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Veröffentlicht am 29.05.2026

Unverdienter Hype

The Wolf King (Wolf King 1)
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Bereits bei diesem Titel wusste ich, dass ich das Buch haben muss. Denn seit vielen Jahren gehören Wölfe, egal in welcher Form oder mit welcher Thematik, zu meinen persönlichen und unangefochtenen Favoriten ...

Bereits bei diesem Titel wusste ich, dass ich das Buch haben muss. Denn seit vielen Jahren gehören Wölfe, egal in welcher Form oder mit welcher Thematik, zu meinen persönlichen und unangefochtenen Favoriten in der Literatur. Und Romantasy-Geschichten natürlich auch.

Ehrlich gesagt war ich nach den ersten hundert Seiten überzeugt davon, dass "The Wolf King" für mich ein richtig gutes Buch werden könnte, bis sich der Inhalt immer mehr in eine Richtung entwickelt hat, die mir nicht gefiel. Der Start war informationsreich und spannend, der Plot startet blutig und wir kommen schnell an den Punkt, der uns vom Klapptext prophezeit wurde. Und dabei sind mir von Zeit zu Zeit immer mehr Ungereimtheiten aufgefallen, welche das Worldbuilding unausgereift und blass erscheinen lassen. Gerade der zentrale Konflikt zwischen den Wölfen und den Menschen, der ja nun mal der entscheidende Punkt für Auroras Gefangennahme ist, scheint so unausgegoren zu sein, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Woher kommt dieser Krieg überhaupt? Wo waren die emotionalen Hintergründe unserer Charaktere, um zu verstehen, woher der ganze Hass kommt? Dazu kommt, dass es kaum Kämpfe zwischen den unterschiedlichen Parteien – abgesehen von den Wölfen untereinander – gibt und warum spielt Auroras Vater nach ihrer Gefangenschaft plötzlich keine Rolle mehr?

Aurora, oder kurz Rory, ist zudem leider nicht die hellste Kerze auf der Torte, wenn ich das mal so höflich sagen darf. In einer Burg von einem Wolf angegriffen zu werden, aber sich in den Wald zu flüchten ist halt eine total blöde Idee. Auch so fand ich sowohl ihren Plan Informationen über die Wölfe zu sammeln um sich bei ihrem Vater, dem König, gutzustellen oder überhaupt freiwillig entführt zu werden, furchtbar schlecht durchdacht. Gerade dadurch, dass sie einmal in fünfzig Seiten über ihre Pläne nachdenkt, und ansonsten damit beschäftigt ist sich über Callums Schenkel an ihren oder seinem ach so unanständigem Verhalten zu stören, schlichtweg unglaubwürdig. Emotional dreht sie sich nur im Kreis und steht meiner Meinung an den falschen Stellen für sich selbst ein.

Ich kann nicht genau sagen, ob es an der Übersetzung liegt oder daran wie dieses Buch geschrieben ist, aber viele Dinge sind mir leider negativ aufgefallen. Eine laktoseintolerante Wölfin zum Beispiel, passte mal so gar nicht in das Bild, welches ich von dieser Welt hatte. Weil das Wort dafür einfach zu modern klingt. Schlicht zu sagen, jemand habe eine Unverträglichkeit hätte ich vollkommen akzeptiert, aber so kam meine Vorstellung ziemlich ins Wanken. Gleiches gilt für die ewig getragenen Hemden mit Manschettenknöpfen. Wo waren die Rüstungen, die Harnische, meinetwegen Tuniken? So klingt es für mich nun mal viel zu modern. Das hat mich wahnsinnig gemacht!


Fazit

Für mich ist die Geschichte so wie sie ist zu unausgereift, in sich nicht immer logisch und selbst der männliche Protagonist – der in Vergangenheit schon mal das ein oder andere Buch für mich retten konnte – wirkt im Vergleich so zurückhaltend und irgendwie schwächlich, weil er sich am laufenden Band behaupten muss. Ach so und habe ich schon mal erwähnt, dass ich Dreiecksbeziehungen hasse? Davon bahnt sich für den nächsten Band nämlich definitiv eine an. Welchen ich nicht lesen werde.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2026

Überzeugt leider nicht

Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinern
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Während zwar immer wieder neue Bücher bei mir einziehen, habe ich mir vorgenommen, endlich wieder ein paar ältere Werke zu lesen – wie dieses hier zum Beispiel. Gekauft habe ich es kurz nach Erscheinen, ...

Während zwar immer wieder neue Bücher bei mir einziehen, habe ich mir vorgenommen, endlich wieder ein paar ältere Werke zu lesen – wie dieses hier zum Beispiel. Gekauft habe ich es kurz nach Erscheinen, hatte aber nie genug Lust es in die Hand zu nehmen. Und meinetwegen hätte es gerne noch eine Weile ungelesen bleiben können, denn so richtig überzeugen konnte es mich leider nicht.

Ich weiß wie viel Mühe und harte Arbeit in jeder einzelnen Geschichte stecken, doch ich habe schnell gemerkt, dass es zwischen mir und „Goddess of Fury“ nicht funkt. Was unfassbar schade ist, denn eigentlich mochte ich das Worldbuilding per se total gerne. Gerade die Mischung aus Fantasy und Regency-England war voller Potenzial, voller Gelegenheiten mich zu überzeugen und zu begeistern, die schlicht daran gescheitert sind, dass ich den Inhalt zu sprunghaft fand und die Emotionen kaum bei mir angekommen sind.

Euryale als unsere weibliche Protagonisten war mir zu explosiv. Gerade ihre Wut fühlte sich an, als würde man, statt langsam Gas kommen zu lassen, das Gaspedal voll durchtreten – und das wohlgemerkt immer wieder. Sie geht in Nullkommanichts an die Decke und ich konnte zu häufig nicht nachvollziehen warum. Ja, sie ist ein Furie, demnach passen Wut, Zorn und Rache hervorragend zu ihr, doch es fehlt massiv an Facettenreichtum, daran überzeugend rüberzubringen, warum gewisse Dinge ihr so nahe gehen. Auch so ist es ihre Vergangenheit, ihr Trauma, ihre gegenwärtigen Gefühle für Deacon oder ihre wenigen Freundschaften, für mich hat es so wie es ist, nicht funktioniert. Auch ihre Bettgeschichten und ihre anhaltenden Kritiken der menschlichen Gesellschaft – ob berechtigt oder nicht sei mal dahingestellt – hatte ich irgendwann einfach über.

Deacon bringt absolut die richtigen Elemente für einen tollen Mann mit, doch dadurch, dass diese Geschichte nun mal sehr schnelllebig und wenig emotional für mich war, finde ich seinen Charakter extrem blass. Gerade warum die beiden sich zu Beginn so hassen, seinen Umgang mit der neu entdeckten Welt der Halbgötter und Co., seine Eltern, der Druck der Gesellschaft – davon merken wir zu wenig.

Und vielleicht könnte ich über diese ganzen Punkte hinwegsehen, wenn ich nicht den starken Verdacht hätte, dass inhaltlich vieles einfach keinen Sinn ergibt. Nicht weil diese Sachen prinzipiell unlogisch sind, sondern weil sie schlichtweg furchtbar schlecht erklärt werden. Als Beispiel, die von Euryale befreiten Tiere bringen weder die Geschichte voran, noch macht es in meinen Augen ansatzweise Sinn, dass eine Löwin quer durch London marschieren kann, ohne gesehen zu werden. Auch die Beschreibungen, welcher Gott mit wem was hatte, die familiären Umstände der Charaktere, die unterschiedlichen Wesen, für mich fehlte etwas.



Fazit

Ich werde diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen, denn ich glaube nicht, dass sich der zweite Teil besser liest als dieser hier. Wobei ich durchaus der Meinung bin, dass vielleicht 100 Seiten mehr und etwas Fingerspitzengefühl der Geschichte einen großen Gefallen getan hätten.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2026

Konnte mich emotional leider Null abholen

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Bereits vor Erscheinen dieses Buches wusste ich bereits, dass ich es kaufen muss. Sowohl der Klapptext als auch das Cover klangen wahnsinnig vielversprechend, dass ich gar keine Wahl hatte, als es im Buchladen ...

Bereits vor Erscheinen dieses Buches wusste ich bereits, dass ich es kaufen muss. Sowohl der Klapptext als auch das Cover klangen wahnsinnig vielversprechend, dass ich gar keine Wahl hatte, als es im Buchladen meines Vertrauens mitzunehmen. Obwohl ich große Hoffnungen hatte, gerade nach den ersten Kapiteln, habe ich leider schnell gemerkt, dass „Tale of Sun and Night“ keine Herzensgeschichte für mich wird.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass mir das Worldbuilding als solches gut gefallen hat. Gerade der Traumstaub oder die Anwendung der unterschiedlichen Mandalas, die Darstellung des Zwielichts, die unterschiedlichen Länder, Wesen und Völker sind abwechslungsreich und faszinierend. Und doch scheitert das Worldbuilding, neben anderen wichtigen Elementen, für mich an den fehlenden Emotionen. Auf mich wirkt das Buch leider sehr zäh, die Beschreibungen zu trocken und allgemein fehlt es schlicht daran mich begeistern zu können. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr Wissen zwischen den Zeilen vermittelt bekommen und nicht in Textblöcken, denn genau dadurch wirkte es für mich so unnahbar. Dazu kommt, dass die Grundidee zwar neu ist, viele Aspekte des Inhalts alteingesessenen Hasen allerdings sehr bekannt aus anderen Werken des Genres vorkommen dürften. Schlussendlich war das Buch für mich nun mal sehr vorhersehbar.

Mir fällt es schwer positives zu den Charakteren und deren Beziehungen untereinander zu finden, da ich emotional leider gar nicht abgeholt worden bin. Es gab durchaus schöne und auch lustige Gespräche unter unserer kleinen Gruppe und doch habe ich eigentlich nur die Loyalität zwischen Izan und seinen Brüdern bzw. Freunden wirklich bewusst wahrgenommen. Lios Liebe zu ihm, ihre Freundschaft zu den anderen, zu ihrem Zwielichtwesen, das alles waren Gefühle, die mich traurigerweise nicht erreicht haben. Dadurch hatte ich manchmal den Eindruck, dass die Dynamik der Gruppe zwar funktioniert, aber nicht auf tiefergreifender Ebene. Es hätte mehr Zeit und Feinfühligkeit gebraucht um mich zu überzeugen.

In meinen Augen ist der Schreibstil maßgeblich daran beteiligt, ob eine Geschichte funktioniert oder nicht. Hier ist der Inhalt zwar wunderbar verständlich, es geht schnell voran und es gibt durchaus Gefühle, die greifbar sind, aber eben nicht mehr.



Fazit

So schwer es mir fällt, dass zuzugeben, werde ich diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen. Was unfassbar schade ist, denn ich hatte so große Hoffnungen, die sich letztlich nur leider nicht erfüllt haben.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Leider sehr durchwachsen

Kiss of Nightmares
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Bereits vor einer halben Ewigkeit habe ich „Kiss of Nightmares“ gekauft, bin bisher allerdings nicht zum Lesen gekommen. Gerade bei deutschen Autor*innen tue ich mich mit schlechten Rezensionen immer etwas ...

Bereits vor einer halben Ewigkeit habe ich „Kiss of Nightmares“ gekauft, bin bisher allerdings nicht zum Lesen gekommen. Gerade bei deutschen Autor*innen tue ich mich mit schlechten Rezensionen immer etwas schwer, weil ich ja weiß, wie unendlich viel Mühe und Fleiß in einem Werk steckt, doch ich hoffe, dass Laura Nick ebenso erkennt, dass es zwischen Lesendem und Geschichte manchmal leider nicht passt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Idee mit der Academy voller verschiedenster Wesen, ansässig in den wunderschönen Highlands, in Kombination mit den hochnäsigen Adelsfamilien und Minas totaler Unwissenheit, ihre guten Seiten hat. Und doch sind wir uns wohl alle einig, dass nichts davon wirklich neu oder originell ist. Und gerade, wenn der Inhalt zum Großteil bekannt vorkommt, müssen Charaktere, Setting und die Gefühle hundertprozentig überzeugen. Dem ist hier aber leider nicht so.

Bedenkt bitte, dass es auch mir passieren kann, dass ich mir falsche Informationen merke, aber über einige Details bin ich leider nicht im positiven gestolpert. Beispielsweise bin ich der Meinung, dass erwähnt wird, dass Mina bereits 22 Jahre alt ist. Doch ihr Verhalten erinnert eher an eine pubertierende Jugendliche – was ebenfalls für durchweg alle anderen Schüler der Academy gilt. Und Oliver. Ich meine, Pferdemist im Zimmer seiner Nemesis zu verteilen, ernsthaft? Fand ich furchtbar kindisch und hat für mich nicht wirklich was mit starker Persönlichkeit zu tun. Genauso wie gestohlene Klamotten anderer Leute zu tragen. Für mich las sich Minas Verhalten manchmal echt etwas komisch und cringey, auch wenn es mir das Herz bricht, dass zugeben zu müssen.

Ich glaube, ich hätte mit Mina und Oliver wesentlich mehr anfangen können, wenn ich emotional abgeholt worden wäre. Doch weder der Tod von Minas Eltern, von Olivers Vater und Bruder, weder die Freundschaften untereinander noch die Feindschaften – ob sinnig oder nicht – konnten mich irgendwie überzeugen. Insgesamt bleibt das Buch in meinen Augen leider sehr oberflächlich und vielleicht hätten 100 Seiten mehr dem Buch ganz gutgetan.

Dazu kommt, dass nichts Überraschendes, nichts Überwältigendes, nichts erinnerungswürdiges passiert, an das ich mich nach Beenden noch erinnern kann. Gerade in der schnelllebigen Welt der Literatur, wo es Geschichten in Massen gibt, gerade was Academia Tropes und der Gleichen angeht, bin ich vermutlich einfach maximal übersättigt.



Fazit

Auch wenn die Idee bekannt vorkommt, hatte ich große Hoffnungen, dass der Rest überzeugt. Leider können weder Setting, Emotionen noch die Charaktere überzeugen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Faszinierende Grundidee, aber leider nicht mehr

Hell Followed with us – Das Monster in uns: Eine düstere postapokalyptische Fantasy – Auf Goodreads gefeiert! Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt
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Zwar habe ich in letzter Zeit einige neue Bücher gekauft, doch dachte ich, dass es mal wieder Zeit wird etwas von meinem Stapel ungelesener Bücher zu lesen. „Hell Followed with us“ habe ich gekauft, weil ...

Zwar habe ich in letzter Zeit einige neue Bücher gekauft, doch dachte ich, dass es mal wieder Zeit wird etwas von meinem Stapel ungelesener Bücher zu lesen. „Hell Followed with us“ habe ich gekauft, weil mich sowohl das Cover als auch der Inhalt schrecklich neugierig gemacht haben und ich sehen wollte, ob es meine Erwartungen erfüllt. In gewisser Weise ist dem auch so und irgendwie auch nicht.

Aufgrund der Vorstellung des Autoren und des Klapptextes wusste ich bereits, dass wir uns viel mit unterschiedlichen Pronomen und unterschiedlichen Bereichen der LGBTQ+-Community auseinandersetzten würden. Damit kann ich auch wunderbar leben, selbst wenn ich zugeben muss, dass ich mir bei einigen Sätzen beinahe einen Knoten ins Gehirn gedacht habe, weil das ein oder andere Pronomen dann doch noch gewöhnungsbedürftig ist. In vielerlei Hinsicht ist diese Geschichte reine Übertreibung. Dies betrifft sowohl unsere LGBTQ+-Gruppe, weil viele unterschiedliche Lebensweisen auf kleinen Raum zusammenkommen, dies betrifft allerdings ebenso die etlichen religiösen Zitate, die pure Gewalt, den Ekelfaktor bei all der Fäulnis, den abgeschnittenen Ohren, den Toten und zersetzenden Körperteilen. Bitte beachtet die Triggerwarnung, wenn ihr dieses Buch dennoch lesen wollt.

In der Danksagung schreibt der Autor, dass dieses Buch in einem Wutanfall geschrieben wurde – und so liest es sich in meinen Augen auch. Es ist sowohl ein Vorwurf an veraltete Werte als auch an eine Gesellschaft, die sich neuen Denkweisen verschließt, gepaart mit Gewaltausschweifungen, einem gigantischem Genozid und durchgeknallten Fanatikern, die sich bis zum Schluss im Recht sehen. Was ich absolut akzeptieren kann, doch gleichzeitig wurde für mich sehr deutlich, dass neben der Wut und der Loyalität der Charaktere untereinander sämtliche andere Emotionen weggeschwemmt werden. Es gibt wenig Nuancen/ wenig Raum, welche andere Emotionen zulassen, und das merken wir leider sehr.

Benji, der unter den Engeln aufwächst, aber deren Werte bereits zu Beginn dieser Reise in Zweifel zieht, bringt absolut die richtigen Elemente mit, um zu überzeugen. Für mich persönlich bleibt sein Charakter bis zum Schluss dennoch sehr blass, viele seiner Gedankengänge wirkten auf mich wenig facettenreich und eher plump. Auch Tiefgang und Emotionalität habe ich vergeblich gesucht.

Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl, was die Protagonisten und Nebencharaktere angeht, aber ebenso die Gefühle und Gedankengänge, mit deutlich weniger Schnelllebigkeit und mehr Fokus auf den weltbewegenden Momenten könnte mich dieses Buch vielleicht überzeugen. So war es mir leider zu viel von allem und das nicht immer auf die gute Art.



Fazit

So faszinierend und interessant dieses Buch auch klingen mochte, so wenig konnte es mich letztlich begeistern. Ich glaube aber, mit etwas mehr Finesse ließe sich daraus eine richtig gute Geschichte machen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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