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Veröffentlicht am 28.05.2026

A storm to kill a kiss

Die Sonnenfeuer-Ballade: A Storm to Kill a Kiss
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Die recht bekannte Autorin Julia Dippel hat mit „A storm to kill a kiss – Die Sonnenfeuer- Ballade“ den zweiten Band zu ihrer neusten Reihe geschrieben. Hierfür würde ich empfehlen, dass man bereits den ...

Die recht bekannte Autorin Julia Dippel hat mit „A storm to kill a kiss – Die Sonnenfeuer- Ballade“ den zweiten Band zu ihrer neusten Reihe geschrieben. Hierfür würde ich empfehlen, dass man bereits den Reihenauftakt „A song to raise a storm“ gelesen hat, da man sonst Schwierigkeiten haben könnte, der Handlung zu folgen.

Klappentext:
Sintha konnte die mysteriöse Mordserie in Enebha zwar beenden, doch der Preis dafür war hoch: Jeder weiß nun, wer sie ist. Darum muss sie nun an der Seite der Monarchin in die Hauptstadt reisen, wo sie als Symbol des Friedens vorgeführt werden soll. Doch das scheinbare Wohlwollen der Monarchin hat ein Ablaufdatum und Arez’ Misstrauen verfolgt sie ebenso wie der Sturm. Wenn es ihr nicht gelingt, den Drahtzieher hinter der gefährlichen Intrige zu finden, in die sie verstrickt wurde, verliert sie nicht nur seine Liebe, sondern auch ihr Leben.

Ich persönlich habe schon das ein oder andere Werke aus der Feder von Julia Dippel gelesen und besonders ihre Izara- Reihe ist mir hier positiv in Erinnerung geblieben. Auch der Reihenauftakt der Sonnenfeuer- Ballade hat mir damals ziemlich gut gefallen. Daher habe ich mich voller Vorfreude an den zweiten Band gewagt. Ich hatte hier doch recht hohe Erwartungen, weiß ich doch, was Dippel leisten kann. Und dennoch wurden diese nicht enttäuscht.
Wie ich es bereits aus anderen Werken von der Autorin Dippel gewohnt war, war auch dieses Mal der Erzählstil wieder sehr angenehm. Dieser ist leicht, lässt sich angenehm lesen und ist bildgewaltig, sodass vor dem geistigen Auge des Lesers ein Bild entsteht. Auch mochte ich wieder den Humor von Dippel, mehrmals konnte mir die Autorin ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gekonnt werden innerhalb des Buches Emotionen vermittelt, ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und habe um sie gebangt. Ihre Probleme und Sorgen wurden zu meinen, sodass ich mitgelitten habe. Es ist wirklich meisterhaft, wie auf der einen Seite diese Emotionen so wichtig für die Handlung wird, aber dennoch dabei nicht zu dominant wird. Dippel schafft es, dass man sich in der Story und den Charakteren fallen lassen kann und gebannt an den Seiten hängt und man einfach wissen möchte, wie die Handlung weitergeht. Dabei entsteht regelrecht eine Sogwirkung. Ebenso die Story selbst – spannend wird die Geschichte rund um Sintha und Arez weitergetrieben. Hier gibt es einige actionreiche Szenen, aber auch gefühlvolle Passagen schreibt Dippel meisterhaft. Die Geschichte ist packend und man möchte das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen. Es gibt einige temporeiche Passange und Dippel weiß mit mehreren Wendungen und Überraschungen zu überzeugen.
Im zweiten Band befindet sich Sintha am Hof der Monarchin. Daher ist es nicht verwunderlich, dass hier Machtspiele und Intrigen an der Tagesordnung stehen. Sintha ist neu am Hof und da ist es nicht verwunderlich, dass sie zu Beginn in die ein oder andere Falle tappt. Zum Glück steht ihr der berühmte Musiker Tillard zur Seite und versucht ihr zu helfen. Aber auch Arez hat ein Auge auf Sintha, wenn auch teilweise nicht immer nur mit freundlichen Absichten. Innerhalb der Story gibt es einige Konfliktpunkte und es geht stellenweise etwas hin und her. Als Leser schwankt man zwischen Sympathie und Abneigungen. Es gab Szenen, da wusste ich nicht, ob ich Arez jetzt am liebsten geohrfeigt hätte. Manchmal haben die beiden Charaktere einen zur Verzweiflung gebracht, aber irgendwie auf eine positive Art.
Denn die große Stärke von der Autorin ist die Darstellung der Charaktere, Sie schafft es gekonnt, diesen Tiefgang zu vermitteln. Man leidet mit ihnen mit und hat dabei das Gefühl, dass diese realistisch sein könnten. Aber nicht nur die Protagonisten bekommen hier Tiefgang. Auch die Nebencharaktere sind mir hier ans Herz gewachsen und bekommen bei Dippel Raum. Besonders positiv ist mir auch im zweiten Band wieder Nivi in Erinnerung geblieben. Dieses kleine Irrlicht und seine Ansichten auf die Welt gefallen mir einfach zu gut. Aber auch der Musiker Tillard konnte mich hier überzeugen und ist mir ans Herz gewachsen. Die beiden Protagonisten Sintha und Arez sind mir in diesem Band vertrauter geworden. Hatte ich im ersten Teil noch so meine Differenzen mit Arez, weil ich einfach nicht schlau aus ihm geworden bin, so habe ich ihn hier besser kennen gelernt. Seine Gedankengänge und auch Traditionen sind mir nicht mehr ganz so fremd und so langsam konnte er auch mein Herz erweichen. Sintha konnte mich ebenfalls wieder überzeugen. Ich mag ihre freche Art. Stellenweise ist sie bedacht und dann wieder impulsiv. Manchmal handelt sie, ohne sich der Konsequenzen ihrer Taten bewusst zu sein und lässt sich dabei von ihren Emotionen leiten. Gekonnt fand ich hier auch wieder die Einblicke in ihre Gedankengänge. So baut der Leser eine tiefere Verbindung zu Sintha auf und ich mochte einfach ihre sympathische Art.
Allgemein hat mich dieses Buch emotional sehr mitgenommen, es ist auf seine besondere Art nichts für sanfte Gemüter. Dieses Fantasywerk war für mich eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten, mein Leserherz ist dabei in viele Splitter zerfallen. Nun hoffe ich, dass diese im nächsten Band wieder repariert werden können.

