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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Super Wissensbuch für kleine und große Tiere

WAS IST WAS Kids Supertiere. Rekordhalter an Land, in der Luft und im Wasser
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„WAS IST WAS Kids“ ist eine Sachbuchreihe für Kinder ab 4 Jahren vom Tessloff Verlag. Der Band „Supertiere“ ist einer der ersten Bände dieser Reihe aus der Feder von Nicole Röndigs mit Illustrationen von ...

„WAS IST WAS Kids“ ist eine Sachbuchreihe für Kinder ab 4 Jahren vom Tessloff Verlag. Der Band „Supertiere“ ist einer der ersten Bände dieser Reihe aus der Feder von Nicole Röndigs mit Illustrationen von Jana Walczyk. Auf 10 sehr stabilen Doppelseiten werden die Superkräfte vieler verschiedener Tiere erklärt. Gerade die jüngeren Leser freuen sich über die Vielzahl der Klappen.

Ich habe Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Jedes Kind hat das Buch bzw. seinen Inhalt auf ganz unterschiedliche Weise aufgenommen aber alle waren total fasziniert von den Tieren und ihrem Können. Einige der beschriebenen Dinge kannte auch ich selbst bisher noch nicht. Die Zwöljährige hat gezielt nach ihren Lieblingstieren gesucht und nachgelesen, warum diese Supertiere sind. Der Achtjährige fand so gut wie alles spannend und die Kleinste war total fasziniert von den Vergleichen (Geschwindigkeiten, Kraft, usw.). Die Texte sind interessant geschrieben. Lang genug, um die entsprechenden Infos wieder zu geben und kurz genug, da mit die Kinder sich nicht langweilen. Die Illustrationen sind schön, authentisch und trotzdem kindgerecht.

Fazit: Alles in allem ein super Buch zu einem tollen Thema. Es gibt zwar viele verschiedene Wissensbücher für Kinder aber dieses ist eines meiner liebsten.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

wundervoller Inselsommer

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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„Lenes Inselsommerglück“ erzählt von den Schönheiten der Sommerferien, einer ersten Liebe und wie schwierig es sein kann, irgendwo fremd zu sein.

Der erste Teil der Reihe um die Seaside Sisters erschien ...

„Lenes Inselsommerglück“ erzählt von den Schönheiten der Sommerferien, einer ersten Liebe und wie schwierig es sein kann, irgendwo fremd zu sein.

Der erste Teil der Reihe um die Seaside Sisters erschien 2026 im Carlsen Verlag. Das Hardcover von Mia Andersen enthält Illustrationen von Hanna Wenzel. Die Geschichte umfasst 230 Seiten. Sowohl am Anfang als auch am Ende des Buches findet man eine Übersichtskarte der Insel, auf der die Geschichte spielt. Bevor es mit der Geschichte los geht, lernt der Leser die wichtigsten Figuren über eine kurze Beschreibung kennen. Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch ein paar sehr interessante Seiten, die den Beruf der Journalistin und den Weg dorthin beschreiben.

Der Schreibstil der Autorin ist super. Das Buch ist keineswegs lagweilig aber es ist auch nicht stressig zu lesen wie viele der Bücher, die für diese Altersklasse geschrieben werden. Mir als Mutter hat das Lesen sehr großen Spaß gemacht und ich wünschte mir, meine Tochter hätte das Glück ein solches Leben führen zu können, wie es die Mädchen im Buch tun. Es ist die perfekte Urlaubslektüre und vermittelt trotzdem ganz nebenbei wichtige Infos. Ganz unspektakulär, ohne bervormundend zu sein, wird auf wichtige Themen wie Umweltschutz und Umgang mit Wildtieren eingegangen. Das verfängt gut bei Kindern und bleibt so hoffentlich nachhaltig im Gedächtnis.

Die Illustrationen hab ich vom ersten Augenblick an geliebt. Sie sind so schön, passen super zum Text und sorgen dafür, dass man das Buch einfach gern zur Hand nimmt. Die Idee mit der kurzen Comic-Szene kam unerwartet, hat aber super gepasst.

