichte zu einem charismatischen und moralisch komplexen Charakter. Ihre Dynamik ist einfach fantastisch – sie würden alles füreinander tun, und dieser Aspekt der bedingungslosen Loyalität ist das Herzstück der Geschichte.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die Repräsentation: Die Protagonisten sind queer, mit einer bisexuellen Protagonistin und einem pansexuellen Protagonisten. Diese Diversität wird sensibel und ohne Vereinfachungen behandelt, was zu einer sehr positiven Sichtbarkeit in der Fantasy-Literatur beiträgt.

Die Atmosphäre des Buches ist durchweg stimmig, die düstere Welt und die politischen Konflikte bilden einen spannungsgeladenen Hintergrund für die emotionalen Erlebnisse der Charaktere. Die Welt selbst ist jedoch sehr komplex und verlangt zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungszeit, was den Einstieg für manche Leser etwas erschwert. Doch sobald man sich in der Geschichte zurechtfindet, ist man vollends gefesselt und möchte wissen, wie es weitergeht.

Das Cover und der Wendeumschlag des Buches spiegeln die Atmosphäre perfekt wider – düster, aber auch wunderschön. Die detaillierten Beschreibungen der Welt, der Magie und der Charaktere machen das Buch zu einem intensiven Erlebnis. Auch die Briefe oder Nachrichten zu Beginn der Kaputel gefielen mir sehr gut - ich mag auch die Zeitrechnung mit dem "Vor der Zerstörung" oder danach. Der Farbschnitt der Verlagsausgabe und auch der Farbschnitt der Bücherbüchse sind ein Traum. Optisch ist es ein wunderschönes Buch und auch vom Inhalt kann es sich sehen lassen.

Fazit:
The Second Death of Locke ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie, der durch tiefgründige Charaktere, eine fesselnde Liebesgeschichte und ein einzigartiges Magiesystem besticht. Die Mischung aus romantischer Spannung, politischer Intrige und düsterer Magie macht das Buch zu einem echten Highlight für Fans von Romantasy. Auch wenn der Einstieg etwas langatmig sein kann und die Handlung phasenweise vorhersehbar wirkt, überzeugt die Geschichte durch emotionale Wucht und Charaktertiefe. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und vergebe 4,5 von 5 Sternen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Toller Thriller?!

Das Schweigen der Lämmer
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Ich habe dieses Buch in der Realschule (mit 15!) nur gelesen weil meine Eltern immer sagten, dass sie den Film ekelig finden. Was für eine lustige Motivation oder?

Die Handlung und die Hinweise waren ...

Ich habe dieses Buch in der Realschule (mit 15!) nur gelesen weil meine Eltern immer sagten, dass sie den Film ekelig finden. Was für eine lustige Motivation oder?

Die Handlung und die Hinweise waren wirklich spannend geschrieben. Thomas Harris hat die Geschichte um Hannibal Lectar sehr interessant aufgebaut.

"Man wird noch sagen, wir seien verliebt" ← Eine meiner liebsten Stellen im Buch btw.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Luther = Liebe

Glow of the Everflame
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Band 1 gefiel mir ein wenig besser als Band 2, macht die Fortsetzung keineswegs schlecht. Ich habe gerne gelesen wie es weiter geht und wie sich der Konflikt zwischen den Mortal und den Descended weiter ...

Band 1 gefiel mir ein wenig besser als Band 2, macht die Fortsetzung keineswegs schlecht. Ich habe gerne gelesen wie es weiter geht und wie sich der Konflikt zwischen den Mortal und den Descended weiter zuspitzt.

Henry habe ich bereits in Band 1 nicht leiden können und hasse ihn leidenschaftlich. Luther habe ich sehr gemocht in Band 1 und in Band 2 jetzt sehr geliebt.

Luther ist der Grund wieso ich "He falls first" und "Who did this to you" sehr als Trope mag.
Auch Diems Magie und wie die sich entwickelt, fand ich spannend.

Gestört hat es mich das der Band sich teilweise sehr gezogen hat. Gerade dieses sich nicht entscheiden können ob sie Henry liebt oder ihn "will" hat mich gestört.

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