Zunächst einmal hat mich das Cover sehr angesprochen und die Idee einer Blutjägerin und einer Prophezeiung gefiel mit.
Die Charakter Konstellation war interessant.
Onna die toughe ...
•kurzweilig •süß •blass
Zunächst einmal hat mich das Cover sehr angesprochen und die Idee einer Blutjägerin und einer Prophezeiung gefiel mit.
Die Charakter Konstellation war interessant.
Onna die toughe Blutjägerin, Odine die naive Prinzessin und der wissbegierige Dariel.
Jedoch gab es ein paar Punkte die mich gestört haben. Der Weltenaufbau war zu wenig, die Charakterentwicklung kaum vorhanden und die Liebesgeschichte wirkte für mich doch sehr erzwungen.
Die Ausgangssituation konnte die Geschichte spannungsmäßig nicht gut tragen, auch wenn es ein paar gute plottwists gab, aber insgesamt war es zu wenig.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und ein bisschen kann ich mir schon denken was passieren wird, dennoch gebe ich dem Ende eine Chance.
Vllt erfährt man mehr über die Welt und die dramatische Geschichte um Odine.
Aber hier vergebe ich noch 3.5 ⭐️ gut gemeinte Sterne.
„Du weißt schon, dass du immer mit der Antwort beginnen solltest, die du hören willst, oder?“
„Wie bitte?“
Er deutet mit dem Kopf auf ihre Hände und den leeren Stiel.
„Keine Garantie, aber normalerweise ...
„Du weißt schon, dass du immer mit der Antwort beginnen solltest, die du hören willst, oder?“
„Wie bitte?“
Er deutet mit dem Kopf auf ihre Hände und den leeren Stiel.
„Keine Garantie, aber normalerweise haben Blumen eine ungerade Anzahl von Blütenblättern. Deshalb fängst du mit Er liebt mich an, richtig? Womit auch immer du beginnst, das ist wahrscheinlich die Antwort, die du am Ende bekommst.“
(Seite 168)
Tinder lässt grüßen. Ein Wisch und ein besserer Mann könnte kommen. Nur das es in diesem Fall ein Dachboden betrifft, der ständig neue Ehemänner produziert, wenn er Lauren nicht gefällt.
Das Buch könnte man als humorvolle Satire unserer heutigen Dating-Wegwerf-Gesellschaft auffassen. Eine Generation voller Bindungsängste und dem Gedanken es gibt so viele Optionen, welche ist die beste für mich. Immer ein Fuß in der Hintertür, weil man sich nicht festlegen kann oder möchte.
Die Hauptprotagonistin Lauren steht eines Nachts vor genau so einem „surrealen“ Problem, ihr Dachboden scheint eine unerschöpfliche Menge an potentiellen Ehemännern aus dem Nichts zu produzieren. Mit jedem Ehemann verändert sich auch ihr Leben, die Wohnung und das soziale Umfeld. Es suggeriert dem Leser auf einer Ebene, dass egal wie wir uns Entscheiden unsere Leben einen anderen Verlauf nimmt. Es gibt unzählige Möglichkeiten und diese Ehemänner führen zu neuen Möglichkeiten. Lauren kann sich nicht entscheiden, immer stört sie etwas und daraufhin wechselt sie den Ehemann. Sie lässt sich nicht auf die Männer ein und entscheidet sehr oberflächlich, wen sie aussortiert.
Anfangs ist die Idee auch sehr spannend und man fiebert neugierig auf die Auflösung hin.
Aber während des Lesens beschlich mich der Verdacht, hier sind sehr viele Belanglosigkeiten aneinandergereiht und Laurens Wahlen sind nicht immer nachvollziehbar, da sie mir sehr wahllos und undurchdacht erschienen. Bei über 200 Ehemännern verliert man zudem wohl leicht den Überblick.
Für mich konnte das Buch die anfängliche Begeisterung der Ausgangsidee nicht wirklich tragen. Das Anfangsszenario welches zu Beginn erfrischend neu und originell ist, wiederholt sich schnell und die Handlung beginnt zu stagnieren. Die immer gleichen Abläufe und Laurens zögerliche, eher passive Art und ihre oberflächlichen Entscheidungen wirkten auf mich sehr ermüdend. Zudem ist Lauren mehr ein Platzhalter ihrer eigenen Geschichte, da sie selber sehr blass wirkt und kaum eine nennenswerte Entwicklung durchmacht.