Fazit: Ein tolles Buch, von dem ich gerne mehr für meine Töchter hätte. Zum Glück wird es bald noch mehr Bände geben, die wir uns sicher ebenfalls besorgen werden. Klare Leseempfehlung!

Meinung meiner 12-jährigen Tochter:

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Illustrationen sind sehr schön, genauso wie das Cover. Ich finde die Schriftgröße ist passend und der Schreibstil toll. Außerdem finde ich das Thema des Buches gut. Aber das allerbeste sind die Illustrationen an den Kapitelanfängen.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Ein Hund in der Schule

Sammy Schlappohr (Band 1) – Vier Pfoten für den Schulstart
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„Sammy Schlappohr – Vier Pfoten für den Schulstart“ erzählt, wie der Schulhund Sammy den frischgebackenen Erstklässlern zur Seite steht. Mit viel Gefühl hilft er, wo es nötig ist und kuschelt, wann immer ...

„Sammy Schlappohr – Vier Pfoten für den Schulstart“ erzählt, wie der Schulhund Sammy den frischgebackenen Erstklässlern zur Seite steht. Mit viel Gefühl hilft er, wo es nötig ist und kuschelt, wann immer es möglich ist.

Das Hardcover von Katharina Mauder ist 2026 bei Jumbo (Edel Verlagsgruppe) erschienen. Die Illustrationen stammen von Elena Cavion. Die 128 Seiten lange Geschichte ist der erste Teil der Reihe um Sammy Schlappohr.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. Die Szenerie rund um die Einschulung ist echt und kommt bestimmt jedem von uns bekannt vor. Auch wenn die Sicht des Hundes vermutlich nicht ganz so authentisch ist, so ist sie doch kindgerecht. Mein Sohn hat sich königlich über Sammy und seine Gedanken amüsiert. Wundervoll finde ich auch, dass ganz wichtige Akspekte rund um die Schule (Kompromisse sind wichtig aber manchmal schwierig, Fehler machen gehört dazu) ganz selbstversändlich in die Handlung eingeflochten worden sind. Die Kinder merken beim lesen bzw. zuhören gar nicht, dass sie etwas wichtiges lernen.

Die Geschichte ist aus Sicht des Schulhundes Sammy erzählt. Auch wenn die Handlungen und Denkweisen von Sammy mehr einem Kind als einem Hund ähneln, lernen die Kinder viel über Hunde. Sie bekommen vermittelt, wie sie sich in Gegenwart eines Hundes nicht verhalten sollten oder wie sie dem Tier eine Freude machen können.

Fazit: Eine ganz tolle Geschichte zum Thema Einschulung mit einem ganz besonderen Erzähler. Wir haben schon viele solcher Geschichten gelesen aber noch keine wurde von einem Hund erzählt. Da hatte die Autorin eine super Idee!

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Ein neues Wichtelabenteuer

Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
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„Der kleine Grimlin und das ganz große Herz“ erzählt von einem Wichtel, der wenig Lust auf Abenteuer hat und dennoch all seinen Mut zusammen kratzt um einen Fremden aus einer (vermeintlich) gefährlichen ...

„Der kleine Grimlin und das ganz große Herz“ erzählt von einem Wichtel, der wenig Lust auf Abenteuer hat und dennoch all seinen Mut zusammen kratzt um einen Fremden aus einer (vermeintlich) gefährlichen Situation zu retten.

Das Hardcover von Barbara Rose ist 2025 bei Bastei Lübbe erschienen. Die etwas mehr als 100seitge Geschichte wird umrahmt von Illustrationen von Laura Bednarski. Das Buch ist bereits die zweite Geschichte um den Wichtel Grimlin. Direkt hinter dem Umschlag befindet sich eine doppelseitige Karte, die alle im Buch erwähnten Orte enthält. Dort befinden sich auch 19 Markierungen (für jedes Kapitel eine), auf die man eines der hinten im Buch befindlichen Bildchen kleben kann. Im Anschluss an die Geschichte finden die großen und kleinen Leser noch ein Rezeptfür Brimbelkuchen, der in der Geschichte eine Rolle spielt.

