Profilbild von DoraLupin

DoraLupin

Lesejury Star
offline

DoraLupin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit DoraLupin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2026

Gut recherchiert aber trocken

Die Welt in ihren Händen
0

Hörbuch:

Der Klappentext hat mich sehr faszinieren können, denn ich selbst bin eine heimliche Abenteurerin und bewundere starke Frauen die ihre Träume leben und fremde Länder entdecken. Und damals war ...

Hörbuch:

Der Klappentext hat mich sehr faszinieren können, denn ich selbst bin eine heimliche Abenteurerin und bewundere starke Frauen die ihre Träume leben und fremde Länder entdecken. Und damals war dies ja noch deutlich schwerer als in der heutigen Zeit. Ich war deshalb guten Mutes, dass mir dieses Hörbuch richtig gut gefallen wird!
Die Geschichte dreht sich um die Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell, diese war mit Lawrence von Arabien seelenverwandt, eine enge Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens. Sie liebte den Orient und wollte diese Region um jeden Preis befrieden. Bell war die missverstandene Tochter einer reichen viktorianischen Familie. Sie verlor viel zu früh ihre Mutter, kämpfte gegen die Erwartungen des Vaters und ging fast an einer tragischen Liebe zugrunde.
Leider muss ich sagen, dass ich mit dem Schreibstil nicht so gut zurechtgekommen bin. Er ist leicht zu verstehen aber hat mich leider überhaupt nicht mitreißen können. Für war das Hörbuch zwar geschichtlich sehr interessant, da der Autor sehr gut und genau recherchiert hatte, aber leider war es auch sehr trocken und ohne Spannung für mich und ich musste mich oft „zwingen“ weiterzuhören weil es sich mehr wie eine Aneinanderreihung von historischen Ereignissen und Fakten angehört hat, als eine abenteuerliche Reisegeschichte einer taffen Frau-
Die Protagonistin ist mir leider nicht nahe gekommen. Ich weiss jetzt zwar mehr über diese Persönlichkeit, aber mehr wie in einem Geschichtsbuch über jemanden zu lesen. Nahe gekommen bin ich ihr leider nicht.
Fazit: Sehr genau und gut recherchiert aber für mich viel zu trocken und langatmig. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass viele das Hörbuch mögen, denn man lernt auf jeden Fall viel über die Länder damals und natürlich über die Person Gertrude Bell.

Die Sprecherin hatte jedoch eine sehr angenehme Stimme und hat gut gelesen. Sie hat noch das meiste das ging, rausgeholt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2025

Unglaubwürdige und seltsame Story

Der Nachbar
0

Ich lese und höre sonst unheimlich gerne Thriller dieses Autors, und gerade die ersten Bücher die er geschrieben hat, haben mich immer faszinieren und in den Bann ziehen können. Diese waren wendungsreich ...

Ich lese und höre sonst unheimlich gerne Thriller dieses Autors, und gerade die ersten Bücher die er geschrieben hat, haben mich immer faszinieren und in den Bann ziehen können. Diese waren wendungsreich und atemlos spannend. Ich war deshalb auch auf sein neuestes Werk gespannt aber wurde doch ziemlich enttäuscht. Die Story wirkte sehr konstruiert und unglaubwürdig, teilweise auch langweilig.

Die Story dreht sich um die Strafverteidigerin Sarah Wolff, diese leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird.

In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker und flüssig und so konnte ich mich bei diesem Hörbuch auch ganz auf die Story konzentrieren, diese war jedoch leider gar nicht mein Fall. Die ganze Geschichte wirkte für mich unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen, es kam kaum Spannung auf, obwohl die Handlung durchaus sehr brutal gewesen ist, in Teilen. Mir fehlte allerdings komplett die psychologische Spannung und der wendungsreiche Thrill, die der Autor in seinen alten Thrillern gezeigt hat.

Der Sprecher hat wirklich sein Bestes gegeben und hat das Buch mitreißend vorgelesen, aber die Story konnte mich einfach nicht in den Bann ziehen.

Fazit: Hat mich ziemlich enttäuscht, nicht das Beste Werk des Autors, hat sich alles ziemlich konstuiert angefühlt. Der Sprecher hat jedoch gut gelesen, deshalb erhält das Hörbuch einen halben Stern mehr und kommt für mich auf 2,5 Sterne. Wirklich empfehlen kann ich es jedoch nur des Sprechers wegen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2025

Spannung kommt selten auf

Station 22. Wo bist du sicher?
0

Auf diesen Thriller war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Thriller, der sich um Psychiatrie dreht, hatte ich noch nicht sehr oft gelesen und dachte, dies könnte richtig ...

