Was bedeutet 1 Stern für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Wo fange ich da nur an? Während der Schreibstil innerhalb der Kapitel sehr einfach und flüssig war, gab es auch sehr viele Zeitsprünge. Zwar ...
Was bedeutet 1 Stern für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Wo fange ich da nur an? Während der Schreibstil innerhalb der Kapitel sehr einfach und flüssig war, gab es auch sehr viele Zeitsprünge. Zwar hat es mich die meiste Zeit nicht gestört, aber an der einen oder anderen Stelle hat es mich doch verwirrt und ich war am überlegen, was jetzt eigentlich in der Gegenwart passiert ist.
Belly ist eine Teenagerin, die meiner Meinung nach schlechte Entscheidungen trifft und nicht wirklich weiß, was sie will. Auf der einen Seite ist sie eben eine Teenagerin und die verhalten sich manchmal eben unreif und unlogisch. Auf der einen Seite kann ich aber nichts positives über dieses Mädchen sagen.
Der Plot drehte sich die meiste Zeit um Liebesdrama. Im Hintergrund liefen auch noch einige weitere Sachen, die die Familie betreffen, doch das lasse ich außen vor. Wir lernen die Brüder Conrad und Jeremiah kennen sowie einen Jungen namens Cameron. Während ich Cameron und Jeremiah, für das Buch jedenfalls, ganz gut geschrieben fand war mir Conrad ein Rätsel. Er war die meiste Zeit schlecht gelaunt, war unhöflich und hat sich alleine irgendwo verkrochen.
Es wird auch die ganze Zeit gesagt, dass Belly total verliebt in Conrad ist und ich verstehe einfach nicht wieso. Ich finde Belly sowieso viel zu unreif, um mit irgendeinen von ihnen zusammen zu sein, doch Conrad wäre da wirklich meine letzte Wahl. Wieso wird hier also ständig betont wie verliebt sie in ihn war? Sagt mir nicht einfach nur, dass sie in ihn verliebt ist. Sagt mir auch wieso. Zeigt mir Szenen zwischen diesen beiden, die nicht daraus bestehen, dass sich irgendwer daneben benimmt. Meiner Meinung nach war diese Beziehung einfach nicht gut ausgearbeitet.
Vielen Dank an den Cove Verlag für das Rezensionsexemplar 🩵
Was bedeutet ein Stern für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Leider war dieses Buch für mich ein kompletter Fehlgriff. Der Schreibstil wirkte ...
Vielen Dank an den Cove Verlag für das Rezensionsexemplar 🩵
Was bedeutet ein Stern für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Leider war dieses Buch für mich ein kompletter Fehlgriff. Der Schreibstil wirkte auf mich noch unausgereift und unbeholfen. Das Erzähltempo war unglaublich schnell, wodurch alles auf mich sehr oberflächlich abgearbeitet wirkte. Die Kombination dieser beiden Elemente hat des öfteren dazu geführt, dass ich Passagen zwei Mal lesen musste.
In meinen Augen hatte das Buch auch ein großes Problem damit zu zeigen, was es ausdrücken möchte und erzählt stattdessen nur. Heißt: Gefühle und auch die Stimmung bestimmter Szenen werden genau erklärt ("tell") anstelle sie wirklich zu zeigen ("show"). Dadurch wirkte auch hier wieder vieles oberflächlich und die Emotionen kamen bei mir nicht herüber.
Das World Building war kaum vorhanden und bis zum Schluss blieben zentrale Fragen offen, die das Leseerlebnis einfach nur verwirrend machten. In meinen Augen kann das auch nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass es ja noch einen zweiten Teil geben soll.
Die Handlung war fast von vorne bis hinten vorhersehbar. Es gab wirklich kaum eine Entwicklung, die ich nicht schon im Vorhinein ahnte. Szenen und Handlungen wurden reingeworfen, deren Sinn sich mir bis zum Schluss nicht gänzlich erschlossen hat. Das Ende fand ich alles in einem noch am besten.
Auch die Figuren wirkten auf mich sehr flach. Joslin scheint zwar ein Ziel zu haben, aber ihr fehlt der Wille es auch wirklich durchzuziehen. Sie ließ sich ständig ablenken und vergaß dabei alles andere, wodurch sich die Handlung wie Kaugummi zog. Auch ihr ursprüngliches Interesse fürs Kochen verliert schnell an Bedeutung und wird nie wieder erwähnt. Genau das war aber ein Aspekt, der mir zu Beginn doch noch gut gefallen hat.
Die Romanze A verlief in einer solchen Geschwindigkeit, dass sie auf mich einfach nur unglaubwürdig wirkte. Ich verstehe nicht, was sie verbindet, wieso sie aufeinander stehen und warum sie überhaupt zusammen sein sollte. Da es sich um ein Liebesdreieck handelt, gibt es auch Romanze B. Diese Anziehung ist mir aber genauso unerklärlich. Der männliche love interest sollte vermutlich mysteriös wirken, mich irritierte er durch sein Auftreten aber mehr.