Insgesamt konnte mich die Autorin Julia Dippel mit ihrem Fantasybuch „A storm to kill a kiss“ wieder von ihrem Schreibtalent überzeugen. Auf mich hat es regelrecht eine Sogwirkung ausgeübt, sowohl Handlung als auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Hierfür möchte ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung vergeben.

Veröffentlicht am 16.06.2024

Dark heir

Dark Heir
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Der Fantasy- Roman „Dark Heir“ stammt aus der Feder von C.S. Pacat und ist der zweite Band einer Reihe rund um Will, James, Violet, Elizabeth und Cyprian. Hierbei würde ich es dringend empfehlen, dass ...

Der Fantasy- Roman „Dark Heir“ stammt aus der Feder von C.S. Pacat und ist der zweite Band einer Reihe rund um Will, James, Violet, Elizabeth und Cyprian. Hierbei würde ich es dringend empfehlen, dass man bereits den Vorgängerband „Dark Rise“ gelesen hat, weil dieses Werk nahtlos an die bisherige Story anschließt und man ansonsten kein wirkliches Lesevergnügen empfinden kann - einfach, weil man die Zusammenhänge ohne Vorkenntnisse nicht versteht,

Klappentext:
Der magische Krieg gegen die Dunklen Kräfte ist noch nicht vorüber: Eine neue Gefahr erhebt sich, doch nur eine Handvoll Kämpfer:innen des Lichts sind übrig. Will Kempen und seine Vertrauten müssen ins Herz der Alten Welt reisen, neue Bündnisse schließen und Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln, um die Rückkehr des Dunklen Königs aufzuhalten. Doch Will selbst trägt ein Geheimnis in sich - die Wahrheit darüber, wer er wirklich ist. Jede wache Sekunde ringt er mit der Dunkelheit, die in ihm schlummert, und auch die Anziehung zu dem verführerischen, aber gefährlichen James St. Clair macht es ihm nicht leichter, gegen das Schicksal anzukämpfen, das ihm prophezeit wurde ...