Auf diesen Thriller war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Thriller, der sich um Psychiatrie dreht, hatte ich noch nicht sehr oft gelesen und dachte, dies könnte richtig spannend werden und mit Gänsehaut- Garantie. Jedoch konnte mich das Hörbuch dann leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte und insgesamt war es leider eher ein langatmiger Krimi als ein atemberaubender Thriller.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um folgendes: Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein. Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück. Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.

In die Geschichte habe ich ganz gut hineingefunden, der Schreibstil war recht angenehm, sodass ich mich zunächst gut auf die Handlung konzentrieren konnte, lediglich mit den ganzen skandinavischen Namen hatte ich so meine Probleme. Nach einem guten Start wurde die Handlung aber leider recht schnell langatmig und ein Thriller- Feeling habe ich vermisst, trotz des eigentlich spannenden Settings. Die Geschichte zog sich und Spannung kam nur sehr selten auf. Auch mit der Protagonistin wurde ich leider nicht warm und konnte mich nicht mit ihr identifizieren oder Sympathien empfinden. Gererell blieben die Charaktere der Geschichte sehr blass, sodass ich öfters auch mit den Namen durcheinander gekommen bin.

Die Sprecherin hat aber schön vorgelesen und hat wirklich versucht mit ihrer Stimme Spannung in die Geschichte zu bringen. Ich habe ihr gerne zugehört.

Fazit: Gute Sprecherin, aber leider war die Geschichte trotz des spannenden Settings sehr langatmig, ohne viel Spannung. Schade, ich hatte nach dem Klappentext so viel Erwartungen! Leider kann ich hier nur 2,5 Sterne geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2025

Ziemlich zäh und ohne Überraschungen

Zweite Chancen à la carte
0

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Paris handelt ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Paris handelt und in dem sich alles um einen Kochkurs und leckeres Essen dreht. Jedoch konnten mich die Handlung leider nicht so mitreißen, wie ich das erhofft hatte. Ich hatte einfach ein etwas anderes Buch erwartet voller Romantik und interessanten Überraschugen in der Stadt der Liebe.

Die Handlung des Buches dreht sich um die junge Künstlerin Gabi, diese quält eine lähmende Schaffenskrise. Doch zum Glück weiß sie das perfekte Gegenmittel: ein Aufenthalt in Paris, der Stadt der Liebe, in der vor allem im Frühling alles möglich erscheint. Ähnlich ergeht es Kate. Nachdem ihr Mann sie betrogen und für eine jüngere Frau verlassen hat, führt auch sie die Flucht vor ihren Problemen nach Frankreich - in die berühmte Pariser Kochschule von Sylvie Morel. Sylvie steht allerdings selbst vor diversen Herausforderungen. Denn einerseits hat es zunehmend den Anschein, als würde jemand ihre geliebte Kochschule in Verruf bringen wollen, und andererseits ist da noch Claude, ihr Liebhaber, der einfach nicht offen zu ihrer Beziehung stehen will. So finden sich drei Frauen zur selben Zeit am selben Ort wieder. Und was sich in diesem Frühjahr in Paris abspielt, wird eine jede von ihnen verändern.

Der Schreibstil hat sich sehr einfach lesen lassen, war locker und leicht und man kommt im Buch gut vorran, aber mir hat dabei das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln und in den Bann zu ziehen. So ist die Geschichte leider etwas dahingeplätschert und hat mich nicht richtig fesseln können, dabei hätte die Grundidee richtig Potential gehabt. Auch die Stadt Paris wird zwar hier und da beschrieben, aber so richtig bildlich fand ich die Beschreibungen weder von der Stadt Paris, noch von den Charakteren. Alles ist mir seltsam fremd und fern geblieben und konnte mich einfach nicht mitreißen. Die einzelnen Personen im Buch blieben mir leider zu blass und ich habe keinen richtigen Draht aufbauen können, am meisten hat mir noch Kate gefallen. Die Handlung ist leider sehr vorhersehbar gewesen und leider auch voller Klischees. Es hat sich deshalb trotz des lockeren Schreibstils sehr zäh gelesen und es gab einfach keine Überraschungen sondern alles ist vor sich hingeplätschert bis zum Schluss. Dafür dass es sich hier um einen Roman handelt, der sich ums Kochen dreht, habe ich ausserdem Rezepte am Ende des Buches vermisst. Ich kann deshalb für dieses Buch alles in allem leider nur 2.5 Sterne vergeben. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass es Leser die Kochen und gutes Essen lieben und die einen sehr seichten Wohlfühlroman ohne Überraschungen mögen, gefallen könnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2022

Weniger wäre hier mehr gewesen

Ein Grab für zwei
0

2.5 Sterne

Die Anwältin Selma Falck hat ihren Tiefpunkt im Leben erreicht und so wird sie mehr oder weniger erpresst sich eines Falls anzunehmen, der sich mit Doping-Vorwürfen befasst. Denn ...