Gramazios Versuch eine gesellschaftskritische Note in die Geschichte zu verflechten, gelingt nur bedingt. Ihre Kritik an der heutigen Wegwerfmentalität, gerade im Hinblick auf das Thema Dating wird deutlich und dringt beim Leser durch, aber sie bleibt dabei nur an der Oberfläche und dadurch wird die Geschichte eher zu einem flachen surrealen-Tinder-Abklatsch.
Mein Fazit: Sehr unterhaltsam, aber noch sehr ausbaufähig.
„Ehemänner“ ist eine leichte und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Gerade zu Beginn und die originelle Idee bereiten Lesevergnügen. Doch mit der Zeit verliert die Geschichte an Schwung und die doch so gelobte Originalität nutzt sich ab.
Leser die eine humorvolle Geschichte ohne Tiefgang suchen, kommen hier sicherlich auf ihre Kosten.
3,5 ⭐️ da mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte.
Uff ich weiß gar nicht so richtig was ich sagen soll. Ich versuche einfach meinen Eindruck nach dem ich das Hörbuch gerade zuende gehört habe in Worte zu fassen.
Die Geschichte entwickelt eine ...
3,5⭐️
Uff ich weiß gar nicht so richtig was ich sagen soll. Ich versuche einfach meinen Eindruck nach dem ich das Hörbuch gerade zuende gehört habe in Worte zu fassen.
Die Geschichte entwickelt eine spannende Dynamik. Die vielen Charaktere... die Lords mit den Planetennamen bekommen immer mehr Tiefe.
Es war spannend etwas mehr über Saturno zu erfahren, dadurch wurde er mir iwie sympathisch.
Insgesamt gibt es auch mehr Handlung in dem Buch und nicht nur spicy Szenen 🤭
Einige Handlungen haben sich mir nicht ganz erschlossen. Es wird zu wenig erklärt, z.B. über die Dolce Morte und wirkt ein wenig erzwungen in dem Kontext. Also nicht so authentisch.
Maddie bleibt ein starker Charakter, aber lässt meiner Meinung nach zu viel mit sich machen.
Das Nachwort von Neptuno war grandios. Die Lache am Ende 🤭🖤
Naja da mich Insgesamt so ein paar Kleinigkeiten gestört haben. Gebe ich nur 3,5⭐️
Diabo ist iwie nur so am Rande, und die Auflösung lässt immer noch auf sich warten. Vieles wiederholt sich und seine Mordversuche sind eher schwach und nicht sonderlich spannend. Zu wenig Erklärungen, manches kommt einfach aus dem Nichts. Dennoch ist es unterhaltsam und ich warte auf Teil 4.
Ein Roman über Idealismus und Realität. In einem sorgfältigen Narrativ webt die Autorin ein dichtes Netz aus Intrigen, Machtspielchen und persönlichen Überzeugungen, welches mich bis zur letzten ...
3,5 Sterne
Ein Roman über Idealismus und Realität. In einem sorgfältigen Narrativ webt die Autorin ein dichtes Netz aus Intrigen, Machtspielchen und persönlichen Überzeugungen, welches mich bis zur letzten Seite fesseln konnte.
Wir erfahren von Mira Bunting, einer engagierten Aktivistin und Gründerin des Guerllia-Gardening-Kollektivs Birnam Wood. Ihre Bemühungen, verwaiste Orte mit Leben zu erfüllen, stoßen auf eine unerwartete Wendung, als sie auf den geheimnisvollen Milliardär Robert Lemoine trifft. Diese Begegnung wirft bei Mira Fragen nach moralischen Prinzipien und persönlichen Überzeugungen auf und zwingt sie zwischen ihren Idealen und einer finanziellen Absicherung zu wählen.
Cattons elegante Sprache und ihre fesselnde Erzählweise verleihen der Handlung eine zusätzliche Dimension. Ihre knappen und präzisen Beschreibungen von Natur und Landschaft schaffen eine atmosphärische und gelungene Umgebung und geben der Rahmenhandlung einen authentischen Touch. Des Weiteren weiß sie die Emotionen der Charaktere geschickt einzufangen und schafft ein komplexes Konstrukt aus persönlicher Integrität und Vertrauen, indem sie auch schwierige Fragen anspricht.
Mir gefiel die scharfsinnige Analyse zeitgenössischer Themen in einer wunderbaren Sprache verpackt. Einzig die langsame Entwicklung der Handlung fand ich teilweise ein wenig ermüdend. Darüber hinaus fehlte es mir ein wenig an emotionaler Tiefe und mir fiel es schwer eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Insbesondere Lemoine, der mysteriöse Milliardär war mir ein wenig zu klischeebehaftet und oberflächlich in seiner Darstellung. Hier fiel die Gewichtung der Wertung, meiner Meinung nach, zu sehr auf Gut und Böse, anstatt die Schattierungen dazwischen zu zeigen.