Ich persönlich fand den Vorgängerband „Dark Rise“ schon gelungen und mich konnten einige Aspekte aus diesem Fantasybuch überzeugen, sodass für mich sofort klar war, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde. Daher konnte ich es nicht erwarten, als „Dark Heir“ auf dem deutschen Buchmarkt erschienen ist und habe mich voller Vorfreude in dieses dunkle Abenteuer gestürzt. Ich hatte hohe Erwartungen, und trotzdem wurde ich nicht enttäuscht.
Wie schon bei „Dark Rise“ hat mir auch bei der Fortsetzung „Dark Heir“ der Schreibstil gefallen, dieser ist bildhaft und lässt sich flüssig lesen, ohne jedoch zu einfach zu sein. Gekonnt schafft Pacat hier ein Bild vor meinem geistigen Auge und ich selbst hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und zusammen mit den Protagonisten Abenteuer bestreiten zu müssen. Das Spannungslevel wird auch über die komplette Geschichte hochgehalten und auf vielseitige Weise wird hier Spannung erzeugt, sei es situationsbedingt oder auch durch Konflikte der Charaktere. Einige unerwartete Wendungen werden eingebaut, all dies hat dazu geführt, dass ich gebannt an den Seiten gehangen habe und dieses packende Fantasybuch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Mit viel Talent wird auch hier wieder eine dichte und düstere Atmosphäre geschaffen, die Bedrohung ist quasi greifbar und es macht großen Spaß, von Pacat durch die Geschichte geführt zu werden und diesen Worten zu lauschen. Positiv möchte ich auch das gelungene Worldbuilding erwähnen. Es gibt hier einige fantastische und auch magische Aspekte. Mir persönlich hat es Freude bereitet, die Welt besser und intensiver kennen zu lernen und dabei immer neue Facetten zu entdecken. Im zweiten Band verlassen wir London und lernen andere Ecken der Welt kennen. Dieses Mal befinden wir uns in Umbrien und sind bei Ausgrabungen dabei, es sollen Gegenstände aus der alten Zeit zu Tage gefördert werden und dabei lauern Gefahren in der Tiefe, von denen die Einheimischen bisher nur leise mit Schrecken erzählt haben. Auch gibt es, gekonnt in die Hauptgeschichte hineingewoben, Rückblenden aus der alten Zeit. Dadurch bekommt man als Leser einen gelungenen und interessanten Einblick in die damaligen Geschehnisse. Man ist quasi live dabei, wenn in dieser Welt Geschichte geschrieben wird. Auch bekommt man ein besseres Verständnis in die damaligen Beziehungen zueinander und versteht gewisse Zusammenhänge besser - auch erkennt man, wie sich dies auf das aktuelle Geschehen ausgewirkt hat und welchen Einfluss die Charaktere von damals noch immer auf die Gegenwart haben.
Aber was mich vollkommen überzeugt hat, war hier wieder die Charakterdarstellung und auch die Entwicklung dieser. Die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander sind komplex und teils stark verzahnt, es gibt hier ein paar Überraschungen. Und auch bei „Dark Heir“ sind die Personen nicht entweder schwarz oder weiß, sondern haben viele verschiedene Graustufen und es fällt dem Leser nicht immer leicht, dies einzusortieren. Mir persönlich hat dies sehr gefallen, hat es die Spannung noch zusätzlich hochgetrieben. Im Vergleich zum ersten Band haben sich die Charaktere weiterentwickelt, haben noch mehr Tiefgang erhalten. Allesamt haben die Charaktere viele Facetten und wirken nahezu lebendig, sie scheinen ein eigenes Wesen zu haben und Beweggründe, was sie antreibt und was sie auf ihre Art besonders macht. Die Charaktere und ihre Wesenszüge sind hier wirklich gut ausgearbeitet und konnten mich vollkommen überzeugen. Auch kann ich gar nicht sagen, welcher hier mein persönlicher Liebling ist. Es hat mir einfach bei allen Spaß gemacht, ihre Geschichte mitzuverfolgen, ich habe mit ihnen mitgelitten und habe um sie gebangt Ich habe hier regelrecht mit den Protagonisten mitgefiebert. Jeder ist hier auf seine ganz eigene Art besonders und ist mir ans Herz gewachsen. In dieser düsteren Welt voller Bedrohungen und Gefahren musste ich um sie bangen und auch ihre persönlichen Entwicklungen und Beziehungen untereinander konnten mich in den Bann ziehen. Es gibt hier auch romantische Szenen, welche jedoch nicht allzu sehr in den Vordergrund gerückt sind. Auch dies fand ich sehr angenehm. Die Beziehung der jeweiligen Protagonisten untereinander fand ich ebenso sehr gelungen, man konnte die Freundschaften oder auch Abneigungen gut spüren und es hat wirklich Freude bereitet, zusammen mit ihnen gegen das Dunkle anzukämpfen.
Am Ende geht es auch hier noch einmal richtig zur Sache und es ist turbulent und spannend geschrieben. Ein wirklich fieser Cliffhanger, welcher die Vorfreude auf die Weiterführung der Reihe noch zusätzlich steigert. Jetzt heißt es leider nur noch warten und hoffen, dass der dritte Teil hoffentlich bald erscheint.

