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Veröffentlicht am 13.03.2025

Wohlfühlroman mit Tiefgang

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Cover: Das Cover erinnert schon an einen Wohlfühlroman und lässt das Herz eines jeden Strandliebhabers höher schlagen. Der schöne Leuchtturm im Hintergrund und die Schwalben am Himmel erhöhen das Gefühl ...

Cover: Das Cover erinnert schon an einen Wohlfühlroman und lässt das Herz eines jeden Strandliebhabers höher schlagen. Der schöne Leuchtturm im Hintergrund und die Schwalben am Himmel erhöhen das Gefühl eines tollen Buches das direkt am Meer spielt. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans.

Inhalt: Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Im reetgedeckten Haus der alten Dame trifft Anna allerdings nur deren Tochter Elisa an. Als ein heftiges Gewitter die antiquarischen Buchschätze bedroht, die Fenja auf dem Dachboden hortet, packen die Frauen gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein alter Gedichtband in die Hände, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine silberne Dose dient. Ehe sie es sich versieht, wird Anna mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart reichen. Denn Fenja hatte eine Schwester, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand - genau wie Fenja jetzt.
Während Anna sich mit der Geschichte der Lorenzens beschäftigt, Seeschwalben beobachtet und ihr Herz ungewohnt schneller schlägt, wenn Elisas Bruder Eric in der Nähe ist, stößt sie auf eine dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937. Immer tiefer dringt Anna auf den verworrenen Familienpfaden der Lorenzens in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie endlich die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Doch lebt die alte Dame, der Bücher die Welt bedeuteten, überhaupt noch?

Meine Meinung: Ich habe bereits einige Bücher von Gabriella Engelmann gelesen und diese waren immer Wohlfühlromane und gut zum abschalten im Urlaub geeignet. Dieser Buch hat jetzt deutlich mehr Tiefgang und ist emotionaler geschrieben. Ich bin gut ins Buch reingekommen und fand die Geschichte mitreissend, deshalb habe ich in jeder freien Minute weitergelesen. Der Roman handelt einmal in der Gegenwart, hier begleitet man Anna und dann handelt die Geschichte in der Vergangenheit, hier begleitet man Lene, Fenjas Mutter. Diese Abwechslung hat mir sehr gefallen und ich bin auch nie durcheinander gekommen, da vor jeder Kapitel immer stande in welcher Zeit das Kapitel spielt. Die Beschreibungen von Sylt, Landschaft und Häuser waren sehr bildhaft und ich habe Lust bekommen die Insel einmal zu besuchen. Anna ist eine sympathische Frau, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe, mit Elisa und Fenja musste ich erst warm werden. Lene dagegen war mit ihrer sehr romantischen und überschäumnden Art erfrischend zu lesen. Die Geschichte ist nicht nur leicht und schön zu lesen, es geht auch düster um die Inselgeschichte zwischen 1937 und 1965, ich mochte das aber sehr gerne da es den Roman tiefgründig und auch geheimnisvoll gemacht hat. Ich kann mir vorstellen, das nicht nur Fans der Autorin das Buch mögen werden, sondern auch Leser die zugleich das Urlaubsgefühl mit Tiefgang und geschichtlichen Emotionen mögen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, auch wenn nicht zu viele Fragen offen bleiben und das Ende dieses Teils gut gewählt ist.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Leben zwischen Ost- und Westberlin

Die geheime Mission
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Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis.

Nela trifft ...

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis.

Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie. Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen.

Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West.

Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht, wo er war. Wem kann Nela noch vertrauen?

Ich habe schon "Die Dolmetscherin" von Titus Müller gelesen und war ganz begeistert von diesem Roman! Auch mit seiner neuen Geschichte konnte er mich wieder überzeugen, auch wenn sie für mich nicht ganz an die andere Story rankommt, aber das liegt vielleicht auch einfach am persönlichen Interesse welche Zeit man da als Leser spanneder findet.

Wieder ist es dem Autor gelungen den Leser ganz in die Vergangenheit Deutschlands mitzunehmen, es war wie eine sehr spannende Zeitreise und ich habe wieder sehr viel dazulernen dürfen! Das Leben in West-und Ostberlin wird in der Geschichte sehr eindrücklich beschrieben und man erlebt die Geschichte sehr bildhaft mit, die Unterschiede, die Vor- und Nachteile der Luftbrücke und vieles mehr.

Der Autor hat für diesen Roman wieder sehr akribisch recherchiert und, obwohl ich schon einige Romane über diese Zeit gelesen habe, hat der Autor es immer wieder geschafft mich mit neuen, spannenden Fakten zu überraschen, die ich so noch nicht zuvor gehört hatte.

Die Story an sich ist spannend geschrieben und Langeweile kommt keine auf, die Personen sind authentisch, auch wenn nicht alle immer sympathisch sind. Die meisten Entscheidungen konnte ich auch gut nachvollziehen, bei einigen war ich aber auch mal überrascht.

Am Ende bleiben ein paar Fragen offen, deshalb bin ich nun sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und freue mich schon Nela dort wiederzusehen.

Lesenswert ist auch das kleine Nachwort, in dem nochmal die historischen Begebenheiten erklärt werden. Ein sehr gelungener Auftakt, den ich weiterempfehlen kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Magie und Tiermedizin

Seamere College 1. Strange Familiars
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Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus ...

Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere.

Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten.

Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen, sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss, nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt.

