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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2019

Etwas zu viele Themen durcheinander

Frühlingsglück und Mandelküsse
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Emilia Schilling ist eine super sympathische Autorin, die ich 2017 auf der LitLove kennengelernt habe. Damals war ich bei ihrer Lesung aus „Frühlingsglück und Mandelküsse“ und so hatte ich beim Lesen immer ...

Emilia Schilling ist eine super sympathische Autorin, die ich 2017 auf der LitLove kennengelernt habe. Damals war ich bei ihrer Lesung aus „Frühlingsglück und Mandelküsse“ und so hatte ich beim Lesen immer wieder ihre Stimme im Ohr.
Damals habe ich die Lesung als überaus amüsant empfunden und weil ich wusste, dass die Handlung in Wien spielt, habe ich es schnell gekauft, um es auf unserem Städtetrip über Silvester zu lesen.
Amüsant war das Lesen allemal, denn die Protagonistin Charlie schlittert von einer Katastrophe in die nächste. Sie ist die Patissière in einem angesehenen Wiener Hotel und ist dort bekannt für ihre außerordentlichen Backkünste. Wie es aber nunmal ist –> das Leben ist kein Ponnyhof – und so kämpft Charlie mit einem superschlechten Eindruck bei ihrem neuen Chef, einer ekelhaft bösen Kollegin, die ihr das Leben schwer macht, mit einer total doofen Schwiegerfamilie in spe, dazu einer chaotischen eigenen Familie und – wie soll es anders sein – mit Liebeskummer und einem Netz aus Lügen, das sie selbst in der Not gesponnen hat, in dem sie sich aber ordentlich verheddert.

Für mich waren das leider zu viele Themen, die Charlie das Leben schwer machen. Der Fokus auf 1-2 der Themen hätte absolut ausgereicht und die Handlung authentischer gemacht. Süß waren die österreichischen Begriffe, die immer mal wieder verwendet wurden und somit echtes Wiener-Feeling aufkommen ließen. Zudem gibt es – passend zu jedem Kapitel – ein Rezept, von denen ich sicher welche ausprobieren werde.

Veröffentlicht am 30.11.2018

Ein interessanter Ansatz

The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt
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In der Welt Andurion leben die Völker der Elemente in Frieden. Früher lebten sie zusammen, doch immer wieder gab es Streitigkeiten oder gar Krieg, was dazu führte, dass die Völker sich separierten. Keines ...

In der Welt Andurion leben die Völker der Elemente in Frieden. Früher lebten sie zusammen, doch immer wieder gab es Streitigkeiten oder gar Krieg, was dazu führte, dass die Völker sich separierten. Keines der Völker von Erde, Wasser, Luft und Feuer erinnert sich noch daran, dass es ein 5. Volk gab – das vom Element des Lebens.

Doch es existiert eine alte Prophezeiung die besagt, dass irgendwann Unheil über Andurion kommen wird. Kaum einer denkt noch daran, bis das Volk der Luft über eine alte Steintafel die anderen Völker um Hilfe bittet.
Jedes Volk schickt auf seine Weise Botschafter, um die Lages des Luftvolks zu überprüfen und um zu helfen. Doch um das Unheil abzuwenden, müssen die Völker sich zusammenschließen.

Hinter dieser 5-teiligen Buchreihe steckt ein interessanter Ansatz für eine Fantasyreihe – wobei mich die 4 Völker stark an „Die Legende des Aang“ erinnen – eine Manga-Serie, in der es auch um die 4 Elemente geht und darum, deren Kräfte zu beherrschen.
Zudem muss ich sagen, dass ich den Schreibstil nicht ganz ausgereift finde. Es gibt einige Stellen, die ich anders formuliert hätte, oder die ich sogar für nicht gut formuliert halte. Ich frage mich tatsächlich, ob für die eBooks von bebooks weniger „Aufwand“ im Verlag betrieben wird in Sachen Lektorat etc.

Veröffentlicht am 03.03.2018

Der 2. Teil der Zeitreiseakademie-Reihe

Auf ewig mein
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Annas und Sebastianos nächstes Abenteuer.
Ole und Fatima spielen ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Walter und Jerry handeln dieses Mal eher im Hintergrund.
Moretti – einer der Alten und Josés Widersache, ...

Annas und Sebastianos nächstes Abenteuer.
Ole und Fatima spielen ebenfalls wieder eine wichtige Rolle. Walter und Jerry handeln dieses Mal eher im Hintergrund.
Moretti – einer der Alten und Josés Widersache, bemächtigt sich der Zeitmaschine, die Jerry und José entwickelt haben. Um sie wieder zu bekommen, denkt Moretti sich ein Spiel für unsere Zeitreisehelden aus. Sie müssen – wie im Roman von Jules Vernes – in 80 Tage um die Welt reisen … in der Vergangenheit.

Somit beginnt eine abenteuerliche Weltreise im 19. Jahrhundert; über die Weltmeere und über Landesgrenzen hinweg. Doch das ist noch nicht genug. An manchen Zwischenstops gilt es für die Gruppe der Zeitreiseakademie, Aufgaben zu erfüllen.