C.S. Pacat hat mit „Dark Heir“ den zweiten Band der Fantasy- Reihe geschrieben. Schon der erste Band hat mir gut gefallen, aber hier ist meiner Meinung nach noch einmal eine deutliche Steigerung bemerkbar. Mir persönlich hat dieses Werk auf vielseitige Weise gefallen, das Worldbuilding, der Stil und die Charakterdarstellung. Daher möchte ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung vergeben. Und ich bin schon sehr auf die Weiterführung der Geschichte gespannt und hoffe, dass der folgende Band nicht allzu lange auf sich warten lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 27.02.2024

Die zwölf Doktoren der Weihnacht

Doctor Who: Die 12 Doktoren der Weihnacht
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Diese Sammlung beinhaltet mehrere illustrierte Kurzgeschichte mit dem Titel „Doctor Who – Die zwölf Doktoren der Weihnacht“ und ist von mehreren Autoren geschrieben wurden. Ich persönlich würde es für ...

Diese Sammlung beinhaltet mehrere illustrierte Kurzgeschichte mit dem Titel „Doctor Who – Die zwölf Doktoren der Weihnacht“ und ist von mehreren Autoren geschrieben wurden. Ich persönlich würde es für Liebhaber der Science- Fiction- Serie Doctor Who empfehlen. Für Quereinsteiger, welche noch keine Berührungen mit Doctor Who hatten, würde ich eher andere Werke aus dem Cosmos empfehlen.

Klappentext:
Eine Sammlung illustrierter Weihnachtsabenteuer! In der Hauptrolle: Zwölf Inkarnationen des Doktors sowie viele seiner Freunde und Feinde! In dieser festlichen Doctor Who-Anthologie finden sich zahlreiche Reisen in der Tardis, spannende Monsterjagden und jede Menge Weihnachtszauber – all das, was Fans an einem Doctor Who-Weihnachtsspecial lieben! Geschichten beigetragen haben Jacqueline Rayner, Colin Brake, Richard Dungworth, Mike Tucker, Gary Russell und Scott Handcock. Außerdem enthält das Buch zwölf Illustrationen des preisgekrönten Künstlers Rob Biddulph!

Ich persönlich bin nun schon seit mehreren Jahren ein Fan der Serie Doctor Who. Und nur zu gerne lese ich auch mal ein Buch aus diesem Universum und bisher konnten mich die Werke immer auf ihre Art begeistern. Dieses Buch verspricht ein wunderbares Weihnachtsfeeling und daher hatte ich mich voller Vorfreude in diese Geschichtensammlung gestürzt, auch weil in der Serie die Weihnachtsspecials immer etwas ganz Besonderes sind. Daher waren meine Erwartungen recht hoch und dennoch wurden diese nicht enttäuscht.
Schon das Cover ist vielversprechend. Dargestellt ist die Tardis im Zentrum und um diese herum sind die Silhouetten der zwölf Doktoren dargestellt, wobei die Form ein bisschen an Weihnachtsbaumkugeln mit Gallifreyan erinnert
Dieses Werk umfasst zwölf Kurzgeschichten, welche aus der Feder von unterschiedlichen Autoren stammen. Dennoch ist hier kein allzu großer Umbruch oder Unterschied in dem jeweiligen Erzählstil erkennbar. Das Sprichwort, dass zu viele Köche den Brei verderben würden, ist hier definitiv nicht zutreffend. Jede Kurzgeschichte hat hier seinen besonderen Charme und jede für sich weiß zu überzeugen. Die jeweiligen Erzählstile sind insgesamt sehr angenehm und sorgen dafür, dass die Geschichten zügig und mit Genuss gelesen werden. Sehr gelungen fand ich hier auch die farbigen Illustrationen, welche zu den Geschichten. Jedoch hätte ich es besser gefunden, wenn diese innerhalb der jeweiligen Kurzgeschichte gewesen wären und nicht zusammengefasst. Dadurch bekommt man während des Lesens der jeweiligen Kurzgeschichte auch noch einen gelungenen Eindruck von der jeweiligen Inkarnation oder auch den dortigen Gegebenheiten und Antagonisten.
In diesem Buch sind zwölf Kurzgeschichten zusammengefasst, wobei jede Geschichte eine andere Inkarnation des Doctors umfasst. Etwas schade finde ich, dass auch in dieser Kurzgeschichtensammlung der Kriegsdoktor nicht mit thematisiert wird, dieser wird in den Büchern leider nur zu gerne vernachlässigt. Jedoch sind für die anderen Inkarnationen eine Story dabei, sodass jeder hier auf seine Kosten kommt – egal welcher der persönliche Lieblingsdoctor ist. Ich fand es gelungen, dass sowohl die älteren Versionen als auch die neueren Doctoren ihren Raum bekommen haben (wobei nur bis zum zwölften Doctor Kurzgeschichten erzählt werden) und sich gegen diverse Antagonisten behaupten müssen. Dadurch entsteht auch ein wenig Abwechslung und es hat mir jedes Mal aufs Neue Spaß gemacht, mich in den neuen Gegebenheiten fallen zu lassen. Die Geschichten sind, jedes auf seine eigene Art, mit einer weihnachtlichen Atmosphäre versehen. Ein zentrales Thema sind hier weihnachtliche Traditionen und auch harmonisches Miteinander, aber auch dieser ganz besondere Zauber der Weihnacht. Vielen Abenteuer muss sich der jeweilige Doktor stellen und an seiner Seite sind seine verschiedenen Begleiter. Ich persönlich mochte hier die Stimmung und die weihnachtliche Atmosphäre recht gerne, diese wurde meiner Meinung nach gut getroffen. In den meisten Stories läuft der Doctor zu Höchstform auf und weiß geschickt die Situation zu meistern, aber es gibt auch mal eine ruhigere Geschichte, welche ich jedoch auch recht ansprechend fand. Abwechslungsreich werden die Geschichten gestaltet und auch die Hürden und Abenteuer, welche bewältigt werden müssen, sind vielseitig und mitreißend und konnten mich in ihren Bann ziehen, sodass ich den Alltag um mich herum vergessen habe. Daher verwundert es nicht, dass man quasi gebannt an den Seiten klebt und nur zu gerne wissen möchte, wie der Doctor mit seinen Begleitern sich aus dieser misslichen Lage befreit. Zügig lassen sich die jeweiligen Geschichten. Da dies nur Kurzgeschichten sind, darf man hier jedoch keine allzu große Charaktertiefe oder Entwicklung des Charakters z.B. vom Begleiter erwarten, dennoch waren die jeweiligen Besonderheiten der Inkarnationen deutlich spürbar. Aber als Liebhaber der Serie mindert dies nicht unbedingt meinen Lesegenuss. Es hat mir trotzdem großen Spaß bereitet, den Doctor in seinen unterschiedlichen Inkarnationen zu begleiten und ich fand, dass die wesentlichen Charakterzüge dennoch recht gut ausgearbeitet worden sind.

Auch diese Kurzgeschichtensammlung „Doctor Who – Die zwölf Inkarnationen der Weihnacht“ konnte mich wieder überzeugen und in seinen Bann ziehen. Ich kann hier wirklich nicht sagen, welche Geschichte mir hier am besten gefallen hat, es hat jede so ihren persönlichen Charme. Hierfür möchte ich 5 Sterne vergeben und eine klare Leseempfehlung für alle Liebhaber der Serie Doctor Who. Geronimo!

Veröffentlicht am 13.04.2023

Der Schatten der Nachtfee

Fabula - Der Schatten der Nachtfee (Band 2)
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Der Autor Akram El- Bahay hat mit seinem Jugendbuch „Fabula – Der Schatten der Nachtfee“ den zweiten und zeitgleich auch abschließenden Band zu seiner Reihe rund um die Zwillinge Will und Charlotte geschrieben. ...

Der Autor Akram El- Bahay hat mit seinem Jugendbuch „Fabula – Der Schatten der Nachtfee“ den zweiten und zeitgleich auch abschließenden Band zu seiner Reihe rund um die Zwillinge Will und Charlotte geschrieben. Ich würde hier empfehlen, dass man bereits „Fabula – Das Portal der dreizehn Reiche“ gelesen hat, damit man in den vollständigen Genuss von der fantastischen Geschichte rund um Fabula kommt.

Klappentext:
Seit die Zwillinge Will und Charlotte es geschafft haben, New York von der Nachtfee zu befreien, ist das Portal in die märchenhafte Welt von Fabula verschlossen. Doch in einer tiefen Winternacht erwacht der alte Weltenbaum im Central Park erneut zum Leben. Ein Schattenwesen tritt aus dem Portal hervor und raubt Wills kostbares Notizbuch. Die Verfolgungsjagd führt die Zwillinge durch die Pforte, und was sie dort entdecken, lässt sie zutiefst erschrecken: Schwarze Dornenranken wuchern in Fabula - die Nachtfee ist zurück. Während Charlotte sich sofort auf die Suche nach den letzten Drachen begibt, den einzigen Kreaturen, die der Fee Einhalt gebieten können, versucht Will in seiner Rolle als Erzähler den Kampf gegen den Schatten aufzunehmen. Längst geht es nicht mehr nur um sein Notizbuch, sondern um die Zukunft von ganz Fabula ...

Mir persönlich hat der erste Band schon gut gefallen, daher war es für mich klar, dass ich auch den abschließenden Band der Dilogie lesen möchte. Voller freudiger Erwartung habe ich mich in dieses fantastische Abenteuer gestürzt. Und ich wurde dabei nicht enttäuscht.
Akram El- Bahay hat einen sehr angenehmen Schreibstil, sodass sich das Buch wirklich flüssig lesen lässt. Ich bin von diesem Autor jedoch auch nichts Anderes gewohnt. Ich mag seinen bildhaften und poetischen Schreibstil, man kann einfach leicht in seine Bücher abtauchen und dabei den Alltag um einen herum vergessen. Gekonnt baut El- Bahay eine dichte Atmosphäre auf und besticht hierbei durch seine Ideen, sodass vor dem geistigen Auge ein buntes Bild entsteht. Man kann sich Fabula mit seinen Geschöpfen sehr gut vorstellen und hat dabei das Gefühl, dass man an der Seite der Charaktere aktiv an den unterschiedlichen Abenteuern teilnimmt. Zusätzlich streut der Autor eine gute Portion Humor mit in die Story ein, gepaart mit einer ausgereiften Portion Spannung und Action. Dabei entsteht ein gelungener Mix, in den man nur zu gerne eintaucht. Gelungen finde ich auch die magische Welt, die El- Bahay hier zeichnet. Diese besticht durch ihren Ideenreichtum und weiß auf sehr unterschiedliche Art zu überzeugen. Die magischen Wesen, die der Autor hier erschaffen hat, konnten mich allesamt überzeugen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist hier, dass mir persönlich die Drachen ein klein wenig zu kurz gekommen sind.
Der Einstieg ist mir - obwohl es schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe – ziemlich leichtgefallen. Sofort wird man in die Handlung hineingezogen und hat das Gefühl, zusammen mit Will und Charlotte ein neues Abenteuer rund um Fabula bestreiten zu müssen. Durch die vielen bekannten Charaktere hat man als Leser ein Gefühl, dass man wieder zu Hause angekommen ist und altbekannte Freunde wieder besucht. Mir hat dieses Feeling wirklich gut gefallen und als Leser freut man sich, diese wiederzusehen. Ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt und habe mich gefreut, erneut in diese fantastische Welt abzutauchen.
Überzeugen konnte mich ebenfalls die Charakterdarstellung. Das Wechselspiel zwischen den Zwillingen Will und Charlotte hat mir persönlich hier richtig gut gefallen. Die beiden sind reifer geworden und arbeiten miteinander und unterstützen sich. Die beiden Protagonisten sind mit ihren Aufgaben gewachsen und haben gelernt, mit ihrer Rolle als Fee bzw. als Erzähler umzugehen. Sie sind immer noch dabei, ihre Fähigkeiten zu erlernen und auch ihre Grenzen auszuloten und es macht einfach Spaß dies mitzuverfolgen, wie sie mit ihren Aufgaben umgehen. Aber auch die anderen Charaktere wissen zu überzeugen, sowohl die altbekannten als auch die neuen. Es hat mir viel Spaß gemacht, die Welt mit ihnen zusammen zu retten und sich hier gegen das Böse zu behaupten und eine Lösung für das Problem zu finden. Die Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, sodass man mit ihnen mitfiebert und in brenzligen Situationen schon mal um diese bangt.
Allgemein finde ich die Message von dem abschließenden Band sehr gelungen. Die Auflösung in Bezug auf die Nachtfee konnte mich hier vollkommen überzeugen und klingt noch nach, sodass man sich in diesem Zusammenhang noch so seine eigenen Gedanken macht. Doch ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, möchte ich doch nicht zu viel verraten.

Insgesamt konnte mich Akram El- Bahay mit seinem fantastischen Jugendbuch „Fabula – Der Schatten der Nachtfee“ vollständig überzeugen. Auch wurde ich in eine magische Welt entführt, welche voller Abenteuer und liebgewonnenen Charakteren steckt. Der Erzählstil und die wunderbare Welt sorgen noch zusätzlich dazu, dass man dieses Buch nur ungern wieder aus der Hand legen möchte. Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

Der eiserne Herzog

Der eiserne Herzog
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Mit dem historischen Roman „Der eiserne Herzog“ hat der Autor Ulf Schiewe sich erneut in vergangene Zeiten vorgewagt und diesen Lebendigkeit eingehaucht. Dieses Werk spielt im 11. Jahrhundert. Das zentrale ...

Mit dem historischen Roman „Der eiserne Herzog“ hat der Autor Ulf Schiewe sich erneut in vergangene Zeiten vorgewagt und diesen Lebendigkeit eingehaucht. Dieses Werk spielt im 11. Jahrhundert. Das zentrale Thema ist hier die Schlacht bei Hastings und bisher ist dieses Werk ein Einzelband, welcher ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.

Klappentext:
Nur dank der Hilfe einiger weniger Getreuer konnte Guilhem als Kind die Verfolgung durch seine Widersacher überleben. Doch er hat sich durchgekämpft und als Herzog der Normandie behauptet. Als es ihm gelingt, den letzten Widerstand zu brechen, und sein Werben um die schöne Matilda erfolgreich ist, scheint er am Ziel all seiner Träume zu sein. Erst recht, als sein Onkel, König Eadweard von England, ihn überraschend zum Thronerben erklärt. Englands Krone - wer würde das ablehnen? Matilda aber hat größte Bedenken, denn Guilhem hat einen mächtigen Gegner: Harold Godwinson, dessen Familie ebenfalls Anspruch auf den Thron erhebt...