Der Schreibstil hat mich gleich sehr gut gefallen, er liest sich sehr leicht und angenehm und deshalb wollte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Idee der magischen Tiermedizin fand ich sehr interessant und eine richtig spannende Idee die hier auch gut in die Geschichte gepasst hat. Auch die magische Welt wird gut beschrieben und ich mochte es sehr, dass es sich hier um eine magische Welt in unserer modernen Welt handelt. Manchmal hätte ich mir aber noch mehr, beziehungsweise früher mehr Infos über die Magie in der Welt gewünscht, das war mir manchmal nicht ganz klar.

Gwen mochte ich als Charakter gerne, gerade am Anfang ist sie sehr zielstrebig und lässt sich auch durch nichts von ihrem Traum abbringen das fand ich toll. Harrisford war erst sehr arrogant aber wenn man hinter die Fassade blickt, habe ich ihn zum Ende hin fast noch mehr gemocht als Gwen.

Die Geschichte ist spannend, interessant, mal actionreich aber es gibt auch spicy-Szenen. Etwas nervig fand ich allerdings, dass die Protagonisten immer wieder deutlich jünger gewirkt haben wie mitte 20. Da habe ich oft gedacht ich hätte es hier mit Teenagern zu tun.

Insgesamt aber ein wirklich toller Auftakt der Reihe, mit viel Magie und tollen fantasievollen Tieren und Charakteren. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Das Internet- großes Glück oder Gefahr?

Just Watch Me
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Dell Danvers braucht dringend Geld. Ihre Schwester liegt im Koma, das Krankenhaus will die lebenserhaltenden Maschinen abstellen.

In ihrer Verzweiflung startet Dell einen siebentägigen Livestream, um ...

Dell Danvers braucht dringend Geld. Ihre Schwester liegt im Koma, das Krankenhaus will die lebenserhaltenden Maschinen abstellen.

In ihrer Verzweiflung startet Dell einen siebentägigen Livestream, um Spenden zu sammeln: schlagfertig, wütend, voller Schmerz und Schärfe - im wahrsten Sinne des Wortes, denn bald feiert das Internet ihre Chili-Challenges.

Je größer die Aufmerksamkeit, desto mehr entgleitet ihr die Kontrolle. Wie viel kann man von sich preisgeben, ohne sich selbst aufzugeben?

Mich hat das Thema des Buches und der Klappentext schnell faszinieren können. Wie wichtig ist heutzutage das Internet, manche verdienen viel Geld damit, haben Fans und Follower. Da stellt sich immer wieder die Frage: Internet-Fluch oder Segen?

Dieses Buch geht dem Thema mit viel Atmosphäre und Leidenschaft auf den Grund. Ich mochte zum Beispiel den Schreibstil sehr, der nicht nur Fließtext, sondern auch Chatnachrichten vereint. Das macht das Thema noch echter und greifbarer und man hat sich wirklich sehr nah an diesem Thema "Livestream" gefühlt.

Dell Danvers als Protagonistin ist nicht immer ganz einfach zu verstehen für mich als Leser. Sie handelt teils aus Trotzigkeit und sehr impulsiv und reflektiert das Verhalten in dieser Zeit wenig. Hier ist es mir manchmal schwer gefallen an sie als Mensch ranzukommen.

Das Buch ist auf jeden Fall sehr fesselnd und interessant geschrieben und einmal mit dem lesen angefangen ist es mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Man fiebert schon sehr mit und möchte immer wissen wie es weiter geht, es entwickelt sich eine Sogwirkung.

Andererseits ist es schon auch nichts für schwache Nerven, denn es geht hier auch darum die eigenen Grenzen zu testen und wie weit man eigentlich gehen kann/würde.

Ich finde das Buch richtet sich an ein breites Publikum, es ist auf jeden Fall etwas für junge Erwachsene, die ja auch viel in der Welt des Internets unterwegs sind, aber auch andere interessierte Leser werden sicher in den Bann gezogen werden. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Spannende Idee

ZIMMER 706
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Kates Leben wird von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt, als ein Anschlag auf das Hotel ausgeübt wird in dem sie sich gerade befindet.

Dort ist sie um sich mit ihrer Affäre zu treffen. ...

Kates Leben wird von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt, als ein Anschlag auf das Hotel ausgeübt wird in dem sie sich gerade befindet.

Dort ist sie um sich mit ihrer Affäre zu treffen. Sie muss ihrem Mann davon erzählen.

Und wieso ist sie überhaupt dort, obwohl sie glücklich verheiratet ist und ihre Kinder über alles liebt.

Schon der Klappentext hatte mich hier sehr neugierig gemacht, denn die Idee ist toll über so eine Ausnahmesituation zu sehen.

Oft habe ich mich als Leser gefragt: Was würdest du in so einer Situation jetzt machen, was wäre dir wichtig und wie würdest du dich verhalten?

Die Geschichte wird einmal in der Gegenwart im Hotelzimmer geschrieben und auf einer anderen Zeitebene erfährt man wie die Protagonistin ihren Mann und ihre Affäre kennen gelernt hat, es blieb also immer abwechslungsreich.

Teilweise hatte die Geschichte ein paar Längen im Mittelteil, aber ansonsten war sie sehr interessant zu lesen.

Schade, dass das Ende so offen geblieben ist und einige Fragen nicht beantwortet worden sind, aber dies ist immer Geschmackssache.

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