Zwar hatte das Buch einiges an Potential, aber es wurde in meinen Augen einfach nicht ausgeschöpft. Verfolgen werde ich die Reihe nicht.
Was bedeuten 1,5 Sterne für mich? Es hat mir kaum gefallen.
Uptown Girl ist für mich ein Buch, dass sich einfach chaotisch anfühlt.
Der Schreibstil hat mir noch am besten gefallen. Das Buch ließ sich ...
Was bedeuten 1,5 Sterne für mich? Es hat mir kaum gefallen.
Uptown Girl ist für mich ein Buch, dass sich einfach chaotisch anfühlt.
Der Schreibstil hat mir noch am besten gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen und wenn ich nur darauf schaue, wie die Textpassagen klingen hat es mir gut gefallen. Doch wenn man alles zusammen nimmt war es das auch schon mit dem Lob.
Die Handlungsstränge fühlten sich für mich nicht ausbalanciert an. Dadurch entstand auf mich der Eindruck, dass sie untereinander um den Platz auf dem Papier kämpfen mussten. Es fällt mir so auch schwer zu sagen, was der Haupthandlungsstrang gewesen sein soll. War es die Sache mit Anonym? War es die Sache mit Ren? Vielleicht war es auch die Identitätskrise von Siena. Ich kann es beim besten Willen nicht genau sagen.
Die Figuren stammten Größtenteils aus der High Society, weswegen ich auch nicht die größten Sympathieträger erwartet habe. Das muss eine Figur meiner Meinung auch nicht sein. Solange sie interessant sind können sie meinetwegen sein wie sie wollen. Das ist mein Problem mit Siena. Ich fand sie weder sympathisch noch interessant. Für die Öffentlichkeit ist sie nur die verwöhnte Prinzessin, für ihren Vater ist sie nur eine weitere Schachfigur und beides möchte sie einfach nicht sein. Genau hier lag das Potential, was in meinen Augen nicht genutzt wurde. Ich habe vollstes Mitgefühl für ihre Familiengeschichte und ich hoffe, dass sie es noch daraus schafft. Aber da dreht sich in meinen Augen alles einfach nur im Kreis. Das zweite war ja, dass Siena beweisen wollte, dass sie mehr als nur ein verzogenes reiches Mädchen ist. Auch wenn sie mir deutlich sympathischer als ihr Freundeskreis war, war sie in vielerlei Hinsicht immer noch das Klischee des Mädchens das reich aufgewachsen ist. Natürlich kann diese von mir wahrgenommene Diskrepanz gewollt sein und im zweiten Teil weitergesponnen werden. Aber ein eventuell kann ich natürlich nicht bewerten.
Dann haben wir noch Ren als den love interest. Von allen Figuren mag ich ihn am wenigsten. Weder finde ich ihn sympathisch noch sonderlich interessant. Zwischendurch wird der Leser mit einigen Brotkrumen gefüttert, die den Detektiv in mir miträtseln ließ. Aber es hat mir nicht gereicht. Seine Figur blieb mir zu oberflächlich.
Zu der Romanze kann ich leider nur eins sagen: Wo kam das denn jetzt her? Wirklich ich verstehe es von vorne bis hinten nicht.
Leider hat sich herausgestellt, dass das Buch nichts für mich war und ich werde die Reihe dementsprechend nicht weiterverfolgen.
Im Rahmen einer Leserunde erhielt ich ein Rezensionsexemplar von lovelybooks. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🩵
Das Original wurde von Ivy Fairbanks verfasst. Übersetzt wurde dieses Buch ...
Im Rahmen einer Leserunde erhielt ich ein Rezensionsexemplar von lovelybooks. Dafür möchte ich mich erneut herzlich bedanken 🩵
Das Original wurde von Ivy Fairbanks verfasst. Übersetzt wurde dieses Buch von Pauline Kurbasik und Andreas Helweg.
Was bedeutet 1 Sterne für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Nach einer turbulenten Zeit findet die Wittwe Lark einen neuen Job in Irland. Dort muss sie überrascht feststellen, dass sie neben einem Bestattungsunternehmen wohnt. Der dort arbeitende Bestatter Callum läuft Gefahr das Familienunternehmen nach dem Tod seines Großvaters zu verlieren. Wenn er bis zu seinem nächsten Geburtstag nämlich nicht verheiratet ist, fällt das Unternehmen in die Hände seines Vaters, der es verkaufen will. Lark und Callum freunden sich an, doch schon bald empfinden sie mehr füreinander...
Fangen wir einmal beim Formellen an. Das Buch wurde aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Einmal aus der von Callum und dann der von Lark. Diese Kapitel sind in etwa gleichmäßig verteilt, sodass der Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren bekommt.