2.5 Sterne

Die Anwältin Selma Falck hat ihren Tiefpunkt im Leben erreicht und so wird sie mehr oder weniger erpresst sich eines Falls anzunehmen, der sich mit Doping-Vorwürfen befasst. Denn ausgerechnet die Tochter des Milliardärs Jan Morell, die in Norwegens Olympia-Team Skiläuferin ist, wird beschuldigt gedopt zu haben. Sie beteuert allerdings steif und fest ihre Unschuld! Wenig später wird ein anderer Skiläufer des norwegischen Olimpiateams tot aufgefunden, mit dem Selma ebenfalls bekannt ist. Wie hängt alles zusammen?

Ich hatte mich sehr auf dieses Hörbuch gefreut, denn ich habe schon einige positive Stimmen zur Autorin Anne Holt und ihren bisherigen Krimis gehört und wollte diesen einmal probieren, auch wenn ich zugeben muss, dass Olympia, Doping und Wintersport normalerweise nicht zu meinen Themengebieten zählen. Das Hörbuch hat mir anfangs auch noch wirklich gut gefallen, denn es wird aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, die den Fall zu Beginn noch spannend gemacht haben! Der Leser begleitet nämlich nicht nur Selma selbst, sondern zum Beispiel auch einen Obdachlosen und einen Mann der in einem Kellerloch bei Wasser und Brot eingesperrt ist. Dies hat mich unglaublich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt wie alles zusammen hängt.

Doch diese anfängliche Spannung und Neugier hat sich ungefähr nach einem Viertel des Hörbuchs stark gelegt und vorallem der Schreibstil wurde mir mit der Zeit immer langatmiger. Alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben und ich muss als Leser wirklich nicht wissen was die Leute essen, trinken oder wann sie gar kauen und schlucken. Das fing mir immer mehr an auf die Nerven zu gehen und hat das hören einfach mühsam und sehr langatmig gemacht.

Zudem ging es um immer mehr und mehr verschiedene Personen und mir fiel es wirklich schwer mir all die norwegischen Namen einzuprägen und zu merken. Auch hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Viele Charaktere des Buches werden auch detailreich beschrieben sowie Selma als Protagonistin auch, dennoch ist sie mir weder sympathisch geworden noch habe ich das Gefühl gehabt sie wirklich gut kennen gelernt zu haben. Mit den anderen Personen ist mir dies ebenso ergangen. Lediglich dem Obdachlosen Einar konnte ich wirklich etwas abgewinnen und dieser hat die Geschichte immer wieder hörenswert gemacht mit seiner Art und seinen Tipps.

Die Auflösung konnte mich zwar überraschen, denn damit hätte ich so nicht gerechnet, aber ganz überzeugen konnte mich die Auflösung des Falls auch nicht das war mir einfach etwas zu unglaubwürdig. Insgesamt komme ich also auf eine Bewertung von 2.5 Sternen. Diese hätte ich auf drei Sterne aufgerundet, wenn mich nicht noch eine weitere Sache ganz gewaltig gestört hätte! Und zwar werden hier mehrmals- ohne das dies irgendwie zur Handlung beitragen würde- Tiere gequält oder getötet. Ich möchte nicht lesen wie eine Katze mit einer Maus spielt, besonders wenn es für die Geschichte einfach null Mehrwert hat! Das ärgert mich als Tierfreund einfach maßlos und bringt mich dazu das Hörbuch auf 2 Sterne abzurunden.

Dafür muss ich der Sprecherin ein Kompliment aussprechen. Ihre tiefe Stimme hat gut zur Geschichte gepasst und sie hat noch alles aus der Handlung herausgeholt, was ging.

Fazit: Hätte eine spannende Geschichte werden können, war aber leider insgesamt viel zu langatmig dafür! Auch mit den Charakteren habe ich mich, bis auf wenige Ausnahmen, schwer getan. Und zuletzt mag ich es überhaupt nicht, wenn in der Geschichte "einfach so" Tiere gequält oder getötet werden. Von mir leider diesmal keine Empfehlung.



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere