zu viel spice, zu wenig Tiefe...
Sweeter Than Pumpkin SpiceMir persönlich hat „Sweeter than Pumpkin Spice“ insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte. Besonders das herbstliche Setting hat für mich richtig gut funktioniert: ...
Mir persönlich hat „Sweeter than Pumpkin Spice“ insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte. Besonders das herbstliche Setting hat für mich richtig gut funktioniert: die kleine Stadt Pea Blossom, die Kürbisfarm und die ganze Atmosphäre rund um den Wettbewerb haben total cozy gewirkt und perfekt zur Jahreszeit gepasst. Beim Lesen hatte ich oft dieses typische, cozy Gefühl, das ich mir von solchen Büchern wünsche.
Auch die Grundidee der Geschichte fand ich schön und die Charaktere hatten auf jeden Fall Potenzial. Sadie mochte ich mit ihrer eher verschlossenen und kreativen Art sehr gerne, vor allem ihre Leidenschaft fürs Weben fand ich mal etwas anderes und sehr interessant. Josh war dazu ein guter Gegenpol und ich mochte, dass beide Figuren auch ihre eigenen Probleme und familiären Themen mitgebracht haben. Besonders die Beziehung zwischen Sadie und ihrem Vater fand ich teilweise sogar interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte.
Trotzdem hat mir bei vielen Dingen etwas mehr Tiefe gefehlt. Die romantische Beziehung konnte mich emotional nicht immer ganz erreichen, weil sich vieles für mich etwas zu schnell entwickelt hat. Gerade bei Konflikten hatte ich oft das Gefühl, dass sie recht schnell abgehandelt wurden, obwohl man daraus noch mehr hätte machen können. Auch die spicy Szenen waren für meinen Geschmack etwas zu häufig beziehungsweise kamen teilweise zu früh.
Insgesamt hatte ich aber trotzdem Spaß beim Lesen, vor allem wegen der gemütlichen Herbststimmung und des Settings. Auch wenn mich die Liebesgeschichte nicht komplett überzeugen konnte und ich mir emotional mehr Tiefe gewünscht hätte, war es dennoch ein unterhaltsames Buch für die Herbstzeit.