Ein rasanter zweiter Teil, in dem mir manchmal zu viele Leute mitgemischt haben, die doch alle (leider) nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ich bin sehr gespannt auf „Auf ewig uns“, das im Herbst diesen Jahres erscheint und die Reihe somit abschließt.

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  • Humor
  • Lesespaß
  • Spannungsbogen
Veröffentlicht am 11.06.2017

Die Wahrheit über Kreuzfahrten

Wo bitte geht's zum Meer?
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Dieses Buch hätte ich zu keinem passenderen Zeitpunkt lesen können. Während des Lesens befand ich mich nämlich auf dem Mittelmeer auf der AIDAstella. Und da ich ein „Repeater“ bin, wie Bettina Querfurth ...

Dieses Buch hätte ich zu keinem passenderen Zeitpunkt lesen können. Während des Lesens befand ich mich nämlich auf dem Mittelmeer auf der AIDAstella. Und da ich ein „Repeater“ bin, wie Bettina Querfurth die Reisenden nennt, die immer mit der gleichen Rederei unterwegs sind, hatte ich viel zu lachen.

Diese Kreuzfahrt war meine 4. – so waren mir die Vorgänge bekannt, ich wusste, wann gute Essenszeiten etc. waren, da ich auf den letzten Reisen schon vieles gelernt habe. Viele Situationen, die Bettina Querfurth beschreibt, sind mir nur allzu gut bekannt.

„Wo bitte gehts zum Meer?“ würde ich als eine Art „Kreuzfahrten für Dummies“ sehen. Von witzigen Anekdoten, skurrilen Vorwarnungen bis hin zu hilfreichen Rettungsringtipps ist alles dabei. Bei einigen Themen hat die Autorin aber sehr weit ausgeholt und ist vom egientlichen Thema abgeschweift, was ich nicht so toll fand un dmich leider dazu brachte, einige Seiten zu überblättern.
Bei Humor bewegt man sich dazu auf einem schmalen Grat zwischen „super lustig“ und „beleidigenden Aussagen“. Hier fand ich manche Aussagen irgendwie nicht ganz so lustig – ich habe mich zwar nicht angesprochen gefühlt, aber etwas Achtung vor anderen Menschen sollte man schon haben.

Fazit: Ein humorvolles Buch für jeden, der etwas in die Kreuzfahrtwelt hineinschnuppern möchte oder für diejenigen, die ihre skurrilen Reiseerfahrungen mit Humor in Erinnerung behalten.

PS: Die Rezension habe ich in der AIDA-Lounge geschrieben, einem Bereich, in dem man in Ruhe lesen und Gesellschaftsspiele spielen kann. Während ich dort saß, lief doch echt ein mittelalter Mann an mir vorbei, bei dem ich zwei mal hinschauen musste, ob er überhaupt eine Hose anhatte! oO
Kurz darauf setzte sich einer in die nächste Leseecke, knöpfte sein Hemd auf, zog die Schuhe aus und legte sich zum Schlafen hin. Immer wieder erstaunlich, was für Leute es an Bord gibt. ?

Veröffentlicht am 28.04.2017

Malerisches Schottland

Das Geheimnis von Chaleran Castle
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Die Handlung dieses Buches ist aufgeteilt auf die Gegenwart, die in Schottland und die Vergangenheit, die in Spanien spielt.

Der älteste Sohn der Chalerans kauft auf seiner Reise Zitronenbäume auf einem ...

Die Handlung dieses Buches ist aufgeteilt auf die Gegenwart, die in Schottland und die Vergangenheit, die in Spanien spielt.

Der älteste Sohn der Chalerans kauft auf seiner Reise Zitronenbäume auf einem spanischen Obsthof. Er verliebt sich in die Bauerntochter Sofia und verbringt so viel Zeit mit ihr, wie möglich, bevor er wieder abreisen muss.

Die Reisejournalistin Felicia soll über Schottland und im speziellen die Isle of Skye schreiben. Besonders beeindruckt ist sie von Chaleran Castle, wo sie sich kurzerhand einquartiert. Dort lernt sie die Familie Chaleran kennen. Amelia Chaleran stellt ihr alte Tagebücher und eine Schatulle mit Briefen für Felicias Recherche über Clans zur Verfügung.
Doch dann gibt es da noch den sympathischen Tierarzt Finlay und den mürrischen Gärtner Scott.

Was den Schreibstil und den Plotaufbau betrifft, taten sich für mich einige Unterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart auf. Ich fand die Szenen in Spanien ansprechender und schöner geschrieben, als die Gegenwart, die mir stellenweise sehr einfach und oberflächlich erschien.
Auch was die Personen und den Handlungsablauf betrifft muss ich sagen, dass vieles total vorhersehbar für mich war.
Bei Logan Chaleran und Sofia in der Vergangenheit bin ich dahingeschmolzen. Aber Felicia war mir eher unsympathisch, ihr Verhalten erschien mir kindisch und nicht durchdacht, wie man es von einer erwachsenen Frau erwartet.

Das Lesen war ok. Die Leserunde war leider nicht ganz so gut, da wenig diskutiert wurde und es wenige unerwartete Wendungen gab, die mich überrascht haben.
Wer Schottland mag, wird an diesem Buch aber trozdem Freude haben

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