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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2024

Bedingt empfehlenswerter Roman einer ansonsten großartigen Autorin

Schrödingers Grrrl
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Ich liebte Marlen Hobracks Bücher "Klassenbeste" und "Klassismus", die sind großartig!
Also wollte ich sehr gerne auch ihren Roman "Schrödingers Grrrl" lesen.
Die Idee ist originell und gut. Das Buch konnte ...

Ich liebte Marlen Hobracks Bücher "Klassenbeste" und "Klassismus", die sind großartig!
Also wollte ich sehr gerne auch ihren Roman "Schrödingers Grrrl" lesen.
Die Idee ist originell und gut. Das Buch konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Der Schreibstil ist einerseits gewohnt gut ... aber insgesamt überzeugt es mich leider nicht.
Kann man mal lesen, aber die beiden anderen Bücher der Autorin sind um Längen besser - die bitte unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Mal ein anderer Krimi .... Frau Holt hat Humor!

Was niemals geschah
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Tja, viele mögen mit diesem etwas ungewöhnlichen Krimi (das Ungewöhnliche zeigt sich wohl vor allem auf den letzten 40-50 Seiten) nichts anfangen können. Ich finde aber, das war mal erfrischend, Frau Holt ...

Tja, viele mögen mit diesem etwas ungewöhnlichen Krimi (das Ungewöhnliche zeigt sich wohl vor allem auf den letzten 40-50 Seiten) nichts anfangen können. Ich finde aber, das war mal erfrischend, Frau Holt hat Humor ... kein alltägliches Ende eines Krimis, aber sehr sehr gut geschrieben!

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Monstermäßiger Lesespaß – mit einigen Schwächen

Ungeheuer lieb (Band 1)
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"Ungeheuer lieb" ist der erste Band einer Kinderbuchreihe von Sonja Kaiblinger.
Es ist meiner Meinung nach geeignet für Kinder ab 8 Jahren.
Das Buch ist mit 128 Seite relativ kurz, die Schrift ist groß ...

"Ungeheuer lieb" ist der erste Band einer Kinderbuchreihe von Sonja Kaiblinger.
Es ist meiner Meinung nach geeignet für Kinder ab 8 Jahren.
Das Buch ist mit 128 Seite relativ kurz, die Schrift ist groß und das Buch ist reichlich bebildert. Allzu viel Text hat es also nicht und ist somit auch für Lesemuffel geeignet.

Mir persönlich hat das Buch etwas weniger gefallen als meinem 11jährigen Kind, aber auch hier hielt sich die Begeisterung ein bisschen in Grenzen. Das lag vor allem auch an dem sehr offenen Ende.
Die Cartoons gefielen mir nicht so, vor allem diese riesigen Augen nicht; mein Kind fand sie ganz witzig.
Die Charaktere waren meiner Meinung nach etwas arg überzeichnet und klischeehaft, das fand ich nicht so gut. Auch das offene Ende hat mich etwas geärgert – so ist man quasi "gezwungen" ist, den zweiten Band zu kaufen, um zu wissen, wie das weitergeht im Labor ...
Da ich das Buch aber nicht ganz so toll fand, weiß ich noch nicht, ob ich eine Fortsetzung tatsächlich kaufen würde.
Ist eben immer Geschmackssache. Meiner Meinung nach gibt es deutlich bessere Kinderbücher.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Der Blick ins Nichts ... und in die Vergangenheit

Mutternichts
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Ich bin hin und hergerissen von diesem Buch. Christine Vescoli schreibt hier über die Beziehung einer Tochter zu ihrer Mutter sowie von der schwierigen Vergangenheit ihrer Mutter. Die Mutter hatte ein ...

Ich bin hin und hergerissen von diesem Buch. Christine Vescoli schreibt hier über die Beziehung einer Tochter zu ihrer Mutter sowie von der schwierigen Vergangenheit ihrer Mutter. Die Mutter hatte ein hartes Leben, eine Kindheit voller Entbehrungen und schwerer Schicksale. Vieles davon blieb jedoch ein Leben lang unausgesprochen. Nach dem Tod der Mutter macht sich die Tochter auf die Suche nach der Vergangenheit und Antworten auf die nie beantworteten Fragen.
Das Buch ist sehr leise und poetisch geschrieben, was mir einerseits sehr gut gefällt. Dennoch tat ich mir stellenweise etwas schwer damit.
Vieles an dem Buch gefiel mir sehr gut und ließ mich nachdenklich zurück.
Was wissen wir eigentlich über die Vergangenheit unserer Mütter und Vorfahren?
Wie viel bleibt für immer ungesagt?
Oft bleibt einfach nichts ...
Ein nicht ganz einfaches und auch trauriges Thema...

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Was möchte dieses Buch mir sagen?

Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen
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„Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ von Kikuko Tsumura klang nach einem ungewöhnlichen Roman über die „Tücken der modernen Arbeitswelt“:
Die namenlose Ich-Erzählerin sucht nach einem Burnout ...

„Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ von Kikuko Tsumura klang nach einem ungewöhnlichen Roman über die „Tücken der modernen Arbeitswelt“:
Die namenlose Ich-Erzählerin sucht nach einem Burnout und dem Auslaufen ihres Arbeitslosengeldes sucht sie einen Job, bei dem sie möglichst wenig Stress hat, am liebsten sehr wenig denken muss.
In fünf Kapiteln folgen wir ihr durch fünf verschiedene Jobs, einer absonderlicher als der andere: Sie observiert eine berühmte Kriminalautorin per Überwachungskamera. Danach arbeitet sie für eine Agentur, die Plakatwerbung für Busse entwirft, gerät dort jedoch in die Fänge einer mysteriösen Sekte. Sie entwirft Texte für die Rückseiten von Snackverpackungen, und so weiter. Jeder dieser vermeintlich simplen Jobs entwickelt unerwartete Herausforderungen; außerdem gibt es jede Menge mysteriöse Vorfälle.

Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllen.
Ich hatte wohl etwas ähnliches erwartet wie in „Geht so“ von Beatriz Serrano, was ein absolutes Highlight für mich war. Daran kommt „Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ jedoch absolut nicht heran.
Das erste Kapitel fand ich noch recht interessant, auch wenn der nüchterne, distanzierte Schreibstil gewöhnungsbedürftig war. Ab da ging es meiner Meinung nach abwärts.
Auch wenn die Auswahl der fünf Jobs durchaus originell war, konnte ich den angekündigten Humor und die Gesellschaftskritik nur bedingt spüren.

Am Ende bliebe ich etwas ratlos zurück, was mir dieses Buch sagen soll ...
Ich vergebe final wohlwollende 2 von 5 Sternen.

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