Dennoch bleibt der Wald, trotz einiger Schwächen, ein eindringliches Werk, das lange nach dem Lesen noch nachklingt. Es regt an über die Komplexität der menschlichen Natur und die drängenden Fragen unserer Zeit nachzudenken.
Das Buch würde ich Lesern empfehlen, die komplexe und anspruchsvolle Literatur zu schätzen wissen.
“Und genau dort begann es. Der Anfang vom Ende.” (Seite 10)
Du wirst gerade 16, ziehst um, verlierst den Halt, deine beste Freundin, dein gewohntes Leben und dann zerbricht plötzlich alles. Was würdest ...
“Und genau dort begann es. Der Anfang vom Ende.” (Seite 10)
Du wirst gerade 16, ziehst um, verlierst den Halt, deine beste Freundin, dein gewohntes Leben und dann zerbricht plötzlich alles. Was würdest du tun, um wenigstens über etwas Kontrolle zu haben?
Genau das passiert unser Hauptprota Mila und plötzlich hat sie nur noch einen Ausweg. Ihre neue Freundin “Ana” und das Gefühl endlich wieder selbstbestimmt zu sein. Maxine Reukers gelingt es mit “Und alles zerbricht” genau diese Stimmung aus Schmerz, Verlust und einer Essstörung perfekt einzufangen und zeichnet so ein düsteres Setting. In diesem Buch wird nichts beschönigt. Die Story ist unbarmherzig und hält auf den Schmerz und die unschönen Situationen genau drauf. Es wird nichts ausgespart und dabei wird jedes Detail extrem plastisch beschrieben. Ich finde es sehr nachvollziehbar und authentisch, wie Mila durch die Einsamkeit in diese neue Welt hineingerät. Dabei finde ich auch Mila gutgeschrieben. Sie verhält sich wie eine naive 16-jährige in dieser emotionalen Ausnahmesituation. Die Dynamik der Familie und die extrem enge Bindung zu ihrer besten Freundin Juno bringen emotionale Tiefe in die Story. Die Charaktere wirken vielschichtig; besonders die fürsorglichen Eltern, die im Verlauf der Erkrankung eigene Fehler einsehen, bereichern die Handlung zusehends.
Der Schreibstil ist schnörkellos und zieht einen sofort in die Geschichte. Reuker verzichtet dabei auf geschönte Metaphern, wenn es um das Thema Essstörung geht. Dennoch kann ich mich nicht dem Gefühl erwehren, dass hier eine Romantisierung stattfindet. Was vielleicht auch an der Ich-Perspektive liegen mag, da der Fokus auf Milas Gedankenwelt liegt, was der Autorin richtig gut gelingt. Aus psychologischer Sicht ist das alles sehr einleuchtend.
Dennoch finde ich das Buch nicht wirklich gelungen. Im letzten Viertel bricht die Story stark ein. Während der Einstieg und der schleichende Beginn der Essstörung intensiv und fokussiert erzählt werden, wird der eigentliche Klinikaufenthalt und der medizinische Krankheitsverlauf viel zu schnell und oberflächlich abgehandelt. Hier fehlt es dem Mental-Health-Aspekt am Ende an Zeit, Tiefe und echter Entwicklung. Die Liebesgeschichte passte da für mich so gar nicht rein. Insbesondere da ein großer Teil der Geschichte ein äußerst sensibles Mental-Health-Thema behandelt. Nicolas, der 18-jährige Klinik-Praktikant, taucht auf und die Story mutiert zur völlig deplatzierten Instalove-Romance. Ernsthaft? Der Typ schleimt sich beim zweiten Date mit „meine Schönste“ ein und redet von Beziehung, während Mila psychisch am absoluten Tiefpunkt hängt. Das Ganze fühlte sich nicht nur unauthentisch und sehr unangenehm an, sondern der anschließende Plot Twist wirkte auch noch komplett erzwungen, nur um künstliches Drama zu erzeugen.
Fazit: Guter Ansatz, schmerzhaft ehrliche Einblicke in die Dynamik von Essstörungen, aber durch die Romance leider völlig aus der Balance gebracht. Weniger erzwungene Herzschmerz-Klischees und mehr Fokus auf Milas tatsächlichen Kampf hätten dem Buch verdammt gutgetan.
Randnotiz: Das Buch ist nicht abgeschlossen und lässt uns mit einem offenen Ende zurück.