Bisher habe ich schon einige Bücher aus der Feder von Ulf Schiewe gelesen, welche teilweise auch zu recht unterschiedlichen Zeiten mit ziemlich verschiedenen Themen gestaltet sind. Schiewe schafft es gekonnt, eine authentische Atmosphäre und eine dichte Handlung aufzubauen. Seine historischen Romane konnten mich bisher immer auf eine eigene Art und Weise überzeugen, Daher waren meine Anforderungen an diesen historischen Roman ziemlich hoch. Und dennoch wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht.
„Der eiserne Herzog“ ist mit einem vielseitigen Bonusmaterial ausgestattet, welches bei Bedarf zu Rate gezogen wird. Hilfreich ist zum Beispiel das Personenregister, damit man einen besseren Überblick bewahrt. Auch die historische Karte ist hilfreich und ist für eine bessere Orientierung beigefügt wurden. Das Nachwort möchte ich hier auch noch einmal positiv erwähnen, da der Autor hier noch einmal auf ein paar Fakten eingeht.
Der Schreibstil ist, wie ich bereits aus anderen Büchern aus der Feder von Ulf Schiewe gewohnt bin, sehr bildhaft, lebendig und lässt sich flüssig lesen. Dabei schafft es der Autor, eine dichte und packende Atmosphäre zu erschaffen, sodass der Leser vollkommen in vergangene Zeiten reingezogen wird. Dabei hat man das Gefühl, dass man mitten im Geschehen ist und aktiv an der Handlung teilnimmt. Dies führt dazu, dass es dem Leser schwer fällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen, da es eine regelrechte Sogwirkung ausübt. Ein gutes Wiedererkennungsmerkmal ist auch die umfangreiche Recherche, welche auch dieses Mal auf jeder Seite erkennbar ist. In diesen historischen Roman sind viele umfangreiche Recherchearbeiten hineingeflossen und das merkt man dem Buch auch an. Schiewe hat die Handlung mit liebevollen Details versehen, welche das Werk sehr bereichern. Und dennoch ist es dem Autor gelungen, dass ein gelungener Mix zwischen Fakten und Fiktion entsteht. Er schafft es, die Schlachten vielseitig und detailreich zu erzählen und dennoch bleibt das persönliche Schicksal nicht auf der Strecke.
Auch wird über die gesamte Länge des Buches die Spannung auf vielseitige Weise hoch gehalten. Der Spannungsbogen ist zu keiner Zeit abgebrochen und dies führt dazu, dass der historische Roman zu keiner Zeit langweilig wird. Besonders die Schlacht am Ende wird detailreich erzählt, auch gibt es noch ein paar weitere blutige Szenen, welche stellenweise nicht für zartbesaitete Leser zu empfehlen ist. Aber dennoch sind hier nicht nur die Schlachten im Mittelpunkt, sondern Schiewe legt auch Wert auf die Charakterentwicklung. Im Zentrum steht hier der Protagonist Guilhem. Er ist der Herzog der Normandie und an seiner Seite ist die starke Frau Matilda. Guilhem wird als starker und vielseitiger Charakter dargestellt und ich finde seine Entwicklung und auch seine Darstellung allgemein sehr gelungen. Man lernt ihn mit jeder Seite besser kennen. Er macht einige Entwicklungen durch und muss viele Hürden meistern. Aber auch die Nebencharaktere werden authentisch gezeichnet, sodass sie dem Leser ans Herz wachsen. Teilweise bekommt man auch ein paar Einblicke in die Gedankengänge der Charaktere, sodass man ihre Handlungen besser nachvollziehen kann.
Auch das fulminante Ende ist gelungen und ich persönlich habe sehr mitgefiebert. Mit ein bisschen historischen Vorkenntnissen weiß man, wie die Schlacht bei Hastings enden wird. Dennoch liest man gebannt die Seiten und kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Insgesamt konnte mich der Autor Ulf Schiewe mit seinem historischen Roman „Der eiserne Herzog“ komplett überzeugen. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere haben mich vollständig in ihren Bann gezogen. Mich persönlich hat dieses Buch total mitgenommen und ich habe wirklich nichts daran auszusetzen. Daher möchte ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.

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