Leider fangen meine Probleme bereits mit der Übersetzung an. Diese ist aus meiner Sicht einfach nicht geglückt. Ausdrucksweisen, die im deutschen nicht geläufig sind, wurden hier wortwörtlich übersetzt. Auch wurden verstärkt Anglizismen genutzt, die meinen Lesefluss gestört haben. Auch basierte ein Teil vom Humor auf den unterschiedlichen Ausdrucksweisen im amerikanischen Englisch und im britischen Englisch. In einer Übersetzung kann diese Art von Humor nur sehr schwer ihren Zweck erfüllen.
Eine bestimmte Atmosphäre ist bei mir leider nicht angekommen.
In diesem Buch wurde ebenfalls gegendert. Da bin ich beim Lesen immer leicht gestolpert, konnte aber dann doch relativ schnell wieder reinfinden. Im großen und ganzen war das mein geringstes Problem. Was mir ein bisschen mehr gestört hat war die Verwendung von "they" als Neopronomen. Das fällt für mich in den Bereich Anglizismen und hat mich zunächst völlig aus dem Konzept gebracht. Kurzzeitig hielt ich es für einen Übersetzungsfehler. Da würde ich es deutlich angenehmer und weniger verwirrend finden, wenn ein Neopronomen wie dey, sier oder xier verwendet worden wäre.
Auch wurde immer wieder irisch gesprochen, was bei dem Setting gar nicht mal so ungewöhnlich ist. Im Buch war aber keine vollständige Übersetzung der ganzen Wörter. Es werden nur die Sex-Vokabeln erklärt. In Anbetracht dessen, dass im englischen auch eine Liste mit den "normalen" Wörtern war sowie einer Erklärung wie die irischen Namen ausgesprochen werden, hat es mich verwundert, dass diese Liste nicht auch in der deutschen Ausgabe des Buches zu finden war.
Im Buch wurde auch versucht Demisexuelle Repräsentation einfließen zu lassen. Demisexualität ist ein Teil des asexuellen Spektrums. Das ist aber nicht richtig rübergekommen. Ich, die sich mit dem Thema auskennt, habe das sofort zuordnen können. Aber in der Leserunde gab es aber auch viele, die sich nicht so gut mit dem Thema auskennen. Für diese wirkte das mehr verwirrend und inhaltlich widersprüchlich. Ich verstehe auch gut wieso diese Verwirrung entstanden ist. Es wurde einfach schlecht erklärt. Da wurde von dem Buch zu viel Vorwissen vorausgesetzt. Das hätte auch einfach durch eine kurze Erklärung vor Beginn der eigentlichen Geschichte erklärt werden können.
Wo auch viel Wissen vorausgesetzt wird ist die Popkultur. Ich kenne mich da nicht aus. Vorallem am Anfang werden viele Filme oder Serien erwähnt. Teilweise konnte ich auch nicht richtig sagen, was eine Serie und was ein Film ist. Ich will beim Lesen einer Liebesgeschichte einfach nicht Tausend Sachen googeln müssen.
Auch Übergänge zwischen einzelnen Szenen fand ich nicht gelungen. Teilweise musste ich Abschnitte mehrfach lesen, weil ich den Faden verloren habe.
Inhaltlich gab es zwar immer wieder Momente, die mir gut gefallen haben, aber alles in einem fand ich Handlung einfach nicht gut. Auch die ganzen Konflikte wurde mir viel zu simpel und schnell gelöst.
Auch das Erzähltempo gefiel mir nicht. Erst war alles sehr holprig, dann fing es sich kurzzeitig, dann hat es sich gezogen und am Ende wurden alle Konflikte schnell abgehakt.
Callums Charakterisierung fand ich teils widersprüchlich. Hier heißt es, dass er sehr schüchtern ist, aber dann öffnet er sich doch sehr schnell Lark gegenüber. Das führte dann auch zu einigen Handlungen, die ich nicht bei einem so schüchternen Typen vermuten wurde. Da war für mich einfach kein richtiger Übergang für diese Entwicklung da. Ansonsten wirkte Callum auf mich wie ein netter Typ.
Lark hingegen wirkte auf mich erst etwas konstruiert, wodurch ihre Figur nicht natürlich wirkte. Das hat sich mit der Zeit wieder etwas eingependelt. Während sie aber sehr extrovertiert ist und immer auf andere zugeht ist sie auf ihrem Arbeitsplatz sehr konfliktscheu. Auch das irritierte mich an ihrem Charakter.
Wie bereits erwähnt ist Lark eine Witwe. Dies hatte für die Geschichte eine große Rolle gespielt, aber ich möchte hier jetzt nicht zu viel spoilern. Zum einen hatte ich Verständnis für ihre Lage. Auf der anderen Seite hat das aber dazu geführt, dass sie Callum meiner Meinung nach einfach sehr schlecht behandelt hat. Dadurch wollte ich auch nicht wirklich, dass die beiden zusammen kommen. Lark konnte mich dadurch als Charakter einfach nicht überzeugen.
Spice: Es gab mehrere Sexszenen, die ausführlicher beschrieben sind.