Die Illustrationen sind wunderschön und passen sehr gut zur Geschichte. Sie laden Leser und Zuhörer regelrecht dazu ein, sie zu betrachten. Meiner Tochter helfen sie sehr dabei, die Geschichte zu verstehen. Auch das Cover ist toll. Die glänzenden Details vor dem Hintergrund erzeugen eine Art 3D-Effekt, der einfach nur schön aussieht. Fast alle wichtigen Figuren des Buches sind dort zu sehen.

Dem Schreibstil fand ich schon im ersten Teil wunderschön und auch hier freue ich mich wieder wahnsinnig über die schöne Stimmung, die die Worte der Autorin erzeugt. Die blumige Sprache passt super zur Handlung der Geschichte. Die wichtigen Botschaften, die Grimlin und seine Freunde verbreiten, kommen nicht mit erhobenem Zeigefinger sondern fliessen eher so ganz nebenbei in die Handlung ein. Ich kenne kein anderes Buch, in dem die Kinder auf so liebevolle Art und Weise so viele wichtige Dinge lernen. Es geht zum Beispiel um Vorurteile und Loyalität. Aber auch darum, zu erkennen, wie schön das Leben ist und natürlich, wie wichtig Freunde sind.

Fazit: Meine Tochter (4 Jahre) und ich lieben das Buch gleichermaßen. Sie erzählt den ganzen Tag von den Figuren und was diese im Buch so erleben. Auch die größeren Kinder schleichen sich ab und an in Richtung Sofa und hören gaaaaanz zufällig gebannt zu. Ein absolut tolles Kinderbuch, mit dem man wirklich nichts falsch machen kann! Man kann es den ganz kleinen Kindern als Einschlafgeschichte vorlesen, mit den etwas größeren die tollen Bilder betrachen aber auch mit älteren Kindern über die wichtigen Dinge, die das Buch beschreibt, sprechen. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es für Kindergärten oder Erstklässler als Vorlesegeschichte super taugt. Absolute Leseempfehlung von uns!

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Tradwives unter der Lupe

Bullshit mit Blümchenkleid
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„Bullshit mit Blümchenkleid“ ist ein gesellschaftskritisches Buch, das sich mit der Thematik der Tradwives befasst. Das Hardcover von Barbara Haas ist 2026 im ueberreuther Verlag erschienen und umfasst ...

„Bullshit mit Blümchenkleid“ ist ein gesellschaftskritisches Buch, das sich mit der Thematik der Tradwives befasst. Das Hardcover von Barbara Haas ist 2026 im ueberreuther Verlag erschienen und umfasst 117 Seiten.

Anders als bei vielen anderen Büchern dieses Genres macht die Lektüre prinzipiell Spaß. „Prinzipiell“ deswegen, weil nur der Schreibstil Spaß macht, nicht unbedingt der Inhalt. Der hat mich immer wieder ziemlich schockiert. Die Autorin ist nicht belehrend oder „besserwisserisch“ sondern vermittelt viel (Hintergrund)Wissen. Das geschieht nicht auf eine trockene Art und Weise sondern locker-leicht mit vielen anschaulichen Beispielen und Zitaten. Selten habe ich so viel Wissen auf so leichte Art vermittelt bekommen.

Der Inhalt dieses Buches ist interessant, teilweise schockierend und auf jeden Fall extrem wichtig. Ich hatte von der Thematik der Tradwives bereits vor der Lektüre dieses Buches gehört aber die ganzen Hintergründe waren mir nicht bekannt. Ebenso wie die möglichen negativen Folgen, die sie für unsere Gesellschaft haben könnte. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben und werde es jetzt an meine Töchter weiter geben.

Fazit: Lesen! Und zwar unbedingt!

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